Das Wichtigste in Kürze
  • Der Bourbon Whiskey ist ein amerikanischer Whiskey, der sich vor allem durch seine milden Aromen von Scotch abhebt. Das liegt an seiner speziellen Herstellungsweise sowie an der Getreidemischung, die aus mindestens 51 % Mais bestehen muss.

1. Ab wann darf sich ein Whiskey Bourbon nennen?

Bourbon Whiskey ist neben Irish Whiskey und natürlich Scotch für die meisten Whiskey-Kenner und auch Anfänger ein feststehender Begriff. Doch nur die wenigstens wissen, was den Bourbon eigentlich ausmacht und ab wann sich ein Whiskey überhaupt Bourbon nennen darf. Doch das ist in der amerikanischen Gesetzgebung, im Code Federal Regulations, Title 27, Section 5.22 von 1964 streng reguliert. Ein Whisky muss folgende Anforderungen erfüllen, damit er die Bezeichnung Bourbon erhalten darf:

  • Der Whiskey muss in den USA gebrannt worden sein.
  • Die Maische muss mindestens 51 % Mais enthalten.
  • Beim Brand darf der Alkoholgehalt 80 % Vol. nicht übersteigen.
  • Zu Beginn der Lagerung darf der Alkoholgehalt nicht mehr als 62,5 % Vol. betragen.

Tipp: Neben dem puren Genuss der weichen und milden Bourbons eignen sie sich übrigens hervorragend zum Mischen von Cocktails und Longdrinks. Bourbon Whiskey-Tests und Vergleiche empfehlen Cocktails wie den Whiskey Sour oder den Old Fashioned. Entscheiden Sie sich am besten, bevor Sie den besten Bourbon Whiskey kaufen, ob Sie diesen nur zum Mischen von Cocktails oder auch pur genießen möchten.

2. Welche sind die wichtigsten Bourbon-Whiskey-Destillerien?

Wenn man an amerikanischen Whiskey denkt, fällt einem meistens Bourbon County – Kentucky und Tennessee ein. Hier liegen die größten und wichtigsten Destillerien der USA. Doch auch Virginia hat eine bekannte Brennerei – die A. Smith Bowman Destillerie.
In Kentucky sitzen die Destillerien Tom Bulleit und Jim Beam. Bulleit Whiskey zeichnet sich dadurch aus, dass er mit gefiltertem Kalkwasser und einem hohen Roggenanteil gebrannt wird. Jim Beam bietet eine Fülle an unterschiedlichen Whiskeys an, wobei der White Label und der Green Label wohl die bekanntesten Sorten darstellen. Auch Four Roses und Maker´s Mark gehören zu den bekannteren Whiskey-Brennereien, die ihren Sitz in Kentucky haben. Maker´s Mark setzt dabei auf Weizen statt Roggen, wodurch der Bourbon Whiskey ein besonders mildes Aroma erhält.
Die wohl bekannteste Destillerie in Tennessee ist Jack Daniels aus Lynchburg. Die traditionellen Jack Daniels Bourbon Whiskeys werden durch Zuckerahorn-Holzkohle gefiltert, bevor sie gelagert werden und erhalten dadurch einen süßen, weichen Geschmack. Zu den bekanntesten Sorten gehören wohl der Black Label sowie der Single Barrel.

Bourbon-Whisky Test