Das Wichtigste in Kürze
  • Whisky ist eine Spirituose aus Getreidemaische, die mindestens drei Jahre in einem Holzfass gereift ist und einen Alkoholgehalt von mindestens 40 Volumenprozent aufweisen muss.
  • Wenn Sie einen Whisky kaufen möchten, achten Sie auf den Geschmack und die Nuancen: Einsteiger sollten zunächst zu milden Whiskys greifen, während Kenner auch mit kräftigen Sorten zurechtkommen.
  • Das Herkunftsland sollte auf der Flasche angegeben sein, während das Alter keine Aussage zur Qualität des Whiskys macht. Das verwendete Getreide unterscheidet die Sorten Single Malt, Grain, Blended und Bourbon Whisky voneinander.

Whisky Test

Mit Wasser von oben kennt man sich in Schottland und Irland bekanntlich aus. Aber auch unten spielt das Wasser in dieser Region eine wichtige Rolle. Der Name „Whisky“ leitet sich vom Gälischen Wort „uisge beatha“ ab und bedeutet übersetzt „Wasser des Lebens“. Echte Whisky-Kenner werden das ähnlich sehen. Ob Bourbon, Single Malt oder Blended Whisky – die Auswahl an den gelb-goldenen Spirituosen ist groß. In unserem Whisky-Vergleich 2021 erklären wir Ihnen, welcher edle Tropfen am besten zu Ihnen passt und küren unseren Whisky-Vergleichssieger. Slàinte mhath!

1. Was ist Whisky?

Whisky Fässer

Whisky reift in alten Eichenfässern, die vorher für Sherry oder Bourbon benutzt wurden.

Whisky ist ein äußerst komplexes Getränk. Das bezieht sich nicht nur auf den Geschmack, sondern auch auf den Herstellungsprozess. In den Destillerien wird viel Liebe und Leidenschaft in die Produktion gesteckt, das anschließende Reifen und die Lagerung nehmen mehrere Jahre in Anspruch. Mit der Bezeichnung Whisky darf nur ein alkoholisches Getränk bezeichnet werden, das ausschließlich aus Getreide hergestellt wurde, mindestens drei Jahre in Eichenfässern gereift ist und bei der Abfüllung einen Alkoholgehalt von mindestens 40% Vol. aufweisen kann.

Die bekanntesten Whisky Sorten sind Bourbon und Scotch Whisky. Die Schreibweise hängt von der Herkunft ab: In Schottland, Großbritannien und auf dem europäischen Festland ist die geläufige Schreibweise Whisky, Whiskey schreibt man hingegen in Irland und den USA – Wiski ist übrigens überall falsch. In Deutschland wird Whisky immer beliebter: Laut einer Studie gab es im Jahr 2010 rund 6 Millionen regelmäßige Whisky-Genießer in Deutschland. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei 0,5 Litern – wenn Sie eine Flasche aus unserem Whisky Vergleich 2021 leeren, sind Sie also über dem Durchschnitt. Der beliebteste Whisky: Bourbon (aus den USA) mit rund 45% aller verkauften Flaschen, dicht gefolgt von Scotch Whisky (Schottland) mit 40 %. Was der Ouzo für den Griechen ist, ist der Whisky für die Schotten und Iren.

Fun Fact: Nach den internationalen Gesetzen dürfte sich auch ein deutscher Korn als Whisky bezeichnen, wenn er drei Jahre in Eichenfässern reifen würde – das gleiche gilt für asiatischen Reis-Schnaps.

2. Welche Whisky-Arten gibt es?

Es gibt unzählige Varianten, Typen und Whisky Sorten samt Unterarten, sodass der Überblick schwer fällt. Am beliebtesten sind in unseren Breitengraden vor allem Single Malt, Blended Whisky und Bourbon Whiskey. Die unterschiedliche Schreibweise von „Whisky“ (bzw. „Whiskey“) sagt bereits viel über die Herkunft der Spirituose aus. In der folgenden Tabelle zu unserem Whisky-Vergleich wollen wir Ihnen einen knappen Überblick über die wichtigsten und beliebtesten Whisky-Sorten geben:

Sorte Beschreibung
Single Malt Whisky Unter Malt Whisky (Malt = Malz) versteht man allgemein einen Whisky, der aus 100% Gerstenmalz besteht und keine weiteren Getreidearten beinhalten darf. Single Malt Whisky stellt noch eine weitere Bedingung an den Produktionsprozess: Der Single Malt darf nur aus einer einzigen Destillerie stammen. Ein Single Malt Whisky stellt in der Regel eine Mischung aus dem Inhalt unterschiedlicher Fässer dar, die sich hauptsächlich in Alkoholgehalt und Alter unterscheiden. Auf die Flasche darf jedoch nur das Alter des jüngsten Fasses geschrieben werden. Ursprungsland des Single Malt ist Schottland, in den letzten Jahren kam aber eine Vielzahl an Single Malt Whiskys aus Japan, Taiwan, Frankreich und den USA auf den Markt.
Grain Whisky Grain steht im Englischen für „Getreide“ und darf nur in speziellen Grain-Destillerien hergestellt werden. Im Gegensatz zum Single Malt besteht der Grain Whisky aus einer bunten Mischung an Getreide, wie Mais, Weizen oder Roggen. Hochwertige Grain Whiskys zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an Gerste aus, der entscheidend für den Gärungsprozess der Whiskys ist. Da Grain Whisky meistens verschnitten wird, hat sich der Begriff Single Grain Whisky für die „reine“ Grain-Variante durchgesetzt. Ansonsten wird Grain Whisky für die Produktion von Blenden Whisky verwendet.
Blended Whisky Beim Blended Whisky wird bunt durchgemischt: Teilweise werden bis zu fünfzig Malt und Grain Whiskys miteinander vermählt. Je höher der Malt-Anteil im Blended Whisky ist, desto hochwertiger (und teurer) ist der Whisky in der Regel. Die angegebene Altersangabe darf sich wie beim Single Malt nur auf das jüngste Fass beziehen. Meistens stammt ein Blended Whiskey aus Irland oder den USA.
Scotch Whisky Was für Süddeutschland der Schwarzwälder Schinken ist, ist für Schottland der Scotch Whisky (auch Scottish Whisky). Seit 1909 ist der Begriff „Scotch Whisky“ ein geschützter Begriff und hat sich schnell als Gütesiegel für guten Whisky etabliert. Als Scotch darf ein Whisky nur bezeichnet werden, wenn die Spirituose in einer schottischen Destillerie hergestellt und mindestens drei Jahre in Schottland gelagert wurde. Scotch kann in den oben vorgestellten Whisky Sorten Single Malt Scotch Whisky, Grain Scotch Whisky oder Blended Scotch Whisky verkauft werden.
Bourbon Whiskey Ein amerikanischer Whisky hört in der Regel auf den Namen Bourbon Whiskey und stammt in der Regel aus einer Destillerie im Bundesstaat Kentucky. Eine bekannte Unterart stellt der Tennessee Whiskey dar, der aus dem gleichnamigen Bundesstaat kommt. Tennessee Whisky wird zusätzlich durch Aktivkohle gefiltert. Das Besondere am amerikanischen Bourbon Whiskey ist die Zusammensetzung der Getreidemischung, aus der die Spirituose gewonnen wird. Der beste Bourbon muss mindestens 51 % Mais enthalten, der Rest wird in der Regel aus Gerste, Roggen und Weizen zusammengesetzt. Nach amerikanischem Gesetzt darf sich ein Whiskey Bourbon nennen, wenn er mindestens 2 Jahre in Holzfässern (engl. cask) gereift ist. Ein unverschnittener Whiskey wird Straight Bourbon genannt.

3. Kaufberatung: Was macht einen guten Whiskey aus?

3.1. Geschmack

Whiskey Test

Zu einem rauchigen Whisky passt ein kräftiger Blauschimmelkäse hervorragend.

Den richtigen Whisky für Ihren Geschmack aus unserem Whisky-Vergleich zu finden, ist gar nicht so leicht. Jeder Whisky hat andere Geschmacksnuancen und feine Noten zum Herausschmecken, die ihn auszeichnen. Viele schottische Whiskys etwa schmecken nach Torf und Rauch, besonders bekannt dafür ist der Whisky Laphroaig. Wer den rauchigen Geschmack, der mitunter an Autoreifen erinnern kann, nicht mag, sollte zu milderen Varianten greifen, wie etwa zu einem Jameson Whisky aus Irland. Eine Kostprobe vor dem Whisky-Kauf im Whisky Store Ihres Vertrauens ist sicherlich nicht verkehrt, um Enttäuschungen zu vermeiden.

3.2. Alkoholgehalt

Whisky sollte pur genießbar sein – ein zu starker Alkoholgehalt kann den Genuss schnell trüben. Besonders hochwertige Whiskys werden unverdünnt aus dem Fass abgefüllt und haben teilweise eine Fasstärke (Alkoholgehalt) von 50% bis 60%. Bei so hohen Werten ist es notwendig, den Whisky vor dem Verzehr mit Wasser zu verdünnen, da sonst die Lippen durch den starken Alkohol betäubt würden.

3.3. Herkunft

Kenner des Metiers schätzen vor allem den Islay Whisky Single Malt aus Schottland und Rye Whiskey aus Nordamerika, die Herkunft sollte aber keine große Rolle spielen, wenn Sie einen guten Whisky kaufen möchten. Seit den letzten Jahren führen regelmäßig Produkte aus Japan oder Kanada den ein oder anderen Whiskey-Test an. Achten Sie aber in jedem Fall darauf, dass das Herkunftsland angegeben ist, ansonsten könnte es sein, dass alle Zutaten für einen Whisky aus der ganzen Welt preiswert zusammengestellt wurden. Die angegebenen Jahre der Reifung sagen wenig über die Qualität des Whiskeys aus.

3.4. Hersteller und Marken

Egal ob ein Glenfiddich Whisky oder der Whisky Lagavulin: Die Auswahl in gut sortierten Getränkehandlungen und Whisky Shops ist riesig. Die wichtigsten Hersteller der Spirituosen haben wir in der folgenden Übersicht in unserem Whiskey-Vergleich für Sie zusammengefasst:

  • Laphroaig
  • Glenfiddich
  • Lagavulin
  • Talisker
  • Bruichladdich
  • Glenlivet
  • Macallan
  • Ballantines
  • Glenfarclas
  • Slyrs
  • Glen Grant
  • Auchentoshan
  • Jameson
  • Bushmills
  • Tullamore
  • Jim Beam
  • Dalwhinnie
  • Bunnahabhain
  • Caol Ila
  • Belvenie
  • Edradour
  • Aberlour
  • Glendronach
  • Nikka
  • Jack Daniel’s
  • Glen Grant
  • Kilchoman
  • Johnnie Walker
  • Speyside
  • Loch Lomond
  • Dalmore
  • Cardhu
  • Statesman
  • Cragganmore
  • Glenkinchie
  • Dimple
  • Oban
  • Benriach
  • Knockando
  • Springbank

4. Was sagt die Stiftung Warentest zu Whiskey?

Alkohol im Vergleich:

Die Stiftung Warentest beschäftigt sich kaum mit Spirituosen und hat noch keinen Whisky-Test durchgeführt. Daher können wir Ihnen auch keinen Whisky-Testsieger in dieser Kategorie präsentieren. Allerdings finden jährlich die World Whiskies Awards statt, bei denen die besten Whiskys ausgezeichnet werden. Außerdem prämiert der Whiskey-Experte Jim Murray, der Autor der wichtigsten „Whisky Bibel“ der Welt, jährlich den besten Whiskey. Zuletzt gingen Schottischer Whisky und Irish Whiskey übrigens leer aus: Die besten Whiskys der Welt kommen laut Expertenmeinung aktuell aus Japan und Kanada wie der Whiskey Vergleich der Experten verrät.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Whisky

5.1. Wieviel Kalorien hat Whisky?

Whisky ist, wie es bei Alkohol generell üblich ist, nicht gerade ein leichter Drink zwischendurch. Ein Glas Whisky von 100 ml hat ungefähr 227 kcal (951 KJ) und ist damit so reichhaltig wie 100g Schokoladeneis oder 6 Chicken McNuggets.

5.2. Was ist Whisky Sour?

Nosing Glas

Whisky Kenner trinken aus einem Nosing Glas, das die Aromen besser freigibt.

Whisky Sour ist der Name eines beliebten Cocktails, der aufgrund von Zitronensaft sauer ist. Nehmen Sie dafür 4cl Whisky, 3cl Zitronensaft und 1 Löffel Rohrzucker und shaken Sie alles gut zusammen. Anschließend füllen Sie das Getränk in ein Whiskyglas oder einen Whisky Tumbler und garnieren es mit Eiswürfeln. Für einen Whisky Sour oder andere Whisky Cocktails eignet sich nicht unbedingt der Whiskey-Vergleichssieger, sondern besser ein günstiger Whisky, z.B. der Jameson Whiskey.

5.3. Wie trinkt man Whisky richtig?

Wie man einen Whisky richtig trinkt, ist bei Kennern höchst umstritten. Egal ob Bourbon Whisky, Irish Whiskey oder Schottischer Whisky – für das genüssliche Trinken sollten Sie sich etwas Zeit nehmen. Whisky Tumbler sind den Gourmets übrigens ein Dorn im Auge, ebenso wie das Zufügen von Eis. Whisky Gläser sollten keinen großen Durchmesser haben, wie es etwa beim Whiskey Tumbler der Fall ist, weil das Aroma nach oben hin verfliegt. Empfohlen werden so genannte Whisky Nosing Gläser, die unten einen dickeren Bauch haben, wo die Whisky Aromen verdunsten und nach oben in den schmaleren Teil des Glases wandern. Dort ist der Geruch besonders konzentriert. Ein solches Whisky Glas gibt es in jedem Whisky Shop zu kaufen, dort können Sie bei einem Whisky Tasting auch persönlich erfahren, wie man Whisky richtig trinkt.

Hier nochmal die Vor- und Nachteile eines Nosing-Glases im Überblick:

    Vorteile
  • ideale Aroma-Entfaltung
  • geeignet für edle Whiskys wie Single Malts
  • Nase nimmt leichter und intensiver die komplexen Noten auf
  • Whisky fließt breiter verteilt auf die Zunge
  • meist aus Kristallglas, das Farbe und Geschmack optimal abgibt
    Nachteile
  • relativ teuer
  • oft nicht spülmaschinenfest

Nach dem Einschenken sollten Sie den Whisky im Glas ein paar Minuten stehen lassen, damit sich die Aromen durch die Verbindung mit dem Sauerstoff entfalten können. Ein kleiner Schuss Wasser setzt neue Aromen frei, bei zu viel Wasser ist der edle Tropfen aber schnell verwässert. Eine Alternative stellen Specksteinwürfel oder Whisky Würfel dar, die das Getränk im Glas kühlen ohne es zu verwässern. Beim Trinken sollte man darauf achten, den Whisky in seinem vollen Umfang zu genießen, von anfänglichem Schnuppern bis zum genüsslichen Trinken.

5.4. Wie wird Whisky hergestellt?

Viele Leser stellen sich in unserem Whiskey-Vergleich sicherlich diese Frage. Die ersten Schritte der Whisky-Herstellung funktionieren ähnlich wie beim Bier brauen. Die Gerste wird zu Schrot vermahlen und mit heißem Wasser in einem großen Maischbottisch vermischt. Die heiße Suppe wird anschließend heruntergekühlt, dann beginnt der Gärungsprozess. In einem Gärungstank wird Hefe hinzugefügt, das den Zucker des Gemisches in Alkohol umwandelt. Anschließend wird es mehrfach destilliert bis am Ende ein hochprozentiger Schnaps entstanden ist. Die Spirituose wird in alte Holzfässer gefüllt, wo sich die Flüssigkeit in den nächsten Jahren der Lagerung zu Whiskey entwickelt. Am Ende wird das hochprozentige Getränk in Flaschen abgefüllt und Sie können den Whiskey kaufen.

6. Festtagsgetränk Whisky: Das sind die meistgesuchten Marken!

Whisky ist zwar das ganze Jahr über beliebt, doch an Google-Suchanfragen zeigt sich: Besonders im Dezember steigt das Interesse an dem schottischstämmigen Schnaps nochmal deutlich. Kein Wunder, passt der wärmende Drink doch perfekt in die Weihnachtszeit und eignet sich auch toll als Geschenk für Liebhaber des gediegenen Alkoholgenusses.

Die Vergleich.org-Redaktion hat herausgefunden, welche Marken im Dezember besonders häufig gegoogelt werden. Hier die Ergebnisse!

  • Auf Platz 1: Johnnie Walker! Der schottische Blend-Whisky gehört zu den meistverkauften Whiskys der Welt und schafft es mit 173.280 Suchanfragen auf den ersten Platz.
  • Auf Platz 2: Jack Daniel´s! Der Tennessee-Whiskey mit dem rauchigen Aroma und dem Rockstar-Image kommt auf 165.800 Google-Suchanfragen.
  • Auf Platz 3: Jim Beam! Die Marke aus Kentucky mit dem bekannten Bourbon-Whiskey “Jim Beam White Label” wird 137.850 mal pro Monat bei Google gesucht.
  • Auf Platz 4: Glenfiddich! Der schottische Single Malt schmeckt angenehm mild und bringt es auf 106.380 monatliche Google-Suchanfragen.
  • Auf Platz 5: Tullamore Dew! Der Irish Whiskey schmeckt im Gegensatz zu anderen Whiskeys aus Irland eher sanft und schafft es mit 80.310 Google-Suchanfragen pro Monat in die Top 5.

Berlin – Whisky ist das perfekte Getränk für die kalte Jahreszeit. Für die Festtage empfiehlt Björn Lorenz, Redaktionsleiter bei Vergleich.org und Whisky-Enthusiast: “Mit einem schön vanilligen Bourbon macht man zur Weihnachtszeit nichts verkehrt. Ein kleiner Spritzer Zitrone und schon können Sie ihn auch als „Weihnachtscocktail“ deklarieren. Sláinte!”

Auf Platz 1: Johnnie Walker!

Das Whisky-Label kann seit seiner Gründung durch John Walker im Jahre 1820 auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Der sechste Master Blender bei Johnnie Walker, Jim Beveridge, wurde 2019 von Queen Elisabeth mit dem britischen Ritterorden ausgezeichnet.

Die Produktpalette ist sehr breit gefächert und weist neben den sechs Blends im normalen Sortiment auch viele Spezialeditionen auf. Das Produkt ist nicht nur der meistverkaufte Scotch Whisky, sondern mit 173.280 monatlichen Google-Suchanfragen nun auch offiziell die meistgesuchte Whiskymarke.

Auf Platz 2: Jack Daniel’s!

Der beliebte Tennessee-Whiskey ist wohl für viele Whiskey-Fans die “Einstiegsdroge”. In fast jedem Supermarkt erhältlich, hat der Hochprozentige aus Lynchburg ein rockiges Image. Der Klassiker “Old Nr. 7”, auch als Black Label oder Tennessee Whiskey bezeichnet, wird seit 1866 gebraut.

Mit Johnnie Walker kämpft der American Whiskey um den Titel als meistverkaufter Whiskey der Welt. Den Titel als meistgegoogelter Whisky hat er mit 165.800 Suchanfragen leider knapp an den Konkurrenten verloren.

Auf Platz 3: Jim Beam!

Der große amerikanische Konkurrent für Jack Daniel’s schafft es mit 137.850 monatlichen Google-Suchanfragen im Dezember auf den dritten Platz. Der Klassiker ist der Bourbon Whiskey “Jim Beam White Label”, der Noten von Karamell und Vanille aufweist.

Bourbon Whiskeys wurden ursprünglich ausschließlich in Kentucky gebraut, mittlerweile kann ein Bourbon aus den gesamten USA stammen. Ein Kentucky Straight Bourbon hingegen muss in Kentucky gebrannt worden sein und mindestens ein Jahr dort reifen, ebenso wie ein Tennessee-Whiskey wie Jack Daniel’s in Tennessee hergestellt sein muss.


Auf Platz 4: Glenfiddich!

Mit seinen Noten von Honig, Vanille und Birne gilt der Glenfiddich 12 Jahre als angenehm milder Einsteigerwhisky. Wie hier verstecken sich in den Namen vieler Scotch Whiskys Ortsbezeichnungen. Der Name Glenfiddich geht auf das schottisch-gälische Gleann Fhiodhaich zurück, was “Tal des Hirsches” bedeutet – wie poetisch!

Der Wortbestandteil “Glen”, wie auch bei Glenmorangie (Platz 7) oder Glendronach bedeutet “Tal”. Weitere Wortbestandteile, die in vielen Scotch Whiskys vorkommen: Vulin (“Mühle”), Ard (“Anhöhe”) oder Ben (“Berg”).

Auf Platz 5: Tullamore Dew!

Der irische Whiskey wurde erstmals 1829 in der gleichnamigen Kleinstadt im County Offaly gebraut, zwischenzeitlich aber in Midleton im County Cork. Seit 2014 ist die Produktion nach Tullamore zurückgekehrt.

Der Irish Whiskey gilt als mild und weich und vereint als Triple Blend die drei Sorten des irischen Whiskeys: Malt Whiskey (aus gemälzter Gerste), Pot Still (Mischung aus gemälzter und ungemälzter Gerste) und Grain (aus einem anderen Getreide als Gerste, z.B. Mais, Weizen oder Roggen).

Auf Platz 6: Laphroaig!

  • 79.900 Google-Suchanfragen pro Monat
  • Aussprache: la-froyg
  • Experte Lorenz: “Beim Laphroaig sollten Sie vorsichtig sein, die stark torfige Note ist nicht jedermanns Sache und verträgt sich auch selten gut mit anderen Getränken. Dies ist eher etwas für pure Scotch-Liebhaber”.

Auf Platz 7: Glenmorangie!

  • 73.720 Google-Suchanfragen pro Monat
  • Brennerei liegt in Tain in den Northern Highlands von Schottland
  • der Name bedeutet “Tal der Stille”

Auf Platz 8: Jameson!

  • 71.030 Google-Suchanfragen pro Monat
  • Destillerie wurde bereits 1780 von John Jameson in Dublin gegründet
  • Björn Lorenz: “Ein kleiner Geheimtipp ist der meist sehr günstige Jameson: Rund und ausgewogen ist er nicht umsonst der Stolz der Iren.”

Auf Platz 9: Talisker!

  • 67.320 Google-Suchanfragen pro Monat
  • Brennerei befindet sich auf der Isle of Skye in Schottland
  • das für den doppelt destillierten Single Malt verwendete Malz ist sehr torfig

Auf Platz 10: Chivas Regal!

  • 65.870 Google-Suchanfragen pro Monat
  • die Scotch Whiskys ein diesem Haus sind grundsätzlich eher lieblich und verfügen über eine milde Honig-Note
  • Der Name geht auf das Schloss Schivas in der schottischen Provinz Aberdeenshire zurück

Whisky.de sagt zu unserem Vergleichssieger

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