Hinsichtlich des Materials gilt es, zwischen dem Pfannenkörper und der Art der Beschichtung zu unterscheiden. Auf beide Aspekte gehen wir in diesem Kapitel näher ein.
2.1. Pfannenkörper aus Gusseisen sind robust und langlebig
Lange galten Gusseisenpfannen als die besten Pfannen. Sie haben eine hohe Wärmespeicherkapazität und geben die Wärme nach und nach an die Kochzutaten ab, wodurch sehr schonend und gleichmäßig gegart werden kann. Auch kann dank dieser Materialeigenschaft der Nachschlag noch angenehm temperiert serviert werden.
Modelle aus Gusseisen sind zudem ideal zum Schmoren und Braten bei großer Hitze. Sie halten höchsten Temperaturen stand und sind damit sogar auf offenem Feuer verwendbar.
Praktisch zu wissen: Aufgrund der langen Haltbarkeit der meisten Gusseisen-Schmorpfannen ist es wahrscheinlicher, dass Sie es eher mit einem zerbrochenen Glasdeckel zu tun bekommen, bevor schwerwiegende Schäden an der Pfanne selbst auftreten. Daher lohnt es sich, zu prüfen, ob der Deckel separat zu kaufen ist.

Eine Schmorpfanne aus Gusseisen ist nickelfrei und daher sehr gut für Allergiker geeignet.
Wie gängige Internet-Tests zum Thema Schmorpfannen aufzeigen, bringen Edelstahl und Aluminiumguss jedoch ebenfalls zahlreiche Vorteile mit, die sie zu guten Materialien für Kochgeschirr machen.
2.2. Schmorpfannen aus Edelstahl können Sie am einfachsten reinigen
Was tun bei Nickelallergie?
Edelstahl hat für Allergiker einen Nachteil, da er kleine Mengen Nickel an den Pfanneninhalt abgeben kann. Die abgesonderte Menge ist sehr gering, aber wenn Sie empfindlich reagieren, kann sich eine allergische Reaktion bemerkbar machen. Wir raten Ihnen, ausschließlich eine Pfanne aus Gusseisen zu verwenden, wenn Sie an einer starken Nickelallergie leiden.
Möchten Sie eine Schmorpfanne kaufen, die einfach zu reinigen ist, dann liegen Sie mit einer Edelstahl-Schmorpfanne genau richtig. Das Material ist außerdem sehr robust und daher so gut für die Herstellung von Küchenhelfern geeignet.
Die meisten Edelstahl-Schmorpfannen werden aus rostfreiem 18/10-Edelstahl hergestellt. Der Boden sollte zudem idealerweise mit Kupfer oder Aluminium ausgestattet sein, da diese Materialien sehr gute Wärmeleiter sind, was bei Edelstahl an sich nicht der Fall ist.
Nicht zuletzt ist Edelstahl äußerst hitzeresistent. Selbst hohe Temperaturen, wie sie zum Beispiel im Backofen entstehen, machen dem Material nichts aus. Schmorpfannen mit Deckel sind daher hervorragend für die Zubereitung von Backofengerichten geeignet.

Sehr praktisch bei dieser Schmorpfanne ist der zweite kurze Griff, der eine noch sicherere Handhabung gewährleistet.
2.3. Die leichtesten Hochrandpfannen sind aus Aluminiumguss oder Aluminium
Der größte Vorteil von Schmorpfannen aus Aluguss ist ihr geringes Gewicht. Zudem können sie mit effektiven Antihaftbeschichtungen ausgestattet werden, sodass auch mit der Variante aus Aluminiumguss fettarm gebraten und geschmort werden kann. Das Material ist außerdem ein guter Wärmeleiter.
Reines Aluminium ist ebenfalls sehr leicht. Inklusive einer Beschichtung sind Aluminium-Pfannen passend bei der Zubereitung von anspruchsvolleren Gerichten, etwa mit Fisch, der gerne schnell zerfällt.

Bei einigen Schmorpfannen können Sie den Deckel problemlos nachkaufen.
2.4. Antihaftbeschichtungen sorgen dafür, dass nichts anhaftet
Zu den zwei am häufigsten zum Einsatz kommenden Beschichtungsvarianten gehören:
- die PTFE- oder PFOA-Beschichtung
- die Keramik-Beschichtung
Was ist das Hauptproblem mit PTFE/PFOA? Perfluoroctansäure (PFOA) und Polytetrafluorethylen (PTFE) können sich nach längerem Gebrauch von der Pfanne lösen und so ins Essen und damit auch in den menschlichen Körper gelangen. PFOA kann in hohen Konzentrationen zu einem Anstieg des Cholesterinspiegels führen. PTFE-Beschichtungen setzen beim Verdampfen giftige Dämpfe frei.

Schmorpfannen aus Aluguss sind in der Regel mit einer Antihaftbeschichtung ausgestattet.
Beide sollen grundsätzlich sicherstellen, dass in einer Schmorpfanne, die beschichtet ist, das Brat- bzw. Schmorgut nicht anhaftet oder gar anbrennt.
Was ist Teflon? Der Begriff Teflon wird häufig synonym mit der PTFE-Beschichtung verwendet. Es handelt sich bei ihm jedoch um eine markenrechtlich geschützte Bezeichnung des Herstellers Dupont.
Die Vor- und Nachteile beider Beschichtungsarten stellen wir mithilfe der folgenden Tabelle dar:
| Beschichtungsart | Vor- und Nachteile |
| PTFE-/PFOA-Beschichtung | Antihafteffekt hält lange ideal für fettarmes Braten bei hohen Temperaturen Schadstofffreisetzung bei Ablösung vom Pfannenboden gelangen gesundheitsbedenkliche Partikel in das Essen |
| Keramik-Beschichtung | hoch erhitzbar ohne Ablösung und Freisetzung von giftigen Dämpfen Antihafteffekt weniger dauerhaft beim Anbraten mehr Öl oder Fett notwendig |
Übrigens: Unbeschichtete Gusseisenpfannen erlangen mit dem Prozess des Einbrennens eine natürliche Antihaftbeschichtung. Diese nennt sich Patina und ist vollständig frei von künstlichen Zusätzen.
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