Das Wichtigste in Kürze
  • Gugelhupfformen werden in der Regel aus Metall, Silikon, Keramik, Emaille oder Glas gefertigt. Bei Silikon ist das Herauslösen des Teiges leicht. Metall sorgt für eine gleichmäßige Bräunung. Porzellan und Glas bieten traditionelles Backvergnügen. Emaille ist schnitt- und kratzfest.
  • Gugelhupfformen mit Antihaftbeschichtung haben den großen Vorteil, dass der Teig leicht herauszulösen ist. Bei den Silikonformen kann meist auf das Einfetten verzichtet werden, was Ihnen ein kalorienarmes Backen ermöglicht.
  • Anders als bei Springformen mit Spannhebel sind die Gugelhupfformen rundum geschlossen. Das Auslaufen des Teiges ist somit nicht möglich. Der Gugelhupf wird nach dem Backen und Auskühlen vorsichtig aus der Form „gestürzt“ und auf einer Platte serviert.
Gugelhupfform Test

Mit Backformen der Kategorie Gugelhupfform können Sie Kuchenkränze als optische Hingucker zaubern. Mit einem Gugelhupfform-Testsieger versetzen Sie Ihren Besuch in Stauen.

Ob zum Kaffeeklatsch mit Freunden, Mamas Geburtstag oder für den Sonntagsbrunch zuhause: Ein selbstgebackener Gugelhupf wird zu vielen Anlässen zum Genuss. Hierbei bietet der Napfkuchen weit mehr als das klassische Hefeteigrezept mit Rosinen oder den Marmorkuchen mit Puderzucker. Der saftige Rundkuchen schmeckt süß und pikant und lässt jede Menge Spielraum für eigene Rezeptideen.

Worauf kommt es bei einer Gugelhupfform an? Sehen Sie sich den Gugelhupfform-Vergleich 2020 an, in dem wir verschiedene Kuchenformen unter die Lupe genommen haben. Gugelhupfformen bekannter Markenhersteller wie Dr. Oetker, Kaiser, Le Creuset und Zenker sowie weniger bekannte Marken, finden Sie innerhalb der Vergleichstabelle. Ob Ihre Wahl dabei auf unseren Testsieger fällt, Sie sich für die günstigste Gugelhupfform oder eine andere Backform entscheiden, ist Ihnen natürlich überlassen.

Wir zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile, Qualitäts- und Preisunterschiede. Lesen Sie in unserer Kaufberatung nach, auf welche wichtigen Kaufkriterien es bei der Wahl der besten Gugelhupfform ankommt.

1. Tests zeigen: Ist die richtige Gugelhupfform wichtig?

Der selbstgebackene Gugelhupf soll nicht nur lecker schmecken. Wer leidenschaftlich gern backt, der will das gelungene Ergebnis auch mit eigenen Augen sehen. Oberstes Ziel beim Backen des Gugelhupfes: den gebackenen Teig sauber aus der Form zu lösen. Ein weiteres Kriterium der Backform ist sicherlich die gleichmäßige Bräunung. Auch die Höhe des Randes, der Durchmesser sowie die Anordnung der für den Gugelhupf charakteristischen Wellenform spielen eine Rolle. Mit welcher Kuchenform Ihr Gugelhupf zukünftig auch zum optischen Genuss wird und was Sie beim Kauf Ihrer neuen Backform beachten sollten, erklärt Ihnen Vergleich.org hier gerne.

2. Welche Gugelhupfformen-Typen gibt es?

Wenngleich der Gugelhupfform-Vergleich zeigt, dass die Funktionsweise der Kuchenform stets dieselbe ist, gibt es viele verschiedene Varianten, aus denen die Backfans wählen können. Rund und geschlossen sind die Formen allesamt, aber die Modelle variieren in Form sowie Material.

Typ Beschreibung
silikon gugelhupfform
aus Silikon
Gugelhupfformen aus Silikon haben mehrere Vorteile:

+ auch ohne Einfetten lässt sich der gebackene Teig einfach aus der flexiblen Form herauslösen

+ das nachgiebige Material ist robust

+ hält auch einfachen Messern stand

+ ist schnell per Hand oder in der Spülmaschine gereinigt

Nicht ganz einfach ist es allerdings die mit flüssigem Teig gefüllte Silikonform in den Ofen zu schieben – hier kann ein hoher oder breiter Rand hilfreich sein.

stahlblech gugelhupfform
aus Stahlblech
Eine Form aus Stahlblech/Metall für den selbst gebackenen Gugelhupf zu verwenden, hat Tradition. Das Einfetten der Form gehört vorm Backen dazu.

+ die Form ist robust verarbeitet

+ temperaturbeständig und eine rundum schöne Bräunung gelingt

Die Reinigung erfolgt per Hand, ist aber meistens schnell erledigt.

porzellan gugelhupfform
aus Porzellan
Gugelhupfformen aus Porzellan oder Keramik reizen mit ihrer Optik und Haptik. Robust verarbeitet, sollte man beim Kauf auf stoß- und schlagfeste Kanten achten, damit man lange Freude am Backen hat. Einfetten gehört auch bei den Kuchenformen aus Steingut dazu.

+ auch in die Mikrowelle dürfen einige Modelle

+ die Reinigung per Hand oder Spülmaschine ist problemlos möglich

moderne gugelhupfform
im modernen Design
Charakteristisch für den Gugelhupf ist das gleichbleibende Wellenmuster am Rand. Auch neue Designs bleiben rund, variieren aber gern mit Abwandlungen der klassischen Kuchenform.

+ modernes Design

Kaufempfehlung Vergleich.org: Wer auf Nummer sicher beim Backen gehen will, der ist mit einer Silikonform sicherlich sehr gut bedient, denn die Gugelhupfform lässt sich unkompliziert handhaben, ist ohne Einfetten nutzbar, der Teig lässt sich problemlos aus der Form lösen und die Reinigung in der Spülmaschine ist schnell erledigt.

3. Gugelhupfform kaufen: Worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

3.1. Materialqualität – wer ist härter im Nehmen, wer pflegeleichter?

Vergleich.org hat bei Gugelhupfformen 2 Materialfavoriten:

  1. Metall
  2. Silikon

Metallformen sind besonders robust und langlebig. Die Gugelhupfform aus Silikon ist leicht und lässt sich platzsparend verstauen. Beide Materialien sind backofengeeignet und halten hohen Temperaturen stand. Auf rostfreie Materialien sollten Sie beim Kauf einer Metallform für Gugelhupf immer achten, auch Schnitt- und Kratzfestigkeit zahlen sich aus. Silikon ist hart im Nehmen, einfache Messer machen dem Material nichts aus. Leicht tut sich Silikon auch mit der Spülmaschine, wohingegen die meisten Metallformen die Handwäsche bevorzugen.

3.2. Antihaftbeschichtung schneidet in vielen Testberichten zu Gugelhupfformen gut ab

Die Antihaftbeschichtung ist bei Gugelhupfformen für viele das ausschlaggebende Kaufkriterium, denn der Gugelhupf soll sich nach dem Backen bestmöglich leicht aus der Form lösen, ohne den Kuchen zu zerbröseln. Das Einfetten gehört bei Metallformen in der Regel dazu, selbst wenn diese beschichtet sind, geht man mit dem Einfetten auf Nummer sicher. Silikonformen hingegen brauchen nicht eingefettet zu werden. Die materialeigene Antihaftbeschichtung übernimmt das problemlose Herauslösen.

3.3. Gugelhupfform-Test im Internet zeigen, dass die Abmessung für die Personenanzahl entscheidend ist

Die wichtigste Maßangabe für die beste Gugelhupfform ist der Durchmesser sowie die Höhe, denn sie bestimmen die Teigmenge und somit die Größe des Kuchens. Eine kleine Mini-Backform mit zum Beispiel 16 cm ist passend, wenn die beste Freundin vorbeischaut oder Sie eine kleine, selbstgebackene Freude verschenken möchten. Große Backformen mit 22 cm, 25 cm oder sogar eine Gugelhupfform mit 32 cm sind also besser geeignet, wenn Besuch von Freunden oder der Familie ansteht.

Da die meisten Gugelhupfformen in den Maßen nahe beieinander liegen, macht es für die Teigmenge der meisten Rezepte keinen Unterschied und ist den eigenen Vorlieben überlassen. Allerdings sollten Sie ggf. die Temperatur und Backzeit anpassen, da diese variieren können.

Hinweis: Die Höhe des Randes kann beim Kauf der Gugelhupfform eine entscheidende Rolle spielen, denn dieser entscheidet das für den Gugelhupf typische Aussehen mit.

3.3. Vorteile & Nachteile

In der folgenden Übersicht hat Vergleich.org die Vor- und Nachteile von Gugelhupfformen aus Metall und Silikon auf einen Blick für Sie zusammengefasst:

Metall

  • robust & formstabil
  • oftmals antihaftbeschichtet
  • traditionelles Küchenaccessoire
  • problemlos zu transportieren
  • muss in der Regel eingefettet werden
  • nicht immer spülmaschinenfest
  • zerkratzt leicht(er)

Silikon

  • sehr leicht
  • platzsparend verstaubar
  • materialeigene Antihaftbeschichtung
  • leichtes Herauslösen des Teiges
  • kalorienarmes Backen
  • lebensmittelecht
  • auch geeignet für säurebeständige Teigsorten
  • synthetisches Material
  • weniger formstabil

4. Gibt es einen Gugelhupfform-Test bei der Stiftung Warentest?

Wer hat’s erfunden?

Aus Österreich, der Schweiz oder doch aus Deutschland? Über die Frage, woher der Gugelhupf ursprünglich stammt, könnte man streiten, aber wer möchte das bei so viel Genuss denn schon? Fest steht: Traditionell ist der Gugelhupf ein Kuchen aus Hefeteig, oftmals mit Rosinen verfeinert. In der Vergangenheit in einem runden Napf oder kleinen Kessel über dem Feuer gebacken, ist die Backform für den Gugelhupf heute in einer hohen Kranzform aus Metall, Silikon, Keramik oder Glas erhältlich. Die kaminartige Öffnung sorgt dabei für die charakteristische Form des saftigen Napfkuchens.

Ein Test für die besten Gugelhupfformen liegt von der Stiftung Warentest bisher nicht vor. Allerdings haben wir einen Vergleich entdeckt, in dem es auch um das Teigkneten, Sahneschlagen und Zubereiten von Köstlichkeiten geht. Hier zum Küchenmaschinen-Test der Stiftung Warentest, vielleicht sind weitere interessante Küchenhelfer für Sie dabei.

5. Süß, pikant oder vegan – was für ein Kuchen darf es sein?

Backen ist herrlich vielseitig, genauso ist es auch beim Gugelhupf. Ob traditionell süß zubereitet, mit Schokoguss oder Puderzucker verfeinert, oder als deftige Variante mit Speck- und Käsewürfeln gemixt oder als veganer Kuchen, ganz ohne Zucker und tierische Lebensmittel: Alles was schmeckt, ist beim Gugelhupf erlaubt. Probieren Sie verschiedene Rezepte aus, die Auswahl an Backbüchern ist abwechslungsreich und lässt uns das Wasser im Mund zusammenlaufen.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Gugelhupfform

6.1. Wie benutzt man eine Kuchenform aus Silikon?

Mit flexiblen Backformen aus Silikon wird gebacken wie mit einer starren Blechform. Großer Vorteil: Die Kuchenform muss aufgrund der materialeigenen Antihaftbeschichtung nicht eingefettet werden, löst den gebackenen Kuchen leicht aus der Form und lässt sich anschließend obendrein problemlos in der Spülmaschine reinigen. Da die Silikonform allerdings flexibel ist, ist es nicht immer leicht diese, gefüllt mit Teig, von der Arbeitsplatte zum Backofen zu tragen. Tipp: Stellen Sie die Form bereits vorher auf das Backblech und schütten Sie den Teig erst dann in die Form – das Blech lässt sich wesentlich stabiler von A nach B tragen.

gugelhupf mit speck und walnüssen

Herzhafte Gugelhupf-Variation – lecker!

6.2. Wie bekommt man den Gugelhupf aus der Blech-Backform?

gugelhupf verpackung

Keinen Gugelhupf zu backen, weil es zu schwierig ist ihn aus der Form zu lösen oder er beim Stürzen zerbricht? Das ist keine Lösung und schon gar keine Option, finden wir von Vergleich.org. Hier ein paar Tipps und Informationen, die bereits für Oma beim Backen ihres Gugelhupfes wichtig waren:

  • saubere und kratzfreie Gugelhupfform benutzen
  • Gugelhupfform einfetten und bemehlen – sehr wichtig!
  • Gugelhupf durchbacken (Garprobe mit dem Holzstäbchen oder der Rouladennadel machen)
  • Gugelhupf ca. 10 Minuten in der Form auskühlen lassen
  • Form aufschlagen / Kuchenform stürzen
  • am Rand entlangfahren
  • wenn Sie merken, dass der Kuchen sich nicht leicht löst, Form mit feuchtem Tuch abkühlen
  • Kuchenform entfernen
  • genießen, genießen, genießen!

Unendlich viele Rezeptideen gibt es für den Gugelhupf, aber mit welchem Rezept fangen Sie an? Lassen Sie sich inspirieren und sehen sich das Rezept und die Backanleitung von BakeClub an. Der Donauwellen-Gugelhupf mit Cheesecakefüllung sieht zum Anbeißen lecker aus und wird auch bei den Gästen für Begeisterung sorgen. Und jetzt viel Freude beim Backen und Genießen Ihres selbstgebackenen Gugelhupfes!