Das Wichtigste in Kürze
  • Lavasteingrills zählen, je nach Heizart, zur Kategorie der Gas- oder Elektrogrills, wobei die gasbetriebenen Varianten am häufigsten im Privatgebrauch genutzt werden. In unserem Lavasteingrill-Vergleich haben wir uns daher ausschließlich Gasgrills näher angesehen.
  • Das Grillgut wird mittels glühender Lavasteine gegart, die in einer Schale unter dem Grillrost bzw. der Grillplatte liegen.
  • Lavasteingrills sind günstig für Nutzer, die keinen eigenen Garten haben, da bei dieser Art von Gasgrill keine Rauchentwicklung stattfindet, die die Nachbarn stören könnte.

grilltisch

Grillen ist in Deutschland so etwas wie ein Volkssport: Sage und schreibe 87 Prozent der Deutschen geben an, gern zu grillen. Und jeder sechste Bundesbürger lässt sich davon nicht mal von schlechtem Wetter oder kalten Temperaturen abhalten und grillt zu jeder Jahreszeit.

Und während Holzkohlegrills immer noch die bevorzugte Variante innerhalb der Bevölkerung darstellen, holen auch Elektro- und Gasgrills immer weiter auf. Dank dieser Entwicklung werden auch Lavasteingrills immer beliebter unter passionierten Freiluft-Brutzlern. Doch was zeichnet die Gargeräte mit den Vulkaniten als Wärmespender aus?

Wir sind der Frage auf den Grund gegangen und haben in unserem Lavasteingrill-Vergleich 2020 die beliebtesten Gasgrills mit Lavasteinen unter die Lupe genommen, auf Herz und Nieren geprüft und die wichtigsten Kaufkriterien für Sie zusammengetragen, damit Sie Ihren persönlichen Lavasteingrill-Testsieger küren können.

1. Was ist ein Lavasteingrill?

Was ist Lava überhaupt?

Bei Lava denkt man sofort an ausbrechende Vulkane, große Hitze und spannende Dokumentationen auf Arte. Der Begriff Lava bezeichnet flüssiges Gestein, so genanntes Magma, das aus einem Vulkan an die Erdoberfläche gelangt ist.
Durch den extremen Temperaturabfall zwischen dem Vulkaninneren und der kühlen Luft erstarrt die flüssige Masse sehr schnell zu einem porösen Gestein, das durch seine zahlreichen Lufteinschlüsse Wärme ideal speichern kann.

Der Name klingt exotisch und nach einer sehr urtümlichen Variante des Grillens. Letzteres trifft in jedem Fall zu, denn bereits das Volk der Maya wusste, wie man sich die perfekten Wärmeleiteigenschaften von vulkanischem Gestein zunutze macht, um Nahrung zu garen.

Ein moderner Lavasteingrill nutzt diese Eigenschaft ebenfalls: mit Gasbrennern oder elektrisch betriebenen Heizspiralen werden die Steine erhitzt, sodass das Grillgut auf dem Rost über den heißen Steinen gart. Ein Lavasteingrill ist also nichts anderes als ein Gasgrill bzw. ein Elektrogrill, der seine Hitze indirekt durch Lavagestein an Fleisch, Gemüse und Grillkäse weiterleitet.

2. Grillen mit Lavasteinen: Wie funktioniert das?

Das Funktionsprinzip eines Grills mit Lavasteinen ist eine Art Hybrid aus Holzkohlegrill und Elektro- bzw. Gasgrill. Das Grillgut wird, ähnlich wie beim Holzkohlegrill, durch Gluthitze unterhalb des Grillrosts gebraten. Dabei kommen statt normaler Holzkohle Lavasteine zum Einsatz, die, anders als der hölzerne Brennstoff, nicht selbst entzündet werden, sondern durch einen Gasbrenner oder eine elektrische Heizschlange von unten erhitzt und zum Glühen gebracht werden.

Das hat den erfreulichen Nebeneffekt, dass sich kein Rauch entwickelt, der die Nachbarn stört. Sie können Ihren Lavastein-Grill also durchaus auch auf dem Balkon oder in einer gut belüfteten Küche einsetzen.

Tipp: Einige Hersteller verbauen Deckel über dem Grillrost oder bieten sie gesondert als Zubehör an. Bei geschlossenem Deckel garen vor allem Fleisch und Fisch gleichmäßiger. Durch diese schonende Garmethode bleibt das Grillgut außerdem schön saftig.

Für den Privatgebrauch, so zeigen viele Lavasteingrill-Tests, sind Modelle üblich, bei denen das Gestein mittels Gasflamme erhitzt wird. Im Gastronomiebereich werden sowohl Gas- als auch Elektro-Lavasteingrills benutzt. Welche Vor- und Nachteile beide Heizmethoden gegenüber traditionellen Holzkohlegrills haben, sehen Sie hier in der Übersicht:

  • keine Rauchentwicklung
  • heizen sehr schnell auf (ca. 10-15 Minuten)
  • Temperatur kann gezielt eingestellt werden
  • Hitze wird gleichmäßig verteilt und hält lange vor
  • Gas ist günstiger als Holzkohle
  • Grillfläche leicht zu reinigen
  • gilt als gesünder
  • typisches Grillaroma fehlt
  • Fettreste auf Lavasteinen lassen sich nur schwer entfernen
  • Grill und Gasflaschen sind relativ schwer und sperrig

Tipp: Wenn Sie keinen Holzkohlegrill benutzen möchten, aber dennoch nicht auf das rauchige Aroma verzichten wollen, können Sie für Ihren Lavasteingrill spezielle Holzpellets oder -chips kaufen, die das Raucharoma imitieren. So kommen alle Grillfans auf ihre Kosten!

3. Welche Kaufkriterien sind bei einem Lavasteingrill-Test entscheidend?

Damit Sie den besten Lavasteingrill für Ihre Bedürfnisse finden, gilt es, sich vor dem Kauf einige Gedanken zu machen: wie viele Gäste wollen Sie mit leckerem Grillgut beglücken? Wer bedient den Grill hauptsächlich? Legen Sie Wert auf umfangreiches Zubehör? Die wichtigsten Fakten haben wir in einer Kaufberatung mit einigen guten Tipps aus verschiedenen Lavasteingrill-Tests kombiniert und für Sie zusammengefasst.

3.1. Feuer und Flamme: Anzahl der Brenner und ihre Leistung

pizzaofen

Die Brenner befinden sich unterhalb der Lavasteine, getrennt durch eine Abdeckung.

Allgemein gilt: je mehr Gasbrenner ein Lavasteingrill hat, desto höher ist seine in Watt angegebene Leistung. Diese liegt bei den Modellen im Vergleich zwischen etwa 3.000 und 9.000 Watt. Das genügt, um Grillgut für 4 bis 8 Personen zugleich zu grillen.

Außerdem unterscheidet man in Haupt- und Seitenbrenner: während die Hauptbrenner zuständig sind für das Erhitzen der Lavasteine, befindet sich der meist etwas schwächere Seitenbrenner links oder rechts neben der Grillfläche. Mit dieser zusätzlichen Kochfläche können Sie beispielsweise nebenbei Saucen zubereiten oder Lebensmittel garen, die nicht auf den Grill sollen.

Hat ein Grill einen Seitenbrenner, wird die Gesamtanzahl der Brenner so angegeben: Anzahl der Hauptbrenner + Seitenbrenner, also zum Beispiel 3+1.

Achtung: Mehr Leistung bedeutet nicht gleich bessere Hitzeentwicklung: Grills mit Deckel heizen generell schneller und besser auf als Modelle ohne Abdeckung über dem Grillrost. Achten Sie beim Kauf also nicht nur auf die Leistung, sondern auch darauf, ob eine Haube für die Grillfläche inklusive ist.

3.2. Genug für alle: Größe der Grillfläche

Hinsichtlich der Frage, wie viele Personen Sie zum Grillen einladen, ist die Größe der Grillfläche ähnlich wichtig wie die Leistung der Brenner. Denn eines ist klar: je mehr Platz Sie für Steaks, gefüllte Champignons und Lachsfilets auf Ihrem Lavasteingrill haben, desto mehr Leute werden gleichzeitig satt. Für 2 bis 4 Personen reicht eine Fläche von etwa 30 x 35 Zentimetern oder 1.100 bis 1.500 Quadratzentimetern aus. Haben Sie tendenziell mehr Gäste im Haus, sollte die Grillfläche mindestens 45 x 40 Zentimeter oder 1.800 Quadratzentimeter messen.

3.3. Sicherheit geht vor: die Piezozündung

Piezozündungen: Lasst die Funken sprühen!

Im Jahre 1880 entdecken die Gebrüder Curie, dass bestimmte Arten von Quarzkristallen auf mechanische Verformung mit einem Funkenschlag reagieren. Dies wird auch als Piezoeffekt bezeichnet und ist aus der modernen Industrie kaum mehr wegzudenken. Piezozündungen verformen auf Knopfdruck mit einem winzigen Stößel ein Stück Quarzkristall oder Keramik, sodass ein Funke entsteht, der wiederum eine Flamme entzündet. Man findet sie in Feuerzeugen, Gasheizungen, Lötkolben, Heizstrahlern und vielem mehr.

Eine Grillparty ist immer wieder ein schöner Anlass, an dem Freunde und Familie zusammenkommen. Doch heiße Kohlen und offene Flammen haben ein hohes Gefahrenpotential, besonders wenn Kinder in der Nähe sind. Lavastein Gasgrills sind daher wesentlich ungefährlicher als beispielsweise ein Dreibein Grill mit Holzkohlebefeuerung. Die Gasflamme liegt dank einer Abdeckung nicht frei, sondern verteilt ihre Hitze indirekt an die Lavasteine.

Auch das Entzünden der Gasflamme funktioniert dank einer Piezozündung sicher, nicht nur bei unserem Lavasteingrill-Vergleichssieger, sondern bei allen Modellen in unserem Vergleich. Bei dieser Art von Zündung sorgt ein kleiner Funke nahe der Düse der Gasflasche dafür, dass sich das ausströmende Gas entzündet. Sie müssen also nicht umständlich mit Feuerzeug oder Streichholz hantieren, um den Grill in Gang zu bekommen, was den Lavagrill wesentlich sicherer macht als den Kohlegrill.

3.4. Feine Extras: Zubehör für den Lavasteingrill

Zubehör rund um das Thema Grillen gibt es natürlich mehr als genug. Namhafte Marken wie Weber, Enders, Campingaz oder Tepro bieten neben Standardzubehör wie Grillzangen oder Grillbesteck viele zusätzliche Accessoires in ihren Onlineshops an. Doch was davon ist wichtig und womit können Sie Ihren Lavasteingrill noch besser und vielseitiger machen? Wir haben die nützlichsten Utensilien für Sie zusammengetragen:

  1. Abdeckhauben: Wenn Sie einen Lavasteingrill kaufen, sollten Sie darauf achten, dass eine solche wasserabweisende Haube mitgeliefert wird oder vom Hersteller direkt lieferbar ist. Sie schützt den Grill vor der Witterung, wenn Sie keinen Platz zum Unterstellen haben.
  2. Warmhalterost: Diesen zusätzlichen Rost montieren Sie über dem eigentlichen Grillrost, um fertiges Grillgut vor dem Anbrennen zu bewahren.
  3. Thermometer: Falls nicht schon eines in der Abdeckung verbaut ist, sollten Sie dennoch ein Thermometer griffbereit haben, besonders wenn Sie größere Fleischstücke grillen möchten. So finden Sie leichter die perfekte Gartemperatur und verhindern, dass das Fleisch trocken wird.
  4. Räucherchips oder -pellets: Um auch beim Gas-Grill den authentischen Grillgeschmack zu erzielen, reicht es, eine Handvoll Chips oder Pellets in eine hitzefeste, perforierte Box zu den glühenden Steinen zu legen. Das bringt Raucharoma ohne Qualm.
  5. Pizzastein: Damit machen Sie mit wenigen Handgriffen aus Ihrem Grill einen Pizzaofen.

4. Was sind die besten Pflege- und Reinigungstipps für dauerhaften Grillgenuss?

Teil des Grills empfohlene Reinigungsmittel Vorgehen
Grillrost & Grillplatte
  • Wasser und Zeitungspapier
  • Speiseöl für Nachbehandlung
  • Wickeln Sie den Rost bzw. die Platte in Zeitungspapier und befeuchten Sie es gut.
  • Lassen die das Paket über Nacht im Gras oder verpackt in einem Müllbeutel liegen.
  • Der Schmutz lässt sich am nächsten Tag mit einem Tuch leicht abwischen.
  • Ölen Sie die Platte bzw. den Rost danach mit einem geschmacksneutralen Speiseöl ein.
  • Teile aus Gusseisen können am Saisonende mit hohen Temperaturen ausgebrannt werden.
Lavasteine
  • Wasser und Essig
  • alter Kochtopf
  • Geben Sie die Steine in den Topf und bedecken Sie sie mit Wasser.
  • Geben Sie nun etwas Essig hinzu und kochen alles auf.
  • Wenn die Steine wieder eine schöne Färbung haben, sind sie sauber.
  • Die Reinigung ist ein bis zwei Mal pro Jahr nötig.
  • Wechseln Sie die Steine nach jeder Saison aus.
Seitenbrenner
  • Metallputzschwamm und Wasser
  • für Angebranntes: seifiges Stahlwollkissen und Wasser
  • Entfernen Sie den Aufsatz über dem Brenner und reinigen Sie ihn mit dem Metallputzschwamm.
  • Bei Eingebranntem benutzen Sie stattdessen ein Stahlwollkissen.
Abdeckung & Grilltisch
  • Schwamm und Allzweckreiniger
  • Fettlöser bei hartnäckigen Flecken
  • Wischen Sie alle übrigen Teile mit einem feuchten Schwamm und etwas Allzweckreiniger ab.
  • Spülen Sie Reste des Reinigers mit etwas Wasser ab.
  • Bei hartnäckigen Fettflecken lohnt sich ein Fettlöser.

5. A la plancha – Grillen auf Spanisch

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Grillen auf Spanisch: Plancha statt Grillrost.

Für einige Produkte in unserem Lavastein-Gasgrill-Vergleich sind ergänzend zum klassischen Grillrost auch Grillplatten, sogenannte Planchas, erhältlich. A la plancha kommt aus dem Spanischen und bedeutet lediglich gegrillt.

Doch die Spanier haben da so ihre ganz eigene Methode: eine dünne Platte aus Edelstahl oder Gusseisen wird beispielsweise auf einem Edelstahlgrill mit Gasbrennern auf über 300°C erhitzt und dann zum Braten kleiner Meeresfrüchte oder Gemüseteile benutzt. Regelmäßiges Übergießen des Grillgutes mit Marinaden oder Alkohol gehört ebenfalls dazu.

Mit dieser Methode fällt nichts vom Grillgut durch die Stäbe des Rosts und auch Fett oder Würzsoßen tropfen nicht herunter. Insgesamt gehört die Zubereitung von Speisen auf einer Plancha damit zu den gesündesten Grillvarianten.

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6. Grillen auf dem Balkon – Darf man das?

Landmann Grill

Pizza vom Grill: ein Highlight für jede Gartenparty.

Nicht jeder hat das Glück, seine Leidenschaft fürs Grillen im eigenen Garten ausleben zu können. Manchmal muss es eben der Balkon oder die Terrasse tun. Aber: ist das überhaupt legal? Ganz einheitlich sind die gesetzlichen Regelungen dazu nicht. Der Deutsche Mieterbund hat die wichtigsten Fakten kurz zusammengefasst:

  • Grundsätzlich ist jedem das Grillen auf dem eigenen Balkon oder der Terrasse erlaubt, ohne dass eine Gesetzeswidrigkeit vorliegt.
  • Ausnahmen gibt es jedoch trotzdem: wenn das Grillen auf Balkonien laut Mietvertrag nicht erlaubt ist, müssen Sie sich daran halten oder der Vermieter kann Sie abmahnen oder den Vertrag kündigen.
  • Wenn Rauch in die Wohnung der Nachbarn zieht und die Bewohner wesentlich beeinträchtigt, droht ein Bußgeld.

Insgesamt kommt es also darauf an, dass Sie die Geduld Ihrer Nachbarn nicht übermäßig mit häufigen Grillabenden strapazieren und vorher den Mietvertrag genau prüfen. Unerwünschte Rauchentwicklung und Grillgerüche können Sie auch leicht verhindern, indem Sie anstelle eines Holzkohlegrills oder eines Barbecue Smokers einen Elektro- oder Gasgrill mit Grillschalen auf dem Rost benutzen.

Tipp: Die Rauchentwicklung lässt sich auch bei Holzkohlegrills gut vermeiden, indem Sie indirekt grillen. Dafür schieben Sie die Grillkohle etwas auf die Seite und platzieren das Grillgut auf dem Rost über der frei gewordenen Fläche. Kommt nun noch ein Deckel obendrauf, garen Fleisch und Fisch perfekt, ohne dass Rauch entsteht.

7. Was sagt die Stiftung Warentest zu Lavasteingrills?

Einen ausführlichen Lavasteingrill-Test hat die Stiftung Warentest bisher nicht vorgenommen, dafür gibt es aber einen Schnelltest eines Landmann Gasgrills. Ein umfangreicher Test zum Thema Grillanzünder zeigt jedoch, dass chemische Anzünder oder auch mechanische Methoden wie beispielsweise Grillkamine einige Nachteile haben. Das heißt: mit einem Gasgrill mit Lavasteinen sind Sie auf der sicheren Seite.

8. Fragen und Antworten rund um das Thema Lavasteingrill

8.1. Wie lange muss ein Lavasteingrill vorheizen?

Bei den Modellen in unserem Lavasteingrill-Vergleich geht das Vorheizen sehr schnell und dauert etwa 10 bis 20 Minuten. Die kurze Vorheizzeit ist beim Lavasteingrill von Vorteil und erspart das langwierige Vorglühen der Holzkohle, das bei Kugelgrills oder BBQ Grills durchaus üblich ist.

8.2. Wie oft muss ich die Lavasteine wechseln?

Landmann Gasgrill

Für das perfekte BBQ sollten die Lavasteine regelmäßig gewechselt werden.

Das hängt auch davon ab, wie häufig Sie Ihren Lavasteingrill benutzen. Einmal pro Saison ist ein Wechsel Pflicht, wenn Sie zwei bis drei Mal pro Monat grillen. Nutzen Sie den Grill das ganze Jahr über, sollten Sie die Steine zwei Mal tauschen, da das Fett, das aus dem Grillgut auf die Steine tropft, im schlimmsten Fall übel riecht oder zu schimmeln beginnt.

8.3. Wie heiß wird so ein Lavasteingrill?

Wird der Grill richtig aufgeheizt, kann er durchaus Temperaturen zwischen 300 und 400°C erreichen. Zum Vergleich: ein Kontaktgrill schafft ähnlich hohe Temperaturen, Holzkohle liegt mit 600 bis 800°C noch weit darüber. Durch die Lavasteine wird die Hitze jedoch gleichmäßiger verteilt als bei Holzkohle und das Grillgut verbrennt nicht, sondern gart ebenmäßig.

8.4. Die Gasflasche ist leer. Wo bekomme ich eine neue?

Am einfachsten erhalten Sie neuen Brennstoff für Ihren Grill im Baumarkt. Dort erhalten Sie Flaschen in unterschiedlichen Größen und können den leeren Behälter auch einfach gegen einen vollen umtauschen. Achten Sie vor dem Kauf darauf, ob Ihr Grill mit Propan- oder Butangas betrieben wird! Falls Sie nicht sicher sind, helfen die Mitarbeiter des Baumarkts vor Ort weiter. Wie Sie die neue Gasflasche richtig anschließen, zeigt dieses Video:

8.5. Ist mein Gasgrill auch mit Lavasteinen benutzbar?

Sofern keine spezielle Schale vorhanden ist, welche die Brenner von den Steinen trennt, raten wir davon ab, den einen Gas-Grill mit Lava- oder Keramiksteinen zu befüllen. Im schlimmsten Fall werden die Gasbrenner beschädigt und das Gerät ist nicht mehr sicher für die Benutzung. Möchten Sie nicht extra einen neuen Grill kaufen, informieren Sie sich am besten beim Hersteller, inwiefern Ihr Modell auch mit Lavasteinen verwendet werden kann.