Das Wichtigste in Kürze
  • Schottland ist und bleibt unangefochten, wenn es um Whisky-Kultur geht. Verstecken müssen sich Whiskys aus Deutschland aber keinesfalls. Ob Single Malt oder Grain-Whisky, von fruchtig bis torfig, vom amerikanischen Eiche- bis zum französischen Portweinfass – es gibt eine Vielzahl deutscher Brennereien, die qualitativ hochwertigen Whisky produzieren.

1. Welchen Einfluss hat die Fassreife?

Die Fassreife gibt die Dauer der Lagerung eines Whiskys an und gilt allgemein als Qualitätsmerkmal. Ist das Produkt mit der längsten Fassreife demnach automatisch der beste deutsche Whisky? Ganz so linear verhält es sich nicht, aber Fakt ist: Je länger ein Whisky reift, desto komplexer und intensiver ist der Geschmack in der Regel. Es bietet sich also durchaus an, die Fassreife im Blick zu haben, wenn Sie einen deutschen Whisky kaufen.

2. Welche Rolle spielt die Herkunftsregion?

Ein guter deutscher Whisky ist keiner spezifischen Region zuzuordnen. Nach wie vor gilt in erster Linie: Auch ein deutscher Whisky besteht den Test, wenn er Ihren persönlichen Geschmack trifft. Sie möchten auch gezielt Produzenten aus der eigenen Region unterstützen? Dann lohnt sich ein Blick auf die Herkunft in unserem Vergleich deutscher Whiskys allemal.

3. Gibt es viele deutsche Whisky-Brennereien?

Whisky-Brennereien sind in ganz Deutschland verteilt: vom deutschen Whisky aus dem Schwarzwald, über den deutschen Whisky aus dem Harz, bis in den Spreewald. Es ist naheliegend, dass das größte Bundesland vergleichsweise häufiger Erwähnung findet – Mößlein und Slyrs sind beispielsweise deutsche Whiskys aus Bayern.

deutscher whisky test