Das Wichtigste in Kürze
  • Als Hometrainer sollte der Rückentrainer zum einen robust und stabil und zum anderen leicht zu verstauen sein. Denn: Nicht jeder hat zu Hause viel Platz für ein Fitnessgerät. Auf einen sicheren Stand sollte trotzdem nicht verzichtet werden.
  • Eine ausreichende Polsterung ist wichtig, damit Übungen korrekt und ohne großen Druck auf bestimmte Körperstellen ausgeführt werden können. Der beste Rückentrainer hat Polsterung für Hüft- und Beckenknochen sowie für den Knöchel- und Fußbereich.
  • Achten Sie darauf, dass das Gerät größenverstellbar ist. Somit können Sie sichergehen, dass es auch für Ihre Körperstatur passend ist.

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Deutschland ist eine sportliche Nation. Wir lieben das Radeln, Schwimmen und Laufen. Dabei steht die Gesundheit im Fokus: Sport ist ein Ausgleich zu langen Tagen, die sitzend im Büro oder Auto verbracht werden.

Wenn jedoch im Alltagsstress die Zeit für ein ausgiebiges Sportprogramm fehlt, das Wetter Ihnen einen Strich durch die abendliche Lauf-Route macht oder der Gang ins Fitnessstudio aus zeitlichen Gründen erneut verschoben werden muss, sollten Sie darüber nachdenken, sich Ihr Sport-Programm nach Hause zu holen.

Neben Laufband, Rudergerät, Crosstrainer und Co sollte auch ein Rückentrainer zur Standardausstattung des hauseigenen Fitnessraums gehören.

Denn: Es gibt viele positive Effekte, die regelmäßiges Rückentraining auf Ihre Gesundheit haben kann:

Stärkung der Rückenmuskulatur

Steigerung der Flexibilität

Korrigieren kleinerer Fehlhaltungen

Lösen von Verspannungen im Rücken- und Nackenbereich

In unserem Rückentrainer-Vergleich 2020 stellen wir Ihnen verschiedene Marken und Herstellern von Rückentrainern vor. In unserer Kaufberatung vergleichen wir Produkte in den Kategorien Stabilität, Gewicht und Funktionen, damit Sie den besten Rückentrainer für Ihr Zuhause finden.

1. Standhaft oder kompakt: Sie haben die Wahl

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Um das Training zu optimieren, ist auch eine durchdachte Ernährung wichtig. Wir haben für Sie interessante Nahrungsergänzungsmittel für den Muskelaufbau zusammengestellt:

Bei der Wahl für den besten Rückentrainer, der Ihren Bedürfnissen entspricht, stehen sich zwei Aspekte gegenüber: Stabilität und Kompaktheit.

Dabei gilt: Rückentrainer, die eine besonders hohe Belastbarkeit und Standfestigkeit aufweisen, haben meist einen robusten Außenrahmen aus Stahlrohr sowie besonders breite Standfüße. Das macht diese Art von Trainingsgeräten stabil, gleichzeitig jedoch auch schwer und sperrig.

Rückentrainer, die klappbar und leicht sind, haben den Vorteil, dass Sie besonders leicht zu verstauen sind. Oft passen zusammengeklappte Rückentrainer mühelos in eine Abstellkammer oder in einen Schrank. Auf der anderen Seite bietet das geringe Eigengewicht nur bis zu einem gewissen Punkt einen sicheren Stand.

Sie sollten unbedingt vor dem Kauf überprüfen, ob die maximale Belastbarkeit Ihrem Gewicht entspricht.

Hier finden Sie die Rückentrainer-Typen auf einen Blick:

Rückentrainer-Modell Eigenschaften
Robust und standhaft

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  • Für wen? Geeignet für Menschen, die einen separaten Fitnessraum besitzen und vermehrt Übungen für den ganzen Körper machen möchten
  • maximale Belastbarkeit: bis zu 150 kg
  • Eigengewicht: eher schwer– zwischen 16 und 25 kg
  • besonders gute Polsterung
  • mit vielen Hilfs- und Stützgriffen
Leicht und kompakt

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  • Für wen? Geeignet für Menschen, die wenig Platz zu Hause haben, aber trotzdem trainieren, leichtere Übungen oder ein gezieltes Muskelgruppentraining möchten
  • maximale Belastbarkeit: bis zu 120 kg
  • Eigengewicht: besonders leicht – zwischen 8 und 12 kg
  • klappbar und gut zu verstauen

Fazit: Wenn Sie wenig Platz in Ihrer Wohnung haben, empfehlen wir Ihnen einen leichten und klappbaren Rückentrainer zu kaufen. Diesen können Sie dann nach Belieben verstauen und aufstellen.

Für alle, die etwas mehr Platz in den eigenen vier Wänden haben oder möglicherweise sogar einen separaten Fitnessraum, lohnt es sich, in einen Stand-Rückentrainer zu investieren. Diese Modelle lassen sich zwar häufig nicht platzsparend verstauen, weisen dafür aber eine hohe Belastbarkeit auf.

Oft können solche Geräte auch für andere Sportübungen genutzt werden, die über die Rückenübungen hinausgehen.

2. Lässt sich ein Rückentrainer perfekt anpassen?

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Seien Sie Ihr eigener Personal Trainer!

Beim Rückentrainer gibt es einige Features, auf die Sie beim Kauf achten sollten, um das Trainingsgerät möglichst effektiv nutzen zu können.

2.1. Vor allem die Beckenknochen sollten gut gepolstert sein

Ein guter Rückentrainer sollte eine Polsterung für Ihr Becken und Ihre Hüfte sowie für die Knöchel aufweisen. Diese Polsterung dient dazu, dass Sie während der Übung nicht verrutschen und bietet somit wichtigen Halt.

Eine besonders gute Polsterung ist ergonomisch und hat eine Aussparung im Unterleibsbereich, die für mehr Beweglichkeit während der Übungen sorgt.

Polsterung aus Kunstleder ist leicht abzuwaschen und feuchtigkeitsabweisend. So werden unangenehme Gerüche und Schweißrückstände vermieden.

Die meisten Polsterungen sind nicht waschbar, können aber mit lauwarmem Wasser und etwas Seife, Reinigungsmittel oder Desinfektionsmittel nach der Benutzung gereinigt werden.

2.2. Individuelle Größeneinstellung durch anpassbare Auflagenpolster

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Einige Rückentrainer können stufenlos verstellt werden.

Ein weiteres wichtiges Feature ist die Größeneinstellung. Damit Sie das Gerät individuell auf Ihre Körpergröße anpassen können, ist es wichtig, auf verstellbare Auflagenpolster zu achten.

Einige Rückentrainer lassen sich stufenlos verstellen, was für eine individuelle Anpassung spricht.

Je nachdem, wie groß Ihre Füße sind, sollten Sie auch darauf achten, dass die Fußfixierung verstellbar ist. Manche Rückentrainer lassen sich bis zu Schuhgröße 47 anpassen.

2.3. Mit Gummi beschichtete Standfüße bieten absoluten Halt

Besonders für Anfänger bieten sich sogenannte Stützgriffe an, die Rückentrainer-Übungen vereinfachen und Halt bieten.

Für mehr Sicherheit während des Rückentrainings sorgen außerdem rutschfeste Standbeine. Die gummibeschichteten Füße stellen sicher, dass der Rückentrainer nicht verrutscht oder kippt.

Ein praktischer Nebeneffekt: Auch Ihr Fußboden zieht einen Vorteil aus den mit Gummi überzogenen Standbeinen: denn so werden Kratzer und Schrammen vermieden.

3. Warum warnt die Stiftung Warentest vor billigen Home-Rückentrainern?

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Ein Artikel der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2017 berichtet von einer Rückruf-Kampagne günstiger Rückentrainer von Discountermärkten.

Im Rückentrainer-Test lösten sich Einzelteile von Geräten der Marke Ideenwelt, die unter anderem von Rossmann vertrieben wird.

Damit handelt es sich jedoch um keinen Einzelfall. Rückentrainer-Tests beweisen, dass es extrem wichtig ist, ein gut verarbeitetes und stabiles Gerät zu kaufen. Sollte das Gerät Ihrem Gewicht nicht standhalten oder während des Trainings verrutschen, kann es zu äußeren Verletzungen sowie Zerrungen oder Muskelrissen kommen.

Dabei muss es nicht immer der teuerste Rückentrainer-Testsieger sein, aber oft spiegelt sich die Qualität bei Rückentrainern auch im Preis wider.

Die folgenden Marken sind, neben Rückentrainer von Kettler und Rückentrainer von Finnlo, ebenfalls für qualitative hochwertige Fitnessgeräte bekannt:

  • Sportstech
  • DTX Fitness
  • Gorilla Sports
  • Hudora

4. Rückenübungen: Welche drei Grundregeln zur richtigen Ausführung sind wichtig?

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Auch der beste Rückentrainer hat keinen positiven Effekt auf Ihre Haltung und Gesundheit, wenn Sie die Übungen am Gerät falsch ausführen. Ganz im Gegenteil: Falsch ausgeführte Abläufe können zu Zerrungen und Verletzungen in den Muskeln und Gelenken führen.

Dies sind die wichtigsten Grundregeln zur Benutzung eines Rückentrainers:

  1. Halten Sie Spannung: Es ist wichtig, dass Sie jede Übung mit Körperspannung durchführen.
  2. Aufwärmen: Bevor Sie das Rückentraining beginnen, sollten Sie Ihre Muskeln aufwärmen, damit es nicht zu Zerrungen kommt.
  3. Richtige Größe: Gehen Sie sicher, dass der Rückentrainer für Ihre Größe eingestellt ist.

Wenn Sie alle Regel richtig befolgen, können regelmäßige Rückentrainer-Übungen haltungsbedingte Rückenschmerzen lindern und die Statur verbessern.

5. Fragen und Antworten zum Thema Rückentrainings-Geräte

Themen, die Sie im Zusammenhang zu Krafttraining für den Rücken interessieren können, finden Sie hier.

5.1. Sind Rückentrainer auch für Kinder geeignet?

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Rückenschmerzen können viele Ursachen haben. Eine der häufigsten ist das lange Sitzen.

Kinder sollten einen Rückentrainer niemals alleine benutzen, da die Verletzungsgefahr oder das Risiko einer falschen Ausführung der Übungen zu groß ist.

Trotzdem können Kinder spielerisch ans Rückentraining herangeführt werden, da schon im jungen Alter die Basis für eine aufrechte Haltung gelegt wird.

5.2. Gibt es auch Alternativen zum Rückentrainer?

Auf einigen Blogs können Sie Sportler finden, die als Alternative zum Rückentrainer einen Stuhl benutzen. Die sogenannte Sit-up-Bank ist jedoch eher auf das Trainieren der Bauchmuskeln ausgerichtet als für die Stärkung des Rückens.

Es gibt einige Übungen, die Sie machen können, um ohne ein Fitnessgerät Ihren Rücken zu trainieren. Dazu gehört beispielsweise der sogenannte „Katzenbuckel“. Hierbei knien Sie sich hin, stützen sich mit den Händen auf dem Boden ab und formen dann einen Buckel. Die Übung wird ein paar Sekunden gehalten, bevor Sie nun den Rücken wieder senken und ins Hohlkreuz gehen.

Diese Übung stimuliert zum einen die Wirbelsäule, zum anderen dehnt sie den Rückenstrecker.

5.3. Was ist besser: ein Rückentrainer, der klappbar ist, oder ein Stand-Rückentrainer?

Wir haben für Sie die Vor- und Nachteile eines Stand-Rückentrainers im Vergleich zu einem klappbaren Rückentrainer zusammengefasst:

  • besonders hohe Belastbarkeit
  • gute Polsterung und zusätzliche Griffe
  • hohes Eigengewicht
  • schwieriger zu verstauen