Das Wichtigste in Kürze
  • Die zusätzliche Einnahme von Folsäure (Vitamin B9 genannt) dient nicht nur dazu, etwaige Fehlbildungen beim Heranwachsen des Babys im Mutterleib zu verhindern, sondern kann auch bei einem Folsäuremangel, bei Blut-Kreislauf-Problemen oder sogar Haarausfall wichtig sein.
  • Folsäure ist ein Vitamin, das im Labor hergestellt wird. Im Gegensatz dazu steht Folat, ein natürliches Vitamin, welches wir in der Nahrung finden. Die in Präparaten vorhandene Folsäure wird im Organismus zu Folat umgewandelt.
  • Meistens reicht eine folatreiche Ernährung nicht aus, da Folat schlechter verwertbar ist als die synthetische Folsäure. Zudem sind die Folate in der Nahrung sehr empfindlich, weshalb ein Folsäuremangel hierzulande nicht selten ist.

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Folsäure oder Vitamin B9 hat einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt, da Wissenschaftler in den 1960er-Jahren einen Zusammenhang zwischen Neugeborenen mit Fehlbildungen und der Zufuhr des Vitamins erkannt haben. Die Forschung geht davon aus, dass sich durch die Einnahme von Folsäure mehr als die Hälfte der Missbildungen verhindern lassen könnten.

Heutzutage wird jeder Schwangeren und auch jeder Frau mit bestehendem Kinderwunsch die Einnahme von Folsäure ans Herz gelegt, doch nicht nur im Zuge der Schwangerschaft können Folsäure-Präparate von Bedeutung sein, auch etwa bei Bluthochdruck kann Folsäure helfen.

In unserem Folsäure-Vergleich 2020 erklären wir Ihnen, welche Dosierung die richtige für Ihre Bedürfnisse ist, auf welche weiteren Wirkstoffe Sie beim Kauf Ihres Folsäure-Präparats Wert legen sollten und welche Faktoren Ihren persönlichen Folsäure-Testsieger ausmachen sollten.

1. Ist Folsäure nur bei Kinderwunsch & Schwangerschaft wichtig?

folat folsäureFolsäure & Folat – zwei verschiedene Dinge

Nicht der Folsäure-, sondern der Folat-Spiegel im Blut verhindert, dass es zu Fehlbildungen bei Ungeborenen kommt.

Folsäure ist ein künstliches Vitamin, hergestellt im Labor; Folat ist ein natürliches Vitamin, das wir mit der Nahrung aufnehmen müssen. In Nahrungsergänzungsmitteln, Arzneimitteln und zur Anreicherung von Lebensmitteln wird Folsäure verwendet.

Folsäure hat keine Vitamin-Funktion und muss im Organismus in Folat umgewandelt werden, um wirken zu können.

Von Folsäure, eigentlich Vitamin B9, ist immer wieder im Zusammenhang mit Kinderwunsch und Schwangerschaft die Rede, denn: Folsäure soll Fehlbildungen der Wirbelsäule und des zentralen Nervensystems beim Fötus verhindern.

Die Einnahme von Folsäure kann auch aus anderen gesundheitlichen Gründen sinnvoll sein, wie zum Beispiel:

  • zum Schutz vor Schlaganfall und Herzinfarkt
  • zur Vorbeugung von Arteriosklerose (Arterienverkalkung)
  • bei Haarausfall
  • bei Folsäuremangelanämie (Blutarmut durch einen Mangel an Folsäure)

Viele Erkrankungen im Zusammenhang mit einer Folsäure-Unterversorgung resultieren in einem zu hohen Homocystein-Spiegel im Körper. Folsäure baut Homocystein, eine giftige Aminosäure, die in unserem Körper entsteht, ab. Homocystein gilt als gefährlicher als Cholesterin.

Wird Homocystein nicht abgebaut, kommt es zur Verengung von Blutgefäßen und Arteriosklerose, den Voraussetzungen für einen Schlaganfall. Dass Folsäure das Schlaganfallrisiko senken kann, zeigt eine Studie des Journal of the American Medical Association (2015).

folatreiche nahrung

Besonders viel Folat steckt in grünem Gemüse. Auch Nieren und Lebern von Tieren sind folatreich, doch wird Schwangeren davon abgeraten, Innereien zu essen.

2. Reicht eine folatreiche Nahrung aus?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen eine tägliche Aufnahme von 300 µg (Mikrogramm) Folsäure-Äquivalente aus der Nahrung. Die durchschnittliche Folsäure-Aufnahme pro Tag liegt hierzulande aber nur bei etwa 200 µg, das bedeutet, rund 80 % der Bevölkerung hierzulande weist einen leichten Folsäuremangel auf.

Frauen mit Kinderwunsch und in den ersten Schwangerschaftsmonaten wird daher eine folatreiche Ernährung und die zusätzliche Einnahme von Folsäure-Präparaten empfohlen.

schlaganfall folsäureRisikogruppen für einen Folsäuremangel
  • Senioren
  • Schwangere
  • Alkoholiker
  • Personen mit Magen-Darm-Erkrankungen

Auch ein bestehender Eisen-, Vitamin-C-, Vitamin-B12- oder Zink-Mangel kann die Entstehung eines Mangels begünstigen. Möchten Sie sich über mögliche Symptome und Mittel informieren, besuchen Sie unsere Vergleiche zu Eisentabletten, Vitamin-B12– und Zink-Präparaten.

Folat ist in tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln vorhanden. Gute Folat-Quellen sind:

  • grünes Gemüse (etwa Spinat, Feldsalat, Kohl, Brokkoli, Fenchel)
  • einige Obstsorten
  • Hülsenfrüchte (vor allem Sojabohnen)
  • Vollkornprodukte (insbesondere auch Weizenkeime)
  • Hühnereier (Eigelb)
  • Innereien: Leber oder Niere von Huhn, Schwein oder Rind

Warum eine folatreiche Ernährung alleine nicht ausreicht? Folsäure-Tests haben gezeigt, dass sie für den Menschen besser verwertbar ist als mit der Nahrung zugeführtes Folat: Die Bioverfügbarkeit von Folsäure ist besser als die von Folat. Der Mensch kann rund 90 % der synthetischen Folsäure verwerten, aber nur 50 % der Nahrungs-Folate.

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Folsäure-Tests haben ergeben, dass das Vitamin auch das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte senken kann. (hier: Folsäure vom Hersteller fairvital)

Zudem sind Folate wasserlöslich und lichtempfindlich, weshalb bei der Zubereitung und Lagerung von Lebensmitteln Verluste auftreten können. Durch eine schonende Zubereitung von Speisen können Folat-Verluste relativ gering gehalten werden. Dennoch: Beim Kochen werden 60 bis 90 % der Folate zerstört.

Die Stiftung Warentest rät in einer Meldung (2013) zum Thema Folat und Folsäure, Obst und Gemüse so frisch wie möglich zu verzehren; man solle es schonend garen oder in Form von Rohkost genießen. Ein weiterer Tipp: Geben Sie etwas Orangensaft ins Essen, da Vitamin C Folate stabilisieren kann.

Es wundert also kaum, wenn einen Vitamin-B9-Mangel hierzulande häufig ist. Ein Folsäuremangel macht sich kaum bemerkbar, da die Symptome recht unspezifisch sind: Blässe, Stimmungsschwankungen, Vergesslichkeit, Appetitlosigkeit – Symptome, die auf so ziemlich jeden Vitaminmangel zutreffen.

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3. Kaufberatung: Wie lässt sich das beste Folsäure-Ergänzungsmittel finden?

3.1. Folsäure-Tabletten sind meistens klein & bereiten selten Schluckprobleme

Sie können in Form von Tabletten oder Kapseln Folsäure kaufen, manchmal auch als Darreichungstyp Pulver, das mit Flüssigkeit vermischt werden soll. Für welche Darreichungsform Sie sich letztendlich entscheiden, sollten Sie von Ihren persönlichen Vorlieben abhängig machen.

Vor- und Nachteile von Folsäure in Tablettenform:

    Vorteile
  • Die meisten Folsäure-Tabletten sind klein (oft gerade einmal so groß wie eine Antibabypille).
  • Tabletten sind leicht zu schlucken.
    Nachteile
  • Manche Personen haben Probleme Tabletten einzunehmen.

tabletten kapseln folsäureTipp: Falls Sie ungerne Tabletten schlucken, können Sie auch auf Folsäure in Kapseln zurückgreifen. Diese sind oft relativ klein und nur wenige Anwender haben Probleme sie einzunehmen.

3.2. Die Dosierungsempfehlungen für Folsäure hängen vom Anwendungsgebiet ab

Da hierzulande viele Menschen alleine durch Ernährung ihren Folat-Bedarf nicht decken können und daher einen latenten Folsäuremangel haben, empfiehlt die DGE Frauen, die schwanger werden wollen, schwanger sind oder stillen, täglich zusätzlich 400 µg Folsäure in Form von Präparaten einzunehmen.

Die Angaben zur Einnahme synthetischer Folsäure während der Schwangerschaft variieren hier und reichen bis zu 800 µg.

Unser Folsäure-Vergleich zeigt, dass die Präparate Tagesdosen zwischen 400 und 5.000 µg aufweisen. Präparate mit Tagesdosen von 5.000 µg (5 mg) sind zur Behandlung von Folsäuremangel zugelassen.

ratiopharm-folsaeure

Am häufigsten verbreitet sind Folsäure-Tabletten, aber es gibt das Vitamin auch in Kapselform oder als Pulver. (hier Folsäure von der Marke ratiopharm)

Solch hochdosierte Folsäure-Mittel sollten nur so lange eingenommen werden, bis der Mangel behoben ist. Bei einem diagnostizierten Mangel sollte die Einnahme künstlicher Folsäure ohnehin unter Absprache mit einem Arzt erfolgen.

Unbedenklich sind Mengen synthetischer Folsäure bis zu 1.000 µg für Erwachsene ab 19 Jahren, Schwangere und Stillende; dies hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) festgelegt.

Die Dosierungsempfehlungen für Folsäure je nach Anwendungsgebiet auf einen Blick:

Personengruppen Folsäure-Tagesdosis
Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere und Stillende 400 bis 800 µg
Personen, die Folsäure als Nahrungsergänzung einnehmen mind. 200 µg
Personen mit Folsäuremangel mind. 1.000 bis 5.000 µg
Personen mit stark erhöhtem Homocysteinwert mind. 1.000 bis 5.000 µg
Personen mit Folsäuremangelanämie 5.000 µg

einnahmeWir raten bei Selbstmedikation zu nicht mehr als 1.000 µg Folsäure pro Tag einzunehmen. Personen mit Folsäuremangel sollten die Dosierung mit ihrem Arzt besprechen, da die Empfehlungen von 1.000 bis 5.000 µg stark schwanken. Um einen etwaigen Folsäuremangel zu diagnostizieren, empfehlen wir Ihnen sich an Ihren Hausarzt zu wenden.
Frauen mit Kinderwunsch, Schwangere und Stillende sollten zwischen 400 und 800 µg synthetische Folsäure täglich einnehmen. Achten Sie zusätzlich zur Folsäure-Einnahme auf eine folatreiche Ernährung.

3.3. Für Schwangere können weitere Wirkstoffe wie Jod oder Vitamin B12 gut sein

Einige Präparate enthalten neben dem Hauptwirkstoff Folsäure noch weitere Wirkstoffe. Welche Wirkstoffe das sind, hängt davon ab, was das primäre Anwendungsgebiet der Folsäure-Kapseln oder -Tabletten ist.

Die beiden wichtigsten Anwendungsgebiete und mögliche Wirkstoffe aus Folsäure-Kombi-Präparaten sehen Sie hier:

Anwendungsgebiet Wirkstoffe und Erläuterung
fötusKinderwunsch, Schwangerschaft & Stillzeit
  • Vitamin B12: Folsäure und Vitamin B12 brauchen sich gegenseitig; beide sind für die Zellteilung verantwortlich; B12 ist an der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt und sorgt für ein gesundes Immunsystem
  • Vitamin D: sorgt dafür, dass der Körper Calcium zur Stärkung von Knochen und Zähnen aus der Nahrung aufnehmen kann; weiterhin sorgt Vitamin D für ein starkes Immunsystem
  • Jod: Unser Körper benötigt das lebensnotwendige Spurenelement, um Schilddrüsenhormone zu bilden (diese sind wichtig für die Ausbildung der Intelligenz des Kindes, seiner Organe, des Gehirns, des Skeletts und der Muskeln); Jod unterstützt zudem die Funktion des Nervensystems
blutgerinnungBluthochdruck, Arteriosklerose, erhöhter Homocystein-Spiegel & gestörte Gefäßfunktion
  • Arginin: bei Bluthochdruck und Arteriosklerose (Arterienverkalkung) besteht ein erhöhter Arginin-Bedarf; im Körper wird aus Arginin Stickstoffmonoxid gebildet, das die Weite von Blutgefäßen reguliert und den Blutfluss und Blutdruck verbessert
  • Vitamin B6, Vitamin B12 & Folsäure gelten als die „Schutzstoffe“ gegen Homocystein, welches die Blutgefäße verstopft (Thrombose), was zu Schlaganfällen und Herzinfarkte führt
  • Ist der Homocystein-Spiegel im Blut zu hoch, mangelt es an Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 (oder an einem davon); deshalb werden Vitamin B6, B12 und Folsäure oft in einem Präparat kombiniert
folio-forte-jodfrei

Wenn aus medizinischen Gründen auf die Jod-Einnahme während der Schwangerschaft verzichtet werden soll, gibt es extra jodfreie Folsäure-Mittel. (hier: Folio forte von SteriPharm)

Weiterhin sind oft noch weitere Aminosäuren, Spurenelemente oder Vitamine vorhanden (zum Beispiel Vitamin E, Carnitin, Coenzym Q10, Selen), die in erster Linie den Körper vor freien Radikalen, Umweltgiften und Schwermetallen schützen sollen, die Immunabwehr stärken und wichtig für den Energiestoffwechsel sind.

Einige Präparate enthalten neben Folsäure auch Folat, wie etwa femibion, was extra auf Schwangere, Stillende und Frauen mit Kinderwunsch ausgelegt ist.

Es gibt zudem Kombi-Präparate, in denen extra auf Jod verzichtet wird (etwa Folio forte jodfrei von SteriPharm), denn aus medizinischen Gründen, wie etwa bei Schilddrüsen-Erkrankungen (zum Beispiel Hashimoto-Thyreoiditis), müssen manche Frauen auf eine zusätzliche Jod-Einnahme verzichten.

vitamin-b9Stehen Sie vor der Wahl Kombi- oder Mono-Präparat, sollten Sie es davon abhängig machen, was Ihr Grund für die Folsäure-Einnahme ist. Frauen mit Kinderwunsch, Schwangeren und Stillenden empfehlen wir Kombi-Mittel, um die Entwicklung des Kindes zu fördern; auch bei Herz-Kreislauf-Problemen kann eine Kombination von Folsäure mit etwa Arginin sinnvoll sein.
Haben Sie einen Folsäuremangel, reicht ein Mono-Präparat, um die leeren Speicher Ihres Körpers aufzufüllen.

4. Mit der Folsäure-Einnahme so früh wie möglich beginnen

Ärzte empfehlen, die Folsäure-Einnahme früh zu beginnen, denn Folsäure bzw. Folate spielen in vielen Zellteilungs- und Zelldifferenzierungs-Prozessen eine Rolle. Von Beginn an sind Folat und Folsäure für das Ungeborene in der Schwangerschaft immens wichtig. Wichtig ist aber aus: Eine Überdosis an Folsäure kann dem ungeborenen Kind ebenso schaden.

diagnoseGrundsätzlich gilt: Im Falle eines Kinderwunsches oder einer Schwangerschaft sollten Sie immer Ihren Frauenarzt zu Rate ziehen und auf Selbstmedikation verzichten.

Zu wenig Folat im weiblichen Organismus kann schwerwiegende Konsequenzen für das Ungeborene haben, wie Studien zeigen:

  • Neuralrohrdefekte
  • offener Rücken (Spina bifida) – bei rund 50 % der Betroffenen
  • Anenzephalie (Teile des Gehirns und das Schädeldach fehlen ganz oder teilweise) – bei rund 40 % der Betroffenen
  • Fehl- oder Totgeburten
  • schwerste Behinderungen wie Querschnittslähmungen oder Wasserkopf (Hydrocephalus)

rechnerBereits bei Kinderwunsch und mindestens 4 Wochen vor der Empfängnis sollten Sie mit der Folsäure-Einnahme beginnen. Bedenken Sie zudem, dass Sie als Schwangere einen erhöhten Vitamin-B9- oder Folat-Bedarf haben.

schwangere frau

Folsäure für Männer: Wenn Männer Folsäure einnehmen, kann das die Chancen einer Schwangerschaft erhöhen.

Problematisch am Thema Folsäure und Schwangerschaft ist, dass Schwangerschaften oft erst spät bemerkt werden, sich aber das Neuralrohr des Ungeborenen, das später zu Rückenmark, Rückgrat und Gehirn wird, schon zwischen dem 22. und 28. Tag der Schwangerschaft schließt – viele wissen zu dem Zeitpunkt noch gar nicht, dass sie schwanger sind.

Sie fragen sich vielleicht, ob Folsäure-Präparate ausschließlich etwas für Schwangere sind. Auch in der Stillzeit raten viele Ärzte zur Einnahme von Folsäure, da der Säugling Folate aus der Milch der Mutter bezieht und diese für sein Wachstum wichtig sind.

Und Männern mit Kinderwunsch kann Folsäure dabei helfen, dass ihr Wunsch in Erfüllung geht. Folsäure ist nämlich an der Umwandlung der körpereigenen Aminosäure Homocystein beteiligt. Diese Aminosäure kann bei unzureichender Umwandlung die Bildung von Spermien negativ beeinflussen.

mikroskopWichtig für Frauen mit Kinderwunsch: Die Antibabypille kann einen Folsäuremangel verursachen. Lassen Sie bei Absetzen der Pille zunächst Ihren Folatspiegel im Blut untersuchen. Ist dieser zu niedrig, sollten Sie erst durch die Einnahme von Folsäure-Präparaten diesen anheben, bevor Sie versuchen, schwanger zu werden.

5. Erst bei Überdosierung können Folsäure-Nebenwirkungen auftreten

Folsäure-Nebenwirkungen sind in Folsäure-Tests nur selten und lediglich bei zu hoher Dosierung beobachtet worden. Ist die Folsäure-Dosis zu hoch, können folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Übelkeit
  • Erregungszustände und Hyperaktivität
  • Magen-Darm-Probleme

Generell ist eine zu hohe Folsäure-Dosierung nur durch die Einnahme synthetischer Folsäure zu erreichen; alleine durch die Aufnahme von Nahrungs-Folaten sind eine zu hohe Dosierung und damit Nebenwirkungen praktisch unmöglich.

Nehmen Sie Folsäure-Präparate lange Zeit in zu hoher Dosis (etwa 15 mg pro Tag) ein, kommt es zu einer Überdosis. Die Symptome einer Folsäure-Überdosierung können gravierend sein:

  • Nesselsucht und Juckreiz
  • Depressionen
  • Schlafstörungen und Albträume
  • epileptische Anfälle

rezeptHinweis: Epileptiker sollten nicht mehr als 1.000 µg Folsäure in Form von Präparaten pro Tag zu sich nehmen, da Folsäure in größeren Mengen krampfauslösend wirken kann. Zudem fördert synthetische Folsäure den Abbau antiepileptischer Medikamente im Darm.

Wechselwirkungen von Folsäure mit anderen Arzneimitteln sind möglich. Dazu gehören zum Beispiel Medikamente gegen Infektionen oder Malaria sowie einige Krebs-Medikamente. Sind Sie sich unsicher, ob bei Ihnen die Gefahr von Wechselwirkungen besteht, sollten Sie einen Arzt um Rat fragen.

Bildnachweise: Boiarkina Marina/Shutterstock, wowsty/Shutterstock, Summer Photographer/Shutterstock, Saowanee K/Shutterstock (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)

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