Das Wichtigste in Kürze
  • Entscheidend für die Qualität des Bratöls ist zunächst sein Rauchpunkt. Je niedriger der Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist, desto höher ist die Temperatur, auf welche das Öl gefahrlos erhitzt werden kann.
  • Bei der Desodorierung wird das Bratöl mit Wasserdampf behandelt. Auch dies erhöht die Hitzestabilität. Es werden jedoch nicht alle Öle zum Braten bei der Herstellung desodoriert.
  • Verpackungen aus dunkel getöntem Glas liefern ideale Bedingungen für das Bratöl. Sie schirmen UV-Strahlen ab und erhöhen dadurch die Halbwertszeit von Aromen und Vitaminen.

bratöl-walnussöl-zum-braten

Beinahe 58 Millionen Deutsche kochen laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach gelegentlich bis regelmäßig. Stehen auch Sie zu Hause gerne vor dem Herd, wissen Sie, dass die Wahl des richtigen Öls essenziell ist.

Ein häufig begangener Fehler: Öle mit geringer Hitzebeständigkeit werden zum Braten und Backen verwendet. Ein bitterer, bisweilen ranziger Geschmack kann hier die Folge sein. Aus diesem Grund sollten Sie bei sehr hohen Temperaturen in der Pfanne Bratöl verwenden.

Unser Öl-zum-Braten-Vergleich 2020 bietet Ihnen Orientierung bei der Produktauswahl. In unserer Kaufberatung lesen Sie nach, worauf Sie beim Erwerb von hoch erhitzbarem Ölen zum Braten achten müssen.

Hier haben wir noch weitere Vergleiche zum Thema Speiseöl für Sie zusammengestellt:

1. Je weniger mehrfach ungesättigte Fettsäuren das Bratöl enthält, desto höher ist der Rauchpunkt?

öl zum braten test

Je niedriger der Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren beträgt, desto höher ist der Rauchpunkt.

Der Rauchpunkt eines Speiseöls ist die Temperatur, bei der sich die Fettsäuren aufsplitten und diese oxidieren. Dabei bilden sich Qualm, Bitterstoffe und Acrolein. Letzteres steht im Verdacht, krebserregend zu sein.

Sie sollten also nicht nur aus geschmacklichen Gründen zu einem hitzebeständigen Öl greifen. Bratöl hat aufgrund seiner Zusammensetzung einen sehr hohen Rauchpunkt. Auf die genauen Temperaturen gehen wir in Kapitel 4 ein.

Je höher der Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist, desto niedriger ist der Rauchpunkt. Dies sollten Sie bei Ihrem persönlichen Öl-zum-Braten-Test beachten – ganz gleich, ob Sie Olivenöl, Rapsöl oder Sonnenblumenöl zum Braten verwenden möchten. Wählen Sie folglich ein Bratöl mit möglichst wenig mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

bratöl-kaltgepresstes-rapsöl-zum-bratenGesundes Öl zum Braten: Beschäftigen Sie sich mit Ernährung, wissen Sie sicher, dass kaltgepresstes Öl mit vielen mehrfach ungesättigten Fettsäuren – allen voran Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren – besonders gut für die Gesundheit ist. Durch die Einwirkung von Hitze und Sauerstoff werden diese beim Braten jedoch reduziert. Die gesundheitsfördernden Aspekte von Öl gehen beim Braten teilweise verloren. Möchten Sie gesundes Öl zum Braten verwenden, sollten Sie beispielsweise auf ein Bio-Siegel achten. Die Nährwertangaben taugen diesbezüglich nur bedingt als Informationsquelle. Auf Leinöl oder Walnussöl zum Braten sollten Sie verzichten. Beim Überschreiten des sehr niedrigen Rauchpunkts können gesundheitsschädigende Stoffe entstehen.

2. Welche Bratöl-Typen gibt es?

Hoch erhitzbares Öl zum Braten wird wie andere Speiseöle auch aus verschiedenen Rohstoffen gewonnen. So gibt es etwa Olivenöl, Rapsöl oder Sonnenblumenöl zum Braten. Diese unterscheiden sich geschmacklich nur geringfügig voneinander, da Bratöl ohnehin sehr mild ist und bisweilen gar einen neutralen Geschmack aufweist.

In der folgenden Tabelle haben wir die gängigen Kategorien von Bratöl für Sie zusammengefasst:

Typ Eigenschaften
Olivenöl

bratöl-byodo

  • Brat-Olivenöl wird aus Oliven gewonnen
  • reich an Vitamin E (senkt unter anderem das Krebsrisiko und erneuert Haut- und Haarzellen)
  • enthält viele Antioxidantien, die die Hitzebeständigkeit erhöhen
  • Olivenöl ist zum Anbraten ideal
  • direkt zu unserem Olivenöl-Vergleich
Rapsöl

bratöl-kalorienarmes-öl-zum-braten

  • Rapsöl beziehungsweise Rapskernöl wird aus Rapskernen gewonnen
  • reich an Vitamin E (senkt unter anderem das Krebsrisiko und erneuert Haut- und Haarzellen)
  • enthält viele Karotinoide (wirken sich positiv auf Herz und Kreislauf aus)
  • kaltgepresstes Rapsöl zum Braten hat einen niedrigeren Rauchpunkt als raffiniertes (heißgepresstes)
  • direkt zu unserem Rapsöl-Vergleich
Erdnussöl

bratöl-gesund

  • reich an Vitamin E (senkt unter anderem das Krebsrisiko und erneuert Haut- und Haarzellen)
  • reich an Lecithin (wichtig für die Zellwände von Gewebe und Organe)
  • wird häufig in der asiatischen Küche verwendet
  • direkt zu unserem Erdnussöl-Vergleich
Avocadoöl

bratöl-olivenöl-zum-braten

  • reich an Vitamin E (senkt unter anderem das Krebsrisiko und erneuert Haut- und Haarzellen)
  • reich an Vitamin A (wichtig für die Schleimhäute und Augen)
  • reich an Vitamin D (gesund für die Knochen und Muskeln)
  • viele Avocado-Speiseöle können auch als Pflegeprodukt auf Gesicht, Körper und Haare aufgetragen werden
  • direkt zu unserem Avocadoöl-Vergleich
Sonnenblumenöl

bratöl-alnatura

  • Sonnenblumensamen werden geschält, gemahlen und gepresst
  • High-Oleic-Bratöle werden aus einer speziellen Sonnenblumen-Züchtung gewonnen und sind besonders hitzebeständig
  • reich an Vitamin E (senkt unter anderem das Krebsrisiko und erneuert Haut- und Haarzellen)
  • direkt zu unserem Sonnenblumenöl-Vergleich

High-Oleic-Bratöle: Der Begriff High-Oleic bezieht sich auf eine spezielle Züchtung von Sonnenblumensamen. Sonnenblumenöl dieser Art hat einen sehr geringen Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren und ist daher deutlich hitzebeständiger als konventionelles Sonnenblumenöl. Bei unseren Recherchen begegnete uns der Begriff auch im Zusammenhang mit anderen Öl-Typen. Dabei handelt es sich um eine “Mogelpackung”. Viele Öl-zum-Braten-Tests weisen darauf hin, dass die Bezeichnung ausschließlich in Bezug auf Sonnenblumenöl Sinn ergibt.

In der folgenden Übersicht haben wir die Vor- und Nachteile von Avocadoöl nochmal auf einen Blick für Sie zusammengefasst:

  • hoher Rauchpunkt
  • kann mitunter auch zu kosmetischen Zwecken verwendet werden
  • reich an Vitamin A, D und E
  • oft sehr hochpreisig

3. Wie wirkt sich das Herstellungsverfahren auf die Qualität des Bratöls aus?

bratöl-welches-öl-zum-braten

Desodoriertes Bratöl ist häufig besonders hitzebeständig.

Kaltgepresstes Bratöl (oft auch natives Öl zum Braten genannt) wird besonders schonend gewonnen. Dabei bleiben die Vitamine des grundlegenden Rohstoffes – etwa Oliven oder Sonnenblumenkerne – weitestgehend erhalten.

Allerdings gilt dies auch für Geschmacksstoffe und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Um deren Anteil möglichst niedrig zu halten und zudem einen milden bis neutralen Geschmack zu erreichen, wird das Öl nach der Gewinnung desodoriert.

bratoel-rapsoel-zum-braten

Hitzebeständiges Bratöl sondert auch bei hohen Temperaturen keine Bitterstoffe an die Lebensmittel ab.

Hierfür wird das Öl getrocknet und anschließend mit Wasserdampf bearbeitet. Dabei werden dem Bratöl geschmacks- und geruchsintensive Begleitstoffe entzogen.

So werden die mehrfach ungesättigten Fettsäuren deutlich minimiert. Ein erhöhter Rauchpunkt und eine damit einhergehende bessere Hitzestabilität sind die Folge. Welches Öl ist nun am besten zum Braten geeignet?

Hier lässt sich ganz klar feststellen: Beim besten Öl zum Braten handelt es sich um desodoriertes Bratöl. Dieses lässt sich auch bei hohen bis sehr hohen Temperaturen einsetzen, ohne dass ein bitterer Beigeschmack oder krebserregendes Acrolein entsteht.

Tipp: Möchten Sie kaltgepresstes Öl zum Braten verwenden, sollte dieses auch einer Desodorierung unterzogen worden sein. Da die Hersteller den exakten Rauchpunkt ihres Öls nicht angeben, kann nur so die Eignung zum Braten bei hohen Temperaturen gewährleistet werden.

4. Es gibt große Differenzen beim Rauchpunkt der verschiedenen Bratöle

bratöl-brat-olivenöl

Bratöl ist besonders hitzebeständig und mild im Geschmack.

Der Rauchpunkt entscheidet darüber, welcher Maximaltemperatur Ihr Bratöl ausgesetzt werden darf. Wird diese überschritten, kann dies zur Bildung von Bitterstoffen und Acrolein führen.

Analog zu Kapitel 1 zeigt Ihnen die folgende Tabelle den Rauchpunkt der gängigen Bratöle. Beachten Sie dabei, dass es sich lediglich um Richtwerte handelt. Geringere Abweichungen sind möglich.

Öl Rauchpunkt
Brat-Olivenöl 180 °C
Brat-Rapsöl 220 °C
Brat-Sonnenblumenöl 225 °C
Brat-Erdnussöl 230 °C
Brat-Avocadoöl 250 °C

bratoel-gesundes-oel-zum-braten

So eignet sich etwa Avocadoöl, Rapsöl (Rapskernöl) oder Sonnenblumenöl zum Braten besonders gut für Pfannengerichte. Auch Olivenöl überzeugt mit einem hohen Rauchpunkt. Generell lässt sich sagen, dass unbehandeltes Speiseöl, das durch Kaltpressung gewonnen wurde, einen niedrigeren Rauchpunkt hat.

Aus diesem Grund sollten Sie bei kaltgepressten Ölen zum Braten unbedingt zu einem desodorierten Öl greifen. Zum Vergleich: Desodoriertes Rapsöl erreicht den Rauchpunkt bei 220 Grad Celsius, während dieser bei kaltgepresstem Rapsöl bei 130 Grad Celsius liegt. Kaltgepresstes Rapsöl ist zum Braten daher eher ungeeignet, wenn es nicht mit Wasserdampf nachbehandelt wurde.

Auch bei Distelöl zum Braten sollten Sie vorsichtig sein. Der Rauchpunkt von kaltgepresstem Distelöl liegt bei lediglich 150 Grad Celsius. Mit 210 Grad Celsius liegt er bei desodoriertem Distelöl zum Braten deutlich höher.

bratöl-fettsäuren

Bratöl eignet sich für Pfannengerichte aller Art.

Übrigens: Die exakten Nährwerte pro 100 Milliliter – also Energie, Kohlenhydrate, Eiweiß und Salz – entnehmen Sie dem Etikett des jeweiligen Bratöls. Auch der Fett-Anteil (gesättigte Fettsäuren sowie einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren) ist dort zu finden. Die Nährwerte variieren je nach Produkt und Öl-Typ.

5. Dunkel getönte Glasflaschen sind das optimale Gefäß für Bratöl

Stiftung Warentest

bratöl-temperaturenDie Stiftung Warentest hat noch keinen Bratöl-Test durchgeführt. Für Ausgabe 03/2015 prüfte die Verbraucherorganisation allerdings Bratpfannen. Der Bratpfannen-Test ergab, dass sich Keramikbeschichtungen besonders gut zum scharfen Anbraten von Fleisch eignen.

Auch die Art der Verpackung wirkt sich auf die Qualität des Bratöls aus. Viele Öl-zum-Braten-Tests weisen darauf hin, dass dunkel getöntes Glas ideale Bedingungen für die Lagerung von Öl zum Braten liefert.

Klare Behältnisse schützen das Bratöl nicht ausreichend vor Lichteinfall. Wird Bratöl über einen längeren Zeitraum UV-Strahlen ausgesetzt, kann dies zulasten des Aromas gehen.

Gleiches gilt für Kunststoffbehälter. Diese verfälschen insbesondere bei längerer Lagerung das Aroma des Bratöls und bringen unter Umständen einen süßlich-chemischen Beigeschmack mit sich.

Wir empfehlen Ihnen, nach Möglichkeit ein Bratöl zu wählen, das in dunkle Glasflaschen abgefüllt ist. Außerdem sollten Sie Öl zum Braten nicht allzu lange aufbewahren. Unser Tipp: Kaufen Sie nicht mehr Bratöl, als Sie binnen 12 Monaten verbrauchen können.

bratöl-leinöl-zum-braten

Bratöl kann in klassischen Bratpfannen, aber auch im Wok verwendet werden.

6. Ein Öl-zum-Braten-Testsieger ist mit einem Bio-Siegel ausgezeichnet

bratöl-bestes-öl-zum-braten

Die EU-Bio-Siegel garantieren ein Produkt, das zu mindestens 95 % ökologisch hergestellt wurde.

Das beste Bratöl beziehungsweise das beste Öl zum Braten besticht nicht nur durch einen geringen Rauchpunkt, sondern auch durch Bio-Qualität. Diese garantieren Ihnen, dass das Produkt zu mindestens 95 Prozent aus biologischer Produktion stammt.

Darüber hinaus geben die Hersteller neben dem Bio-Siegel auch die entsprechende Öko-Kontrollstelle an (zum Beispiel: DE-Öko-006). Welche Kontrollstelle den Bio-Bratöl-Test durchgeführt hat, lässt keine Rückschlüsse auf die Qualität des Öls zum Braten ziehen. Lediglich die Einhaltung der Bio-Richtlinien wird bestätigt.

Die Prüfung erfolgt nach einem genormten Testverfahren. Die ausführenden Kontrollstellen haben diesbezüglich keinen Spielraum. Die Güte des Bio-Bratöls wird vielmehr durch den Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren und das Herstellungsverfahren bestimmt.

Wir empfehlen Ihnen: Greifen Sie am besten zu einem hitzebeständigen Bratöl in Bio-Qualität. Diese stammen aus ökologisch kontrolliertem Anbau und wurden gentechnisch nicht verändert. Darüber hinaus wird bei der Herstellung auf künstliches Pflanzenschutzmittel sowie synthetischen Dünger verzichtet.

bratöl-kaltgepresstes-rapsöl-zum-bratenGibt es gesundes Öl zum Braten zum Abnehmen? Alle Bratöle haben einen hohen Fettgehalt und enthalten in der Regel wenige mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Es gibt daher keinen Bratöl-Typ, der sich per se für eine Diät eignet. Suchen Sie nach einem gesunden Öl zum Braten und wollen abnehmen, sollten Sie viel mehr auf die Dosierung achten. Ganz gleich, ob Sie Rapsöl oder Sonnenblumenöl zum Braten verwenden.

bratöl test

Chinesische Pfannengerichte wie etwa Kung Pao gelingen mit Bratöl besonders gut.

7. Hersteller und Marken von Bratöl

Bratöl wird von verschiedenen Herstellern produziert. So ist etwa Egle-Bratöl, Alnatura-Bratöl oder Byodo-Bratöl im Handel erhältlich. Auch Leinöl zum Braten, Rapskernöl zum Braten oder Olivenöl zum Anbraten wird hergestellt.

In der folgenden Übersicht haben wir die bekanntesten Firmen für Sie zusammengefasst:

  • Byodo
  • Alnatura
  • bioZentrale
  • BioGourmet
  • Olio Roi
  • tegut… gute Lebensmittel
  • THOMY
  • Rapunzel
bratöl-hoch-erhitzbares-öl-zum-braten

Erdnussöl ist unter anderem in der asiatischen Küche sehr beliebt.

Besonders günstiges Bratöl erwerben Sie häufig im Internet. Oftmals lassen sich dort Sonderangebote finden, auf die Sie im Supermarkt nicht stoßen würden. Besonders Bratöl in großen Mengen kostet im Netz häufig weniger. Beachten Sie dies bei Ihrem persönlichen Öl-zum-Braten-Test.

Möchten Sie Öl zum Braten kaufen, ist es ob der großen Auswahl schwierig, den Überblick zu behalten. Welches Öl Sie zum Braten verwenden sollten, erfahren Sie in unserer Produkttabelle am Anfang.

8. Fragen und Antworten rund um das Thema Bratöl

Welches Öl am besten zum Braten geeignet ist, konnten Sie bereits in unserer Kaufberatung nachlesen. Im folgenden Kapitel beantworten wir weitere Fragen zu Bratölen.

8.1. Welches Bratöl ist am gesündesten?

bratöl-sonnenblumenöl-zum-braten

Bratöl hat einen hohen Anteil gesättigter sowie einfach ungesättigter Fettsäuren und ist daher weniger gesund als native Speiseöle.

Da Öl zum Braten aufgrund seiner Herstellung meist einen geringeren Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie Vitaminen hat als native Speiseöle, sind Herstellerangaben zu besonders gesundem Bratöl mit Vorsicht zu genießen.

Auch in puncto Kalorien unterscheiden sich die verschiedenen Öle zum Braten nur geringfügig. Ein besonders kalorienarmes Öl zum Braten ist nicht erhältlich. Gesundheitsbewusste Menschen setzen Bratöl sparsam ein.

Zusätzlich sollten Sie Speiseöle mit vielen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren beispielsweise als Bestandteil eines Salatdressings zu sich nehmen. In der kalten Küche bleiben die gesundheitsfördernden Bestandteile des Speiseöls erhalten und gehen bei der Zubereitung nicht verloren.

8.2. Wie entsorgt man Bratöl?

bratöl-butter-zum-braten

Schlecht gewordenes Bratöl wird in PET-Flaschen umgefüllt und im Restmüll entsorgt.

Sollte Ihr Bratöl nach langer Lagerung und der Überschreitung des Mindesthaltbarkeitsdatums schlecht geworden sein, dürfen Sie dieses unter keinen Umständen im Abfluss oder der Toilette entsorgen.

Auch im Biomüll hat Öl zum Braten nichts verloren, da es sich nicht zersetzt, sondern sich lediglich als Fettfilm auf dem Kompost ablagert. Über die Zeit entsteht ein unangenehmer stechender Geruch.

Das Bundesumweltamt empfiehlt folgende Vorgehensweise bei der Entsorgung von Speiseöl: Füllen Sie das Öl in eine handelsübliche PET-Flasche um und geben Sie diese in den Restmüll.

8.3. Welches Öl soll ich zum Braten eines Steaks verwenden?

bratöl-walnussöl

Für Steaks empfehlen Experten Butterschmalz anstelle von Bratöl.

Welches Öl Sie zum Braten eines Steaks verwenden sollten, ist in erster Linie Geschmackssache. Wir empfehlen ein geschmacksneutrales Bratöl mit einem möglichst hohen Rauchpunkt.

Steak-Experten sind sich allerdings einig: Mit Butterschmalz gelingt Fleisch in der Pfanne am besten. Butterschmalz kann sehr hoch erhitzt werden und sorgt außerdem für ein dezentes Butteraroma. Dies sollten Sie bei Ihrem persönlichen Test von Ölen zum Braten berücksichtigen.

Viele Öl-zum-Braten-Tests weisen darauf hin, niemals Butter zum Braten eines Steaks zu verwenden. Der Rauchpunkt ist dabei viel zu niedrig. Verwenden Sie Butter zum Braten von Fleisch bei sehr hohen Temperaturen, kann dies unter Umständen einen leicht ranzigen Geschmack annehmen.

8.4. Was hilft, um Bratöl-Flecken aus der Kleidung zu entfernen?

bratöl-olivenöl-anbraten

Fettflecke lassen sich mit Kochsalz und einer anschließenden Maschinenwäsche in den Griff kriegen.

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, Bratöl-Flecken aus der Kleidung zu entfernen. Eine Methode, die sich bewährt hat, ist die Behandlung mit Kochsalz. Tupfen Sie hierfür zunächst mit einem Küchenkrepp den Fettfleck an der Oberfläche ab.

Geben Sie anschließend mit einem Löffel so viel Kochsalz auf den Fettfleck, bis dieser vollständig bedeckt ist. Alternativ verwenden Sie Maisstärke oder Babypuder. Lassen Sie das Kochsalz nun für etwa 30 Minuten einwirken.

Entfernen Sie das Kochsalz im Anschluss vorsichtig mit einem Löffel. Geben Sie nun Wasser und etwas Spülmittel auf den Fettfleck und reiben Sie diesen mit einer Zahnbürste ab. Seien Sie dabei sehr vorsichtig und achten Sie darauf, das Kleidungsstück nicht zu beschädigen.

Bewegen Sie die Zahnbürste kreisförmig über den Fettfleck, bis das Spülmittel zu schäumen beginnt. Wiederholen Sie den Vorgang bei dünnen Stoffen linksseitig. Abschließend waschen Sie das Kleidungsstück gemäß der Waschanweisung in der Waschmaschine.