Smoker Test 2016

Die 7 besten Barbecue-Grills im Vergleich.

AbbildungTestsiegerGrill’n Smoke Big Boy BBQ-SmokerBroil-Master BBQS04Preis-Leistungs-SiegerEl Fuego Huyana SmokerTaino 93427Weber 711004 Smokey Mountain CookerTepro Smoker BiloxiTecTake 3in1 BBQ Smoker
ModellGrill’n Smoke Big Boy BBQ-SmokerBroil-Master BBQS04El Fuego Huyana SmokerTaino 93427Weber 711004 Smokey Mountain CookerTepro Smoker BiloxiTecTake 3in1 BBQ Smoker
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
08/2016
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Bewertung1,6gut
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Bewertung1,7gut
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Bewertung2,0gut
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Bewertung2,3gut
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Bewertung2,4gut
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Kundenwertung
11 Bewertungen
noch keine
226 Bewertungen
15 Bewertungen
6 Bewertungen
17 Bewertungen
85 Bewertungen
Smoker-TypEin Barrel-Smoker besitzt die klassische Form zum besonders schonenden Räuchern.

Ein Ugly Drum Smoker ist hingegen in Fassform und in der Handhabung deutlich einfacher.

Ein Water-Smoker ist ebenfalls fassförmig und besitzt zusätzlich eine Wasserschale für saftigere Ergebnisse.
Barrel-SmokerBarrel-SmokerBarrel-SmokerBarrel-SmokerWater-SmokerBarrel-SmokerUgly Drum Smoker
Größe der Grillfläche102 x 48,5 cm93,9 x 44,8 cm66 x 41 cm76 x 40 cmDurchmesser 37 cm58 x 40 cmDurchmesser 30 cm
zusätzliche GrillkammerEinige Modelle besitzen zusätzlich eine sogenannte Feuerbox, die seitlich befestigt weitere Grillfläche zum Barbecuen, indirekten Grillen oder Räuchern bietet.
46,5 x 36 cm

42,6 x 38,8 cm

40 x 22,5 cm

42 x 40 cm

33 x 31 cm
Grillrost emailliertEin emaillierter Grillrost ist durch seine Beschichtung vor Rost geschützt und leicht zu reinigen.JaJaJaJaNeinJaJa
Integriertes ThermometerJaJaJaJaJaJaJa
Gewichtca. 108 kgca. 53 kgca. 33 kgca. 90 kgca. 14 kgca. 36 kgca. 6,5 kg
BesonderheitTestsieger ETM Testmagazin
Heft 06/2014
verchromter Warmhalterostkleineres Rost zum Warmhalten3,5 mm starke Wandungen3 getrennt regulierbare ZuluftöffnungenStahlräder besonders stabil2 seitliche Tragegriffe
Vorteile
  • sehr gute Verarbeitung
  • besonders große Grillfläche
  • Wandungen 2,5 mm stark
  • sehr gute Verarbeitung
  • besonders große Grillfläche
  • gute Rauchentwicklung
  • günstiger Preis
  • Grillrost geeignet für Geschirrspüler
  • extra große, stabile Räder
  • einfacher Aufbau
  • sehr gute Verarbeitung
  • einfacher Aufbau
  • gute Verteilung der Wärme
  • einfacher Aufbau
  • sehr günstiger Preis
  • Material hält der Hitze gut stand
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Smoker-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Auch wenn es viele verschieden Arten von Smokern gibt, ist der Klassiker, der Barrel-Smoker, am weitesten verbreitet. Vor allem für Einsteiger ist er ausreichend und wird für ein unvergessliches Barbecue sorgen.
  • Ugly Drum Smoker erinnern an einfache Räucheröfen in Fassform. Die Ergebnisse sind durchaus zufriedenstellend, allerdings ist ein richtiges Barbecue nach Texas-Art mit ihnen nicht möglich.
  • Die Größe eines Smokers ist entscheidend, da beim BBQ möglichst viele Personen gleichzeitig verköstigt werden wollen. Viele Geräte aus dem Smoker Vergleich 2016 haben deshalb eine zusätzliche Grillkammer, die weitere Fläche zum indirekten Grillen oder Räuchern bietet.

Smoker Test - selbstgebauter Smoker auf der Wiese

Rund 80 Prozent der Deutschen geben an, gerne zu Grillen, wobei im Rahmen einer Studie von GasProfi24 im Jahr 2014 91 Prozent der Befragten den Garten als Lieblingsort dafür auserkoren haben. Das Grillen mit dem Smoker stellt dabei ein besonderes Highlight im eigenen Garten dar. Der Rauch der Holzkohle, spezieller Holzchips und Holzspäne sorgt für einen unvergleichlichen Geschmack, der jedes Grillgut vom einfachen Fisch zum großen Braten zu einem besonderen Geschmackserlebnis macht. Dieser Trend aus Amerika ist in Deutschland keine Seltenheit mehr. Selbst der Markt an Brennmaterial mit Chips, Chunks, Kohle und Holzkohle ist unvergleichlich groß. Damit Sie wirklich wissen, worauf es beim Kauf und der Verwendung von Smokern ankommt, soll Ihnen unser großer Smoker Test 2016 alle wesentlichen Informationen zu diesem edlen Produkt geben.

1. Was ist ein Smoker und wie funktioniert er?

Ein Barbecue Smoker (manchmal auch BBQ-Smoker, Barbeque-Smoker oder kurz: Smoker) ist eigentlich ein holz- und kohlebefeuerter Ofen, bei dem das Grillgut im heißen Rauch gegart und geräuchert werden kann. Smoker werden vor allem in Texas zur Zubereitung eines Barbecues (oder Barbeques) verwendet und werden deshalb oft einfach als Barbecue-Grill bzw. BBQ-Grill bezeichnet. Anders als beim direkten Grillen, wie es beim Gasgrill, Elektrogrill oder Holzkohlegrill der Fall ist, wird hier ein Braten, der Fisch oder ein ganzes Hähnchen schonend und indirekt durch den Rauch gegart.

Die Vorteile eines Smokers gegenüber einem normalen Grill liegen auf der Hand:

  • schonendes Garen von Fisch, Bratenfleisch, Geflügel und Gemüse
  • keine Entstehung von Benzopyren, da kein Fett verbrennt
  • unvergleichlich rauchiger Geschmack
  • optisches Highlight im eigenen Garten
  • Garprozess dauert sehr lange
  • Smoker sind sehr kostenintensiv

Die Wurzeln des BBQ-Smokers liegen in Amerika. Vor allem bei einkommensschwachen Familien und Sklaven war die Zubereitung von Fleisch bei niedrigen Temperaturen über einer beheizten Erdgrube weit verbreitet. Diese Zubereitungsmethode konnte sich im 18. und 19. Jahrhundert in fast allen Staaten der USA etablieren. Durch eine gewürzintensivere Küche konnte auch minderwertiges Fleisch genießbar werden. In dieser Zeit wurde vor allem Suppen- und Schmorfleisch (also Fleischstücke mit hohem Fett- und Bindegewebsanteil) zum Smoken verwendet.

Da sich das Beheizen von Erdgruben als eher umständlich erwies, wurden im Laufe der Zeit auch Smoker aus Stahl und Eisen entwickelt. Die ersten Modelle in der Kategorie Smoker waren der Barrel-Smoker und der Ugly Drum Smoker.

2. Welche Smoker-Typen gibt es?

Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Smokern. Die Unterscheidung erfolgt aufgrund der Bauart. Die Barrel-Smoker sind dabei am weitesten verbreitet. In Deutschland finden daneben auch Water- und Ugly Drum Smoker Anwendung, wobei sie eigentlich einen Ersatz des Räucherofens darstellen. Dennoch kann auch mit Ihnen ein Barbecue im eigenen Garten zu einer großen Party werden.

2.1. Barrel-Smoker

El Fuego Barrel-Smoker

El Fuego Barrel-Smoker mit Feuerbox zum zusätzlichen Grillen.

Der Barrel-Smoker (manchmal auch Offset-Smoker) stellt die klassische Form eines Smokers nach texanischer Art dar. Der Smoker selbst besteht aus drei Teilen: der Garkammer (Pit), der seitlichen Feuerkammer (Side-Fire-Box) und einem Schornstein.

Kernstück der ganzen Anlage stellt der Garraum aus dickwandigem (meist zwischen 3 und 10 mm) Stahlblech dar. Umso dünner die Wandungen sind, desto empfindlicher reagiert der Smoker auch auf Temperaturveränderungen von außen. Je dicker die Stahlwände, umso länger dauert es, die richtige Temperatur im Smoker zu bekommen. Der Durchmesser des Garraums beträgt ca. 40 bis 60 cm und bietet oftmals Platz für ein bis zwei Grillroste.

Verschlossen wird die Grube mit einem Dreh- oder Schiebedeckel. An der Seite daneben befindet sich eine kleine Feuerschale oder Befeuerungsanlage. Die Feuerbox am Smoker nimmt die Kohle, die Holzkohle oder das Holz auf. Durch eine eigene Klappe kann die Befeuerung erfolgen, ohne dass die Temperatur im Garraum verändert wird. Der Rauch zieht dann durch den Garraum zum Schornstein und wird dort ausgegeben. Das Grillgut wird durch den Rauch schonend gegart.

Hochwertigere Barbecue-Smoker verfügen über einen Räucherturm. Dann werden die Modelle meist als Chuckwagon bezeichnet. Hier befindet sich auf dem Deckel der Feuerbox auch eine Kochplatte, die beim BBQ zur Zubereitung von Soßen dienen kann.

Es gibt noch zwei Unterarten von Barrel-Smokern: den Reverseflow-Smoker und den Pellet-Smoker. Beim Reverseflow-Smoker werden die Rauchgase durch ein Zwischenblech (Baffleplate) erst zum anderen Teil des Garraumes geführt und dort durch einen Schlitz in den Garraum gelassen. Danach muss der Rauch wieder zur anderen Seite, um über den Schornstein zu entfliehen. Die Temperaturverteilung ist bei dieser Bauart viel gleichmäßiger. Der Pellet-Smoker besitzt an der Seite ein Vorratsbehältnis für Holzpellets und eine strombetriebene Zündung. Die Befeuerung erfolgt hier automatisch über einen Pelletofen mit Steuerung. Der Aufwand beim Grillen oder Smoken ist hier sehr gering.

2.2. Ugly Drum Smoker

Ugly Drum Smoker TecTake

Aufsicht auf einen Ugly Drum Smoker von TecTake.

Der Ugly Drum Smoker (manchmal auch Upright Drum Smoker oder Drum Smoker) entsteht meist im Eigenbau. Ein aufrecht stehendes Stahlfass bildet hier das Kernstück. Im Boden befinden sich verstellbare Luftschlitze, da dort der Befeuerungsraum ist. Die Grillroste befinden sich dann 30 – 40 cm über dem Feuer.

Diese Bauart erfordert eine besondere Grillmethode, da hier erst eine Glut aus Kohle gebildet werden muss und danach Holzspäne, Holzkohle oder Holzkohlebriketts zur Erzeugung des Rauchs dienen. Die Smoking-Ergebnisse sind jedoch auch bei selber gebauten Smokern in Ordnung, solange die Dichtigkeit gewährleistet ist.

Möchten auch Sie einen Smoker selber bauen, brauchen Sie neben handwerklichem Geschick auch eine gute Smoker Bauanleitung, die Sie beispielsweise auf dieser Website finden können.

2.3. Water-Smoker

Der Water-Smoker (auch Bullet-Smoker) entspricht von der Funktionsweise dem Drum-Smoker. Beim Aufbau gibt es einen Unterschied. Im Inneren befinden sich mehrere ringförmige Erhöhungen (Stacker), die eine Wasserschale und ein Grillrost aufnehmen sollen. Das Wasser befindet sich unter dem Steak, so dass kein Fett ins Feuer tropfen kann. Auch dieser Barbecue-Smoker ist geschlossen. Dadurch kann mit wenig Brennmaterial geräuchert werden.

Namhafte Hersteller wie Weber, Napoleon, Grill’n Smoke, Syntrox, El Fuego und Sinusline haben solche Modelle im Angebot. Es gibt aber mittlerweile auch günstige Water-Smoker auf dem Markt von Herstellern wie TecTake. Eine Smoker Anleitung für diese besonderen Barbecue-Grills ist meist im Lieferumfang enthalten.

Steak umzüngelt von heftigen Flammen.

3. Kaufkriterien für einen Smoker Grill

Weitere Tests von uns zum Thema Grill und dem richtigen Zubehör:

Damit Sie aus den ganzen Herstellern und Marken Ihren persönlichen Smoker Testsieger finden, möchten wir Ihnen in unserer Kaufberatung erklären, woran Sie den besten Smoker erkennen. Wenn Sie einen Smoker kaufen, sollten Sie sich zunächst nicht von Markennamen wie Weber, Landmann, Rösle, BBQ Grill, Napoleon, Joe’s, Grill’n Smoke, Syntrox, El Fuego und Ultranatura verwirren lassen. Am Ende kann auch ein No-Name-Produkt für Sie der beste Smoker sein.

3.1. Grillgröße

Die Grillgröße sollte sich natürlich nach der Größe Ihres BBQ’s richten. Eine kleine Tabelle soll Ihnen mit Richtwerten dienen, die sich bei unserem BBQ-Smoker Test als praktikabel erwiesen haben. Sie können dann Ihren persönlichen Smoker Testsieger in der Rubrik Größe finden.

Größe des Grills Grillfläche in der Garkammer Geeignet für
sehr groß ab 6000 cm² mehr als 20 Personen
groß 4000 – 5000 cm² 15 – 20 Personen
normal 3000 – 5000 cm² 10 – 15 Personen
klein 2000 – 3000 cm² bis zu 10 Personen

3.2. Materialien

Barrel-Smoker Grill'n Smoke mit Thermometer

Der Barrel-Smoker von Grill’n Smoke hat ein Thermometer am Deckel montiert.

Bei den Materialien gibt es im Smoker Test 2016 keine großen Überraschungen. Der Korpus besteht meist aus Stahlblech, das mit Feuerschutzlack überstrichen ist. Besitzt ein Smoker-Grill Räder, sind auch diese aus Stahl. Lediglich Handgriffe oder Ablagefläche sind bei einigen Modellen aus Holz gefertigt.

Auch die Grillroste sind in der Regel emailliert oder verchromt. Sie sind zum Grillen besonders geeignet, da sie rostfrei und leicht zu reinigen sind. Die Unterschiede zu normalen Grills sind bei den Materialien eines BBQ-Grills eher gering.

3.3. Thermometer

Ein guter Smoker, ob von Weber, Napoleon, Joe’s, Grill’n Smoke, Taino, El Fuego, CS Trading, Broil-Master oder Dilego, sollte ein Thermometer besitzen, damit Sie die Temperatur für das Grillgut und die Speisen individuell einstellen können. Alle Grills im Smoker Test haben ein Thermometer integriert.

3.4. Zubehör

Neben dem Smoker-Grill und dem passenden Holz benötigen Sie natürlich auch für einen Smoker Zubehör wie Grillbesteck oder Grillschalen. Wenn Sie Ihren BBQ-Grill im Garten stehen haben und nicht bei jedem Regenschauer wieder abbauen möchten, empfehlen wir außerdem eine passende Grillabdeckung. Oftsmals kann eine entsprechende Abdeckung für das jeweilige Gerät vom gleichen Hersteller erworben werden. Passgenaue Modelle für Barrel-Smoker berücksichtigen in Form und Größe auch Schornstein und Feuerbox. Welche Wetterschutz-Haube über Ihren Smoker passt, erfahren Sie am einfachsten beim Händler selbst.

4. Smoker Vergleich bei anderen Testmagazinen

Damit Sie umfassend über die Smoker informiert sind, möchten wir Ihnen andere Smoker Vergleiche nicht vorenthalten.

4.1. Smoker bei Stiftung Warentest

Von der Stiftung Warentest werden zwar regelmäßig Grills in Form von Elektrogrills, Gasgrills, Holzkohlegrills und Kugelgrills überprüft, für Smoker hatte die Redaktion der Stiftung Warentest aber bisher noch keine Zeit. Bis zu einem Smoker Vergleich von der Stiftung Warentest kann Ihnen hoffentlich unser Test als Anhaltspunkt dienen.

Für hilfreiche Tipps und Artikel lohnt sich jedoch der Besuch auf der Themenseite Grillen. Hier finden Sie unter anderem Informationen über die besten Grillanzünder, Grillsaucen oder Aluminium-Schalen sowie über vegan und vegetarisch grillen.

4.2. Smoker beim ETM Testmagazin

Das ETM Tesmagazin hat in der Ausgabe 06/2014 Smoker unter die Lupe genommen. Testsieger im Smoker Vergleich wurde der Grill’n Smoke BBQ Scout Big Boy Modell 7620. Es war der einzige Barbecue-Grill der die Note „sehr gut“ erhielt. Auf dem zweiten Platz landete der Tepro 1049 mit der Note „gut“. Platz 3 erreichte der Dilego Smoker BBQ Grill Grillwagen ebenfalls mit der Note „gut“. Dahinter reihten sich der Landmann Grill-Lok 11093, der Activa 11225 Smoker und der Chef Smoker S-2 ein.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Smoker

Für besonders eilige Nutzer möchten wir hier die wichtigsten Fragen zum Thema Smoker und Barbecue möglichst kurz beantworten.

5.1. Welches Holz verwendet man in Smokern?

Grill mit Räucherofen.

Smoker Grill mit Räucherofen.

Damit Sie den ultimativen rauchigen Geschmack bei Ihrem Grilgut erreichen, ist die Wahl des richtigen Holzes beim Smoken entscheidend. Beim Smoker ist Holz das wichtigste Zubehör, da sich der rauchige Geschmack durch verschiedene Brennmaterialien stark verändern kann. Außerdem verändern sich die Eigenschaften des  Feuers durch die verschiedenen Holzarten.

Zum Räuchern von Fleisch und Fisch können neben Holzkohle auch Holzchips, Chunks, Späne oder Mehle verwendet werden. Die beliebtesten Holzarten zum Smoken und Räuchern sind Buche, Eiche, Erle, Birke, Walnuss, Hickory und Wacholder. Aber auch Zedern,- Mahagoni-, Birnen-, Mesquite-, Pflaumen- und Apfelholz können verwendet werden.

Tipp: Die Art des Smoker-Holzes hat einen großen Einfluss auf den Geschmack. Zum Smoken sollte das Holz möglichst trocken und chemisch unbehandelt sein. Leimholz oder Holzreste mit Lack gehören nicht in den Smoker und können gesundheitsschädlich sein. Bei Eiche sollte nicht die Rinde verwendet werden, da sich in ihr Gerbsäure befindet, die beim Verbrennen gesundheitsschädlich sein kann.

Holzart geeignetes Grillgut für das Barbecue Geschmack
Buche alle Fleisch- und Fischsorten ausgewogenes rauchiges Aroma
Eiche für rotes Fleisch (Rindfleisch, Kalbfleisch, Schweinefleisch, Schaffleisch, Lammfleisch), Schweinefleisch und Fisch sehr schweres Raucharoma
Erle Fisch, helles Fleisch (Geflügelfleisch, Kaninchenfleisch) dezent rauchiges Aroma mit einem süßen Hauch
Birke Geflügel und Schweinefleisch mildes und leicht süßliches Aroma
Walnuss rotes Fleisch (Rindfleisch, Kalbfleisch, Schweinefleisch, Schaffleisch, Lammfleisch) sehr schweres rauchiges Aroma; es sollte mit Fruchtholz gemischt werden, da sonst der Geschmack zu bitter ist
Esche Fisch, rotes Fleisch (Rindfleisch, Kalbfleisch, Schweinefleisch, Schaffleisch, Lammfleisch) sehr leichtes Aroma
Hickory alle Fleischsorten rauchiges, scharfes und schinkenartiges Aroma
Kirsche alle Fleischsorten leicht süßes und rauchiges Fruchtaroma
Apfel Geflügel, Rindfleisch, Schweinefleisch, Schinken dichtes und fruchtiges Raucharoma
Pflaume alle Fleischsorten Aroma ähnlich wie Hickory, jedoch milder und süßer
Birne Geflügel und Schweinefleisch süßes und holziges Aroma
Mandel alle Fleischsorten süßes und vor allem nussartiges Aroma
Pappel alle Fleischsorten sehr starkes und eigenes Raucharoma
Weinreben alle Fleischsorten sehr fruchtiges Aroma
Flieder Meerestiere und Lamm sehr leichtes und blumiges Aroma

5.2. Welche Smoker-Größe ist gut?

Darstellung des Garprozesses eines Water-Smokers.

Darstellung des Garprozesses eines Water-Smokers.

Die Smoker-Größe sollte sich nach Ihrem Barbecue richten. Eine Tabelle mit Richtwerten können Sie im Kapitel 3.1. finden. Die kleinsten Smoker aus unserem Vergleich sind für bis zu 10 Personen geeignet.

5.3. Welches Fleisch kann im Smoker zubereitet werden?

Im Smoker werden vor allem größere Fleischstücke zubereitet. Richtige Braten vom Schwein, Rind, Hammel oder der Ziege sind hier keine Seltenheit. Auch Fisch kann man im Smoker gut garen.

Wenn Sie gute Smoker Rezepte haben, können Sie auch Steaks smoken. Richtige T-Bone Steaks werden in der Regel in der Side-Fire-Box direkt über den Kohlen gegrillt. Das anschließende Schneiden geht mit einem Steakmesser nahezu ohne Kraftaufwand.

5.4. Wie lange braucht man für das Grillen mit einem Smoker?

Beim Smoken sollten Sie sich an die Rezepte halten, da nichts schlimmer ist als nicht gares Fleisch. Mit Smokern garen Sie vor allem schonend bei 120° C, daher braucht das Grillevent einige Stunden. Im Schnitt sollten Sie mindestens 6 Stunden einplanen. Einige Smoker Grill Rezepte geben für eine Hochrippe eine Garzeit von etwa 5 Stunden und für Schweinenacken 7 Stunden an. Denken Sie aber auch daran, dass Sie einen neuen Smoker richtig einbrennen müssen, bevor das erste Fleisch Grillen beginnen kann. Der Vorgang des Einbrennens kann etwa zwei bis drei Stunden dauern.

Besonders lecker: Ein tolles Smoker Rezept für den BBQ-Klassiker Pulled Pork finden Sie beispielsweise bei Essen und Trinken. Der Schweinenacken muss dabei ganze 16 bis 18 Stunden im Smoker garen.

5.5. Was ist besser: Smoker oder Kugelgrill?

Im direkten Vergleich zum Kugelgrill hat der Smoker einige Vorteile. Die Temperaturen sind deutlich geringer, so dass das Fleisch schonender gegart wird. Außerdem bildet sich das unvergleichlich rauchige Aroma nur beim Smoker wirklich gut. Der Kugelgrill kann beim rauchigen Geschmack nicht mithalten.

Anders als beim Holzkohlegrill kann beim Smoker kein Fett in die Glut tropfen. Eine Gesundheitsgefahr durch Benzopyren besteht daher nicht. Für richtige Räucherfans muss es schon ein Smoker sein. Das Grillen selbst dauert aber deutlich länger als auf anderen Grills und ist auch schwieriger, da des Öfteren Brennmaterial nachgelegt werden muss. Allerdings wird mit so einem Gerät Ihr Barbecue unvergesslich.

In einer kleinen Smoker Anleitung sollen die Probleme und Vorzüge des Smokers noch einmal verdeutlicht werden:

Kommentare (4)
  1. maritta sagt: 05. Juli 2015, 12:15 Uhr

    Bin auf dem weg mir einen Smoker zu kaufen,es War eine sehr gute Anleitung.
    Danke aus dem Sauerland
    Maritta

    Antworten
  2. dieter sagt: 19. Juli 2015, 17:10 Uhr

    Danke war sehr hilfreich

    Antworten
  3. Jens sagt: 03. Oktober 2015, 18:07 Uhr

    Danke. Das Video war sehr hilfreich für mich.
    Was für einen smoker würdest Du mir den empfehlen?
    Er kann ca. 300 Euro kosten.
    Danke schon mal im vorraus.

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt: 05. Oktober 2015, 8:38 Uhr

      Lieber Herr Helmer,

      schön, dass Ihnen das Video aus unserem Smoker Vergleich geholfen hat.

      Wir würden Ihnen folgenden Smoker empfehlen, wenn Sie ein Modell für an die 300 Euro suchen:Weber Smokey Mountain Cooker.

      Der Smoker besitzt eine sehr gute Verarbeitung. Außerdem gestaltet sich der Aufbau einfach und schnell. Da wir nicht wussten, für wie viele Personen Sie smoken möchten, haben wir ein Modell für 10 Personen ausgesucht.

      Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude auf unserer Seite,
      Ihr Vergleich.org Team

      Antworten
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