Das Wichtigste in Kürze
  • Rosenöl zählt zu den ätherischen Ölen und wird als reines Rosenöl oder gemischt mit anderen Ölen wie zum Beispiel Jojoba- oder Mandelöl als Körperöl angeboten.

1. Wie wird Rosenöl hergestellt?

Beim Herstellen von Rosenöl wird das Öl aus den Blütenblättern per Wasserdampf-Destillation gewonnen.

Ätherisches Rosenöl gehört zu den teuersten ätherischen Ölen, da die Blüten meist von Hand gepflückt und für einen Liter Rosenöl bis zu vier Tonnen Rosenblätter benötigt werden.

Möchten Sie Ihr Rosenöl lediglich zur Hautpflege verwenden, dann empfehlen wir Ihnen, sich ein bereits mit anderen Basisölen gemischtes Produkt zu kaufen. Dieses können Sie direkt auf die Haut auftragen und müssen es nicht selbst noch mit einer Creme oder einem anderen Öl mischen.

Möchten Sie Ihr Rosenöl aber flexibel einsetzen und auch zur Aromatherapie in einen Diffusor oder ins Badewasser geben, dann empfehlen wir Ihnen reines Rosenöl zu kaufen.

2. Welche Wirkung hat Rosenöl laut gängiger Tests?

Laut gängiger Tests von Rosenölen wirken diese entzündungshemmend und bakterizid. Das bedeutet, sie töten Bakterien ab und hemmen nicht nur deren Vermehrung wie antibakteriell wirkende Mittel.

Bei Halsschmerzen oder entzündetem Zahnfleisch kann also zum Beispiel das Gurgeln mit einer Wasser-Rosenöl-Mischung sehr gut helfen. Außerdem wirkt das Öl stimmungsaufhellend und entspannend und kann bei Depressionen, Kopfschmerzen oder Migräne helfen die Beschwerden zu lindern.

In Bezug auf die Hautpflege werden natürlich die feuchtigkeitsspendende, aber auch die durchblutungsfördernde und zellerneuernde Wirkung des Rosenblütenöls hervorgehoben. Besonders bei trockener, empfindlicher und reiferer Haut eignet sich die Anwendung sehr gut. Durch den hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren wird der Haut mehr Spannkraft verliehen und das Hautbild verfeinert. Gerne wird Rosenöl fürs Gesicht genutzt, da es als ein sehr gut verträgliches Öl gilt.

Wir empfehlen Ihnen, sich ein Produkt aus unserer Tabelle des Rosenöl-Vergleichs auszusuchen, das in eine dunkel getönten Flasche abgefüllt ist. Diese schützt das Öl und damit die wertvollen Inhaltsstoffe vor der UV-Strahlung.

3. Wie wird Rosenöl verwendet?

Rosenöl kommt in der Kosmetik zur Hautpflege, aber auch zur Haarpflege zum Einsatz.

In Bezug auf die Gesundheit kann es zur Aromatherapie genutzt werden. Dabei kann das Öl in eine Duftlampe oder einen Diffusor gegeben werden, sodass die Raumluft mit dem Rosenöl angereichert wird. Es kann aber auch als Badezusatz verwendet oder für Umschläge und Wickel genutzt werden. Verdünnt mit einem anderen Öl kann es zum Beispiel auch bei Unterleibsschmerzen in die Haut an der betroffenen Stelle einmassiert werden und die Schmerzen lindern.

Geben Sie ein paar Tropfen Rosenöl auf die Innenseite Ihres Handgelenks oder Ihre Schläfe, dann können Sie den ganzen Tag von der Wirkung des Rosenöls profitieren. Das empfiehlt sich vor allem, wenn Sie häufig unter Migräne, Angstzuständen oder an übermäßigem Stress leiden.

Die besten Rosenöle werden übrigens aus Rosen aus ökologischem Anbau hergestellt. Diese Bio-Rosenöle enthalten keine Pestizidrückstände und sind auch sonst nicht mit künstlichen Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffen angereichert.

Rosenöl-Test