Das Wichtigste in Kürze
  • Gin Tonic, klar, kennt fast jeder. Dabei ist Gin für viele keine reine Mix-Spirituose. Auch in Deutschland herrscht eine aufgeweckte Gin-Kultur, die eine Vielzahl qualitativ hochwertiger und optisch ansprechender Gins hervorgebracht hat.

1. Was ist ein Distilled Gin?

Die Herstellung von Gin unterliegt einigen Regeln. Dazu gehört, dass ein Gin in die Unterkategorie „Distilled“ fällt, wenn er mindestens zweifach destilliert wurde. Wird dem Produkt nach der Destillation weiterer Ethylalkohol hinzugefügt, muss dieser den Richtlinien entsprechend erneut destilliert werden. Erst dann darf sich das Erzeugnis Distilled Gin nennen. Wenn Sie Wert auf diese Herstellung legen, achten Sie im Vergleich zu deutschem Gin auf die Kennzeichnung „Distilled Gin“.

2. Ist ein Schraubverschluss besser als ein Korken?

Bei einem klassischen Korken besteht immer das Risiko, dass es zu Beeinträchtigungen des Geschmacks oder des Geruchs kommt. Dieses Phänomen wird „Korkschmecker“ genannt. Korken befriedigen heutzutage primär ästhetische Vorlieben. Davon abgesehen lassen sich Flaschen mit einem Schraubverschluss einfacher wieder schließen. Es kann demnach Sinn machen, den Verschluss mit einzubeziehen, wenn Sie deutschen Gin kaufen.

3. Stimmt es, dass der beste deutsche Gin einen hohen Alkoholgehalt hat?

Ob es sich um deutschen Gin aus dem Schwarzwald oder um den beliebten deutschen Gin Monkey 47 handelt, allgemein gilt: Der Alkoholgehalt muss auch bei Gin aus Deutschland mindestens 37,5 Vol.-% betragen. Tatsächlich liest man vereinzelt, dass besonders hochwertige Gin-Sorten einen vergleichsweise hohen Alkoholgehalt haben. Da die Zutaten sehr unterschiedlich sind, gilt aber: Der beste Gin aus Deutschland ist letztlich das Produkt, das Ihnen am besten schmeckt – nur so besteht der deutsche Gin den geschmacklichen Test.

deutscher Gin Test