Damit Sie Ihren persönlichen Peeling-Testsieger finden, sollten Sie vor dem Kauf von Peeling-Gel über einige grundlegende Dinge Bescheid wissen:

2.1. Vorsicht bei empfindlicher Haut – Peeling nach Hauttyp
Grundsätzlich eignen sich Körperpeelings für alle Hauttypen. Um gereizte Haut zu vermeiden und das für Sie am besten geeignete Peeling zu finden, sollten Sie allerdings einige Empfehlungen beachten:
| Hauttyp | Beschreibung |
| Trockene Haut | Trockene Haut besitzt viele abgestorbene Hautschüppchen und fühlt sich meist trocken und spröde an. Durch ein Peeling verliert die – meist spannende Haut – ihren rauen Charakter und wird durch das Entfernen der abgestorbenen Hautzellen merklich weicher. |
| Fettige Haut | Fettige, oftmals auch unreine, Haut produziert mehr Talg und neigt zu größeren Poren und Glanz. Ein Peeling öffnet die Hautporen und entfernt den produzierten Talg. Haben Sie kleine Pickel am Rücken? Auch hier kann ein Peeling Abhilfe schaffen. Besonders bewährt haben sich hier Mittel mit Frucht- oder Glykolsäure. Neben dem Peeling kann eine Massage des Rückens mit einer Bürste oder einem Waschhandschuh ebenfalls helfen, die unerwünschten Begleiter loszuwerden. |
Empfindliche Haut
| Empfindliche Haut hat eine erhöhte Reaktionsbereitschaft auf äußere Einflüsse und neigt oftmals zu Hautirritationen. Hier sollten Sie vor der Peeling-Anwendung erst an einer kleinen Hautstelle (z.B. Ellenbeuge) probieren, ob Ihre Haut das Peeling verträgt. Hat sich nach 24 Stunden keine Hautveränderung gezeigt, können Sie das Peeling am ganzen Körper verwenden. Grundsätzlich sollten Sie hier ein sanftes Peeling wählen, das feine Peelingkörnchen enthält. Danke des sanften Peelings können unerwünschte Rötungen und allergische Reaktionen vermieden werden. |
| „Normale“ Hauttypen neigen weder zu fettigen noch trockenen oder empfindlichen Hautstellen. Zählen Sie zu dieser in aller Regel robusten Kategorie von Hauttyp, können Sie Körperpeelings problemlos verwenden. |
2.2. Inhaltsstoffe im Peeling: Mikroplastik in der Kritik

Ein hochwertiges Peeling sollte ohne Mikroplastik auskommen.
Mechanische Peelings enthalten natürliche oder synthetische Schleifpartikel, wie bereits in anderen Peeling-Tests – z.B. Ökotest – festgestellt wurde. Einige Hersteller setzen ihren Produkten Plastik- oder Silikonkügelchen zu, die in Peeling-Gels oftmals als „Mikroperlen“ deklariert werden.
Schon seit einiger Zeit steht Mikroplastik in der Kritik: Es reichert sich im Abwasser an, gelangt so in Flüsse und Ozeane und wird von Meeresbewohnern aufgenommen oder verdunstet in der Luft oder am Boden. So gelangt es letztlich in die Lebensmittelkette und stellt auch für den Menschen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Mögliche Folgen von mit Plastik kontaminierten Lebensmitteln: Unfruchtbarkeit, Störungen des Hormonhaushaltes oder auch Krebserkrankungen.

Wir lesen hier auf der Verpackung des Creme-Peelings von Nivea, dass es frei von festem Mikroplastik ist. Allerdings enthält es problematische, synthetische Polymere, die in unsere Nahrungskette gelangen.
Hierfür fehlen derzeit belastbare Daten, wie auch Professor Christian Laforsch von der Universität Bayreuth bereits feststellte. Zur Zeit lässt sich noch nicht eindeutig einschätzen, ob der Mensch Mikroplastik-Partikel aus derartigen Quellen aufnimmt. Die Stiftung Warentest, die bereits einen Peeling-Test durchgeführt hat, rät grundsätzlich:
Verbraucher sollten der Umwelt und sich selbst zuliebe weniger Kunststoff nutzen. Wichtig: Plastikmüll in die richtige Tonne werfen. So kann er verbrannt oder recycelt werden.
test 03/2015
Da sich Mikroplastik in kosmetischen Produkten oftmals hinter Fachbegriffen versteckt, ist es für Nutzer nicht einfach zu erkennen, welche Produkte Kunststoff enthalten. Folgende Bezeichnungen deuten auf die kritischen Schleifpartikel hin:
- Polyethylen (PE)
- Polypropylen (PP)
- Polyamid (PA)
- Polyethylenterephtalat (PET)
In Bio-Peelings wird auf die kritischen Schleifpartikel verzichtet. Bio-Peelings enthalten ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Salz oder Zucker und Öle. Ob es sich bei den Produkten in unserer Vergleichstabelle um ein Bio-Peeling handelt, können Sie aus der Kategorie Naturprodukt entnehmen.

Neben peelenden Inhaltsstoffen enthält dieses Nivea-Creme-Peeling auch Vitamin-E-Perlen, wie wir der Produktbeschreibung entnehmen.
Eine Alternative zu mechanischen Körperpeelings sind Peeling-Handschuhe. Diese bieten folgende Vor- und Nachteile:
Vorteile- einmalige Anschaffung
- wiederverwendbar
- umweltschonend
- Verzicht auf Mikroplastik
Nachteile- kein Dufterlebnis
- oftmals nur in einer Größe erhältlich
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