Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Pink Gin wird oft Erdbeer-Gin genannt, weil viele Produkte mit Erdbeeren hergestellt wurden. Dabei wäre die Bezeichnung „Gin Berry“ treffender, denn es dürfen zum Beispiel auch Himbeeren oder Johannisbeeren verwendet werden. Generell ist Pink Gin an keine bestimmte Herkunft gebunden. Es gibt zum Beispiel den Puerto de Indias Strawberry Gin aus Spanien, den Rose d’Argent Pink Edition aus Frankreich und natürlich Gordon’s Pink Gin aus England.

1. Ist Pink Gin eine offizielle Sorte?

Nein, zu den offiziellen Gin-Sorten gehören beispielsweise Dry Gin, London Dry Gin und Distilled Gin. Diese Sorten sind in der EU-Spirituosenverordnung verankert und mit bestimmten Kriterien versehen. Die Bezeichnung „Pink Gin“ zielt vor allem auf die Farbe und die Inhaltsstoffe ab. Ein Produkt besteht den Pink-Gin-Test demnach schon, wenn die Flüssigkeit pink gefärbt ist und wenn bei der Produktion zum Beispiel Erdbeeren verwendet wurden.

2. Was ist ein London Dry Gin?

Viele unterliegen dem Irrtum, dass „London Dry Gin“ ein Hinweis auf die Herkunft des Gins ist. Tatsächlich dreht sich hier alles um die Herstellung. Das für einen London Dry Gin verwendete Ethanol muss einen Alkoholgehalt von 95 % aufweisen, mehrfach gebrannt sein und aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen bestehen. Künstliche Aromen und Zucker haben in einem London Dry Gin nichts zu suchen. Wenn Ihnen diese Vorgaben zusagen, achten Sie im Pink-Gin-Vergleich auf die Produktart, bevor Sie einen Pink Gin kaufen. Generell heißt das aber nicht, dass diese Gin-Sorten automatisch die besten Pink Gins bilden.

3. Hat ein Pink Gin weniger Alkohol als ein normaler Gin?

Auch ein Pink Gin muss die Mindestanforderung von 37,5 Vol.-% erfüllen. Im Vergleich zu normalen Gins fällt aber auf, dass der durchschnittliche Alkoholgehalt allgemein niedriger ist.

Pink Gin Test