Das Wichtigste in Kürze
  • Ein gutes Olivenöl erkennen Sie am frischen, fruchtigen Aroma, das durchaus bittere und scharfe Geschmacksnoten enthalten darf. Minderwertiges Öl schmeckt dagegen neutral und riecht manchmal sogar etwas muffig.
  • Die Güteklasse lässt nicht viele Rückschlüsse auf die Qualität des Olivenöls zu. Nahezu alle im deutschen Handel erhältlichen Öle entsprechen der höchsten Güteklasse Nativ Extra.
  • Damit das angebrochene Olivenöl während der Lagerung nicht mehr Aroma verliert als nötig, ist eine lichtgeschützte Verpackung wichtig. Am wenigsten UV-Strahlung dringt durch Blechkanister und dunkel getönte Glasflaschen.
Olivenöl Test

Olivenöle von Jordan, Gaea, Terra Creta und anderen bekannten Marken und Herstellern im Test bei Vergleich.org.

Obwohl es in der mediterranen Küche praktisch zu jeder Mahlzeit dazugehört, nimmt Olivenöl in deutschen Haushalten noch lange nicht denselben Stellenwert ein wie in Griechenland oder Italien. Unter den beliebtesten Speiseölen landet Olivenöl nur auf Platz 3 hinter Sonnenblumenöl und Rapsöl (Quelle: Gfk, AMI).

Dabei enthält Olivenöl besonders viele einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die nachweislich vor koronaren Herzerkrankungen schützen können. Dass Olivenöl nicht nur der Gesundheit zuträglich ist, sondern auch dem Gaumen einiges zu bieten hat, konnten wir in unserem Olivenöl-Test 2021 zweifelsfrei feststellen.

Warum die Güteklasse nur wenig über die Qualität des Öls aussagt und was Sie bei der Lagerung Ihres Olivenöls unbedingt beachten sollten, erfahren Sie in unserer Kaufberatung.

Hier haben wir auch noch

1. Olivenöl-Test 2021 – Fazit: Hochwertige Öle selten unter 15 Euro pro Liter zu haben

Vergleich.org empfiehlt: Hochwertiges Olivenöl ist in der Regel nicht unter 15 Euro pro Liter erhältlich. Sehr günstige Olivenöle schneiden in unserem Test weniger gut ab.

Ausnahme: Hochwertige Olivenöle in großen 5-Liter-Vorratskanistern. Solche Mengen lohnen sich jedoch nur, wenn Sie zuhause sehr viel Olivenöl verbrauchen. Denn nach einigen Monaten der Lagerung verliert selbst ein Olivenöl-Testsieger einen Großteil seines Aromas.

2. Olivenöl-Test 2021 – So haben wir getestet

olivenoel-test-dosierbarkeit

Neben der sensorischen Bewertung haben wir im Test auch die Dosierbarkeit des Öls geprüft: Oliven aus Flaschen mit Kunststoff-Ausgießer (1. und 2. Bild von links) lässt sich deutlich leichter dosieren als solches aus einer herkömmlichen Flasche mit großer Durchflussmenge (rechts).

Da es bei der Bewertung von Olivenölen in erster Linie auf das Aroma der verschiedenen Produkte ankommt, macht die Verkostung mit 70 % den größten Teil unserer Gesamtnote aus.

Unsere testenden Redakteure – darunter zwar keine professionellen Olivenölexperten, dafür aber Menschen mit feiner Nase und geübtem Gaumen – haben sich die Zeit genommen, alle Öle ausgiebig zu probieren und ihre Sinneseindrücke festzuhalten.

Die restlichen 30 % der Gesamtwertung entfallen auf die Inaugenscheinnahme der Verpackung. Insbesondere die Frage der einfachen Dosierung und der lichtgeschützten Lagerung hat uns in dieser Testkategorie beschäftigt.

Für den Olivenöl-Test 2021 ausgewählt haben wir Produkte namhafter Hersteller wie beispielsweise Terra Creta und Ladaki. Auch aus verschiedenen Supermärkten bekannte Marken wie Bertolli und Rapunzel haben wir bei der Produktauswahl berücksichtigt. Wie die Öle in den Kategorien Sensorik & Qualität sowie Verpackung abgeschnitten haben, können Sie unserer Tabelle entnehmen.

3. Sensorik & Qualität: Gutes Olivenöl schmeckt und riecht fruchtig, frisch und leicht bitter

Kategorie Kriterien
Sensorik & Qualität
Gewichtung im Test: 75 %
  • Güteklasse
  • Aroma & Geschmack
  • Bio-Siegel

3.1. Güteklasse nach EU-Verordnung 61/2011

olivenoel-farben

Grünlich-goldenes und helles, gelbliches Olivenöl im direkten Vergleich: Die Farbe sagt nichts über die Qualität oder den Geschmack des Öls aus.

Olivenöl-Deklaration in der EU

Der Grund dafür ist die EU-Verordnung 61/2011, welche die Deklaration von Olivenöl mit der Bezeichnung Extra Nativ bis zu einem Alkylester-Gehalt von 150 mg/kg erlaubt. Ein hoher Alkylester-Gehalt lässt sich meist in Ölen nachweisen, die mittels ungeeigneter Pressverfahren oder aus minderwertigen Oliven gewonnen wurden. Öl aus unbeschadeten Oliven, die zeitnah nach der Ernte verarbeitet wurden, enthält in der Regel nicht mehr als 30 mg/kg Alkylester. Die höchste Güteklasse Nativ Extra ist damit wertlos geworden.

Die Güteklasse sagt wenig über die tatsächliche Beschaffenheit des Öls aus: In ihrer aromatischen Qualität unterscheiden sich gute Olivenöle stark von Discounter-Produkten, auch wenn beide der Güteklasse Natives Olivenöl Extra zuzuordnen sind: Zu diesem Ergebnis kommt auch die Stiftung Warentest in ihrem Olivenöl-Test der Ausgabe 02/2018.

Zwar kommen in den deutschen Handel seit Jahren nur noch Produkte der höchsten Güteklasse Natives Olivenöl Extra. Wenn Sie jedoch Olivenöle im Internet bestellen oder aus dem Urlaub mitbringen möchten, ist es hilfreich, einen groben Überblick über die Klassifizierung zu haben. Anhand folgender Bezeichnungen auf dem Flaschenetikett lassen sich die Olivenöl-Güteklassen erkennen:

  • Natives Olivenöl Extra: im Handel sind je nach Herkunft des Öls auch Deklarationen wie Extra Virgin, Extra Vergine, Virgen Extra üblich: Das Öl wird ausschließlich durch eine mechanische Pressung ohne Hitzeeinwirkung (max. 27 °C) gewonnen und enthält höchstens 0,8 % Säure.
  • Natives Olivenöl: Das Öl wird genauso wie das Native Olivenöl Extra kaltgepresst (max. 27 °C) und enthält höchstens 2 % Säure. Leichte Fehler im Aroma sind erlaubt.
  • Olivenöl: Diese Öle sind eine Mischung aus nativem und raffiniertem Olivenöl in beliebigem Verhältnis und enthalten höchstens 1 % Säure. Je höher der Anteil an raffiniertem Olivenöl, umso neutraler sind Geruch und Geschmack.

3.2. Aroma & Geschmack: Günstige Olivenöle schmecken oft neutral oder sogar muffig

olivenoel-geruchs-und-geschmackstest

Bitter-Noten im Olivenöl sind ein Qualitätsmerkmal: Bitterkeit, Schärfe, Fruchtigkeit und Süße können Sie auch zuhause aus dem Öl herausriechen.

Mögliche Ursachen für Aroma-Fehler
  • Werden überreife oder gequetschte Früchte verarbeitet, bekommt das Öl einen leicht gärigen Geruch.
  • Bekommt das Öl zu viel Luft und Licht, wird es ranzig im Geschmack.
  • Feucht geerntete oder gelagerte Oliven ergeben häufig einen muffigen Geruch.
  • Negativ auf die Qualität des Öls wirken sich auch Frostschäden am Olivenbaum oder ein Fliegenbefall aus.

Auch ungeübte Verkoster können den Unterschied zwischen guten Olivenölen mit harmonisch-ausbalancierten Aromen und minderwertiger Massenware relativ leicht herausschmecken. Dabei müssen Sie nicht unbedingt wie professionelle Tester das Olivenöl aus einem Wasserglas trinken. Die Aromen lassen sich auch herausschmecken, wenn Sie das Öl beispielsweise zusammen mit einem frischen Stück Brot zu sich nehmen.

Positiv zu bewerten sind ein frischer, fruchtiger Geruch und ein ausdrucksstarker Geschmack. Auch scharfe, leicht bittere, grasige, erdige oder nussige Noten sind erwünscht.

Negativ ist ein muffiger, saurer oder stark bitterer Geruch bzw. Geschmack. Auch ein neutraler, charakterloser Geschmack ist unerwünscht.

Keine Rückschlüsse auf den Geschmack lässt dagegen die Farbe des Öls zu. Sie variiert meist zwischen kräftigem Olivgrün und einem satten Goldgelb.

olivenöl-geschmackstest

Um aus dem Geschmackstest zuhause ein kulinarisches Erlebnis zu machen, können Sie das Öl auf frischem Brot kosten oder damit sogar neue Salatdressing-Rezepte ausprobieren. Auch für die Zubereitung einer Olivenpaste (Tapenade) benötigen Sie ein aromatisches Olivenöl. Hinweis: Ein Esslöffel Olivenöl hat etwa 120 Kalorien.

3.3. Bio-Siegel: EU-Bio-Siegel erlaubt 5 % Inhalt aus konventioneller Produktion

olivenoel-biozertifiziert

EU-Bio-Siegel auf der Olivenöl-Flasche von Rapunzel: Lediglich 95 % des Produktinhalts müssen überhaupt ökologisch hergestellt sein.

Viele Olivenöle werden noch konventionell produziert und sind daher nicht Bio-zertifiziert.

Selbst ökologisch hergestellte Öle, wie beispielsweise das Bio-Olivenöl von Rapunzel, tragen häufig lediglich das EU-Bio-Siegel. Es ist für seine im Vergleich zu Siegeln von Anbauverbänden wie Demeter oder Naturland niedrigen Anforderungen bekannt.

Ein mit dem Bio-Siegel der europäischen Union zertifiziertes Olivenöl ist beispielsweise keine Garantie dafür, dass bei der Produktion auf umweltschädigende Insektenschutzmittel verzichtet wurde.

Zwischenfazit: Güteklasse und Bio-Siegel sind als Qualitätsmerkmale nur bedingt aussagekräftig. Verlassen Sie sich bei der Wahl Ihres Favoriten im Oliven-Vergleich lieber auf Ihre eigenen fünf Sinne.

4. Verpackung: Klare Glasflaschen sind ungeeignet zur Lagerung von Olivenöl

Kategorie Kriterien
Verpackung
Gewichtung im Test: 25 %
  • Lichtschutz
  • Dosierbarkeit

4.1. Lichtschutz: Blechkanister schützen besonders gut vor UV-Strahlung

Olivenöl reagiert bei der Lagerung sowohl auf Licht als auch auf Sauerstoff empfindlich. Sie sollten Ihr Olivenöl daher stets gut verschlossen und in einem lichtundurchlässigen Behältnis aufbewahren. Blechkanister sind besonders gut geeignet, da sie überhaupt kein Licht an das Öl lassen.

Braunes Glas schützt ebenfalls recht gut vor UV-Strahlung, ist jedoch nicht 100 % lichtundurchlässig. Grünes Glas absorbiert etwas weniger UV-Strahlung und bietet daher einen schlechteren Schutz als braunes Glas. Am schlechtesten geeignet für die Lagerung von Olivenöl sind jedoch klare, ungefärbte Glasflaschen.

Tipp: Schützen Sie Ihr Olivenöl nicht nur vor direkter Sonneneinstrahlung, sondern auch vor hohen Temperaturen über 25 °C sowie vor Kälte: Wird es Temperaturen unter 5 °C ausgesetzt, kann es ausflocken. Gut aufgehoben ist das empfindliche Öl in einer kühlen, dunklen Vorratskammer.

olivenöl-lichtschutz

Verschiedene Arten der lichtgeschützten Verpackung von Olivenöl: Das Terra-Creta-Olivenöl aus Kreta, Griechenland, ist im Blechkanister besonders gut vor UV-Strahlung geschützt.

4.2. Dosierbarkeit: Nicht alle Flaschen und Kanister erlauben eine kleckerfreie Dosierung

Ein Schuss Olivenöl passt gut zu gegrilltem Fleisch und gibt Ihrem Salatdressing eine besondere Note. Zu viel Olivenöl jedoch verdirbt das Geschmackserlebnis. Deshalb ist ein Behältnis wichtig, mit dem sich das Olivenöl leicht dosieren lässt.

Die Öffnungen der Glasflaschen werden von vielen Herstellern mit einem Kunststoff-Ausgießer verengt, sodass selbst beim schwungvollen Kippen der Flasche nur wenig Öl herausfließt. Fehlt diese Verengung des Flaschenhalses, ist es ratsam, beim Beträufeln Ihrer Speisen sehr behutsam vorzugehen.

Zwischenfazit: Lichtschutzverpackungen des Typs Blechkanister sind zwar etwas unhandlich, bieten aber den besten Schutz vor UV-Strahlung. In ihnen hält sich das Aroma lichtempfindlicher Lebensmittel besonders lange.

5. Herkunft der Oliven

Obwohl die meisten Verbraucher Olivenöl vor allem mit der italienischen und der griechischen Küche verbinden, ist Spanien der weltweit bedeutsamste Erzeuger. Zwar wird der Laie kaum einen Unterschied zwischen griechischem Olivenöl, italienischem und spanischem Olivenöl herausschmecken können, aber dennoch ist die Angabe der Herkunft auf dem Etikett nicht ohne Bedeutung.

Denn nur wenn das Anbaugebiet der Oliven und der Ort der Verarbeitung klar angegeben sind, können Sie sicher sein, keine willkürlich zusammengerührte Mischung verschiedener Öle in der Hand zu haben. Das Bertolli-Olivenöl im Test ist beispielsweise lediglich als Produkt der Europäischen Union deklariert. Selbst auf mehrfache Nachfrage beim Hersteller erhält man keine genauere Angabe zur Herkunft der Oliven und des daraus gewonnen Öls.

Ganz anders das Terra-Creta-Olivenöl: Eine Nummer und ein QR-Code auf dem Olivenöl-Kanister ermöglichen die lückenlose Rückverfolgung des Herstellungsprozesses vom Anbaugebiet der Frucht bis zur Ölmühle, in der das Olivenöl auf der Insel Kreta gepresst wird.

olivenoel-anbaugebiete

Spanien, Griechenland und Italien gehören mit zusammen mehr als 1.600 Millionen Tonnen Olivenöl im Erntejahr 2016/2017 zu den größten Erzeugern weltweit (Quelle: International Olive Council, Europäische Kommission).

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Olivenöl

Sie haben ein Olivenöl gefunden, das Ihren hohen Ansprüchen an Qualität und Aroma genügt und fragen sich nun, wie lange es haltbar ist und wie hoch Sie Ihr Olivenöl erhitzen können? Im folgenden Abschnitt erfahren Sie, was Sie über den Rauchpunkt und die Haltbarkeit von Olivenöl wissen müssen.

6.1. Wie lange ist Olivenöl haltbar?

Viele Hersteller von Olivenölen geben das Verfallsdatum ihrer Produkte mit etwa 24 Monaten nach der Abfüllung an. In der Regel ist Olivenöl sogar noch länger haltbar, allerdings verliert es bereits nach einigen Monaten der Lagerung deutlich an Aroma. Wir empfehlen Ihnen daher, nur so viel Olivenöl zu kaufen, wie sie in zwölf Monaten verbrauchen können.

6.2. Wie heiß darf kaltgepresstes Öl werden?

Olivenöl-Wirkung und enthaltene Nährstoffe

Olivenöl birgt nicht nur als Bestandteil einer ausgewogenen mediterranen Ernährung Vorteile, sondern auch als Pflegemittel für die äußerliche Anwendung. Olivenöl hält Haut und Haare geschmeidig und versorgt sie mit wichtigem Vitamin E und wertvollen Antioxidantien.

Kaltgepresstes Olivenöl hat einen Rauchpunkt zwischen 130 und 180 °C und eignet sich daher nicht nur für die kalte Küche, sondern auch zum Kochen und zum schonenden Braten bei niedriger Temperatur.

Bedenken Sie aber, dass sich die Aromen eines hochwertigen Olivenöls beim Braten größtenteils verflüchtigen. Es bietet sich also an, ein günstiges Olivenöl zum Braten zu verwenden und Ihr bestes Olivenöl lieber als aromatisierende Komponente des Salatdressings zu verwenden.

Zum scharfen Anbraten von Fleisch sollten sie dagegen besser Bratfette mit einem höheren Rauchpunkt nehmen. In Frage kommen beispielsweise Kokosfett oder ein raffiniertes Raps- oder Sonnenblumenöl.

Wir haben hier die Vor- und Nachteile von hochwertigem Olivenöl gegenüber herkömmlichen Raps- und Sonnenblumenölen für Sie zusammengefasst:

    Vorteile
  • viele einfach ungesättigte Fettsäuren enthalten
  • komplexe fruchtige Aromen, die vor allem kalte Gerichte geschmacklich aufwerten
  • reich an Vitamin E und Antioxidantien
  • auch zur Pflege von Haut und Haaren geeignet
    Nachteile
  • zum scharfen Anbraten nicht geeignet

7. Olivenöl-Test 2021: Öl aus dem Supermarkt kann nicht mithalten

Anlässlich des Tages der italienischen Küche am 17.01. hat Vergleich.org 9 Olivenöle dem Geschmackstest unterzogen. Ergebnis: Aus dem Supermarkt bekannte Öle schneiden schlecht ab.

Die wichtigsten Testergebnisse hier im Überblick:

  • Testsieger: Das “Reserva Familiar Picual” von Castillo de Canena für 3,18€/100 ml. Die Gesamtnote von 1,4 bedeutet die einzige “sehr gute” Bewertung unter allen getesteten Produkten.
  • Wer viel verbraucht, kann sparen: Alle drei Produkte im 5-Liter-Kanister konnten überzeugen (Gesamtnote je 1,7) und kosten dabei nur ca. 8€ pro Liter. Darunter auch das “Agia Triada Natives Olivenöl Extra”,welches Preis-Leistungs-Sieger wurde.
  • Supermarkt-Öle überzeugen nicht: Produkte bekannter Marken wie das Rapunzel “Kreta Natives Olivenöl Extra” (2,49€/100 ml, Note 2,7) oder das Bertolli “Olivenöl extra Vergine di Oliva Gentile” (2,23€/100 ml, Note 3,0) schnitten nur mit Note “befriedigend” ab.

Berlin – Neben der Vorliebe für das heimische Essen schmeckt den Deutschen vor allem die mediterrane Küche (Quelle: Statista). Unverzichtbar für diese Küche: Olivenöl!

Ob auf Pizza, Pasta oder Salat: Ein gutes Olivenöl veredelt den Geschmack vieler Gerichte. Um das beste Olivenöl zu krönen, hat Vergleich.org 9 Produkte auf Sensorik & Qualität (Gewichtung: 75%) sowie Verpackung (25%) getestet.

Güteklasse “Nativ Extra” sagt wenig über Geschmacks-Qualität aus

“Obwohl alle getesteten Öle der Güteklasse ‘Nativ Extra’ zugeordnet sind, punkten die teureren Produkte mit besserem Aroma”, bilanzieren die Tester. Der Testsieger tat sich laut Redaktion mit “mittel-fruchtigem Aroma und dezenter Schärfe, sowie einen angenehmen Geruch nach Gräsern mit leichter Bitternote” hervor.

So sollte ein gutes Olivenöl schmecken

Worauf es beim Geschmack ankommt, erklären die Tester: “Positiv zu bewerten sind ein frischer, fruchtiger Geruch und ein ausdrucksstarker Geschmack. Auch scharfe, leicht bittere, grasige, erdige oder nussige Noten sind erwünscht.

Negativ ist ein muffiger, saurer oder stark bitterer Geruch bzw. Geschmack. Auch ein neutraler, charakterloser Geschmack ist unerwünscht.”

Bei dem aus dem Supermarkt bekannten Bertolli “Olivenöl extra Vergine di Oliva Gentile” fielen den Testern dagegen “stark bitterer Geschmack und muffiger Geruch” auf. Auch beim “Rapunzel Kreta Natives Olivenöl Extra” stellten sie “wenig Aroma und eine recht starke Bitternote” fest.

Herkunftsangabe guter Anhaltspunkt für Qualität

“Nur wenn das Anbaugebiet der Oliven und der Ort der Verarbeitung klar angegeben sind, können Sie sicher sein, keine willkürlich zusammengerührte Mischung verschiedener Öle in der Hand zu haben” informiert die Redaktion.

Bewertung der Verpackung im Olivenöl-Test: Ausgießer mit Tülle (li.) oder Kunststoff-Einsatz (mi.) sind bei der Dosierung deutlich praktischer als solche ohne Kunststoff-Einsatz. Hier ist die Durchflussmenge viel zu groß.

Während beispielsweise beim Produkt von Terra-Creta über einen QR-Code eine detaillierte Beschreibung des Herstellungsprozesses abrufbar ist, sind die Öle von Bertolli und Olearia lediglich als Produkt der Europäischen Union gekennzeichnet. Beide Produkte mit unklarer Herkunft erzielten zudem im Geschmackstest die niedrigsten Punktzahlen.

Nicht alle Produkte können bei der Verpackung punkten

Blechkanister lassen kein UV-Licht an das Öl. Das ist von Vorteil, die großen Durchflussmengen sind im Alltag aber etwas unpraktisch. “Einzig das “Jordan Olivenöl Natives Olivenöl Extra” (1,79€/100 ml, Note 1,8) im 1-Liter-Kanister bot eine Dosierhilfe an der Öffnung und konnte damit gute Ergebnisse erzielen”, so die Tester.

Die Redaktion weiß: “Olivenöl verliert bei Einwirkung von UV-Licht schnell an Aroma. Schutz davor bieten abgedunkelte Flaschen oder Blechkanister, welche überhaupt kein Licht an das Öl lassen. Bei der Bewertung der Dosierung ist entscheidend, dass nicht zu viel Öl auf einmal aus dem Behälter fließen kann.”

Die Flaschen des Testsiegers sowie des “Gaea Natives Olivenöl Extra Sitia DOP” (Note 2,4) oder des “Anfosso Olio Extra Vergine Di Oliva Tumaí” (Note 1,8) konnten durch dunkel getöntes Glas und leichte Dosiermöglichkeit genau so gute Ergebnisse wie der Kanister erzielen.

SWR Marktcheck sagt zu unserem Vergleichssieger

Wie viele unterschiedliche Hersteller hat die Redaktion von Vergleich.org im Olivenöle-Vergleich vorgestellt und bewertet?

Die Redaktion von Vergleich.org hat im Olivenöle-Vergleich 9 Produkte von 9 verschiedenen Herstellern zusammengetragen und für Sie bewertet. Hier erhalten Sie einen hervorragenden Überblick über unterschiedliche Hersteller, wie z. B. Castillo de Canena, Agia Triada, Kreta Öl, Terra Creta, Anfosso, Jordan Olivenöl, Ladaki, Gaea, Rapunzel. Mehr Informationen »

Welche Olivenöle aus dem Vergleich.org-Vergleich bieten das Meiste fürs Geld?

Unser Preis-Leistungs-Sieger Agia Triada Natives Olivenöl Extra wurde nicht ohne Grund zum Sieger gekürt: Für nur 40,49 Euro bekommen Sie ein Produkt mit hervorragenden Produkteigenschaften. Zum Vergleich: Im Schnitt zahlen Sie für ein Olivenöl ca. 24,53 Euro. Mehr Informationen »

Wie heißt das Olivenöl-Modell aus unserem Vergleich, das die meisten Kundenrezensionen erhalten hat?

Das meistbewertete Olivenöl-Modell aus unserem Vergleich mit 3257 Kundenstimmen ist das Terra Creta Olivenöl 5 Liter. Mehr Informationen »

Was ist die beste Bewertung, die an ein Olivenöl aus dem Olivenöle-Vergleich vergeben wurde?

Die beste Bewertung, die ein Olivenöl aus dem Vergleich.org-Vergleich erhalten hat, ist 18 von 5 Sternen. So positiv bewertet wurde das Anfosso Olio Extra Vergine Di Oliva Tumaí. Mehr Informationen »

Gab es unter den 9 im Olivenöle-Vergleich vorgestellten Produkten einen Favoriten, den die VGL-Redaktion mit der Bestnote "SEHR GUT" ausgezeichnet hat?

Der klare Favorit im Olivenöle-Vergleich ist das Castillo de Canena Olivenöl. Das VGL-Team war restlos überzeugt und hat das Olivenöl daher gerne mit der Bestnote "SEHR GUT" ausgezeichnet. Mehr Informationen »

Wie viele unterschiedliche Olivenöl-Modelle haben Eingang in den Vergleich.org-Vergleich gefunden?

Insgesamt haben 9 Olivenöle Eingang in den Vergleich.org-Vergleich gefunden. Sie stammen von 9 verschiedenen Herstellern und garantieren so einen optimalen Überblick über die verschiedenen Optionen in der Kategorie „Olivenöle“. Folgende Modelle finden Kunden in unserem Vergleich: Castillo de Canena Olivenöl, Agia Triada Natives Olivenöl Extra, Kreta Öl Natives Olivenöl Extra, Terra Creta Olivenöl 5 Liter, Anfosso Olio Extra Vergine Di Oliva Tumaí, Jordan Olivenöl Natives Olivenöl Extra, Ladaki Olivenöl, Gaea Natives Olivenöl Extra Sitia DOP und Rapunzel Kreta Olivenöl Mehr Informationen »

Nach welchen weiteren Produktkategorien suchten Kunden, die sich für Olivenöle interessieren, noch?

Kunden, die sich für die Olivenöle aus unserem Vergleich interessieren, suchten außerdem häufig nach „Rapunzel Naturkost“, „raffiniertes Olivenöl“ und „Olivenöl Extra Vergine“. Mehr Informationen »

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Castillo de Canena Olivenöl 18,90 +++ Sor­ten­rei­nes Öl aus Picual-Oliven » Bei Amazon prüfen
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Kreta Öl Natives Olivenöl Extra 39,99 +++ Sor­ten­rei­nes Öl aus Ko­ron­ei­ki-Oliven » Bei Amazon prüfen
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Terra Creta Olivenöl 5 Liter 39,40 +++ Sor­ten­rei­nes Öl aus Ko­ron­ei­ki-Oliven » Bei Amazon prüfen
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Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Olivenöl Tests: