3.1. Schrundensalbe: Anwendung und Anwendungsdauer

Entstehen bereits erste feine Risse, besteht dringend Handlungsbedarf. Dann heißt es: Cremen, cremen und nochmals cremen.
Die Anwendung ist einfach: Zweimal täglich, üblicherweise morgens und abends, tragen Sie eine dünne Schicht der Salbe auf die betroffenen und umliegenden Stellen auf und lassen diese einwirken.
Insbesondere am Abend lohnt es sich, eine „Fußpackung“ zu machen: Tragen Sie die Salbe dann gerne etwas dicker auf und tragen Sie Baumwollsocken. Während Sie schlafen, zieht die Schrundensalbe ein.
Das Abheilen von Schrunden kann mitunter sehr lange dauern. Es kann sein, dass Sie die betroffenen Partien wochen- bis monatelang mit Schrundensalbe behandeln müssen, bis sich Besserung zeigt.
3.2. Auf die Inhaltsstoffe kommt es an
Wie hilft Schrundensalbe? Die Salbe hilft Ihren geplagten Füßen, indem sie sie mit der dringend notwendigen Feuchtigkeit und wichtigen Nährstoffen versorgt.
Wichtige Inhaltsstoffe, die ein Schrundensalben-Testsieger beinhalten sollte, sind u.a.:
- Bisabolol: entzündungshemmende Wirkung
- Urea (Harnstoff): hornlösende Wirkung
- Lanolin, Glycerin, Hyaluron: feuchtigkeitsspendende Wirkung
- Panthenol: beruhigende, lindernde Wirkung; fördert die Zellteilung und somit die Regeneration der betroffenen Hautstellen
- Keratin, Vitamin D, Vitamin E: hautnährende Wirkung
- ätherische Öle: belebende Wirkung
Weniger ist mehr: Auf manche Inhaltsstoffe kann verzichtet werden, so z. B. auf Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe. Am besten wählen Sie zudem ein mineralölfreies Pflegeprodukt und müssen nicht gleich selbst einen Schrundensalbe-Test durchführen. Achten Sie auf den Hinweis „paraffin-frei“. Bei den wenigsten Schrundensalben handelt es sich um Naturkosmetika, sondern um konventionelle Produkte. Auch diese unterliegen regelmäßigen dermatologischen Tests und überzeugen durch sehr gute Hautverträglichkeit.
Nicht zu vernachlässigen: Pediküre
Zu vorzeigbaren Füßen gehört nicht nur eine samtige Haut: Auch die Zehennägel bedürfen regelmäßiger Pflege. Mit Nagelknipser, Nagelschere und Nagelfeile bringen Sie Ihre Nägel in Form. Nagelhärter und pflegendes Nagelöl helfen bei spröden, brüchigen Nägeln und eingerissener Nagelhaut. Mit einem dekorativen Nagellack runden Sie das gepflegte Gesamtbild ab.
3.3. Den Ursachen vorbeugen

Regelmäßige Fußgymnastik, z.B. mit dem Fußmassagegerät, durchblutet die Füße und macht sie weniger anfällig für Verhornung.
Die Ursachen für Schrunden können neben falschem Schuhwerk und alters- bzw. klimabedingtem Feuchtigkeitsmangel der Haut auch Krankheitsbilder wie Diabetes sein. Bei älteren Personen ist die Haut generell trockener und weniger elastisch.
Wichtig ist, dass die Füße neben einer Feuchtigkeitsversorgung durch Cremes gut durchblutet sind. Hier ist Fußgymnastik mit dem Massageball oder dem Fußmassagegerät sehr hilfreich.
Bei jungen Menschen treten Schrunden „etwa wenn durch das Tragen von Sandalen oder Barfußlaufen die Haut austrocknet“ auf, so die Vizepräsidentin des Dachverbands der deutschen Podologen und Podologie-Expertin Annett Ullrich in Ausgabe 09/2014 der Stiftung Warentest.
Wer gerne Laufen oder Wandern geht, braucht geeignete Lauf- oder Wanderschuhe. Wer auf ein Barfuß-Feeling nicht verzichten, seine Füße aber schonen möchte, kann zu speziellen Barfußschuhen greifen.

Die Schrundensalbe von Dr. Sachers gleicht einer Lotion, doch die Konsistenz ist eher eine Frage der persönlichen Vorlieben, wie wir meinen.
3.4. Gut zu Fuß: Noch mehr Tipps für streichelzarte Füße

Wohltuende Pflege: Fußbäder weichen die Haut an, die anschließend besser behandelt werden kann.
Wenn Sie Hornhaut, die Basis von Schrundenbildung, entfernen möchten, kann ein Fußbad unterstützend wirken. Wir empfehlen Ihnen: Ein etwa 15- bis 30-minütiges Fußbad mit basischem Badesalz und Zusatz von ätherischen Ölen ist sanft zu Ihren empfindlichen Füßen.
Ist die Haut schließlich weicher, können Sie sie leichter behandeln: Mit einem Bimsstein lassen sich abgestorbene Hautschüppchen vorsichtig abrubbeln.
Mit dem Hornhautentferner (Hornhauthobel) hingegen sollten Sie vorsichtig sein. Je nachdem, in welchem Stadium der Verhornung sich Ihre Füße befinden, verletzen Sie mit dem Hornhauthobel tiefere Hautschichten und es kann zu einer blutenden Verletzung kommen.
Bei akuten Schrunden hilft nur: Sanfte Bäder (ohne Peeling), regelmäßiges Eincremen mit dem richtigen Pflegeprodukt und ein Besuch bei der medizinischen Fußpflege, die Ihre Füße mit den richtigen Feilen behandeln kann.
Zur Vorbeugung sinnvoll: Cremen Sie Ihre Füße mehrmals wöchentlich ein, um sie mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen; am besten mit harnstoffhaltigen Cremes (5 % Urea), die mit Bisabolol, Panthenol oder Lanolin angereichert sind.

Die Schrundensalbe von Dr. Sacher‘s hat eine besonders cremige Textur, die sich leicht verteilen lässt und gut einzieht.
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