Das Wichtigste in Kürze
  • Sonne, Kälte, Luftverschmutzung, Klimaanlagen – all das sind Dinge, die unsere Haut sehr strapazieren. Um das auszugleichen ist eine Körperpflege wichtig und richtig. Wichtigstes Ziel: die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Das sorgt für Elastizität und ein schönes Hautbild.
  • Die meisten Menschen leiden unter trockener Haut, die juckt und schuppt. In solch einem Fall bietet sich eine rückfettende Creme, bzw. eine Körperlotion, die den natürlichen Schutzmantel der Haut nicht verändert, sondern unterstützt und Defizite ausgleicht, an. Das gilt für alle Haut Typen.
  • Naturkosmetik setzt darauf, die Ursache der Hautprobleme zu bekämpfen. Das ist ein lobenswerter Ansatz, doch auch eine Creme, die nicht der Naturkosmetik zugeschrieben wird, kann Ihnen gut Dienste leisten. Für alle gilt, dass die Inhaltstoffe „gut“ sein sollten. Welche das sind haben wir in unserem Bodylotion Vergleich für Sie herausgefunden.

Bodylotion Test

Unsere Haut ist täglich äußeren Umweltreizen wie Sonne, Wind und Feinstaub ausgesetzt. Doch auch Alkohol, Rauchen, mangelnder Schlaf oder eine ungesunde Ernährung bedeuten puren Stress für die Haut, was man dieser auch ansieht.

Um diesen Einflüssen entgegenzuwirken, ist es sehr wichtig, die Haut dementsprechend zu pflegen – denn Schäden hier, z.B. hervorgerufen durch einen Sonnenbrand, sind irreparabel. Man hört Hautärzte oft sagen, dass die Haut nichts vergisst.

Sie sollten die Körperlotion und die Augencreme nach Ihren Bedürfnissen und Inhaltsstoffen aussuchen, je nachdem was Ihre Haut am meisten belastet bzw. was sie braucht – für Ihre Gesundheit. So gibt es die Körper-Pflege mit verschiedenen Wirkweisen: die bräunende Bodylotion, Bodylotion mit Urea für sehr trockene Haut, Shea Butter, hautstraffende Bodylotion, Anti Aging, mit viel Feuchtigkeit, beruhigende Naturkosmetik oder Aloe Vera, Bodylotion für Männer oder für empfindliche Haut.

Besonders wichtig ist die Körperlotion im Sommer, wenn sie als Sonnenschutz fungieren soll. Welche die beste Körperlotion für Ihre Haut ist, haben wir in unserem großen Bodylotion-Vergleich 2020 für Sie herausgefunden.

1. Was ist eine Bodylotion?

Bodybutter

Bodybutter für sonnengestresste Haut. Aber auch Männer-Body-Lotionen werden in Tests berücksichtigt.

Bodylotion kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Körperlotion. Es handelt sich dabei um eine Creme, die für den ganzen Körper gedacht ist. Sie können die Bodylotion auch nach der Verwendung eines Hornhautentferners auf Ihre Füße schmieren.

Theoretisch kann man sich damit auch das Gesicht eincremen, doch die Gesichtshaut stellt oft andere Anforderungen an eine Hautcreme als eine Lotion für den Körper. Das Gesicht ist Umwelteinflüssen noch stärker ausgesetzt und Falten fallen viel schneller auf. Auch der Gebrauch von Make-up und anderer Kosmetik betrifft meist nur das Gesicht – eine Creme hierfür ist daher ein Thema für sich.

In unserem Bodylotion-Vergleich 2020 konzentrieren wir uns auf die Beauty-Lotionen für Ihren Körper und erläutern die Wirkungsweisen der unterschiedlichen Inhaltsstoffe. Eine Bodylotion gehört zu der Hautpflege, genauso wie das Shampoo zur Haarpflege und die Feile zur Fußpflege.

2. Welche Bodylotion-Typen gibt es?

Um aus der Vielzahl der Pflege Produkte für Ihre Haut am Körper die Richtige auszuwählen, haben wir in der folgenden Tabelle im Bodylotion-Vergleich, die gängigsten Produkte der Körperpflege, sei es Feuchtigkeitscreme, Lotion, Spray oder Creme mit Urea, für Sie herausgesucht:

Art Kurzbeschreibung
Körperlotion Eine Körperlotion ist nicht so dickflüssig wie eine Körperbutter oder Creme. Sie lässt sich dank der recht flüssigen Konsistenz gut verteilen und die Textur – die weniger fettig ist als die der Körpercreme oder Körperbutter – sorgt dafür, dass sie schnell einzieht. Deswegen hinterlässt sie im Normalfall auch keine Fettflecken auf der Kleidung. Eine Lotion ist gut geeignet, um Feuchtigkeit zu spenden. Sonnenschutz ist ebenfalls sehr häufig in Form einer Bodylotion bzw. sehr gute Feuchtigkeitslotion vorzufinden. Wenn Sie mehr über Sonnenschutz Pflege-Produkte erfahren wollen, können Sie einen Blick auf unseren Sonnencreme-Vergleich werfen.
Körpercreme Die Konsistenz einer Hautcreme ist zähflüssiger als die der Lotion. Die Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit ist immer Ziel der Körperpflege. Darüber hinaus steht bei einer Creme oft auch die Nährstoffversorgung oder die Beruhigung empfindlicher Haut im Vordergrund. Denn empfindliche oder sehr trockene Haut benötigt eine besondere Pflege. Bewährt hat sich bei trockener Haut eine Bodylotion mit Urea. Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor ist in der Regel eine Creme und manchmal schwierig zu verteilen. Wobei die dickflüssige Konsistenz dafür sorgt, dass man eher sieht, wo man sich schon eingecremt hat. Das ist gerade bei Kindern wichtig, denn auf deren empfindliche Haut muss besonders Acht gegeben werden. Viele Hersteller bieten inzwischen auch Bodylotion for men an – Tests zeigen, dass die Kategorie Körperlotion also längst nicht mehr nur Frauen vorbehalten ist. Welches die beste Bodylotion ist, hängt auch vom jeweiligen Hauttyp ab.
Körperbutter Hauptmerkmal der Körperbutter ist der hohe Fettgehalt. Das kommt daher, dass ein Hauptbestandteil der Körper Butter tatsächlich oft Shea- oder Kakaobutter ist. Eine hohe Nährstoff-Versorgung ist eines der Merkmale der Butter und man muss darauf achten, der Haut genügend Zeit zu geben die Nährstoffe aufzunehmen, um sie nicht in der Kleidung hängen zu haben. Wer einen zu trockener Haut tendierenden Haut Typ hat, und diese mit viele Feuchtigkeit versorgen will, ist mit dem Produkt Sheabutter bzw. Körperbutter gut beraten.
Pflege-Spray Ein Spray ist noch flüssiger als eine Lotion, ansonsten würden die Düsen des Sprühers verstopfen. Vorrangiges Ziel eines Bodylotion-Sprays ist die Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit oder es kommt in Form eines Sonnenschutzes daher. Ein einfaches und effektives Pflegespray, das man immer häufiger in den Regalen findet, ist vereinfacht gesagt Wasser aus der Dose. Dieses, oft Thermal- oder Quellwasser, wird mit pflegenden Stoffen oder einem Duft versetzt. Vorteil eines Sprays ist, dass der Sprühnebel sehr fein ist und man auch gut an schwierige Stellen wie den Rücken herankommt. Für sehr trockene Haut reicht das Bodylotion Spray nicht als Pflege aus – ist jedoch eine schöne Ergänzung und Erfrischung für jede Haut. Manche nehmen ein leicht und angenehm duftendes Bodyspray auch gerne als Alternative zu einem Parfum.
Körperpuder Körperpuder hat den Ruf, die Haut besonders weich und zart erscheinen zu lassen. Neben den pflegenden Eigenschaften steht auch der Duft im Vordergrund. Seinen Körper mithilfe einer Puderquaste in eine duftende Puderwolke zu tauchen, vermittelt ein Gefühl von Luxus. Es kommt also nicht von ungefähr, dass Marken wie Chanel Körperpuder in Ihrem Sortiment haben. Die Pflege ist etwas oberflächlicher als bei einer Bodylotion, doch im Sommer macht die pudrige, gar nicht fettende Textur einfach Spaß.
Körpermousse Die Körpermousse ist prinzipiell nur ein Synonym für eine Bodylotion jeglicher Art. Sie sagt nicht direkt etwas über die Konsistenz oder die Inhaltsstoffe aus. Doch vielen macht das Auftragen einer Mousse sehr viel Spaß. Denn durch die Funktion des Spenders kommt eine ganz leichte Konsistenz der Lotion auf den Körper. Damit das funktioniert, darf die Körperlotion nicht zu fest sein, sondern muss relativ viel Wasser enthalten. Das ist jedoch kein Nachteil, man muss nur berücksichtigen, dass damit weniger „Platz“ ist für andere Inhaltsstoffe wie Öle. Körperbutter oder Wachse, werden in einer Mousse ebenfalls weniger zu finden sein.
Körperöl Ein Körperöl pflegt die Haut und versorgt Sie mit vielen Nährstoffen. Ein gutes Öl zieht auch meist leichter ein als eine Körperbutter, da sehr häufig Trockenöle zum Einsatz kommen. Unterstützt wird der Pflege-Effekt, wenn man das Öl nach dem Duschen oder Baden in die noch feuchte Haut einmassiert. Somit schenkt man seiner Haut ein extra an Feuchtigkeit. Deswegen wird dem Körperöl oft nachgesagt, wie eine hautstraffende Bodylotion zu wirken. Häufig greifen Frauen auch zum Baby Öl, in der Hoffnung dass dieses weniger schädliche Inhaltstoffe enthält.
Körper Gel Ein Gel, fast immer als Aloe Vera Gel zu finden, kühlt, pflegt und erfrischt die Haut. Gel hat per se eine kühlende Wirkung und Aloe Vera ist bekannt dafür, gestresste Haut zu beruhigen. Das liegt an den Enzymen, Vitaminen, Aminosäuren und dem generell hohen Feuchtigkeitsgehalt der Pflanze. Nach dem Sport oder dem Sonnenbad, oder auch bei einem Sonnenbrand (den sie unbedingt vermeiden sollten), ist das Produkt Aloe Vera Gel eine wahre Wohltat.

3. Welche Bodylotion für welche Haut?

Körperpuder mit Quaste.

Körperpuder mit Quaste.

Es gibt zahlreiche, unterschiedliche Hauttypen. Von normaler über Mischhaut, bis zu fettiger Haut. Meist wir da schon klar, welche Pflege man benötigt. Normale Haut ist unkompliziert, bei Mischhaut kann es fettige als auch trockene Hautstellen geben und man muss diese nach Möglichkeit unterschiedlich pflegen. Wer fettige Haut hat, sollte dennoch für Feuchtigkeit sorgen, aber keine Öle verwenden. Schwieriger ist die Pflege der trockenen oder empfindlichen Haut, auf die wir näher eingehen möchten.

3.1. Trockene Haut

Sehr viele Menschen leiden unter trockener Haut. Und leiden ist hier das richtige Stichwort. Denn jucken, brennen und prickeln der Haut, verleitet viele dazu sich zu kratzen. Resultat sind oft blutig aufgekratzte Beine und Arme. Besonders trocken sind oft Partien wie Ellbogen oder Knie. In manchen Fällen verbirgt sich auch eine Allergie gegen bestimmte Waschsubstanzen dahinter, doch generell schadet der Haut häufiges Waschen mit Duschgel und trocknet sie aus. Deswegen ist es umso wichtiger für die Beauty der Haut, sie mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Für sehr trockene Haut empfehlen wir eine Körperpflege mit Urea. Urea ist ein Harnstoff – keine Sorge, dieser wird synthetisch hergestellt – und ist damit auch nie in Naturkosmetik zu finden. Urea hat die Eigenschaft, Feuchtigkeit sehr gut zu binden. Meist wird eine Urea-Creme mit einem Urea-Anteil von 5% oder 10% verkauft.

Tipp: Wenn man unter sehr trockener Haut leidet, kann man gerne eine Urea-Creme mit einem hohen %-Anteil verwenden. Des Weiteren eignen sich Öle jeglicher Art für eine sehr trockene Haut. Mandelöl ist beispielsweise ein Wirkstoff, der auch in der Naturkosmetik zu finden ist.

3.2.Empfindliche Haut

Körperpuder in einer tollen Dose.

Körperpuder in einer tollen Dose.

Die Haut ist natürlich empfindlicher, wenn sie trocken ist. Denn Trockenheit bedeutet ja auch, dass etwas nicht stimmt. Der Unterschied zwischen trockener und empfindlicher Haut liegt darin, dass sehr viele Menschen in der kalten Jahreszeit unter trockener Haut leiden. Empfindliche Haut ist hingegen nicht genau definiert. Man kann sagen, dass eine empfindliche Haut sensibler auf äußere Einflüsse reagiert als die unempfindliche Haut. Das wirkt sich aus in einem Spannungsgefühl, schuppiger Haut, Rötungen, Pickelchen oder sogar Blasen. Man muss seine Haut sehr genau beobachten, um herauszufinden, woran es liegt. Denn unter Umständen hat eine Überpflege der Haut den gleichen Effekt wie eine falsche Pflege. Daher ist es wichtig ihren Hauttyp zu identifizieren.

Wenn sie unsicher sind, empfehlen wir eine Pflege die wenig Inhaltsstoffe vorweist. So minimieren sie auch das Risiko einer allergischen Reaktion. Am besten ist allerdings eine Hautanalyse, die Dermatologen oder auch Apotheken anbieten.

3.3. Body-Lotion Männer

Die beste Bodylotion for men ist tatsächlich eine andere als für Frauen – kaum finden wird man eine hautstraffende Body-Lotion. Gründe sich als Mann für eine Body-Lotion Männer zu entscheiden liegen auf der Hand: die Männerhaut ist tatsächlich um ein Vielfaches dicker als die der Frau. Dadurch ist sie auch besser vor äußeren Umwelteinflüssen geschützt. In unserem Bodylotion-Vergleich haben wir auch festgestellt, dass die Fähigkeit mehr Wasser zu binden, die Haut auch straffer erscheinen lässt. Doch auch die Männerhaut verliert im Laufe der Jahre an Geschmeidigkeit und Bodylotion Männer hilft den Feuchtigkeitsgehalt zu regulieren.

4. Wie wird eine Body Lotion angewendet?

Parfümiertes Body-Spray

Parfümiertes Body-Spray.

Es bietet sich an, nach jedem Duschen mit Duschgel oder Baden ausreichend Zeit für die Körperpflege einzuplanen. Beim Baden trocknet die Haut sehr aus, insbesondere wenn das Wasser sehr heiß ist und durch die Verwendung von Duschgel. Da die Poren jedoch auch offen sind, ist es sinnvoll ein gutes Öl in die noch feuchte Haut einzumassieren. Wenn Sie außerdem regelmäßig ein Peeling anwenden, um abgestorbene Hautpartikel zu entfernen, wird die Haut damit gut vorbereitet auf die Pflege danach. Ob Sie sich dann für eine Haut straffende Body-Lotion, eine Anti Aging Creme oder eine Feuchtigkeitscreme entscheiden, ist zweitrangig. Die Hauptsache ist, dass sie die Bedürfnisse ihrer Haut erfüllt. Sie sollten bei dem Ganzen auch nicht die separate Gesichtscreme, das kann eine getönte Tagescreme oder BB-Cream sein, oder Handcreme vergessen. Diese Partien des Körpers brauchen eine andere Pflege als ihr Körper. Die Hände sind zum Beispiel oft großen Strapazen ausgesetzt, sei es beim Reinigen der Wohnung mit aggressiven Reinigungsmitteln, oder auch im Beruf. Denn wer viel Kontakt mit Wasser, chemischen Mitteln oder im wahrsten Sinne des Wortes viel anpacken muss, der sollte mit seinen Händen nicht minder viel Aufwand betreiben als mit dem Rest des Körpers. Dasselbe gilt für Ihr Gesicht – bei der Wahl der richtigen Gesichtspflege hilft Ihnen unser Gesichtscreme-Vergleich weiter. Viele nutzen auch gern eine getönte Tagescreme statt Make-up. Was für eine Pflege mit einer Körperlotion spricht, können Sie der folgenden Übersicht entnehmen:

  • pflegt die Haut indem sie Feuchtigkeit spendet
  • schützt vor Umwelteinflüssen
  • regeneriert beanspruchte Haut
  • kühlt und lindert Schmerz der geschädigten Haut
  • falsche Pflege oder „Überpflege“
  • Inhaltsstoffe teilweise bedenklich oder sogar schädlich

Tipp: In welcher Verpackung die Creme steckt, hängt häufig von der Konsistenz dieser ab. Prinzipiell ist es hygienischer, wenn die Creme aus der Flasche statt der Dose kommt. Denn mit dem Hineingreifen, bringt man auch Bakterien in die Body Milk. Ein Pumpspender sorgt für eine sparsame und genaue Entnahme der Körperlotion. Nachteilig ist jedoch, dass sich die Flaschen häufig nicht vollständig entleeren lassen.

5. Woran erkennt man eine gute Körperlotion?

bodylotion test

Unsere Haut…

…ist das größte Organ unseres Körpers. Durch Sie empfinden wir Kälte, Hitze und Berührungen – dafür sorgen Millionen von Rezeptoren. Ein großer Teil des Wasser in unserem Körper ist in der Haut verborgen. Nerven, Schweißdrüsen, Haare und Talgdrüsen bevölkern unser aus drei Schichten bestehendes Organ. Die Haut ist die Hülle die unseren Körper schützt, unseren Temperaturhaushalt reguliert und andere wichtige Funktionen hat. Schützen Sie also Ihre Haut so gut es geht!

Ein Körperöl sollte nie ranzig wirken und Cremes sollten auch nicht verderben. Achten Sie bei Naturkosmetik darauf, dass sie nicht gegen bestimmte Pflanzen allergisch sind. Die Körperpflege sollte sich darüber hinaus gut verteilen lassen (auch eine Creme oder Körperbutter) und schnell einziehen – nur so lassen sich Flecken vermeiden. Einen angenehmen Duft darf man auch bei einer Körperlotion erwarten, die nicht parfümiert wurde. Konservierungsstoffe, Silikone, Parabene, Parfum – das sind teilweise billige Inhaltsstoffe die nichts für Ihre Haut tun. Silikonöl ist beispielsweise ein Öl, das oberflächlich betrachtet eine glatte Haut macht, doch leider kann die Haut das Öl nicht wirklich verwerten. Mineralöle sind ebenfalls nicht geeignete Inhaltsstoffe. Stiftung Warentest hat Körperlotionen einen eigenen Test gewidmet, auf den wir noch zu sprechen kommen.

6. Eine Auswahl guter und schlechter Inhaltsstoffe

Jetzt wissen Sie, dass Silikonöl kein hochwertiger Inhaltsstoff ist, doch leider wird das so nicht auf der Verpackung stehen. Wir haben für Sie aufgelistet, unter welchen Bezeichnungen sich bestimmte Wirkstoffe verbergen – gute als auch schlechte.

  • Aqua – ist gereinigtes Wasser und die Basis jeder Creme.
  • Glycerin – ist ein Spender für Feuchtigkeit. Zu viel davon wirkt jedoch gegenteilig.
  • Vitamin E (Tocopherol) ist ein Antioxidanz und absolut top.
  • Parfum oder Fragrance – bestimmte Stoffe gelten als Allergie-Auslöser und/oder als krebserregend.
  • Konservierung: Propyl-/Methylparabene u.a.- wahrscheinliche Allergie-Auslöser.
  • Silikone: Dimethicone u.a.- hindert die Haut am Atmen und damit der Selbstregulation.

7. Gibt es einen Body-Lotion-Test bei der Stiftung Warentest?

Reines Lavendelöl - Bodylotion selber machen.

Bodylotion selber machen mit Lavendelöl.

Die beste Bodylotion zu finden ist eine Wissenschaft für sich. Der aktuellste Bodylotion-Test war der über „Pflanzliche Körperöle“ – in der Stiftung Warentest Ausgabe 03/2015. Da pflanzliche Inhaltsstoffe ein Thema sind, das immer mehr Menschen beschäftigt, wollen wir einen genaueren Blick auf diesen Bodylotion-Test werfen. Kriterien bei dem Test waren die Handhabung, die sensorische Beurteilung, Verunreinigungen, Deklarationen & Werbeaussagen und die Verpackung. Diese Punkte flossen mit je 5-15 % in die Bewertung ein, wichtigstes Kriterium war jedoch mit 55 % die kosmetische Qualität. Die Hautfeuchtigkeit, Verteilbarkeit oder Einziehfähigkeit waren Punkte die man berücksichtigte. Der Bodylotion-Testsieger bzw. das beste Körperöl im Test war Reines Bio-Arganöl von Arganhain mit einer Note von 2,0. Direkt dahinter kam mit einer Note von 2,1 das Rosen Pflege-Öl von Dr. Hauschka. Der Bodylotion-Testsieger hat mit 19,80 € pro 100 ml einen stolzen Preis. Das Rosenöl ist kaum günstiger. Eine preiswerte Alternative ist das Aroma Pflegeöl Kokos von dm/Alverde. Der dritte Platz im Bodylotion-Test bei einem Preis von ca. 3,85 € kann sich sehen lassen. Den ganzen Bodylotion Test finden sie hier: Pflanzliche Körperöle – test 03/2015.

8. Mineralöle bei der Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat diesem Thema einen ganzen Test gewidmet. In unserem Bodylotion-Vergleich erachten wir das auch als sehr wichtig, weswegen wir Ihnen die wichtigsten Infos nicht vorenthalten wollen. So viel lässt sich sagen: Bodylotion ohne Mineralöl ist schwierig zu finden.

Duftende Bodylotion mit Parfum.

Duftende Bodylotion mit Parfum.

  • Mineralöle werden aus Erdöl gewonnen. Es gibt zwei Gemische, die MOAH und MOSH genannt werden.
  • Teilweise reichern sich MOSH im Körper an und es wird vermutet, dass sie das Erbgut verändern.
  • Des Weiteren steht MOSH im Verdacht krebserregend zu sein.
  • Mineralöle sind besonders gefährlich in Lippenpflege, da sie vom Mund leicht in den Körper gelangen
  • Hier streiten sich die Hersteller mit Wissenschaftlern, doch der Verdacht besteht dass die MOSH auch durch die Haut in den Körper gelangen. Logische Schlussfolgerung: bei geschädigter Haut müssten sie dann noch leichter eindringen.

Insgesamt kamen die Tester zu dem Urteil „besorgniserregend“, denn auch in Baby Kosmetik fand man Mineralöle. Wer mehr zu dem Thema Mineralöle wissen will, dem legen wir den Mineralöle – test 05/2015 nahe.
Im folgenden Video erklärt die Stiftung Warentest genauer, was es mit den Bedenken um Mineralöle auf sich hat:

Tipp: Umso weiter vorne (oder weiter hinten) ein Wirkstoff bei den Inhaltstoffen aufgelistet ist, umso mehr (oder weniger) ist davon in der Creme enthalten.

Auch wenn viele, auch bekannte Hersteller, nach wie vor künstliche, weil günstige Inhaltsstoffe beimischen, haben Sie als Verbraucher die Wahl. Denn genauso viele setzen auf Natur pur – das zeigt unser Bodylotion-Vergleich.

9. Hersteller und Marken

  • Clinique
  • Alverde
  • Dermasence
  • Physiogel
  • Florena
  • Arganhain
  • Eucerin
  • La mer
  • Marbert
  • Martina Gebhardt
  • Medipharma
  • Skin Doctors
  • Yves Rocher
  • The Body Shop
  • Avon
  • Rossmann
  • Weleda
  • Sebamed
  • Rosa Graf
  • Origins
  • Nivea
  • Dr. Hauschka
  • Douglas
  • Lierac
  • La Prairie
  • Juvena
  • Biomaris
  • Bioderma
  • Aok
  • Ayer
  • Babor
  • Biodroga
  • Biotherm
  • Boots Laboratories
  • Dresdner Essenz
  • Clarins
  • Darphin
  • Dr. Scheller
  • Erno Laszio
  • Hildegard Braukmann
  • La Roche Posay
  • Lavera
  • Primavera
  • Sans Soucis
  • Vichy
  • Shiseido
  • Piz Buin
  • Lavera
  • Lancaster Beauty
  • Kiehls
  • Kanebo
  • Dr. R. A. Eckstein
  • Dr. Grandel
  • Dior
  • Jislaine
  • Annemarie Börlind
  • Alcina

Tipp: Sie brauchen keine Bodylotion um gut zu duften. Das können Sie auch anders erreichen. Ihrer Haut tun Sie einen großen Gefallen, wenn Sie auf parfümierte Cremes verzichten. Beispielsweise ein Biotherm-Körperlotion-Test zeigt, dass das enthaltene Parfüm sehr empfindliche Haut reizen kann.

10. Fragen und Antworten rund um das Thema Körperlotion

  • 1. Welche Inhaltstoffe sind gut? Welche sind schlecht?

    Gut ist auf jeden Fall Wasser, die Grundlage jeder Creme. Glycerin in Maßen bindet gut Feuchtigkeit. Hochwertige, pflanzliche Öle nähren und pflegen die Haut. Vitamin E ist ein äußerst wichtiges und gutes Vitamin, doch nicht sehr oft vertreten. Schlecht sind prinzipiell Konservierungsstoffe, also Parabene. Silikonöl pflegt nicht nachhaltig, sondern verlangsamt vielmehr den Stoffwechsel, was die Regeneration beeinträchtigt. Mineralöle stehen sogar im Verdacht Erbgut-verändernd und krebserregend zu sein. Tests von Körperlotionen für Männer zeigen, dass sich eigentlich nur der Duft unterscheidet.
  • 2. Welche Bodylotion eignet sich für Schwangere?

    Einige Hersteller werben damit, Schwangerschaftsstreifen könne man mit bestimmten Produkten vorbeugen. Wichtiger als die Beauty ist für uns die Frage nach enthaltenen Mineralölen, die ja bekanntermaßen im Verdacht stehen krebserregend zu sein. Der Bodylotion-Vergleich zeigt, dass Schwangere eine Bodylotion kaufen sollten, die keine Mineralöl enthält und bestenfalls eine Kaufberatung nachkommen
  • 3. Welche Bodylotion bräunt?

    Zahlreiche Hersteller haben auch bräunende Bodylotion im Sortiment – doch man muss eher vom Gebrauch dieser abraten. Die meisten enthalten bzw. bilden Formaldehyd, das ebenfalls im Verdacht steht krebserregend zu sein und Allergien auszulösen. Auch lässt es die Haut schneller altern. Natürlicher sieht die Bräune ohnehin aus, wenn Sie sich mit dem richtigen Sonnenschutz an den Strand legen und nach dem Sonnenbad eine kühlende Bodylotion verwenden, um die Bräune zu erhalten.
  • 4. Wie wendet man eine Body-Lotion richtig an?

    Im Sommer ist es gut, sich regelmäßig, das heißt mindestens einmal täglich, mit einem Sonnenschutz einzuschmieren – im Zweifelsfall mach die Bodylotion Anwendung nach jedem Gang ins kühle Nass Sinn. Im Winter ist die Haut meist sehr trocken und Duschgel tut das Übrige – da hilft eine Creme mit Urea oder Shea-Butter. Um möglichst viel Feuchtigkeit aufzunehmen, ist es sinnvoll, die Body Milk, ganz speziell Körperöl, in die noch feuchte Haut einzumassieren. Eine getönte Tagescreme rundet Ihre Hautpflege ab.
  • 5. Kann man Bodylotion selber machen?

    Unser Bodylotion-Vergleich zeigt: tatsächlich kann man Pflege Produkte wie Bodylotion selber machen. Und das relativ einfach. Das Einzige was sie dazu brauchen, sind hochwertige Zutaten für Ihre Hautpflege. So können Sie spielend leicht die Bodylotion selber machen. Folgende Zutaten eignen sich beispielsweise: Öle wie Kokosöl, Lavendelöl, Mandelöl oder Arganöl, Bienenwachs oder auch reines Aloe Vera Gel. So können Sie ihre Experimentierfreude ausleben und die Zutaten nach Duft und Laune mischen – und Sie wissen genau was in Ihren Pflege Produkten steckt.