Walnussöl Test 2017

Die 7 besten Walnussöle im Vergleich.

Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Fandler Bio-Walnussöl Ölmühle Solling Walnussöl Fandler Walnussöl Würzteufel Walnussöl Ölmühle Hartmann GbR Walnussöl Manako Walnussöl T.I.C. Walnussöl
Vergleichsergebnis¹
Hinweis zum Vergleichsergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
01/2017
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Bewertung1,4sehr gut
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Bewertung1,6gut
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Bewertung2,0gut
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Kundenwertung
13 Bewertungen
4 Bewertungen
1 Bewertungen
1 Bewertungen
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30 Bewertungen
1 Bewertungen
Füllmenge 500 ml
ca. 4,78 € pro 100 ml
250 ml
ca. 5,40 € pro 100 ml
500 ml
ca. 3,90 € pro 100 ml
250 ml
ca. 3,16 € pro 100 ml
250 ml
ca. 5,58 € pro 100 ml
250 ml
ca. 3,16 € pro 100 ml
250 ml
ca. 3,08 € pro 100 ml
Produktionsland
Österreich

Deutschland

Österreich

USA

Deutschland

Deutschland

Vereinigtes Königreich
Geschmack rein, nussig mild intensiv, nussig mild, rein kräftig, rein mild mild
bio Ja Ja Nein Nein Nein Nein Nein
kalt gepresst & nativ Ja Ja Ja Ja Ja Nein Nein
ohne ZusatzstoffeIn der Regel finden sich auf den Produkten keine Angaben zu den spezifischen Zusatzstoffen. Dabei kann es sich auch um chemische Weichmacher handeln. Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Gefäß Glasflasche Glasflasche Glasflasche Glasflasche Glasflasche Glasflasche Glasflasche
Vorteile
  • lange Haltbarkeit
  • intensive Duftnote
  • Bio-Siegel zertifiziert
  • sehr ergiebig, da intensives Aroma
  • sehr ergiebig, da intensives Aroma
  • kräftige Farbe
  • leichte Dosierung
  • sehr dezentes Aroma
Zum Angebot zum Angebot » zum Angebot » zum Angebot » zum Angebot » zum Angebot » zum Angebot » zum Angebot »
Erhältlich bei
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Walnussöle-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Walnussöl wird aus den essbaren Kernen der Walnuss gewonnen. Besonders hochwertig sind Bio-Öle aus Kaltpressung, denn sie enthalten wichtige Geschmacks- sowie Geruchsaromen der Frucht.
  • Walnussöl enthält viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren sowie einen hohen Anteil an Magnesium, Vitamin B und Vitamin E und gilt als besonders gesundheitsfördernd.
  • Kalte Gerichte wie Salate oder Gebäck lassen sich mit Walnussöl verfeinern. Darüber hinaus eignet es sich zur kosmetischen Anwendung sowie zur Holzpflege.

Walnussöl Test

Eine gesunde Ernährung kann auf vielerlei Weisen erfolgen und dabei sogar gut schmecken. Ein möglicher Angriffspunkt sind zum Beispiel gesättigte Fettsäuren, die den Großteil unseres Fetthaushalts ausmachen, für den Körper in diesen Mengen jedoch nicht verwendbar sind. Die Folge sind störende Fettpolsterchen. Daher lohnt es sich, ab und an auf Produkte mit ungesättigten Fettsäuren umzusteigen. Sie regen nicht nur unseren Stoffwechsel an, sondern zeichnen sich oftmals auch durch ein besonderes Geschmackserlebnis aus. Ein Produkt möchten wir Ihnen einmal genauer vorstellen und haben dafür 2016 / 2017 einen kleinen Walnussöl Vergleich durchgeführt. Alles Wissenswerte über Inhaltsstoffe, Wirksamkeit und Anwendungsbereiche des Öls finden Sie hier erklärt.

1. Was ist Walnussöl?

Walnüsse

Das Öl wird aus den Kernen der Walnuss gewonnen.

Auch wenn die meisten Leser in Ihrem Leben bereits eine Walnuss probiert haben mögen und sich des herben, leicht bitteren Geschmacks erinnern, lohnt es sich, genauer hinter die Fassade des gleichnamigen Öls zu werfen. Wissenswertes zur Herkunft, der Zusammensetzung sowie der Verwendung von Walnussöl (nicht: Wallnussöl) finden Sie in unserem Walnussöl Test.

1.1. Herkunft

Gewonnen wird das hell- oder goldgelbe Öl aus dem essbaren Kern der Walnuss, die am Juglans regia, dem Walnussbaum, wächst. Ursprünglich kam der Baum wahrscheinlich aus Mittelasien nach Europa, heute liegen die größten Walnussplantagen in Frankreich und Italien sowie in China, Chile und der Ostküste der USA.

1.2. Herstellung

Die Herstellung des Öls erfolgt in mehreren Schritten: Zunächst werden die Kerne von ihrer harten Schale befreit und über längere Zeit getrocknet, um das in ihnen enthaltene Wasser zu entfernen. Erst wenn die Kerne laut rascheln, wenn man mit der Hand durch sie hindurchgeht, ist das meiste Wasser aus Ihnen entwichen. Anschließend lässt sich das Walnussöl pressen. Die Pressung kann auf zweierlei Weise erfolgen:

  • Kaltpressung: Die Kerne werden ohne zusätzliche Wärmezufuhr bei maximal 40 Grad Celsius langsam und schonend gepresst. Dadurch bleiben wichtige Inhaltsstoffe und das einzigartige Aroma der Nüsse im Öl enthalten.
  • Warmpressung: Die Pressung erfolgt bei hohen Temperaturen, um mehr Öl aus den Kernen zu gewinnen. Anschließend wir das Öl raffiniert und somit hitzebeständiger und haltbarer gemacht. Einige Inhalts- sowie Aromastoffe gehen bei diesem Verfahren verloren.

Bevor das Öl verwendet werden kann, wird jedes Öl im Anschluss an die Pressung nochmal gefiltert, um auch die letzten Schalenreste zu entfernen. Anschließend kann das Öl abgefüllt werden. Im Gegensatz zu anderen Früchten sind Walnüsse besonders ergiebig; ein Kern enthält 65% reines Öl. Für einen Liter Öl werden ungefähr 2-3 Kilo Nüsse benötigt.

Hinweis: Die verbliebenen Reste der ausgepressten Walnusskerne werden als Ölkuchen bezeichnet und können als eiweißhaltiges Viehfutter beispielsweise an Schweine verfüttert werden.

1.3. Zusammensetzung

Das hochwertige Öl der Walnüsse setzt sich aus verschiedenen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie einigen gesättigten Fettsäuren zusammen. Die Verteilung wird in der folgenden Grafik deutlich.

▶ Darüber hinaus enthält Walnussöl einen hohen Anteil an Magnesium sowie Vitamin B und Vitamin E.

1.4. Verwendung

Walnussöl gilt als besonders gesund, da es viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält. Zum Wohl der eigenen Gesundheit findet man es daher hauptsächlich in der Küche wieder, wo es sich in die Reihe von Avocado– und Kürbiskernöl einfügt. Weitere Anwendungsbereiche dieses Öl-Typs sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.

Einsatzgebiet Anwendung
Küche Die regelmäßige Einnahme von Walnussöl fördert nicht nur die Gesundheit, sein nussiger Geschmack wird von Gourmets und Hobbyköchen gerne zum Verfeinern verschiedener Gerichte verwendet. Besonders beliebt sind Walnussöl Dressings, die über einen Salat gegebenen werden. Ebenso passt es zu Fisch oder Reis sowie zu Süßspeisen wie zum Beispiel Eis. Allein von Walnussöl zum Braten wird gemeinhin abgeraten, da es einen niedrigen Rauchpunkt hat; ab 130 °C wird das Öl ranzig.
Kosmetik Während sich noch alle auf Kokosöl zur Hautpflege stürzen, verfügt auch das zum Speiseöl degradierte Walnussöl über ausreichend Linolsäure, um schnell in die Haut einzudringen und an den richtigen Stellen Feuchtigkeit zu spenden. Als Creme oder Balsam hilft es unter anderem bei Neurodermitis und Akne. Die Walnussöl Wirkung entfaltet sich auch in den Haaren, die nach einer sanften Walnussöl-Haare-Behandlung glänzender, geschmeidiger und kräftiger sind.
Materialpflege Sowohl in der Kunst als auch bei der Behandlung von Holz spielt das Öl eine wichtige Rolle. Ölfarben auf Basis von Walnüssen strahlen heller und trocknen schneller. Holzmöbel, Arbeitsplatten und Schneidebretter sowie Holzspielzeug werden durch Walnussöl widerstandsfähiger und glänzender. Dabei handelt es sich um einen rein natürlichen Lack, der auch mit Essen in Berührung kommen oder von Kinder geschluckt werden kann.

1.5. Vor- und Nachteile

Bevor wir in die Test-Kategorie der wichtigsten Kaufkriterien für Walnussöl einsteigen, finden Sie hier noch mal die Vor- und Nachteile des Öls zusammengefasst.

  • regt den Stoffwechsel an
  • senkt den Cholesterinspiegel
  • hilft bei Hautunreinheiten
  • einzigartiges Nussaroma
  • zur Holzpflege geeignet
  • recht teuer

2. Kaufkriterien für Walnussöl

Walnussöl Dose

Walnussöl in lichtgeschützter Verpackung ist länger haltbar.

Wenn Sie Walnussöl kaufen, sollten Sie einige wichtige Kaufkriterien im Blick behalten. Die folgende Kaufberatung hilft Ihnen dabei, das beste Walnussöl zu finden.

2.1. Biologischer Anbau

Nicht alle Öle aus Walnuss werden aus biologischem Anbau gewonnen. Vielmehr hat der Walnussöl Test verdeutlicht, dass im Durchschnitt nur 50 % der Produkte im Herstellungsprozess eigenen oder staatlichen biologischen Standards gefolgt sind. Hinzu kommt, dass die Hersteller nur selten Auskunft über die eigenen Kriterien für Bioartikel erteilen und den Verbraucher im Ungewissen lassen. Weitaus transparenter sind die Vorgaben für das staatliche Bio-Siegel.

2.2. Kaltpressung

Ob Olivenöl, Kürbiskernöl oder Palmöl – besonders hochwertige Körper- und Speiseöle sollten kalt gepresst sein. Ist das Walnussöl kaltgepresst, können Sie sicher sein, dass alle wichtigen Inhaltsstoffe in den Ölen erhalten wurden, die ihr spezifisches Aroma und ihren einzigartigen Geschmack ausmachen. Wer das Öl nur zur Haarpflege nutzt, kann hingegen auch mal auf das Nussaroma verzichten und auf günstigere, zum Teil raffinierte Produkte zurückgreifen.

2.3. Zusatzstoffe

Soll das Walnussöl gesund sein, ist es entscheidend, dass keine zusätzlichen Stoffe wie zum Beispiel Weichmacher unter das fertige Öl gemischt wurden. Allerdings weisen nur die wenigsten verantwortlichen Firmen auf dieses Manko hin. So lautet die Faustregel: Wenn sich kein Vermerk auf der Verpackung oder der Herstellerseite findet, die das Produkt als ausdrücklich frei von Zusatzstoffen proklamiert, kann nicht ausgeschlossen werden, dass Weichmacher enthalten sind.

Achtung Allergie: Manchmal können in Walnussöl Spuren von Sesam enthalten sein, da viele Hersteller neben Walnüssen auch Sesam zu Öl verarbeiten. Während verschiedener Produktionsprozesse kann so auch Sesamschrot seinen Weg in das nussige Öl finden.

3. Walnussöl bei der Stiftung Warentest

Ölige Vielfalt

Die Stiftung Warentest testete ebenso:

In der Heftausgabe 09/2015 veröffentlichte die Stiftung Warentest einen umfangreichen Vergleich sogenannter Gourmet-Öle. Die als erlesen geltenden Nahrungsmittel zeichnen sich in der Regel dadurch aus, dass sie ein gesundes Mischverhältnis verschiedener Ölsäuren aufweisen und teurer als handelsübliches Raps- oder Olivenöl sind. Das Ergebnis fiel jedoch nüchtern aus; in vielen Produkten konnten Weichmacher nachgewiesen werden. Walnussöl Vergleichssieger wurden die Testartikel von Rapunzel und Fandler. Die zwei letzten Plätze belegten die Markenprodukte von Kunella und La Tourangelle.

4. Fragen und Antworten zum Thema Walnussöl

4.1. Kann man Walnussöl selber machen?

Walnussöl Flasche

Walnussöl von Rapunzel.

Es erfordert Geduld und viel Kraft, aber Walnussöl lässt sich in Eigenregie zu Hause anfertigen. Hier einmal die Anleitung als Kurzfassung:

  1. Frische Walnüsse hacken und über einen Zeitraum von mind. 4 Wochen auf einem Küchentuch trocknen lassen.
  2. Die trockenen Walnüsse in einem Mixer mehrere Minuten lang weich pürieren.
  3. Den Walnuss-Brei in einer Salatschleuder solange durchschütteln, bis das meiste Öl aus den Nüssen geflossen ist.
  4. Das fertige Öl in eine dunkle Glasflasche füllen, fest verschließen und für einen Monat an einem 20 °C warmen Ort reifen lassen.

Eine ausführliche Rezept-Anleitung bietet Ihnen dieser Ratgeber.

4.2. Darf man Walnussöl erhitzen?

Dürfen Sie schon, sollten Sie aber nicht. Walnussöl hat einen sehr niedrigen Rauchpunkt von 130 °C, ab dem es seine flüssige Konsistenz verliert und ranzig wird. Die Temperaturen zum Braten liegen deutlich über diesem Wert, weshalb das Öl vorzugsweise für kalte Speisen empfohlen wird. Ansonsten ist die sogenannte Walnussöl-Gesundheit ungesättigter Fettsäuren nicht garantiert.

4.3. Wo finde ich ein Walnussöl Rezept?

Um Ihr Walnussöl als Speiseöl zu verwenden, können Sie sich online im Internet über vielerlei Rezepte informieren. Besonders häufig werden Sie dabei auf Salatdressings stoßen, die sich um einen nussigen Geschmack bemühen. Aber auch Pilze, Spargel und Karotten werden gerne mit etwas Nussaroma aufgepeppt.

Walnussöl-Omega-3-Säure hin oder her, wenn Sie nicht davor zurückschrecken, die gesunden ungesättigten Fettsäuren ihres Öles mit weniger schlanken Zutaten zu mischen, dann empfehlen wir Ihnen das Rezept für selbstgemachtes Nutella.

4.4. Wie lange ist Walnussöl haltbar?

Ungeöffnet ist Walnussöl zwischen 6 und 12 Monaten haltbar, wobei raffinierte, warm gepresste Walnuss-Speiseöle tendenziell länger haltbar als kalt gepresste Öle sind. Voraussetzung ist in jedem Fall, dass die Flasche oder Dose sowohl kühl als auch lichtgeschützt gelagert wird. Eine dunkle Speisekammer oder der Kühlschrank bieten sich hier an. Ansonsten kann das empfindliche Öl schnell ranzig werden. Bereits geöffnete Flaschen sollten möglichst schnell aufgebraucht werden.

Kommentare (2)
  1. Sabrina sagt:

    Kann man Walnussöl für Hunde nutzen?

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt:

      Liebe Leserin,

      vielen Dank für Ihre Frage zu unserem Walnussöl Test.

      Walnussöl enthält ca. 13-14 Prozent Omega-3-Fettsäuren, die für die Ernährung eines Hundes essentiell sind. Es eignet sich daher sehr gut zum Barfen. Alternativ können Sie auch andere pflanzliche Öle wie Rapsöl, Leinöl oder Hanföl sowie verschiedene Fischöle wählen. Hier können Sie und Ihr Hund selbst entscheiden, welchen Ölen Sie den Vortritt lassen.

      Wir wünschen Ihnen eine gesunde Hundefütterung,
      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
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