Gasgrill Test 2016

Die 7 besten BBQ-Gasgrills im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellNapoleon Triumph T410SBWeber 386079 Baby Q100Profi Cook PC GG 1057Activa 11993Clatronic 263692 GasgrillOutdoorchef City 420 GCampingaz 27375
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
09/2016
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Bewertung1,4sehr gut
09/2016
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Bewertung1,7gut
09/2016
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,9gut
09/2016
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Bewertung2,1gut
09/2016
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Bewertung2,2gut
09/2016
Kundenbewertung
15 Bewertungen
135 Bewertungen
168 Bewertungen
90 Bewertungen
66 Bewertungen
22 Bewertungen
255 Bewertungen
LeistungJe höher die Leistung, desto schneller heizt der Grill auf.14.400 Watt2.650 Watt9.450 Watt6.500 Watt5.500 Watt4.300 Watt1.350 Watt
BauformGrillwagenTischgrillGrillwagenGrillwagenGrillwagenKugelgrillCamping-Grill
Form des Rostsrechteckigrundrechteckigrechteckigrechteckigrundrund
Grillgrößegroß
59 x 43 cm
klein
43 x 32 cm
groß
54 x 40 cm
normal
48 x 37 cm
normal
48 x 37 cm
normal
Durchmesser 39,5 cm
klein
Durchmesser 32,5 cm
MaterialEdelstahl
besonders hochwertig
Aluguss
besonders leicht
Edelstahl
besonders hochwertig
pulverbeschichteter Stahl
normal
pulverbeschichteter Stahl
normal
emaillierter Stahl
hochwertig
pulverbeschichteter Stahl
normal
Material des GrillrostsEmailliertes Gusseisen ist hochwertiger und einfacher zu reinigen als ein antihaftbeschichtetes Gusseisen.Gusseisen emailiertGusseisen emailliertEdelstahl emailliertGusseisen emailiertGusseisen emailliertGusseisen emailiertGusseisen antihaftbeschichtet
Anzahl der Brenner4132211
AbdeckhaubeDamit kann der Garraum abgedeckt werden, um eine konsistente Wärme zu gewährleisten.JaJaJaJaJaJaNein
ThermometerUm die Temperatur im Garraum zu überprüfen.JaNeinJaJaJaJaNein
Seitenbrenner
für Soßen
JaNeinNeinJaNeinNeinNein
Gewicht41 kg11 kg30 kg18 kg14 kg12 kg2,3 kg
Vorteile
  • gute Verarbeitung
  • hohe Leistung
  • einfache Handhabung
  • integrierter Flaschenöffner
  • stufenlos regulierbar
  • leicht herausnehmbare Fett-Auffangschale
  • heizt besonders schnell auf
  • leichte Reinigung
  • edle Optik
  • gute Verarbeitung
  • einfacher Aufbau
  • guter Preis
  • gute Verarbeitung
  • stufenlos regulierbar
  • einfache Handhabung
  • inkl. Gasdruckminderer
  • gute Verarbeitung
  • schneller Aufbau
  • leicht zu reinigen
  • klein und leicht zu verstauen
  • sehr einfache Reinigung
  • gut für einfache Partys
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
Erhältlich bei
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  • ofenseite.com
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Gasgrills-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Großteil der Grillfreunde schwört nach wie vor auf Holzkohle-Grills. Feuer und Rauchentwicklung gehören für sie einfach zum richtigen Grillen dazu. In den letzten Jahren werden jedoch auch Grills, die mit Gas beheizt werden, immer beliebter.
  • Gasgrills heizen sich schneller auf, erzeugen nicht so viel Rauch und bieten die Möglichkeit, die Temperatur genauestens zu kontrollieren. Sie werden daher besonders von Grill-Experten, die aufwändige Gerichte auf de Grill zubereiten, geschätzt.
  • Gasgrills  sind jedoch auch geschätzt, wo Mobilität gefragt ist, etwa auf dem Campingplatz.

Hähnchenschenkel auf dem Gasgrill

Der Frühling naht und die Grillsaison fängt langsam an. Doch welchen Grill soll man(n) nutzen? Elektro, Holzkohle oder doch Gas? Ein Holzkohlegrill stellt die klassische Variante dar. Das direkte Feuer sorgt für sehr hohe Temperaturen. Außerdem soll der Rauch für besonders schmackhafte Röstaromen sorgen. Der Elektro-Grill ist am effizientesten und raucharm. Vor allem für Balkone gilt er daher als sehr geeignet.

Bei den Unterhaltungskosten liegt der Gasgrill zwischen dem günstigen Elektrogrill und dem teuren Holzkohlegrill. Durch die Möglichkeit des indirekten Grillens kann das Fleisch besonders schonend gegart werden. Der größte Vorteil vom Gasgrill ist das schnelle Anheizen. Während man mit Holzkohle meist 30 Minuten zum Anheizen braucht, ist der Gasgrill nach wenigen Minuten einsatzbereit.

Vor allem Menschen, die gerne kochen, möchten die Vorteile eines hochwertigen Gasgrills nicht missen. Laut einigen Studien sind dies 10-15 % der deutschen Griller. Dieser Ratgeber zum großen Gasgrill Test 2016 soll Ihnen daher zeigen, worauf Sie beim Kauf eines Grills achten müssen. Zudem geben wir Einblicke in drängende Fragen: Wie reinigt man einen Gasgrill richtig und worin besteht der Unterschied zu anderen Grillarten?

1. Gasgrill vs. Holzkohlegrill? Wo ist der Unterschied?

Was ist Benzopyren?

Benzopyren gehört zur Gruppe der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe. Es ist eines der bekanntesten Karzinogene (krebserregende Substanzen). Das Lungenkrebsrisiko von Zigaretten wird hauptsächlich auf Benzopyren zurückgeführt. Der Stoff ist selbst nicht giftig, wird aber im Körper in eine Epoxidform umgewandelt. Sie kann sich an die Aminosäure Guanin der menschlichen DNA binden. So kann es zur Beeinträchtigung (Mutation, Verhinderung der Zellteilung) der DNA kommen.

Beim Holzkohlegrill befindet sich das Grillgut direkt über der glühenden Holzkohle. Dadurch tropft das Fett vom Fleisch und dem Grillrost herunter. Es verbrennt, wodurch sich Rauch entwickelt. Dadurch können sich zwar die klassischen Röstaromen bilden, allerdings setzt sich auch Benzopyren auf dem Grillgut ab. In hohen Mengen gilt der Stoff als krebserregend. Die tatsächliche Konzentration der krebserregenden Stoffe in verbranntem Grillgut ist jedoch eher gering. Beim Gasgrill kann das Fleisch schonend und indirekt gegart werden. Durch einen Fettauffangbehälter, den alle Modelle im Gasgrill Vergleich 2016 hatten, kommt es nicht zur Bildung von Benzopyren.

Der bekannteste Typus des Gasgrills ist der so genannte Grillwagen. Dabei unterscheidet sich das ganze Konzept deutlich vom Holzkohlegrill: Das Gerät besteht nicht nur aus einem Rost mit dem notwendigen Unterbau, er verfügt über verschiedene Ablagen (manchmal mit einem Seitenbrenner),  Mit einem solchen Gasgrill kann alles gemacht werden, was auch in der Küche möglich wäre. Neben dem normalen Grillen kann man auch schmoren, rösten, braten und backen. Ein moderner Gasgrill stellt demnach eher eine Freiluftküche dar. Sie können mit ihm alles schnell und problemlos an einem Ort erledigen. Dadurch werden einige Laufwege zur Küche erspart und die Vorbereitung, das Kochen und die Bewirtung wird deutlich vereinfacht.

1.1. Wie funktioniert ein Gasgrill?

Bei einem Gasgrill wird das Grillgut nicht direkt gegrillt. Die Flamme lodert demnach nicht direkt unterm Rost. Entweder erwärmt die Flamme stark poröse Lavasteine oder es werden Winkelstäbe aus Metall aufgeheizt. Vor allem die eckigen Modelle mit mehreren Brennern gestatten eine seitliche Befeuerung des geschlossenen Grillraumes. Dadurch lassen sich gleichmäßige Temperaturen um 130°C erreichen. So ist das Garen von größeren Fleischstücken wie ganzen Hähnchen oder Braten kein Problem. Am Ende sollte das Fleisch kurz kross gegrillt werden. Hierfür wird für einige Minuten die mittlere Flamme dazugeschaltet. In unserem Gasgrill Test hat sich gezeigt, dass ein Gasgrill mit drei Brennern eine andere Anwendung ermöglicht als ein Modell mit nur einer Flamme: Bei hochwertigen Modellen lassen sich die Gasflammen unterschiedlich regulieren, so können mehrere Temperaturzonen im Grill eingerichtet werden.

Der Hauptvorteil eines Gasgrills besteht demnach im schonenden und gleichmäßigen Garen des Grillguts. Die Funktionsweise unterscheidet sich nur wenig von einem Heißluft- oder Umluftofen, daher kann man mit solchen Öfen auch ähnliche Ergebnisse erreichen. Am Ende bleibt die Frage nach dem Geschmack des Fleisches. Viele Menschen meinen, dass durch den Rauch der Kohle auch ein besonderer Geschmack entsteht. Die Stiftung Warentest urteilt in der Ausgabe 06/2014 so. Der bekannte Fernsehkoch Johann Lafer hingegen ist der Meinung, dass es sich hierbei nur um Einbildung handelt. In einer Blindverkostung konnte keiner der Teilnehmer einen Unterschied zwischen Fleisch vom Gas- und Kohlegrill feststellen.

1.2. Die Vor- und Nachteile eines Gasgrills im Überblick

  • schnelles Anheizen
  • gleichmäßige Temperatur
  • schonendes Garen
  • keine Rauchentwicklung
  • hoher Anschaffungspreis
  • aufwendiger Aufbau

Im Folgenden Video treten Holzkohlegrill und Gasgrill direkt gegeneinander an.

1.3. Was ist eigentlich ein Barbecue?

Der Gasgrill erfreut sich großer Beliebtheit bei amerikanischen Barbecues. Mittlerweile wird das Wort Barbecue als Synonym zu grillen angesehen, auch wenn es sich dabei um zwei verschiedene Garmethoden handelt. Beim richtigen Barbecue wird das Fleisch durch heißen Rauch langsam gegart. Die Temperaturen liegen hier bei 100 bis 130°C, zudem wird meist ein Smoker verwendet. Die Fleischstücke sind ebenfalls wesentlich größer als beim „normalen Grillen“. So wird manchmal eine ganze Rinderbrust, eine ganze Schweineschulter oder ein ganzes Schwein bis zu 24 Stunden in einem speziellen Barbecue Smoker gegart. Allerdings verschwimmt immer mehr die Bedeutung des Wortes und nähert sich dem Vorgang des normalen Grillens an.

Das Wort Barbecue stammt von dem mexikanisch-spanischen Wort barbacoa ab. Vorlage war ein Begriff des südamerikanischen Stammes der Taino. Mit buccan bezeichneten sie ein Holzgerüst, auf dem Fleisch auf offenem Feuer zubereitet werden konnte. Die erste schriftliche Erwähnung geht auf Gonzalo Fernández de Oviedos im Jahre 1526 zurück. Die Spanier erkannten, dass diese Garmethode in der ganzen Karibik und auf dem Festland bis nach Brasilien Verwendung fand. Die Spanier brachten Schweinefleisch nach Amerika, damit halfen auch sie bei der Entstehung des heutigen BBQs. Die endgültige Entwicklung des Barbecues wird auf die Staaten North und South Carolina zurückgeführt. Dort haben sich auch die stärksten lokalen Eigenheiten etabliert. Die Südstaatenküche ist besonders durch die afro-amerikanische Küche (auch Soul Food) geprägt. Der Einfluss von Sklaven auf die Südstaatenküche war dabei besonders hoch. Viele von ihnen hatten ihre Wurzeln in der Karibik und brachten Gewürze und Gebräuche von dort mit.

Schwierige Schreibweise: Das Wort Barbecue wird unterschiedlich geschrieben bzw. abgekürzt. Im Umlauf sind u.a. Barbique, Barbeque, Bar-B-Que, Bar-B-Cue, Bar-B-Q oder BBQ.

Freunde beim Outdoor-Barbeque

2. Was ist beim Gasgrill Kauf zu beachten?

bester Gasgrill von Landmann

Ein sehr hochwertig verarbeiteter Gasgrill – der Landmann Triton 2

Da es mittlerweile viele verschiedene Gasgrills gibt, möchten wir Ihnen mit unserem Gasgrill Test eine verlässliche Kaufberatung an die Hand geben und Ihnen helfen, Ihren persönlichen Gasgrill Testsieger zu bestimmen. Die Preisspanne reicht von 90 € für günstige Modelle, etwa von Activa, bis über 500 € für einen hochwertigen Markenhersteller wie Weber oder Enders. Bei dem Kauf eines Gasgrills sollten Sie vor allem auf die Anzahl der Brenner, das Material, die Größe und einige zusätzliche Extras, wie Abdeckhaube und Thermostat, achten. Im Folgenden sollen alle Kaufkriterien kurz vorgestellt werden, damit Sie gut auf den Kauf vorbereitet werden.

2.1. Die Leistung

Die Leistung des Gasbrenners wird in Kilowatt (kW) oder Watt angegeben. Im Normalfall sollte eine höhere Leistung auch eine schnellere Aufheizung des Grills bedeuten. Das trifft auch auf die meisten Brenner im Gasgrill Test zu. Allerdings kann eine schlechte Konstruktionsweise (z. B. zu kleine Austrittslöcher) zu einer sehr geringen Effizienz führen. Die Leistung sollte nicht zu gering sein, muss jedoch auch nicht ins Unermessliche steigen. Ausgehend von unserem Gasgrill Vergleich können wir eine Mindestleistung von 4.000 Watt für einen Gasgril mit einem Brenner empfehlen. Wenn Sie mehrere Brenner bevorzugen, sollte der Grill wenigstens 7.000 Watt Leistung haben.

Manchmal findet man bei dem Gasgrill auch die Angabe kWh. Dabei handelt es sich die Energiemenge, die ein Gasbrenner bei gleichbleibender Leistung in einer Stunde in Wärme umwandeln kann. Den theoretischen Gasverbrauch kann man mittels dieses Wertes berechnen. Als Faustformel gilt hier: 0,08 kg Gas pro Stunde je Kilowatt Leistung.

Tipp: Wenn Sie die Leistung in kW mit der Größe der Grillfläche vergleichen, können Sie Schlüsse über die Effizienz des Grilles ziehen. Je größer die Leistung pro Quadratzentimeter, umso besser. Hochwertige Modelle erreichen meist einen Wert über 4 W/cm².

guter Lavasteingrill von Activa

Ein guter Lavasteingrill von Activa.

2.2. Die Form des Grills

Bei der Form des Grills sollten Sie nach Ihren persönlichen Vorlieben gehen. Wenn Sie lieber auf einem runden Grill arbeiten, können wir den Outdoorchef City Tripod empfehlen. Im Gasgrill Test hat sich gezeigt, dass es deutlich mehr eckige Grills auf dem Markt gibt. In Bezug auf die Konstruktionsweise gibt es einen großen Unterschied: nur der eckige Grill erlaubt den Aufbau mit seitlichen Brennern, die für besonders sanftes Garen genutzt werden können. Ein runder Grill verfügt lediglich über eine Gasflamme, daher hat man bei der Zubereitung der Speisen deutlich weniger Möglichkeiten.

2.3. Die Größe des Grills

Die Größe des Grills sollte der Anzahl der Besucher entsprechen.  Ein großer Gasgrill mit einer Grillrostfläche von 2000 cm² sollte nur bei mehr als 8 Personen zum Einsatz kommen, die verköstigt werden müssen. Ein normaler Gasgrill für den Einsatz auf dem Balkon sollte mindestes 1200 cm² groß sein. Mit ihm kann man gut Grillgut für 4-6 Personen zeitgleich grillen. Kleine Grills mit einer Grillrostfläche von weniger als 1000 cm² sollten nur für eine geringe Anzahl an Personen (weniger als 4) verwendet werden. Allerdings gab es keine Modelle im Gasgrill Test, die über so eine geringe Grillfläche verfügten.

2.4. Das Material

Bei den verwendeten Materialien gab es im Gasgrill Vergleich zumindest bei den Grillrosten nur wenige Unterschiede. Vorherrschend war hier emailliertes Gusseisen. Das Grillfleisch kann auf den Rosten nicht hängen bleiben und kann gut fertig gegart werden.

Was macht einen guten Edelstahlgrill aus?

Edelstahl ist ein besonderer Stahl, der einen geringen Phosphor- und Schwefelgehalt aufweist. Auch Legierungen mit Chrom, Nickel, Molybdän und Titan werden als Edelstahl bezeichnet. Die Verbindungen müssen nicht immer rostfrei sein. Entscheidend ist hier ein Chromgehalt von wenigstens 10,5 %. Ein guter Edelstahlgrill sollte daher wenigstens einen Chromgehalt von 10,5 % besitzen.

Bei den Materialien des Außengrills gab es schon größere Unterschiede. Neben emailliertem und pulverbeschichtetem Stahl gab es auch Edelstahl. Damit Ihr Grill Sie besonders lange begleitet, sollten Sie beim Kauf auf eine hochwertige Verarbeitung und gute Materialien achten. Am beständigsten und edelsten im Design ist immer noch Edelstahl. Wenn es sich um hochwertigen Edelstahl handelt, sollte er auch bei langer Nutzung im Außenbereich nicht rosten.

Emaillierter Stahl ensteht durch das Aufschmelzen von Emaillepulver oder Emaillepuder. Es ensteht auf dem Metall eine glasartige Schutzschicht. Da die Oberfläche kratzunempfindlich ist, lässt sie sich besonders einfach reinigen. Bei pulverbeschichtetem Stahl wird eine spezielle Pulverlackierung aufgetragen. Dies ist die einfachste und günstigste Variante, um Stahl vor Rost zu schützen. Modelle mit einer Pulverbeschichtung sind nicht so langlebig wie ein Edelstahlgrill, aber wesentlich günstiger in der Anschaffung.

2.5. Die Anzahl der Brenner

gas kugelgrill

Ein Gas-Kugelgrill.

Die Anzahl der Brenner oder Gasflammen sollte Ihrem bevorzugten Grillstil entsprechen. Die meisten Gasgrills sollen zum direkten Garen verwendet werden. Dabei können sich die Gasflammen an den Seiten oder unten in der Mitte befinden. Hochwertige Modelle haben drei oder mehr Brenner. Zwei seitliche Gasflammen sorgen für die Einstellung der richtigen Temperatur und den eigentlichen Garvorgang. Am Ende kann man noch die mittlere Gasflamme zu schalten. Durch die kurzfristige Hitze lässt sich schnell eine knusprige Kruste bilden, ohne dass der Garvorgang beeinflusst wird. Einige Modelle konnten im Gasgrill Test mit diesem Feature punkten.

2.6. Die Extras

Bei den Extras haben wir  untersucht, ob die verschiedenen Modelle eine Abdeckung für den Garraum und ein Thermometer besaßen. Die meisten Produkte im Gasgrill Test hatten diese beiden Komponenten, die für einen perfekten Grill unerlässlich sind.

Ein zusätzliches Extra, das nicht alle Gasgrills haben, ist der Seitenbrenner. An der Seite des Grills befinden sich ein zusätzlicher Gasbrenner, auf dem Soßen oder Chili zubereitet werden können. Vor allem eher halbprofessionelle Köche werden sich über ein solches Extra freuen. In unserem Gasgrill Test finden Sie einige Modelle, die über einen solchen Seitenbrenner verfügen.

2.7. Das Gewicht

Bei dem Gewicht gab es im Gasgrill Test relativ große Unterschiede. Modelle mit mehreren Gasflammen wiegen im Durchschnitt mindestens 20 – 30 kg. Modelle mit nur einer Gasflamme wiegen oft unter 20 kg. Da sie weniger Technik benötigen, ist ihr Gewicht wesentlich geringer. Zudem sind die Modelle meist mehreren Brennern meist in hochwertiger ausgeführt, somit tragen auch massive Materialien zu den Gewichtsunterschieden bei.

2.8. Stiftung Warentest

Ein wichtiges Kaufkriterium für den Kauf eines Gasgrills kann das Urteil der Stiftung Warentest sein. Die Stiftung Warentest vergleicht nur sehr unregelmäßig Grills. Das letzte Mal war es in Ausgabe 06/2014 der Fall. Im Test selbst wurden 6 Gasgrills verglichen. Testsieger wurde der Weber Spirit E-320 Classic mit einer Gesamtnote von 2,0. Auf Platz zwei landete der Barbecook Brahma 4.0 Ceram mit einem Ergebnis von 2,1. Die Hersteller Campingaz und Outdoorchef konnten ebenfalls mit Modellen überzeugen, die gute Leistungen erbrachten. Der Landmann Cronos und der Char-Broil Perfomance T-36G erhielten nur ein Befriedigend als Note.

3. Tipps und Tricks zum Umgang mit dem Gasgrill?

Pizza auf dem Gasgrill

Gasgrill mit Pizzastein.

Damit Ihnen beim Umgang mit dem Gasgrill keine Schwierigkeiten bereitet werden, wollen wir an dieser Stelle kurz die wichtigsten Vorgehensweisen darstellen:

  • Bauen Sie den Gasgrill genau nach der Anleitung auf. Nichts ist schlimmer als ein instabiler Grill, der während des Grillvorgangs zusammenfällt. Die Schrauben sollten daher so fest wie es geht angezogen werden.
  • Stellen Sie den Grill nur auf ebenem und festem Untergrund auf. Wenn ein Grill mehr als 30 kg wiegt, sollte er nicht unbedingt auf Sand oder gar Matsch stehen. Hier bietet sich ein richtiger Betonweg oder eine Terrasse sehr gut an. Auch das Aufstellen im Garten auf dem Rasen kann möglich sein, solange dieser trocken und eben ist.
  • Für den Gasgrill darf nur Propan- oder Butangas in dafür vorgesehenen Flaschen verwendet werden. Der Anschluss an ein Stadtgasnetz ist nicht ratsam und auch nicht erlaubt. Die Düsen der Brenner sind nur für Propan und Butan ausgelegt. Außerdem müssen Sie darauf achten, dass der Gasschlauch nicht geknickt ist.
  • Vor jedem Gebrauch sollte der Gasschlauch auf Risse überprüft werden. In der Regel raten die Hersteller zur Erneuerung des Gasschlauches nach 3 bis 5 Jahren.
  • Ein Gasgrill ist nur für die Verwendung im freien Gelände gedacht. Die Verwendung unter einem Schleppdach oder Car Port kann große Probleme mit sich führen. Die Gefahr, dass ein Gegenstand in der Nähe Feuer fängt, ist einfach zu groß. Daher sollte der Gasgrill wirklich nur im freien Gelände zum Einsatz kommen.
  • Reservegasflaschen sollten Sie nicht in der Nähe des Grills aufbewahren.
  • Wenn Sie Ihren Grill richtig aufgebaut und alle anderen Sicherheitshinweise umgesetzt haben, können Sie den Grill anzünden. Der Deckel des Grills muss geöffnet sein. Öffnen Sie das Ventil der Gasflasche und entzünden Sie die Flamme im Inneren. Zum Anzünden können Sie entweder einen automatischen Anzünder nutzen oder ein Streichholz. Von der Benutzung von normalen Feuerzeugen raten wir ab, da die Verbrennungsgefahr doch relativ groß ist.
  • Der Grill muss innerhalb von 10 Sekunden nach dem Aufdrehen des Gases entzündet werden. Wenn Ihnen dies nicht gelingt, sollten Sie die Gaszufuhr stoppen und 5 Minuten warten. Danach kann ein neuer Versuch erfolgen. Da Gas benutzt wird, besteht beim Aufstauen des Gases Explosionsgefahr. Die 10-Sekunden-Regel sollten Sie unbedingt einhalten.
  • Lassen Sie den Grill bei geschlossenem Deckel ungefähr 10 Minuten vorheizen.

    Gasgrill Test: Abbildung mit Skizze: Unterschied zwischen direktem und indirektem Grillen

    Schematische Darstellung des direkten und indirekten Grillens.

  • Die wichtigste Regel beim Grillen mit Gas: immer beim Grill bleiben. Auch wenn der Grill geschlossen ist, sollten Sie die Temperatur konstant überwachen. Das Grillgut (egal ob Fleisch, Gemüse oder Fisch) muss in der Regel nur ein Mal gedreht werden. Sie sollten die verschiedenen Seiten allerdings mehrfach mit Fett oder Öl beträufeln, so dass das Grillgut möglichst saftig bleibt.
  • Falls Sie einen Lavasteingrill nutzen, sollten Sie unbedingt auf das Fett achten. Das Fett sollte in dem dafür vorgesehenen Auffangbehälter landen. Falls dies nicht geschieht, sollten Sie eine Aluminiumwanne zum Auffangen des Fettes auf dem Rost nutzen. Bei einem Lavasteingrill empfiehlt es sich die Lavasteine nach 3 – 4 Nutzungen auszukochen. Dadurch kann man alle Grillrückstände zuverlässig entfernen.
  • Damit Ihr Grillgut perfekt gegart wird, soll an dieser Stelle eine Tabelle mit den wichtigsten Garzeiten Ihnen das BBQ erleichtern.
Grillgut Garzeit beim indirekten Grillen (z. B. Gasgrill) Garzeit beim direkten Grillen (z. B. Holzkohlegrill)
Rumpsteak nicht für das indirekte Grillen geeignet 6 – 7 Minuten von jeder Seite
Rinderbrust nicht für das indirekte Grillen geeignet nicht für das direkte Grillen geeignet
Hamburger 4 – 5 Minuten von jeder Seite bei hoher Hitze 8 – 10 Minuten
Spareribs 1,5 – 2 Stunden bei geringer Hitze 10 – 15 Minuten von jeder Seite
Bratwurst nicht für das indirekte Grillen geeignet 10 -15 Minuten
Lammkeule 2,5 – 3 Stunden bei geringer Hitze 10 – 12 Minuten
ganzes Hähnchen 1 – 1,5 Stunden bei geringer Hitze nicht für das direkte Grillen geeignet
ganze Ente 1,5 – 2 Stunden bei geringer Hitze nicht für das direkte Grillen geeignet
ganze Gans 3 Stunden bei geringer Hitze nicht für das direkte Grillen geeignet
ganzer Fisch 15 – 20 Minuten bei geringer Hitze 8 – 10 Minuten von jeder Seite
  • Da der Deckel während des Grillens besonders heiß wird, sollten Sie ihn nicht berühren. Kinder sollten am Grill besonders beaufsichtigt werden.
  • Nach dem Grillspaß müssen Sie das Ventil der Gasflasche wieder schließen. Der Deckel sollte ebenfalls geschlossen werden. Wenn der Grill abgekühlt ist, können Sie mit der Reinigung der Arbeitsgeräte beginnen.

In dem nachfolgenden Video werden noch einmal alle wesentlichen Punkte zur Benutzung eines Gasgrills zusammen gefasst.

Egal ob Kohlegrill, Edelstahlgrill, Elektrogrill, Kugelgrill oder Grillkamin am Ende müssen sie gereinigt werden. Damit Sie bei der Reinigung Ihres Gasgrills keine Fehler machen, wollen wir Ihnen an dieser Stelle auch die wichtigsten Reinigungstipps für den Grill geben.

  • Zur Reinigung eines Gasgrills benötigen Sie: eine Messingbürste, ein Stahlwollkissen, einen Eimer mit lauwarmen Seifenwasser und einen Schwamm.
  • Nach jeder Benutzung müssen Sie das Grillrost mit der Messingbürste und lauwarmem Wasser reinigen. Die Grillkammer sollte einfach ausgebrannt werden, bis kein Rauch mehr aufsteigt.
  • Die Aluminium-Fettfangschale kann bei Bedarf gewechselt werden. Die regelmäßige Wechslung kann ungebetene Vierbeiner wie Katzen oder Waschbären vom Grill fernhalten.
  • Mit einem feinen Stahlwollkissen können Sie alle Rauchflecken und Schmauchspuren vom Grilldeckel entfernen.
  • Die Luftleitschienen können mit der Messingbürste gesäubert werden, allerdings sollten Sie vorsichtig sein und keine Kratzer in die Emaille machen.
  • Die Seitenteile müssen nur mit dem Schwamm und der seifenhaltigen Lauge bearbeitet werden. Auf besonders scharfe Spülmittel mit Zitronensäure sollten Sie verzichten, da es den Lack angreifen könnte.
  • Die Reinigung des Bodentrichters sollte ebenfalls nur bei Bedarf erfolgen.  Lassen Sie den Grill vollständig abkühlen. Schaben Sie vorsichtig die Grillreste mit einem Spachtel  durch das Loch in dem Behälter. Bei einer intensiven Reinigung können Sie Seifenlauge und ein feines Stahlwollkissen nutzen. Allerdings sollten Sie auch hier auf die Emaille des Grills achten. Vom Auskleiden des Bodentrichters mit Alufolie raten wir entschieden ab. Bei der Verwendung können Fettbrände enstehen, daher sollten Sie so etwas zu Ihrer eigenen Sicherheit nicht machen.

In dem nachfolgenden Video werden die wichtigsten Reinigungsregeln noch ein Mal zusammengefasst.

4. Wichtige Hersteller und Marken

An dieser Stelle wollen wir einige bekannte Hersteller und Marken vorstellen, damit Sie auch wissen, von wem Ihr neuer Grill kommt.

4.1. Die wichtigsten Hersteller im Überblick

Hersteller Kurzbeschreibung
Weber Das Unternehmen Weber-Stephen Products LLC wird vom Stammsitz Palatine in Illinois geleitet. Die Firma vertreibt Gas-, Kohle und Elektrogrills aller Art. Durch besondere Barbecue Smoker wird die Produktpalette zusätzlich ergänzt. Bis 2010 war Weber ein Familienunternehmen, mittlerweile wurde jedoch die Mehrheit der Anteile an BDT Capital Partners verkauft. Die Firma wurde eigentlich 1893 als Weber Brothers Metal Works gegründet. 1952 erfand George Stephen den Kugelgrill. Für seinen Kugelgrill nutzte er die Unterseiten zweier Bojen und formte so eine Kugel. In Amerika waren bisher nur Grillkamine aus Ziegeln bekannt. Der neue und mobile Kugelgrill fand sehr schnell Abnehmer und begeisterte die Amerikaner durch die indirekte Grillmethode. Heute wird Edelstahl häufig für die Grills verwendet. Auch Grillzubehör wird von Weber hergestellt.
Outdoorchef Die Marke Outdoorchef gehört der Diethelm Keller Brands AG mit Sitz in Zürich. Die Gründung des Unternehmens geht auf Mike Lingwood zurück, der 1992 seinen ersten Gas-Kugelgrill erfand. Zwei Jahre später gründete er die Outdoorchef Ltd in England. 1998 wurde das Unternehmen an die Intermarketing AG verkauft. 2009 suchte der Inhaber nach einer Nachfolgeregelung und verkaufte Outdoorchef an die Diethelm Keller Brands AG. Noch heute steht Outdoorchef für gute Gas-Kugelgrills. Durch den relativ leichten Aufbau können sie auch als Camping Gasgrill verwendet werden. Viele Modelle sind aus hochwertigem und rostfreiem Edelstahl.
Napoleon Die Firmengeschichte von Napoleon beginnt 1976 mit der Gründung eines Stahlverarbeitung Betriebes Wolf Steel Ltd. durch Wolfgang Schroeter in Barrie, Ontario (Kanada). Damals wurden noch Stahlgeländer hergestellt. Seit 1981 gibt es den Namen Napoleon für Ofenmodelle. Im Bereich des Gasgrills konnte Napoleon mit einem sehr luxuriösen Gourmet-Gasgrill überzeugen. Außerdem sorgte ein spezielles Infrarot-Grillsystem von Napoleon für besondere Grillerlebnisse in Nordamerika. Heute überzeugt vor allem die Napoleon Pro-Serie mit einem edlen Design aus Edelstahl. Natürlich darf auch nicht das richtige Zubehör zum Grillen von Napoleon fehlen.
Landmann Landmann ist ein deutsches Unternehmen aus der Nähe von Bremen. Die Produktion umfasst neben Landmann Gasgrill auch Lavasteingrills und Gasgrillwagen. 1966 hat die Firma angefangen, erste Holzkohlegrills auf den deutschen Markt zu bringen. Mittlerweile umfasst das Angebot von Landmann auch Gartenmöbel und Heizstrahler für den Garten.
Enders Die Enders-Colsman AG wurde 1883 als Metallschmiede gegründet. Der Durchbruch für Enders kam in den 50er Jahren, als Campingkocher zu einem Verkaufsschlager wurde. Mittlerweile ist das Unternehmen vor allem für Grillfans ein Begriff. Die Auswahl an Gasgrills ist bei Enders sehr groß und neben den Profi-Gasgrills gibt es auch günstige Einsteigermodelle. Meistens aus Edelstahl, so dass sie nicht rosten können.
Cadac Die Cadac – die Commercial And Domestic Appliance Company – verfügt über ein umfangreiches Sortiment an Outdoor-Artikeln. Die Firma selbst begann in den 1950er Jahren mit der Herstellung von Gasflaschen. In den folgenden Jahren wurde die Produktpalette von Cadac auf Lampen, Kocher und Grills erweitert. Neben normalen und einfachen Gartengrills, kann man auch Kugelgrills erwerben, die als Camping Gasgrill verwendet werden können.
Cramer Die Firma Cramer hatte bisher ein recht beeindruckendes Sortiment an Outdoor-Zubehör. Bei den Gasgrills konnte Cramer mit seinen speziellen Koffergrills überzeugen. Sie waren die idealen Camping-Gasgrills. Leider werden sie nicht mehr hergestellt.
Kingstone Kingstone wird hauptsächlich von Bauhaus vertrieben und gilt als eine Eigenmarke des Baumarkts. Derzeit befindet sich die Kingstone Gasgrillküche Rock 300 für 500 € im Angebot. Auch wenn man nicht viel über die Marke Kingstone sonst sagen kann, das System von 3 unterschiedlich regelbaren Brennern ist durchaus hochwertig.
Barbecook Barbecook ist eine Marke des belgischen Unternehmens SAEY Home & Garden. Das Unternehmen stellt auch Öfen her. Da Barbecook jederzeit ein umfangreiches Grillvergnügen gewährleisten will, gibt es ein umfangreiches Sortiment an Grills. Neben Tischgrills, Schwenkgrills und Holzkohlegrills führt das Unternehmen auch Gasgrills und Barbecue Smoker im Angebot. Barbecook produziert seit 1985 auch Grills. Das Zubehör darf natürlich auch nicht fehlen.
Tepro Die Firma Tepro steht für Outdoorartikel jeglicher Art. Auch normales Camping-Zubehör wir angeboten. Neben den Grills werden auch Garten- und Gewächshäuser hergestellt. In dem Bereich der Grillgeräte kann Tepro mit elektrischen Tischgrills, Holzkohlegrills, Gasgrills und Schwenkgrills überzeugen.

4.2. Wichtige Modelle von Weber

weber-gasgrill-q-300

Einer der besten Gasgrills von Weber.

Der Hersteller Weber-Stephen Products LLC bietet eine reichhaltige Auswahl an Grillgeräten. Damit Sie einen kleinen Überblick über die jeweiligen Produkte erhalten, werden hier die wichtigsten Modelle kurz vorgestellt.

Weber bietet sehr viele Produkte im Bereich Gasgrill an. Preislich richten sie sich eher an Profis als an normale Grillfans. Neben den Grillstationen, die den Namen Weber Spirit tragen, gibt es auch hochwertige Tischgrills. In diese Kategorie fallen die Geräte Weber Q 120, Q 100, Q 200, Q 220, Q 300 und Q 320. Während die ersten Modelle von Weber der Q 120, Q 100, Q 200 und der Q 220 mittlerweile nicht mehr hergestellt werden, erfreuen sich der Q 320 und Q 300 großer Beliebtheit. Unterschied zu den Vorgängern ist, dass der Weber Gasgrill nun über ein Gestell mit Rollen verfügt. Vom Preis her muss man mindestens 500 € für diesen Mini-Gasgrill einplanen. Der Weber Q 320 hat ein Grillrost von 63 x 45 cm und ist relativ groß. Da die älteren Modelle auch mit 450 g Gaskatuschen genutzt werden konnten, waren sie auch als Camping Gasgrill gut geeignet. Bei den neueren Geräten ist dies nicht möglich. Durch das neue Gestell mit Rädern überzeugt er auch als Gartengrill, der schnell transportiert werden kann.

Der Weber Onetouch gehört zu den hochwertigen Holzkohlegrills des Herstellers. Auch wenn es sich um Kugelgrills aus Edelstahl handelt, muss man wenigstens 200 € für einen solchen Grill einplanen. Besonderheit bei der Onetouch Serie ist, dass auch ein Pizzastein mitgeliefert wird, so dass Sie Ihre Pizza auch indirekt im Grill garen können. Als amerikanischer Hersteller darf natürlich eine große Auswahl an Barbecue Smokern nicht fehlen. Die Weber Smokey Joe Grills sind für jedes BBQ geeignet und sorgen für den besonders rauchigen Geschmack des Steaks. Natürlich sind die Smoker nicht Gasbetrieben.

5. Häufige Fragen

Für besonders eilige Nutzer beantworten wir an dieser Stelle die wichtigsten Fragen zum Thema Gasgrill.

5.1. Wohin kommen die Lavasteine beim Gasgrill?

Über den Brennern befindet sich ein spezielles Lavasteinrost, auf dem die Lavasteine bei einem Lavastein-Gasgrill platziert werden müssen. Das Funktionsprinzip geht davon aus, dass die Lavasteine von dem Brenner erwärmt werden und durch die Wärme der Lavasteine das Fleisch gleichmäßig gegrillt wird. Es gibt auch Gasgrills, bei denen die Wärmeverteilung über Metallstäbe oder Keramik erfolgt.

Gasflasche für Gasgrill

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5.2. Mit welchem Gas kann ich einen Gasgrill heizen?

Die meistens Gasgrills sind für Propan oder Butan ausgelegt. 5-11 kg Gasflaschen kann man an jeder Tankstelle erhalten. Etwas günstiger ist der Kauf im Internet, allerdings ist die Rückgabe der Flasche etwas schwieriger.

5.3. Wozu brauche ich einen Seitenbrenner?

Zum normalen Grillen von Steaks oder Bratwürsten sind Seitenbrenner nicht notwendig. Falls Sie allerdings ein richtiges BBQ veranstalten wollen und auch Rezepte für diverse Soßen haben, können Seitenbrenner zum Kochen und Warmhalten sehr gut geeignet sein. Auch ein Chili lässt sich sehr leicht damit zubereiten. Seitenbrenner werden von Menschen benötigt, die eine richtige Outdoor-Küche haben möchten.

5.4. Wie lange hält eine Gasflasche?

Im Normalfall verbraucht ein Gasgrill 0,08 kg Propangas pro Kilowatt und Betriebsstunde. Die Berechnung gibt nur eine Faustregel bei Vollastbetrieb wieder. Wenn Sie eher niedrige Temperaturen für ein BBQ bevorzugen, kann die Gasflasche auch länger halten.

5.5. Wie lange muss man einen Gasgrill vorheizen?

Der große Vorteil eines Gasgrills gegenüber Holzkohle- und Elektrogrills ist natürlich, dass er nicht sehr lange vorheizen muss. In der Regel reicht es, wenn Sie 10 Minuten für die Erreichung der richtigen Temperatur einplanen. Selbst wenn Sie die höchste Temperatur erreichen wollen, ist der Gasgrill spätestens nach 10 Minuten einsatzbereit.

5.6. Was ist der Unterschied zwischen direktem und indirektem Grillen?

Beim direkten Grillen liegt das Fleisch oder Gemüse direkt über der Heizquelle. Durch die sehr hohen Temperaturen (bis zu 270°C) ensteht auf dem Grillgut eine Kruste. Beim indirekten Grillen wird das Fleisch bei mittlerer Temperatur (130 – 220°C) gegart. Da sich das Grillgut nicht direkt auf der Hitzequelle befindet, sondern nur von warmer Luft umströmt wird, muss der Grill geschlossen sein. Das Fett kann in einen Auffangbehälter tropfen. Für diese Grillart sind Gasgrills ausgelegt. Da kein Fett verbrennen kann, entstehen keine krebserregende Stoffe. Das Sizzeling stellt eine besondere Art des direkten Garens dar. Einige Gasgrills haben Keramikbrenner, die kurzzeitig Temperaturen von 800°C erreichen. So enstehen schnell Röstaromen an der Oberfläche ohne den eigentlichen Garvorgang zu verändern.

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