Das Wichtigste in Kürze
  • Keramikpfannen sind die Alleskönner unter den beschichteten Pfannen. Sie sind sowohl zum scharfen Anbraten als auch für empfindliche Speisen und fürs schonende Braten mit wenig Fett geeignet.
  • Im Gegensatz zu klassischen Kunststoffbeschichtungen überstehen viele moderne Keramikbeschichtungen Temperaturen von über 400° C, ohne giftige Stoffe freizusetzen. Herkömmliche kunststoffbeschichtete Pfannen sollten dagegen nicht höher als 230° C erhitzt werden.
  • Alle Modelle in unserem Keramik-Pfannen-Test sind für sämtliche Herdarten geeignet, auch für Induktionsherde. Vorsicht ist beim Backofen geboten: Kunststoffgriffe vertragen häufig nicht mehr als 150° C.
Keramikpfannen-Test

Unsere Keramikpfannen im Test bei Vergleich.org.

Beschichtetes Kochgeschirr erfreut sich großer Beliebtheit, denn darin lassen sich Steaks, empfindliche Eierspeisen und Bratkartoffeln ohne Anhaften zubereiten. Auch der Reinigungsaufwand für beschichtete Pfannen hält sich in Grenzen, denn wo nichts anhaftet, muss auch nicht viel geschrubbt und herumgekratzt werden.

Vor allem unter gesundheitsbewussten Gourmets steht die keramikbeschichtete Bratpfanne hoch im Kurs, denn sie lässt sich deutlich höher erhitzen als eine Bratpfanne mit klassischer Kunststoff-Antihaftbeschichtung und eignet sich daher ausgezeichnet zum scharfen Anbraten.

Vergleich.org hat eine Reihe aktueller Keramikpfannen-Modelle getestet und verrät, in welchen Pfannen mit Keramikbeschichtung das Bratgut besonders knusprig gelingt. In unserer Kaufberatung erfahren Sie außerdem, welche Lebenserwartung eine Keramikpfanne hat, bevor der Antihaft-Effekt der Beschichtung sich abnutzt.

1. Keramikpfannen-Test 2020: Die unbedenkliche Alternative zu Teflon

Unser Fazit im Überblick – Vergleich.org empfiehlt: Eine Keramikpfanne ist für Sie die richtige Wahl, wenn Sie regelmäßig Steaks oder knusprige Bratkartoffeln zubereiten möchten. Sie eignet sich aber auch hervorragend für Eierspeisen.

Ein Pfannen-Testsieger sollte die Hitze gleichmäßig auf die Bratfläche verteilen und dank eines ergonomischen Griffs leicht zu handhaben sein. Wichtig ist auch, dass sich die Pfanne einfach und ohne viel Kratzen reinigen lässt.

Beachten Sie aber, dass eine Keramikpfanne keine Anschaffung fürs ganze Leben ist: Nach einigen Jahren lässt der Antihafteffekt selbst bei hochwertigen Modellen nach und die Pfanne muss ausgetauscht werden.

2. Keramikpfannen-Test 2020 – So haben wir getestet

testkriterien

In unserem Keramik-Bratpfannen-Test 2020 haben wir die Brateigenschaften, die Handhabung und die Versiegelung der Modelle überprüft und ausprobiert, wie leicht sich die Keramikpfannen reinigen lassen.

Neben den Pfannen namhafter Marken wie WMF, Tefal und Rösle haben wir auch einige besonders günstige Keramikpfannen unbekannter Hersteller in unsere Produktauswahl aufgenommen.

Denn auch bei hochwertigen Keramikpfannen verliert die Antihaftbeschichtung nach einiger Zeit ihre Wirkung. Es lohnt sich also durchaus, beim Kauf auf den Preis zu schauen.

3. Brateigenschaften & Anwendungsbereiche: Fisch und Eier gelingen in der Keramikpfanne besser als in der gusseisernen

Kategorie Kriterien
Brateigenschaften & Anwendungsbereiche
Gewichtung im Test: 45 %
brateigenschaften
  • gleichmäßige Wärmeverteilung
  • geeignete Herdarten und Backofentauglichkeit
  • Bratergebnisse

3.1. Gleichmäßige Wärmeverteilung: Fast alle Pfannen schneiden hier mindestens gut ab

waermebild-wmf-durado

Die Aufnahme der Wärmebildkamera zeigt: Die Bratfläche der WMF-Durado-Pfanne wird gleichmäßig erhitzt.

Eine der wichtigsten Eigenschaften einer Bratpfanne ist die gleichmäßige Wärmeverteilung: Der Pfannenboden sollte die vom Herd aufgenommene Wärme möglichst ausgewogen auf die ganze Bratfläche verteilen. Nur so wird das Bratgut an jeder Stelle der Pfanne gleichmäßig gegart.

Wir haben die gleichmäßige Wärmeverteilung im Test mithilfe einer Wärmebildkamera überprüft. Außerdem haben unsere Tester in jeder Pfanne einen Pfannkuchen gebraten, der bei einer gleichmäßigen Wärmeverteilung ebenmäßig goldbraun gelingt und an jeder Stelle des Teigs durchgebacken ist.

keramikpfanne-pfannkuchen

Das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen: Die Pfannkuchen gelangen in allen Pfannen gut bis sehr gut.

3.2. Geeignete Herdarten & Backofentauglichkeit: Edelstahlgriffe sind hitzebeständig genug für den Ofen

keramikpfanne-allherdboden

Allherdboden der WMF CeraDur Profi-Pfanne. Die Bedeutung der Symbole: Geeignet für E-Herd, Glaskeramik, Gasherd und Induktion (v.l.n.r.).

Moderne Keramikpfannen sind in der Regel mit einem Allherdboden ausgestattet, d.h. sie können sowohl auf dem E-Herd als auch auf dem Gasherd und sogar auf einem Glaskeramik- oder Induktionsfeld verwendet werden.

Alle von uns getesteten Pfannen können so einen Allherdboden vorweisen. Eine Keramik-Pfanne, die für Induktions-Kochfelder geeignet ist, erkennen Sie in der Regel am Spulen-Symbol auf der Rückseite des Pfannenbodens oder auf der Verpackung.

Auch für den Einsatz im Backofen sind die meisten getesteten Pfannen geeignet. Entscheidend ist hier das Material des Griffs: Besteht er aus Edelstahl, ist er in der Regel genauso hitzebeständig wie der Pfannenkörper und kann bedenkenlos mit in den Ofen. Kunststoffgriffe sind dagegen kaum hitzebeständig.

3.3. Bratergebnisse: Knusprige Bratkartoffeln nur in knapp jeder zweiten Pfanne

pfannkuchen-wenden

Wenden leicht gemacht: In einer Keramikpfannen mit niedrigem Rand lassen sich Pfannkuchen besonders leicht zubereiten.

Keramikpfannen-Testsieger der Stiftung Warentest: WMF Comfort CeraDur

Nicht nur bei der Stiftung Warentest (Ausgabe 01/2011), sondern auch in unserem Test schnitt die WMF-Keramik-Pfanne mit CeraDur-Beschichtung gut ab und landete auf Platz 3.

Appetitliche Grillstreifen dank einer Grillpfanne

Wenn Sie Ihrem Steak nicht nur eine schöne Kruste, sondern auch Grillstreifen verpassen möchten, sollten Sie eine keramikbeschichtete Grillpfanne anstelle einer einfachen Keramikpfanne kaufen. Dieser Pfannen-Typ wird auch Steakpfanne genannt und zeichnet sich durch Rillen im Pfannenboden aus.

Wir haben in allen Pfannen Eierkuchen und Bratkartoffeln zubereitet. Von einer keramikbeschichteten Pfanne erwarten wir, dass sich das Bratgut leicht wenden lässt und nicht auf dem Pfannenboden anhaftet. Dieser Erwartung konnten auch alle Keramikpfannen im Test gerecht werden.

Eine deutlich herausforderndere Aufgabe waren die Bratkartoffeln: Zum scharfen Anbraten verwenden gelernte Köche eine Pfanne aus Gusseisen, denn damit bekommt man nicht nur bei Kartoffeln, sondern auch bei gebratenem Fleisch eine besonders schöne Kruste hin.

In herkömmlichen Kunststoff-Antihaft-Pfannen ist das nicht möglich, denn dafür lassen diese sich nicht ausreichend hoch erhitzen. Lediglich die Keramikpfanne kann alternativ zur gusseisernen auch zum scharfen Anbraten bei hohen Temperaturen genutzt werden.

Etwas mehr als die Hälfte der Pfannen im Test hatten mit den Bratkartoffeln so ihre Schwierigkeiten. Das häufigste Problem: Zwar wurden die Erdäpfel schnell schön goldbraun, blieben aber letztlich weich und wenig knusprig.

hochrandpfanne

In einer Keramikpfanne mit hohem Rand können Sie Speisen in größeren Mengen zubereiten. Sie eignet sich nicht nur zum Braten, sondern auch zum Schmoren von Fleisch oder Gemüse.

Der besondere Vorteil der Keramikpfanne gegenüber der Gusseisenpfanne: Empfindliche Lebensmittel wie Fisch oder Eierspeisen, die beim Garen leicht zerfallen können, gelingen dank der keramischen Antihaftbeschichtung besser und bleiben auch beim Wenden heil.

Zwischenfazit: Kaum etwas zu beanstanden hatten wir in Sachen gleichmäßiger Wärmeverteilung. Pfannkuchen lassen sich in allen Pfannen mühelos zubereiten. Wirklich knusprige Bratkartoffeln gelangen dagegen nur in Knapp der Hälfte der getesteten Pfannen.

4. Handhabung: Abnehmbare Griffe sind praktisch, aber oft wackelig konstruiert

Kategorie Kriterien
Handhabung
Gewichtung im Test: 30 %
handhabung
  • Griffergonomie
  • Hitzebeständigkeit und Entfernung des Griffs

4.1. Griffergonomie: Eine schwere Pfanne erfordert einen besonders ergonomisch geformten Griff

keramikpfanne-griffergonomie

Der silikonummantelte Griff der Rösler-Pfanne liegt besonders gut in der Hand. Der WMF-Griff hat eine der Form der Hand angepasste Kontur und rutscht nicht so leicht aus den Fingern. Weniger angenehm geformt ist der Griff der Palemiso-Pfanne. Das flache Metall schneidet unangenehm in die Handflächen ein (v.l.n.r.).

Ein ergonomischer Griff liegt gut in der Hand, ohne mit scharfen Kanten in die Handfläche einzuschneiden. Je schwerer die Pfanne, umso wichtiger ist ein ergonomischer Griff.

Besonders angenehm fanden unsere Tester leicht geschwungene Griffe, die ein Abrutschen der Hand beim Schwenken verhindern. Auch eine Ummantelung mit Silikon sorgt für Komfort beim Hantieren mit der Pfanne.

4.2. Hitzebeständigkeit und Entfernung des Griffs: Abnehmbare Griffe sparen Platz im Küchenschrank

keramikpfanne-hitzebeständiger-griff

Manche Pfannengriffe wurden beim Braten wärmer als andere. Bei keinem Modell liefen wir aber Gefahr, uns die Finger zu verbrennen.

Der Pfannenkörper selbst ist darauf ausgelegt, sehr hohen Temperaturen standzuhalten. Anders sieht es beim Griff aus. Besonders wenn es sich um einen Kunststoffgriff handelt, ist damit zu rechnen, dass er beispielsweise eine Ofentemperatur von 200° C nicht unbeschadet übersteht.

Auf der sicheren Seite sind Sie dagegen mit einem Griff aus Edelstahl, der grundsätzlich genauso hitzebeständig ist wie der Pfannenkörper.

Auch Pfannen mit abnehmbarem Kunststoffgriff sind backofengeeignet: Sie können die Pfanne beispielsweise zum Überbacken oder Gratinieren Ihrer Speisen ohne Griff in den Ofen stellen. Auch für eine platzsparende Aufbewahrung im Küchenschrank ist eine Pfanne mit abnehmbarem Griff eine Erleichterung.

Zwar waren alle abnehmbaren Griffe recht einfach mit einem einzigen Handgriff montierbar, jedoch wirkten drei von vier Griffen eher wackelig befestigt. Wirklich vertrauenswürdig wirkte nur die Konstruktion von TV Unser Original.

keramikpfanne-abnehmbarer-griff

Die Keramikpfanne von Genius verfügt über einen abnehmbaren Griff.

Zwischenfazit: Besonders komfortabel handhaben lassen sich leicht geschwungene oder gummierte Griffe. Ganz besonders wichtig ist ein solch ergonomischer Griff bei schweren Hochrandpfannen, die gut und gerne zwei Kilogramm auf die Waage bringen können.

5. Versiegelung & Reinigung: Keramik ist hitzebeständiger und kratzfester als Teflon

Kategorie Kriterien
Versiegelung & Reinigung
Gewichtung im Test: 25 %
versiegelung-reinigung
  • Hitzebeständigkeit der Versiegelung
  • einfache Reinigung

5.1. Hitzebeständigkeit der Versiegelung: Keramik hält Herstellerangaben zufolge 400° C aus

keramikpfanne-material

Keramikbeschichtungen sind längst nicht mehr nur weiß: Culinario-Keramikpfanne mit schwarzer Beschichtung, Modell von Berndes mit klassisch weißer Versiegelung, Palemiso-Pfanne mit kupferroter Titan-Keramikbeschichtung und Stoneline-Pfanne in Schwarz mit dekorativen Sprenkeln (v.l.n.r.).

Auch wenn viele Kochgeschirrhersteller ihren Keramikbeschichtungen Eigennamen wie „CeraDur“, „CeraFit“ oder „Ceratherm“ geben, gibt es eigentlich nur zwei verschiedene Arten von Antihaftbeschichtungen: Keramik und Kunststoff.

Allerdings ist die klassische Antihaftbeschichtung aus dem Kunststoff Polytetrafluorethylen (PTFE), wie sie bereits seit Mitte des 20. Jahrhunderts unter dem Markennamen „Teflon“ verwendet wird, in Verruf geraten: Einige Bestandteile der PTFE-Beschichtung stellen eine potentielle Gefahr für die Gesundheit dar.

Zwar hält das Bundesamt für Risikobewertung den versehentlichen Verzehr kleinster, sich lösender Teile aus der Beschichtung für unbedenklich, jedoch sollte die Pfanne keinesfalls länger als drei Minuten leer aufgeheizt werden. Denn ab einer Temperatur von 360° C, die beim Leererhitzen bereits nach wenigen Minuten erreicht wird, bilden sich giftige Dämpfe. Bereits ab 200° C lösen sich kleine Partikel aus der PTFE-Beschichtung.

Keramikbeschichtungen kommen ganz ohne den Kunststoff PTFE aus und sind nach Angaben vieler Hersteller bis weit über 400° C hitzebeständig. So hohe Temperaturen sollten allerdings, wenn überhaupt, nur beim leeren Aufheizen entstehen. Denn auch Bratöle sind für Gartemperaturen über 260 Grad nicht ausgelegt und fangen jenseits dieser Grenze an zu rauchen und giftige Stoffe freizusetzen.

Die Vor- und Nachteile einer Keramikpfanne im Vergleich zur herkömmlichen antihaftbeschichteten Pfanne:

  • kratzfest
  • hoch erhitzbar ohne Abgabe giftiger Dämpfe
  • geeignet zum scharfen Anbraten
  • besonders leicht zu reinigen
  • Antihaftwirkung tendenziell weniger lange haltbar

5.2. Einfache Reinigung: Ein Drittel der Pfannen sind laut Hersteller spülmaschinenfest

keramikpfanne-manuelle-reinigung

Besonders schonend für die Beschichtung ist die Reinigung per Hand mit warmem Wasser und einem milden Spülmittel.

Auch die beste Keramikpfanne muss nach der Benutzung von Speise- und Fettresten gereinigt werden. Die Beschichtung sorgt dafür, dass ein wenig warmes Wasser und mildes Spülmittel ausreichen, um die Pfanne wieder rückstandslos sauber zu bekommen. In unserem Test keramikbeschichteter Pfannen gelang das bei den Modellen von TV Unser Original, Fissler, Palemiso und Culinario am einfachsten.

keramikpfanne-spülmaschinenfest

Bratmaxx-Keramikpfanne von TV Unser Original.

Einige Hersteller geben zwar an, dass ihre Pfannen sogar spülmaschinengeeignet sind, allerdings müssen Sie damit rechnen, dass das Reinigen in der Spülmaschine die Lebensdauer der Keramikbeschichtung verkürzt.

Wir empfehlen, die Keramikpfanne nur per Hand zu säubern. Selbst stark angebrannte Speisereste lassen sich von der Keramikbeschichtung mit deutlich weniger mechanischem Aufwand entfernen als beispielsweise von einer unbeschichteten Edelstahlpfanne.

Tipp: Wischen Sie die Pfanne nach dem Reinigen mit ein paar Tropfen Öl und einem Stück Küchenpapier aus. Das erhöht die Lebensdauer der Beschichtung.

Zwischenfazit: Im Gegensatz zu herkömmlichen Kunststoff-Antihaftbeschichtungen birgt eine keramikbeschichtete Pfanne auch bei hohen Brattemperaturen kein Gesundheitsrisiko. Leider ist sie dafür tendenziell etwas weniger lange haltbar.

6. Kleine Haushalte mit bis zu vier Personen brauchen nicht mehr als zwei Pfannen

Zwei Bratpfannen sind für einen kleinen bis mittleren Haushalt genug, sagte ein Wiener Sternekoch der Süddeutschen Zeitung. Eine zum scharfen Anbraten und eine fürs schonende Braten bei niedriger Temperatur. Die Anschaffung eines Keramik-Pfannensets kann sich dennoch lohnen, wenn Sie häufig mehrere Pfannen gleichzeitig auf dem Herd haben.

Eine Keramikpfanne mit Deckel ist dann empfehlenswert, wenn Sie beispielsweise Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln machen möchten. Hier hält der geschlossene Deckel ausreichend Dampf in der Pfanne, um damit die Kartoffeln zu garen. Außerdem spritzt aus einer Pfanne mit Deckel nicht so viel Fett heraus wie aus einer Pfanne, in der offen gebraten wird.

Zusätzlich kann es je nach Kochgewohnheit sinnvoll sein, weitere Spezialpfannen zu besitzen, beispielsweise eine Wokpfanne für Liebhaber der fernöstlichen Küche oder eine Pancake-Pfanne mit Vertiefungen für gleichmäßige, kreisrunde Pancakes.

keramikpfannen-groessen

V.l.n.r.: WMF-Keramikpfanne mit 20 cm Durchmesser , Tefal-Keramikpfanne mit 24 cm Durchmesser, Rösle-Keramikpfanne mit 28 cm Durchmesser. Wer eine noch größere Pfanne bevorzugt, kann die Tefal-Keramik-Pfanne auch in der 32-cm-Ausführung kaufen.

7. Fragen und Antworten rund um das Thema Keramikpfannen

7.1. Wie lange halten Keramikpfannen?

Genauso wie die klassische Kunststoff-beschichtete Pfanne ist auch eine keramikbeschichtete Pfanne nicht für die Ewigkeit gemacht. Erfahrungsgemäß verliert eine solche Pfanne je nach Gebrauch nach etwa ein bis drei Jahren ihre Antihaftwirkung.

7.2. Welches Öl sollte man für Keramikpfannen verwenden?

schmorpfanne

Verwenden Sie zum Braten am besten ein hoch erhitzbares Öl mit einem hohen Anteil einfach ungesättigter und gesättigter Fettsäuren, z.B. Avocadoöl, Sonnenblumenöl oder ein spezielles Bratöl.

Beim Braten ist das verwendete Öl hohen Temperaturen ausgesetzt. Kaltgepresste Öle mit einem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind dafür ungeeignet, denn sie beginnen bereits bei relativ niedrigen Gartemperaturen unter 200° C zu rauchen und setzen dabei gesundheitsschädliche Stoffe frei.

Verwenden Sie Ihr hochwertiges kaltgepresstes Lein-, Walnuss- oder Kürbiskernöl also lieber für Salatdressings. Zum scharfen Anbraten eines Steaks nehmen Sie stattdessen Öle mit einem hohen Anteil an einfach ungesättigten und gesättigten Fettsäuren, die ihren Rauchpunkt erst bei deutlich über 200° C erreichen, z. B.:

Neben Ölen eignen sich auch Fette sehr gut zum Braten, z. B. Butterschmalz oder das ebenfalls aus Butter hergestellte und in der indischen und pakistanischen Küche verwendete Ghee.