
Durch die frei werdenden Kupfer-Ionen geliert Marmelade besser und das Obst behält seine frische Farbe.
Wie unser Kupferpfannen-Vergleich 2025 zeigt, sollte man beim Kauf von Kupfer Kochgeschirr ruhig etwas mehr investieren. Denn günstige Kupferpfannen unter 60 € weisen meist lediglich eine Kupferlegierung an der Außenseite auf und verfügen damit nicht über die positiven Eigenschaften echter Kupferpfannen. Worauf Sie beim Kauf außerdem achten sollten, erfahren Sie im Folgenden.
3.1. Durchmesser
Bevor Sie eine Kupferpfanne kaufen, sollten Sie überlegen, welche Größe sie haben soll. Für den alltäglichen Gebrauch sind Kupferpfannen mit einem Durchmesser von 24 cm bis 30 cm geeignet. Es gibt aber auch deutlich kleinere Modelle (etwa eine Kupferpfanne mit ø 16 cm). Benutzen Sie das Kochgeschirr eher für die Zubereitung von Saucen oder zum Garen kleinerer Fleischstücke wie Gulasch oder Geschnetzeltes, ist eine Kupferpfanne mit 20 oder 24 cm Durchmesser (ø 24 cm) ausreichend. Wollen Sie gelegentlich auch größere Mengen Gemüse, beispielsweise für ein Curry bzw. einen Eintopf, oder einen Braten zubereiten, empfehlen wir eine Kupferpfanne mit mindestens 26 bis 28 cm Durchmesser/ø 28 cm (z.B. eine 28-cm-Buyer-Pfanne). Für eine größere Portion bietet sich auch eine 30-cm-Kupfer-Pfanne an.
3.2. Pfannentyp
Pfanne ist keinesfalls gleich Pfanne. Je nach Form unterscheidet man unter anderem klassische Bratpfannen, Sautier- bzw. Schwenkpfannen, Servierpfannen, Schmorpfannen (z.B. eine Sautoir mit Griffen oder eine Sautoir mit Stiel) oder auch Wok-Pfannen. Erstere sind wahre Allrounder und eignen sich zum simplen Anbraten genauso wie für das Kochen von Saucen. Sie haben einen relativ flachen Rand und meist einen recht großen Bodendurchmesser.

Am häufigsten werden Brat- und Sautierpfannen benötigt. Servierpfannen und Woks kommen seltener zum Einsatz. Grillpfannen verleihen dem Gargut ein schönes Muster.
Sautierpfannen sind das genaue Gegenteil: Dank eines kleinen Bodendurchmessers und eines hohen Rands eignen sie sich besonders für das Zubereiten und Schwenken von Gemüsebeilagen oder Pfannengerichten. Ähnliches gilt auch für Wok-Pfannen, wobei diese zumeist noch ein größeres Fassungsvermögen aufweisen.
Servierpfannen haben meist einen senkrechten Rand und einen großen Durchmesser. Zudem sind sie oft mit zwei gegenüberliegenden Griffen versehen. Servierpfannen eignen sich sehr gut zur Zubereitung von Gemüse- oder Nudelpfannen, aber auch für Braten und können zugleich zum Servieren verwendet werden.
3.3. Eignung für Induktionsherde
Induktionskochfelder erwärmen Speisen im Kochgeschirr über ein magnetisches Wechselfeld, welches das ferromagnetische Material des Topfes bzw. der Pfanne – meist Emaille oder eine andere Eisenlegierung – in Schwingung versetzt. So bleibt die Herdplatte selbst kalt, lediglich die Pfanne oder der Topf erwärmt sich.

Ist eine Kupferpfanne nicht induktionsgeeignet, ist die Anschaffung eines Adapters für Induktionsherde ratsam. Ob eine solche Pfanne zum Kupferpfannen-Testsieger taugt ist fraglich.
Naturgegebenermaßen ist ein Topfset aus Kupfer bzw. eine Kupfer-Bratpfanne damit nicht induktionsgeeignet. Allerdings stellen sich immer mehr Hersteller darauf ein, indem sie eine dünne ferromagnetische Schicht in den Pfannenboden einarbeiten, sodass sie für alle Herdarten inkl. Induktion geeignet sind. Der Wärmeleitfähigkeit tut die zusätzliche Schicht keinen Abbruch. Andere Kupfer-Pfannen besitzen zusätzlich eine Innenschicht aus Keramik (für Induktion geeignet), sodass der Inhalt nicht am Pfannenboden kleben bleibt.
Besitzen Sie also einen Induktionsherd oder spielen mit dem Gedanken, eines dieser Geräte zu erwerben, lohnt es sich durchaus, auch auf induktionstaugliche Kupfertöpfe und -bratpfannen zu setzen. Infrage kommen zum Beispiel die Kupferpfannen mit Induktion von Buyer oder die Modelle mit Induktion von der Kupfermanufaktur Weyersberg.
Alternativ bzw. als Übergangslösung verleihen auch Adapterplatten Ihrem Kochgeschirr ferromagnetische Eigenschaften, sodass Induktion und Kupfer doch kombiniert werden können.

Die ganze Serie, so auch diese Ikea-Kupferpfanne „Finmat“, ist unseres Wissens nicht spülmaschinengeeignet, was am Kupfer liegen dürfte.
Diese Adapterplatten werden wie eine komplett flache Pfanne auf das Kochfeld eines Induktionsherdes gelegt. Stellt man nun eine Kupferpfanne auf die Adapterplatte, kann das Kochgeschirr auch auf dem Induktionsherd verwendet werden.
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