Gin Test 2016

Die 7 besten Gin im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellMonkey 47 Schwarzwald Dry GinProfessor Cornelius Ampleforth’s Bathtub GinThe Botanist Islay Dry GinHendrick’s GinBombay Sapphire London Dry GinTanqueray No. TENBerliner Brandstifter Dry Gin
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,2sehr gut
07/2016
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Bewertung1,4sehr gut
11/2016
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Bewertung1,5gut
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Bewertung1,8gut
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Kundenwertung
117 Bewertungen
33 Bewertungen
44 Bewertungen
48 Bewertungen
70 Bewertungen
47 Bewertungen
30 Bewertungen
Menge
Preis pro Liter
500 ml
ca. 54,38 €
700 ml
ca. 52,26 €
700 ml
ca. 43,41 €
700 ml
ca. 44,14 €
1.000 ml
ca. 25,49 €
700 ml
ca. 39,71 €
700 ml
ca. 45,57 €
Alkoholgehalt47 %43,3 %46 %41,4 %40 %47,3 %43,3 %
Herkunftsland
Deutschland

Schottland, England

Schottland

Schottland, England

England

England

Deutschland
Aroma
geeignet für Cocktails?
pur genießbar?
Vorteile
  • komplexe Aromen
  • vielschichtig
  • weich
  • feine und zitronige Aromen
  • vielschichtig
  • weich
  • aufwändige Herstellung (kleine Chargen von 30-60 Flaschen)
  • toller Nachgeschmack
  • vielschichtig
  • weich
  • Blumenaroma
  • mild
  • Wachholdergeschmack mild
  • geeignet für Gin Tonic
  • guter Wachholdergeschmack
  • hohe Qualität
  • gute Aromen
  • siebenfach gefiltert
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
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4.5/5 aus 39 Bewertungen

Gin-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Gin ist ein hochprozentiger Wacholder-Schnaps, der mindestens 37,5 Alkohol % vol. enthalten muss. Hochwertiger Gin enthält meist weit über 40 Alkohol % vol. Das wichtigste Kriterium für einen guten Gin ist: man muss den Wacholder herausschmecken!
  • Der Schnaps wird jedoch nicht aus Wacholder gebrannt, dieser wird zum Aromatisieren genommen. Grundlage zum Brennen der Spirituose sind Pflanzen aus einer Agrarkultur, in der Regel handelt es sich um Getreide oder Melasse.
  • Dieser neutrale Schnaps wird dann mit dem Wacholder destilliert. Doch nicht nur damit, denn einen guten Gin macht eine gute Komposition aus anderen Aromen und Kräutern, den sogenannten Botanicals aus. Das können blumige oder würzige Noten sein, von Holunder, Koriander und Ingwer über Orangen bis hin zu Pfeffer.

Gin Test

Mit Getränken, besonders mit alkoholischen, ist es wie mit Kleidung. Sie kommen in Mode, geraten in Vergessenheit, um besser als je zuvor zurückzukehren. So erging es auch dem Gin. Im 17. Jahrhundert brachte ihn ein niederländischer Arzt mit nach England, wo er häufig dazu eingesetzt wurde, eine sehr bittere und Chinin-haltige Medizin trinkbar zu machen. Es dauerte nicht lange, bis Gin salonfähig wurde. Zwei Jahrhunderte später (wir wollen nicht das Alkoholverbot im England des 19. Jahrhunderts erwähnen), verdrängte Wodka den Gin auf die hinteren Plätze in den Cocktail-Bars der Welt. Doch nun ist er zurück, und das vielleicht tatsächlich besser als je zuvor. Wir laden Sie in unserem Gin Test 2016 ein, Ihr Glas, oder am besten die Gläser, bereitzustellen und den besten Gin zu kosten.

Tipp: Bei einem guten Gin kommt es im Gegensatz zu Whiskey nicht auf das Alter an. Nicht die Jahre, sondern die Qualität spielt eine Rolle. Versuchen Sie die Botanicals zu erschmecken. Brennt die Spirituose einfach nur, dann versuchen Sie den Nächsten.

1. Was ist Gin?

Deutscher Gin

Eine edle Flasche Gin aus Deutschland.

Gin ist die englische Bezeichnung für einen Wacholderschnaps. Wacholder heißt aber nicht Gin, wie viele fälschlicherweise annehmen. Wacholder heißt auf Englisch „juniper“ und ursprünglich, bevor der Gin in England seinen Platz fand, hieß der Schnaps „Genever“.

Die Bezeichnung Gin wurde aus diesen Begriffen abgeleitet. Das wichtigste an einem Gin ist, dass die Wacholder-Note eindeutig herausgeschmeckt werden kann. Auch wenn viele andere Aromen mit im Spiel sind. Bei Gin ist es nicht so, dass der Schnaps aus Wacholder-Beeren gebrannt wird. Grundlage ist ein neutraler Schnaps, meist aus Getreide hergestellt. Beim mehrfachen Destillieren werden diesem „Grundschnaps“ Aromen zugesetzt, darunter auch Wacholder.

Manche Gins werden mit über 20 Botanicals destilliert, der weltweit bekannte Gin aus dem Schwarzwald, der Monkey 47, vereint tatsächlich 47 Aromen. Es ist eine hohe Kunst, so viele Aromen in einem Getränk zu vereinen, jedenfalls so, dass es zu einem harmonischen und runden Zusammenspiel aller Geschmacksgeber kommt.

2. Welche Gin-Typen gibt es?

Die gängigsten Typen sind der „London Gin“, der „London Dry Gin“ und „Dry Gin“. Was die jeweiligen Unterschiede sind bei den Gin-Arten, haben wir in unserem Gin Vergleich 2016 für Sie festgehalten.

2.1. London Gin

Die Tonic-Frage

Gin ist nicht gleich Gin – für Tonic gilt das auch. Das Rezept Gin Tonic scheint simpel zu sein, doch in unserem Gin Test hat sich herausgestellt, dass dem nicht so ist. Wählen Sie das Tonic Water passend zum Gin aus, bevor Sie beide Produkte in einem Glas zusammenbringen. Pauschal lässt sich sagen, dass ein vielschichtiger Gin sich nicht sehr gut mit Tonic Water verträgt, ein einfacher Gin kann dagegen sogar an Geschmack gewinnen. Der Beefeater Gin und Bombay Gin eignen sich hervorragend für einen Gin Tonic.

Um sich diesen Namen aufs Etikett drucken zu dürfen, muss man am meisten bei der Herstellung beachten. Wie bei allen anderen Gins auch, muss der Alkohol aus Pflanzen der Landwirtschaft gewonnen werden. Die Aroma-gebenden Zutaten dürfen nur einmal dazugegeben werden, das heißt vor oder während der Destillation, nicht mehr danach. Der Zusatz von Zucker ist sehr beschränkt und Farbstoffe dürfen gar nicht zugesetzt werden. Dass die Hersteller des Gins in London sitzen, kann man daraus jedoch nicht ableiten!

2.2. London Dry Gin

Dieser unterscheidet sich nur in einer Hinsicht vom London Gin, nämlich in der Frage der Süße. In der „Dry“ Variante darf keinerlei Zucker hinzugegeben werden. Damit hat es sich aber schon.

2.3. Dry Gin

Hier besteht der Unterschied beim Aromatisieren. Die Aromen dürfen nämlich jederzeit hinzugegeben werden. Auch der Einsatz von Farb- und Aromastoffen (die jedoch naturidentisch sein müssen) ist erlaubt.

3. Kaufberatung für Gin: Darauf müssen Sie achten

Aroma Box für Gin

Botanicals Box – zum Verfeinern Ihres Gins.

Viele Gins haben einen oberflächlichen, stumpfen Bitter-Geschmack und werden vor allem für Trinkspiele oder in Cocktailbars für günstige Cocktails verwendet. Die gängigste Sorte in Bars ist der Gordons London Dry Gin. Dieser und ähnliche günstige Sorten können Ihnen allerdings nicht die volle geschmackliche Bandbreite von Queen Mums Lieblingsgetränk vermitteln.

Wir raten: Achten Sie bei Gin darauf, wie rund er im Geschmack ist. Schmecken Sie vielleicht noch etwas Zitrone heraus? Oder eine leichte Note von Rosmarin? Riechen Sie ruhig mal am Gin. Vielleicht nehmen Sie ja einen Hauch Zimt oder Fenchel wahr. Je mehr Aromen Sie wahrnehmen können, desto komplexer ist der Gin und desto eher handelt es sich um den besten Gin.

Guter Gin wird pur getrunken. Was selbstverständlich nicht bedeutet, dass ein guter und geschmacklich vielfältiger Gin sich nicht auch als Gin Tonic hervorragend macht. Wenn Sie den Gin also eher für Longdrinks oder Cocktails brauchen, empfehlen wir Ihnen ein Produkt, dass zwar eine hohe Aromendichte hat, aber gleichzeitig nicht zu dominant im Geschmack ist. Ein gutes Beispiel für solch einen Gin ist der Bombay Sapphire Gin.

Welche Sorten der Spirituose sich für Cocktails eignen und welche nicht – das haben wir in unserem Gin Test für Sie in Erfahrung gebracht.

    • London (Dry) Gin: da dieser Gin wenig Zucker enthält, eignet er sich hervorragend zu einem ebenso wenig süßen Tonic oder gemixt mit einem guten Martini-Cocktail.
    • Plymouth Gin: wird kaum noch destilliert, bzw. nur noch in einer Destille in Plymouth. Der herrlich runde Geschmack sollte nicht durch ein Tonic getrübt werden. Trinken Sie ihn am besten pur, mit einem großen Eiswürfel.
    • Gin mit höherem Zuckergehalt: verursachen unter Umständen Kopfschmerzen, daher sollten sie einen Blick auf das Etikett werfen. Diese Gins eignen sich meist gut für Cocktails. Gemixt mit anderen, starken Aromen – feine würden ohnehin untergehen.
    • Sloe Gin: ist kein Wacholder-Schnaps, sondern ein Schlehen-Likör.

Tipp: In unserem Gin Vergleich können Sie ganz leicht erkennen, welcher Gin sowohl pur als auch für leckere und erfrischende Sommercocktails geeignet ist.

Wir hoffen, Ihnen in unserem Gin Test verständlich dargestellt zu haben, welches der beste Gin ist. Um das etwas übersichtlicher zu gestalten, können Sie die Vor- und Nachteile eines trockenen Gins, im Vergleich zu einem zuckerhaltigen nochmals nachlesen.

  • verursacht weniger Kopfschmerzen
  • passt gut zu trockenen Begleitern – Tonic oder Martini
  • oft hoher Alkoholgehalt
  • die guten Gins sind zu schade zum Mixen

gin teaser 2

4. Klassische Gin-Cocktails

Mit Gin kann man mehr machen als einen Gin Tonic. Es gibt zahlreiche Sorten Gin und Gin Cocktail Rezepte. Das Rezept für Gin Tonic ist ohnehin sehr einfach. Die Gin Tonic Zutaten beschränken sich tatsächlich auf diese zwei Komponenten. Abgesehen von Eis und Zitrone.

Viele trinken auch gerne einen Gin Tonic mit Gurke. Vorweg sei gesagt, dass sich z.B. der englische Hendrick’s Gin weniger dafür eignet, denn dieser wird schon mit Gurke destilliert. Ein erfrischender Cocktail ist der „French 75“, der mit Champagner zubereitet wird. Das passende Prickelwasser können Sie in unserem Champagner Vergleich finden.

In der folgenden Tabelle haben wir einen kleinen Auszug an weiteren, aufregenden Cocktails bzw. Longdrinks mit Gin vorbereitet.

Cocktail Zubereitung
Gin Tonic Das wahrscheinlich bekannteste Getränk mit Gin. 

Die Gin Tonic Zutaten: Gin and Tonic Water. Hier stellt sich die Frage aller Fragen! Welcher Tonic zu welchem Gin? Wichtig ist, dass der Gin im Glas und das Tonic Water miteinander harmonieren.

Einige Kombinationen haben wir in unserem Gin Vergleich ausprobiert: das von Schweppes ist recht bitter und sollte daher nicht mit feinen Gins kombiniert werden. Es braucht einen Gin der dadurch gewinnt – einer davon ist der Monkey 47 oder The No. 1 London dry Gin. Ein viel milderes Tonic Water ist das „Gents Swiss Roots“ das daher zu sehr feinen aber nicht blumigen Gins passt – wie dem englischen Beefeater Gin.

Dry Martini Einer der Klassiker unter den Drinks mit Gin. Dry Martini Zutaten: Gin und Martini im Verhältnis 5:1, Eiswürfel, Zitronenzeste und die obligatorische Olive dürfen nicht fehlen. Der Gin Citadelle Reserve passt hervorragend, falls man ihn nicht lieber pur trinkt. Zum Wohl.
Gin Fizz Dieser Longdrink ist recht süß. Gin Fizz Zutaten: Gin, frischer Zitronensaft, Zuckersirup, Eiswürfel und Soda zum Auffüllen. Als Gin eignet sich der Tanqueray No. Ten oder Bombay Gin, dagegen ist für den Gin Fizz Cocktail der Beefeater Gin nicht zu empfehlen.
Gin Basil Smash Ein äußerst beliebter Cocktail in einem niedrigen Glas serviert. Gin Basil Smash Zutaten: Gin, frische Basilikum-Blätter, Zitronensaft, Zuckersirup, Eiswürfel. Der Bombay Gin passt gut zum Gin Basil Smash.

Tipp: Wenn Sie nach dem Genuss von Gin Ihren Alkoholgehalt in der Atemluft bestimmen möchten, empfehlen wir Ihnen die Kontrolle durch einen Alkoholtester.

5. Gin bei der Stiftung Warentest

Dem beliebten Schnaps haben sich die Tester von Stiftung Warentest noch nicht angenommen. Daher können wir Ihnen von dieser Seite auch keinen Gin Testsieger in dieser Kategorie präsentieren. So viel können wir aber verraten: unser Gin Testsieger hat gewonnen, weil er unvergleichlich rund geschmeckt hat und uns mit einem wunderbaren Mundgefühl zurück gelassen hat, dabei weder scharf war noch gebrannt hat. Darüber hinaus hat er auch eine gute Figur im Gin Tonic Glas gemacht.

In dem folgenden Video erhalten Sie einen Einblick, wie die Gin Destillation vonstattengeht.

6. Die wichtigsten Gin Hersteller auf einen Blick

In unserm Gin Test haben wir einige Gin Marken aufgestöbert:

  • Beefeater Gin
  • Monkey 47
  • Horsetown Bavarian Dry Gin
  • Gordon’s Dry Gin
  • London Dry Gin
  • Tanqueray No. Ten
  • Genever
  • Hendrick’s Gin
  • Gin Mare
  • IRIS Dry Gin
  • OH MY GIN
  • Geranium Premium London Dry Gin
  • Edinburgh Gin
  • The Botanist Islay Dry Gin
  • Sipsmith London Dry Gin
  • BLACK Gin
  • The Duke Munich Dry Gin
  • ADLER Berlin Dry Gin
  • NO.3 London Dry Gin
  • Siegfried Rheinland Dry Gin
  • Hoos London Gin
  • Ferdinand’S Saar Dry Gin
  • Monkey 47 Sloe Gin
  • Monkey 47 Dry Gin BEEF!-CUT
  • Bombay Sapphire East Gin
  • Geranium Premium London Dry Gin
  • Bobby’s Schiedam Dry Gin
  • I Dream Of Gini (Dactari Gin)
  • Citadelle Reserve
  • OLD RAJ
  • Beefeater24
  • Plymouth Navy

7. Fragen und Antworten rund um das Thema Gin

Tonic Water Flasche

Edles Tonic Water.

7.1. Wie schmeckt Gin Tonic?

Das hängt stark von dem Gin Tonic Rezept ab. Denn nicht jeder Gin verträgt sich mit jedem Tonic Water. Grundsätzlich ist Gin nicht süß, sondern hat eher eine fruchtig-würzige Komponente, im Vordergrund soll der Geschmack von Wacholder stehen. Tonic Water ist meist bitter, doch auch dabei gibt es sehr große Unterschiede. Man muss ihn einfach trinken.

Je nach Gin kann es auch passieren, dass der Gin durch die Eiswürfel verwässert, doch in ein erfrischendes Getränk gehören diese hinein. In unserem Eiswürfelmaschinen Test können Sie sich inspirieren lassen, wie die Eiswürfel im Nu im Gin Tonic Glas landen.

7.2. Wie wird Gin hergestellt?

Die Gin Herstellung basiert auf einem neutralen Alkohol; den Geschmack erhalten die jeweiligen Gin Sorten beim Destillieren. Rezept für Gin: man nehme hochprozentigen Alkohol, der aus Pflanzen der Landwirtschaft gebrannt wurde, z.B. Getreide. Dieser Schnaps wird dann mit den sogenannten Botanicals (Kräuter, Blumen, Wurzeln und andere Aromen) destilliert – im Idealfall mehrfach. Danach kann der Premium Gin in die Flasche, eine lange Lagerung ist für die Qualität nicht entscheidend, wenngleich manches Mal auch Whisky-Fässer zum Einsatz kommen.

7.3. Welcher Gin ist der beste?

Deutsche Gin Hersteller

Deutschland, deine Biere. Von wegen! Auf dieser Karte sehen Sie deutsche Gin-Hersteller. (Quelle: Gintlemen)

Die bekanntesten sind sicher der Bombay Gin oder der Beefeater. Diese Gin Sorten sind relativ günstig und dabei von guter Qualität. Sie eignen sich gut für Longdrinks mit Gin oder Gin Cocktails. Doch es gibt bessere. Bei Gin hat die Qualität in der tat auch oft etwas mit dem Preis zu tun. Hochwertige Gins, die man auch eher nicht im Gin Tonic Glas sehen will sind der „Citadelle“ oder „Plymouth“ Gin.

Dass der Gin sein muffiges Antlitz verloren hat, haben wir Ihnen im Gin-Vergleich gezeigt. Und an dieser Renaissance war Deutschland nicht ganz unbeteiligt. Binnen weniger Jahre sind weit über 70 Gin-Destillen entstanden und haben das Getränk wieder salonfähig gemacht. Der bekannteste deutsche Exportschlager ist der prämierte Monkey 47 aus dem Schwarzwald. Interessant ist hierbei, dass viele deutsche Destillen regionale Botanicals verwenden, um sich mit neuen Aromen abzuheben. Dadurch können Sie ihr geschmackliches Repertoire erweitern und regionale Hersteller unterstützen.

7.4. Welches Tonic zu welchem Gin?

Diese Frage zu beantworten ist gar nicht so einfach. Klar ist, dass nicht jedes Tonic zu jedem Gin passt. Je bitterer das Tonic, desto kräftiger sollte der Gin sein. Dann kann der Gin sogar geschmacklich Punkte sammeln. Mit kräftig ist gemeint, dass die Geschmacksnoten nicht zu subtil sein sollten, denn die würde ein bitteres Tonic erschlagen. Ein gutes Gin Tonic Rezept nimmt Ihnen diese Entscheidung ab. Auf der folgenden Seite, können Sie sich ein paar Tipps zu diesem Thema holen: Rezepte Gin and Tonic .

7.5. Was ist Gin Tonic?

Man hört diesen Begriff so oft, dass man in der Tat denken könnte, es handele sich nicht um einen Longdrink. Korrekterweise heißt es eigentlich auch Gin and Tonic, so wird auch klarer, dass es sich um zwei verschiedene Getränke handelt – einen Gin Longdrink. Gin ist ein Wacholderschnaps, der meistens mit Tonic Water getrunken wird.

Zur Garnitur werden oft Zitronen(-zesten) dargereicht, beliebt ist auch Gin Tonic Gurke. Doch Gin kann eigentlich viel mehr, wenn er in einer guten Qualität gekauft wird. Die zahlreichen Gin Marken machen es auch nicht gerade leicht, den besten Gin ausfindig zu machen. In einem Gin Tonic Shop werden Sie auch beraten, wenn es darum geht den passenden Gin zum Tonic auszuwählen.

Noch besser wäre es, an einem „Tasting“ in einem Gin Tonic Shop teilzunehmen. Diese Tastings gibt es auch überall in Deutschland. Denn nicht nur England werden gute Gins gebraut, auch in Deutschland sind mit die besten Gins zu finden. Als Erstes zu nennen wäre der Monkey 47 Schwarzwald Gin, auch der Duke Gin oder der Adler Berlin Gin sind top. Neben Gin Tonic gibt es tolle andere Drinks mit Gin. Beliebt ist beispielsweise das Gin Fizz Rezept. Probieren Sie es aus. Cheers!

Kommentare (2)
  1. Steve sagt:

    Man kann wirklich nicht alle kennen. Ich stehe ja auf die besonderen Dinge, die nicht jeder hat.

    Hab mir mal einen Mansfeld Gin geholt.
    Dazu ein cooles Rezept probiert.
    4 cl MANSFELD Dry Gin
    Fever Tree Mediterranean Tonic Water Koriander- und Basilikumblätter Geriebene Zitronenschale

    1 Minute ziehen lassen

    Viel Spaß beim Ausprobieren!!!

    Beste Grüße

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt:

      Hallo Steve,

      vielen Dank für den Rezept-Tipp!

      Beste Grüße
      Ihr Vergleich.org-Team

      Antworten
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