Das Wichtigste in Kürze
  • Fußpilz-Sprays gibt es zur Behandlung akuter Beschwerden oder auch als vorbeugende Sprays, um erst gar keinen Fußpilz zu bekommen.
  • Natürliche Fußpilz-Sprays haben häufig ätherische Öle, wie zum Beispiel Teebaumöl, als Hauptwirkstoff. Diese Sprays greifen Ihre Hautflora kaum an und bekämpfen den Pilz ohne Zusatz von chemischen Substanzen.
  • Auch wenn Ihre Beschwerden bereits abgeklungen sind, sollten Sie das Fußpilz-Spray noch mindestens drei Tage weiter benutzen. Andernfalls könnte der Fußpilz wieder ausbrechen.

Fußpilz-Spray-Test

Über Fußpilz redet niemand gern, dennoch leidet laut MedSpecialist circa 70 % der Bevölkerung zumindest einmal im Leben an dieser Pilzinfektion. Erkennen Sie frühzeitig Fußpilz-Symptome wie Juckreiz, gerötete oder schuppige Hautstellen, dann verwenden Sie ein Fußpilz-Spray, um den Pilz schnell loszuwerden.

In unserer Kaufberatung zum Fußpilz-Spray-Vergleich 2020 stellen wir Ihnen die verschiedenen Arten von Sprays vor. Außerdem erklären wir Ihnen, worauf Sie bei der Wahl des geeigneten Fußpilz-Mittels achten sollten.

Haben Sie bereits schlimmere Symptome, dann sollten Sie ein Fußpilz-Spray wählen, dessen Anwendungsdauer möglichst kurz ist. Diese Mittel sind meist aggressiver zu Ihrer Haut, helfen aber sehr schnell gegen die Beschwerden.

1. Welche Symptome hat Fußpilz?

Häufig tritt Fußpilz an der Fußsohle oder zwischen den Zehen auf.

Sie erkennen Fußpilz an einem Jucken zwischen den Zehen, an Rötungen oder schuppiger Haut.

Fußpilz ist eine Pilzinfektion, die meist in den Zehenzwischenräumen oder auf der Fußsohle auftritt.

Er entsteht durch das Eindringen und die Vermehrung von Pilzsporen in der Hornschicht Ihrer Haut. Normalerweise hält die Schutzschicht der Haut, die Pilzsporen davon ab. Ist Ihre Haut allerdings geschädigt oder Ihr Immunsystem schwach, dann kann es zum Einnisten der Pilzsporen kommen.

Dringt der Pilz in tiefere Hautschichten ein, dann reagiert Ihre Haut darauf und bildet Hornhaut nach. Das erkennen Sie gut daran, wenn sich diese verdickt und schuppt. Dieser Mechanismus ist die körpereigene Immunabwehr gegen den Pilz und verursacht Beschwerden wie Juckreiz und Entzündungen.

Das klassische Symptom von Fußpilz ist zunächst ein starkes Jucken. Später rötet sich Ihre Haut an den betroffenen Stellen und sie schuppt sich. Nach einiger Zeit, wenn Sie den Fußpilz nicht behandeln, kann der Rand der infizierten Hautstellen dunkel umrandet sein und Sie erkennen kleine Bläschen.

Vor allem wenn Sie im Sommer synthetische, nicht atmungsaktive Strümpfe tragen, weicht Ihre Haut durch den Schweiß auf und ist anfällig für Fußpilz. Durch die aufgeweichte Haut entstehen oft leicht wund gescheuerte Stellen, über die der Pilz gut in die Hautbarriere eindringen kann. Dieser breitet sich besonders gut an feuchten und warmen Orten aus und Schweißfüße stellen somit den idealen Nährboden dar.

Fußpilz-Sporen nisten sich gerne in öffentlichen Duschen ein.

Häufig sind Pilzsporen, die sich in öffentlichen Duschen befinden, die Ursache von Fußpilz.

Auch in Schwimmbädern oder Saunen, eben an Orten, an denen viele Menschen barfuß laufen, ist die Gefahr, dass Sie sich mit Fußpilz anstecken, erhöht. Meist hinterlässt eine an Fußpilz leidende Person infizierte Hautschuppen und der Pilz siedelt sich dort in Duschmatten oder Duschkabinen an. In diesem feuchtwarmen Klima kann er monatelang überleben.

Laufen Sie barfuß an entsprechenden Orten herum und ist Ihre Haut möglicherweise an einer Stelle aufgescheuert, kann der Pilz sich auch bei Ihnen einnisten. Wir empfehlen Ihnen daher, in öffentlichen Schwimmbädern oder Ähnlichem immer Badeschuhe oder Flip-Flops zu tragen.

Aber auch in den eigenen vier Wänden besteht eine Ansteckungsgefahr. Leidet ein Familienmitglied unter Fußpilz, so können auch zu Hause infizierte Hautschuppen nach dem Duschen beispielsweise in die Badematte gelangen. Der nächste, der barfuß über diese Matte läuft, kann sich dann unter Umständen anstecken.

Leidet bei Ihnen zu Hause eine Person unter Fußpilz, dann achten Sie darauf, dass derjenige möglichst nicht barfuß herumläuft und wechseln Sie die Badematte, nachdem die infizierte Person barfuß auf dieser stand.

Bemerken Sie einen übermäßigen Juckreiz am Fuß oder erkennen vielleicht schon gerötete Stellen zwischen Ihren Zehen, dann empfehlen wir Ihnen ein Fußpilz-Spray zu benutzen.

2. Fußpilz-Spray-Typen: Können vorbeugende Sprays gegen Fußpilz vor dem Pilz bewahren?

2.1. Akutes Fußpilz-Spray lindert schnell Ihre Beschwerden

In gängigen Fußpilz-Spray-Tests werden in der Regel akute Fußpilz-Sprays bewertet.

Akutes Fußpilz-Spray hilft gegen bestehenden Fußpilz zwischen den Zehen oder auf der Fußsohle.

Es gibt zahlreiche Fußpilz-Sprays, die Sie nutzen können, wenn Sie unter akuten Beschwerden, wie Juckreiz, Hautrötungen oder Hautschuppungen, leiden.

Dabei unterscheiden sich die Sprays meist in der Häufigkeit des täglichen Auftragens sowie der gesamten Anwendungsdauer.

Es gibt akute Fußpilz-Sprays, die Sie nur einmal täglich auftragen müssen, weiter verbreitet sind aber die Sprays, die Sie zwei oder dreimal täglich benutzen müssen.

Die von den Herstellern empfohlene Anwendungsdauer variiert von einer bis hin zu vier Wochen.

Marken wie Lamisil, Canesten, ratiopharm, Livoa Vital, Casida, ALIUD, Mykosert, Naturprodukte Schwarz oder PINPOXE bieten akute Fußpilz-Sprays an.

Einige dieser Hersteller, wie zum Beispiel Naturprodukte Schwarz, setzen dabei auf rein natürliche Inhaltsstoffe in ihren Fußpilz-Mitteln.

Wir empfehlen Ihnen, das Mittel gegen Fußpilz mindestens drei Tage länger zu verwenden, als Ihre Beschwerden anhalten. Wenn Sie die Behandlung zu früh abschließen, kann es sein, dass der Pilz sich wieder ausbreitet.

2.2. Vorbeugende Fußpilz-Sprays sind vor allem für Sportler geeignet

Vorbeugendes Fußpilz-Spray ist vor allem für Sportler empfehlenswert.

Es gibt auch Schuhdeo, das Sie zusätzlich in Ihre Schuhe sprühen können, um Bakterien dort abzutöten.

Vorbeugende Fußpilz-Sprays eignen sich vor allem für Sportler oder Personen, die dazu neigen, stark an den Füßen zu schwitzen, denn Fußpilz nistet sich besonders gut bei einem feuchten Hautklima ein. Zählen Sie sich zum gefährdeten Personenkreis, dann sollten Sie darauf achten, Ihre Füße vorbeugend zu schützen.

Sprays dieser Kategorie sollten Sie täglich einmal benutzen und dies am besten dauerhaft. Zumindest jedoch für die Zeit – meist der Sommer – in der Ihre Füße besonders schwitzen. Viele Sportler nutzen vorbeugendes Spray gegen Fußpilz, bevor sie ihre Sportschuhe anziehen und mit dem Training beginnen.

Häufig werden vorbeugende Fußpilz-Sprays auch als Fußdeo bezeichnet. Lesen Sie in den Angaben des Herstellers genau nach, ob diese den Pilz auch hemmen oder abtöten. Einige Fußdeos bekämpfen rein den Fußgeruch und sind nicht als vorbeugende Maßnahme gegen Fußpilz geeignet.

Vorbeugendes Fußpilz-Spray wird von Marken wie Hansaplast oder Elite angeboten.

3. Kaufkriterien für Fußpilz-Sprays: Wirken auch natürliche Fußpilz-Sprays zuverlässig?

3.1. Wirkstoffe: Es gibt auch rein natürliche Fußpilz-Sprays

In Fußpilz-Spray-Tests der Kategorie natürliche Mittel, schneidet der Hauptwirkstoff Teebaumöl besonders gut ab.

Viele Fußpilz-Sprays aus pflanzlichen Inhaltsstoffen bekämpfen den Fußpilz mit Teebaumöl als Hauptwirkstoff.

Sprays gegen Fußpilz gibt es mit verschiedensten Wirkstoff-Zusammensetzungen. Bei chemischen Produkten kommen häufig Clotrimazol, Bifonazol oder Terbinafin als Hauptwirkstoff zum Einsatz. Das sind sogenannte Breitspektrum-Antimykotika und bekämpfen gleich mehrere Pilzerreger.

Die Behandlung dauert in der Regel zwei bis vier Wochen. Die Beschwerden sollten aber bereits nach einer Woche abklingen.

Es gibt auch Fußpilz-Sprays, die rein aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen. Kollodiales Silber oder Teebaumöl zählen zu den bekanntesten natürlichen Hauptwirkstoffen.

Teebaumöl hat eine stark antimikrobielle Wirkung und kommt in vielen natürlichen Mitteln gegen gesundheitliche Beschwerden zum Einsatz. Kollodiales Silber wird häufig auch als Silberwasser bezeichnet. Kommen die darin enthaltenen Silber-Ionen mit Proteinen Ihrer Haut in Kontakt, kommt es zu einer Reaktion, die Bakterien und Viren abtötet.

Gerät Silberwasser in Ihre Blutbahn kann es zu Nebenwirkungen, wie Schwächegefühl und Übelkeit, kommen.

Wollen Sie den Fußpilz natürlich behandeln, dann empfehlen wir Ihnen, ein Fußpilz-Spray auf Basis von Teebaumöl zu verwenden. Meist dauert die Behandlung damit etwas länger als mit Silberwasser, es besteht aber keine Gefahr eventueller Nebenwirkungen.

Haben Sie bereits starke Beschwerden und wollen diese schnell lindern, dann empfehlen wir Ihnen ein chemisches Fußpilz-Spray mit Clotrimazol, Bifonazol oder Terbinafin als Hauptwirkstoff.

Sind Ihre Beschwerden noch nicht zu schlimm, dann empfehlen wir Ihnen zunächst die natürliche Behandlung des Pilzes mit einem pflanzlichen Fußpilz-Spray. So greifen Sie Ihre Hautflora nicht zu sehr an und können den Pilz auch mit natürlichen Wirkstoffen bekämpfen.

Die Vor- und Nachteile von natürlichen Fußpilz-Sprays im Vergleich zur chemischen Variante stellen wir Ihnen nun übersichtlich vor:

    Vorteile
  • wirken häufig sowohl bei akuten Beschwerden als auch vorbeugend
  • greifen die Hautflora nicht so stark an
  • wirken meist auch geruchsneutralisierend
  • durch die ätherischen Öle haben sie meist einen angenehmeren Geruch
    Nachteile
  • in der Regel längere Anwendungsdauer
  • müssen meist häufiger aufgetragen werden

3.2. Die meisten Fußpilz-Sprays wirken gegen die gängigen Pilzarten

Sind Männer oder Frauen häufiger von Fußpilz betroffen?

Fußpilz-Spray hilft gegen Rötungen durch den Fußpilz.Eine Querschnittsstudie der Universität Hamburg hat ergeben, dass Männer häufiger von Fußpilz betroffen sind als Frauen. Im Schnitt litten 15,4 % der männlichen Probanden unter Fußpilz. Bei den Frauen waren es nur 6,5 %.

Fadenpilze sind die gängigste Fußpilz-Art und sind bei zwei Drittel der infizierten Personen der Erreger der Beschwerden.

Sie besitzen ein Enzym, das die Hornsubstanz der menschlichen Haut spalten kann und ernähren sich von dieser. Sie lassen sich dementsprechend dort nieder, wo sie viel davon finden. Zum Beispiel in der Hornhaut an Ihren Füßen oder unter Ihren Nägeln. Die meisten Fußpilz-Mittel helfen sehr gut gegen Fadenpilze.

Auch gegen Hefepilze helfen viele Fußpilz-Sprays. Diese Pilzart bevorzugt ein feuchtwarmes Milieu und siedelt sich deshalb häufig zwischen den Zehen an.

Wenn Sie ein Fußpilz-Spray kaufen, sollten Sie darauf achten, dass dieses sowohl gegen Faden- als auch Hefepilze hilft. So haben Sie die beste Chance, den Fußpilz erfolgreich zu bekämpfen.

Tipp: Sollten sich Ihre Beschwerden nach zwei Wochen regelmäßiger Anwendung des Fußpilz-Sprays nicht bessern, empfiehlt Stiftung Warentest einen Arzt aufzusuchen, der den genauen Pilzerreger identifizieren kann. Dann müssen Sie unter Umständen ein anderes Fußpilz-Mittel verwenden.

3.3. Die Anwendungsdauer von Fußpilz-Spray kann bis zu vier Wochen betragen

Laut Fußpilz-Spray-Tests sollten die Symptome bereits nach einer Woche wesentlich besser sein.

Die besten Fußpilz-Sprays helfen innerhalb von kurzer Zeit gegen Symptome wie Juckreiz.

Schon wenn Sie die kleinsten Beschwerden bemerken, sollten Sie beginnen, Ihren Fußpilz zu behandeln. Breitet dieser sich erst weiter aus, dauert die Behandlung länger und Ihre Beschwerden sind schlimmer.

Die meisten Sprays gegen Fußpilz müssen Sie zweimal täglich über mehrere Wochen hinweg auf die betroffenen Stellen an Ihren Füßen auftragen.

Auch wenn Ihre Beschwerden schon abgeklungen sind, sollten Sie das Mittel noch mindestens drei Tage weiter benutzen, um wirklich sicher zu gehen, die Bakterien vollständig abgetötet zu haben.

Die Hersteller der meisten Fußpilz-Sprays empfehlen eine Anwendung über vier Wochen. Achten Sie dabei auf ein regelmäßiges Auftragen des Mittels, sonst zögert sich die Behandlung hinaus und Ihre Beschwerden halten länger an.

Es gibt auch Produkte, die Sie lediglich einmal am Tag auftragen müssen. Allerdings greifen diese Mittel die Haut stärker an. Neigen Sie zu empfindlicher Haut, sollten Sie von diesen aggressiven Mitteln absehen.

Wir empfehlen Ihnen die Verwendung nicht zu aggressiver Fußpilz-Sprays, die meist eine empfohlene Anwendungsdauer von zwei bis vier Wochen haben, aber schonender zu Ihrer Hautflora sind.

4. Hausmittel gegen Fußpilz

Sie können sich auch ganz einfach selbst Ihr Fußpilz-Mittel mit einigen Hausmitteln herstellen. Das Gute daran ist, dass Sie genau wissen, welche Stoffe in Ihrem Mittel enthalten sind. Außerdem sind Fußpilz-Hausmittel zu 100 % natürlich und kommen ohne chemische Wirkstoffe aus.

In der nachfolgenden Tabelle stellen wir Ihnen ein paar Fußpilz-Mittel vor, die Sie ganz einfach selber machen können.

Fußpilz-Hausmittel Anwendung
Backpulver

Backpulver als Fußpilz-Spray-Alternative

  • Tragen Sie Backpulver mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen auf.
  • Backpulver entzieht dem Pilz die Feuchtigkeit.
Salz, Zitrone & Apfelessig

Salz, Zitrone und Apfelessig als Hausmittel gegen Fußpilz.

  • Geben Sie 5 EL Salz, 2 – 3 EL Zitronensaft und 2 – 3 EL Apfelessig in 1 Liter warmes Wasser.
  • Baden Sie Ihre Füße 10 – 20 Minuten darin und lassen Sie sie an der Luft trocknen.
  • Salz stillt den Juckreiz, wirkt keimreduzierend und entzündungshemmend.
  • Zitrone und Apfelessig töten die Mikroorganismen des Pilzes ab.
Knoblauch & Honig

Knoblauch und Honig als Alternative zum Fußpilz-Spray

  • Reiben Sie die betroffenen Stellen mit einer aufgeschnittenen Knoblauchzehe ein.
  • Tragen Sie anschließend Honig auf die betroffenen Stellen auf.
  • Nach etwa 10 Minuten können Sie Ihre Füße abwaschen.
  • Knoblauch hat eine antimikrobielle Wirkung und tötet die Mikroorganismen des Pilzes ab.
  • Honig hat eine wundheilungsfördernde und entzündungshemmende Wirkung.
ätherische Öle

Ätherische Öle als Alternative zum Fußpilz-Spray

  • Tupfen Sie Teebaum-, Lavendel- oder Salbeiöl direkt auf die betroffene Stelle oder geben Sie einige Tropfen in ein Fußbad.
  • Ätherische Öle haben eine keimreduzierende Wirkung.
Sollten sich Ihre Beschwerden nach einer Woche der Behandlung mit diesen Hausmitteln nicht bessern, empfehlen wir Ihnen ein Fußpilz-Spray zu kaufen oder einen Arzt aufzusuchen.

Um Fußpilz-Spray-Testsieger-Potenzial zu haben, sollte dieses besonders schnell wirken.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Fußpilz-Spray

5.1. Was tun, wenn Ihr Kind unter Fußpilz leidet?

Klagt Ihr Kind über juckende Füße und kratzt sich häufig, dann sollten Sie unverzüglich dessen Fußsohlen und Zehenzwischenräume untersuchen. Erkennen Sie gerötete Stellen oder Hautabschuppungen, leidet Ihr Kind unter Fußpilz.

Wir empfehlen Ihnen so schnell wie möglich einen Arzt aufzusuchen, der Ihnen ein geeignetes Fußpilz-Mittel für Ihr Kind heraussucht. Bis Sie das getan haben, sollten Sie darauf achten, dass sich Ihr Kind nicht mit den Händen an weiteren Körperstellen berührt, nachdem es sich am Fuß gekratzt hat. Sonst kann es durchaus sein, dass weitere Hautstellen infiziert werden und der Pilz sich ausbreitet.

5.2. Gibt es auch Alternativen zu Fußpilz-Sprays?

Neben Fußpilz-Sprays gibt es auch Fußpilz-Cremes, die Sie auf die betroffenen Stellen auftragen können. Diese enthalten die gleichen Wirkstoffe wie das Spray und es bleibt Ihnen überlassen, welche Art und Weise des Auftragens Ihnen mehr zusagt.

Es gibt neben günstigen Fußpilz-Sprays auch Fußpilz-Salben, die Sie gut verwenden können.

Es gibt auch Cremes als Mittel gegen Fußpilz.

Der große Vorteil von Fußpilz-Sprays im Vergleich zu Fußpilz-Cremes ist der einfache Auftrag. Sie können das Mittel ganz einfach aufsprühen und müssen dieses nicht mit Ihren Fingern auf den betroffenen Stellen verteilen.

Neben den Fußpilz-Sprays und -Cremes gibt es auch noch Hausmittel, mit denen Sie den Fußpilz behandeln können. Diese finden Sie übersichtlich in Kapitel vier dargestellt.

Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Hände nach jedem Auftrag des Fußpilz-Mittels, insbesondere wenn Sie die betroffenen Stellen anfassen, gründlich waschen. Andernfalls laufen Sie Gefahr, dass der Pilz auch an Ihren Händen oder anderen Stellen, die mit den infizierten Hautschuppen in Berührung kommen, ausbricht.

5.3. Kann Fußpilz-Spray auch bei Kindern angewendet werden?

Einige Sprays gegen Fußpilz können auch bei Kindern angewendet werden. Halten Sie dazu aber immer Rücksprache mit Ihrem Kinderarzt, um sicherzugehen, dass das Mittel nicht zu aggressiv für Ihr Kind ist.

Generell sollten Sie bei jungen Kindern bis zu einem Alter von etwa 6 Jahren darauf achten, nicht zu aggressive Mittel zu verwenden, um die natürliche Hautflora nicht zu sehr zu beschädigen.

Wir empfehlen Ihnen bei Ihrem Kind zunächst mit der Behandlung mit natürlichen Fußpilz-Sprays zu beginnen. Stellt sich keine Besserung der Symptome ein, dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen und sich ein alternatives, schulmedizinisches Fußpilz-Spray aussuchen.

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