Das Wichtigste in Kürze
  • Oregano-Öl ist ein hochkonzentriertes Produkt, das auf eine uralte Heilpflanze zurückgeht. Während das Kraut, aus dem das Öl hergestellt wird, vornehmlich in der mediterranen Küche Anwendung findet, bietet Oregano-Öl mehr Möglichkeiten: Es kann zum Kochen und Würzen verwendet werden, findet aber auch als ätherisches Öl zu therapeutischen Zwecken immer mehr Interessenten. Die Erfahrungen vieler Nutzer mit Oregano-Öl sind hier sehr gut. Wenn Sie Oregano-Öl kaufen, sollten Sie darauf achten, dass das Produkt möglichst in allen Einsatzbereichen angewendet werden kann. Einige Produkte in unserem Oregano-Öl-Vergleich eignen sich beispielsweise nicht für den Verzehr. Mit diesen Produkten dürfen Sie nicht kochen; dieses Oregano-Öl ist nicht zum Einnehmen geeignet.

1. Welche Heilwirkung hat Oregano-Öl?

Oregano-Öl wird gerne als natürliches Antibiotikum beschrieben. So wird es gegen Bakterien (z. B. Borrelien, Streptokokken, Staphylokokken) und Viren (z. B. Herpes, Influenza) eingesetzt. Gegen Pilzerkrankungen, Parasiten, Entzündungen, Warzen sowie bei Akne und Pickeln kann Oregano-Öl als Heilmittel eingesetzt werden. Sogar beim Abnehmen und zur Darmsanierung soll Oregano-Öl helfen.

Dafür sind die Inhaltsstoffe der Oregano-Tropfen verantwortlich. Das Öl besteht aus Borneol, P-Cymol, Thymol und Carvacrol. Der wichtigste Wirkstoff ist Carvacrol. Es hemmt Entzündungen und wirkt antibakteriell. Die besten Oregano-Öle haben einen hohen Carvacrol-Anteil, der über 80 Prozent liegen sollte, wenn Sie von der Heilwirkung profitieren wollen. Der Inhaltsstoff Thymol macht Oregano-Öl antiseptisch, Borneol lindert Schmerzen und sorgt für eine gute Bioverfügbarkeit. Darüber hinaus sorgt Oregano-Öl mithilfe von Zink, Vitamin K, B-Vitaminen, Eisen, Kalzium, Magnesium und Flavonoiden für eine gute Vitamin-Versorgung Ihres Körpers.

2. Wann kann Oregano-Öl zum Einsatz kommen?

Diverse Internet-Tests zu Oregano-Öl zeigen: Viele Öle dürfen innerlich und äußerlich angewendet werden – allerdings niemals unverdünnt. Die meisten Hersteller empfehlen ein Mischverhältnis von 1 : 20 oder 1 : 50. Als umkompliziert wird die Einnahme von Oregano-Öl als Kapseln beschrieben, allerdings schränkt diese Konsistenz auch die Anwendungsmöglichkeiten ein. Kapseln mit Oregano-Öl können Sie lediglich einnehmen; Oregano-Öl im Fläschchen können Sie zum Würzen und für die Aromatherapie nutzen.

3. Lässt sich Oregano-Öl selbst herstellen?

Ja. Aus Basisöl und Oreganokraut lässt sich Oregano-Öl selber machen. Angesetzt werden die Blüten und Stängel von Oregano in einem guten Basisöl. Dann braucht das Öl eine Ruhezeit von etwa einem Monat. Da die Konzentration deutlich geringer ist als bei Oregano-Öl, das Sie kaufen können, steht das selbst gemachte Öl dem erworbenen vor allem in der Heilwirkung nach.

Oregano Öl Test