Amazon-Fire-TV Test 2018

Medien-Streaming mit Amazon-Fire-TV und Fire-TV-Stick.

Stream me up, Scotty! Mit den Fire-TV-Geräten räumt Amazon das hart umkämpfte Feld des Online-Streamings gründlich auf. Besonders bequem im Praxis-Test: Apps wie Prime Video, Netflix und Co. sind bereits vorinstalliert. Mit dem Fire-TV-Stick schauen Sie in Full-HD-Qualität, mit der Fire-TV-Box sogar in 4K.

Die Streaming-Geräte schließen Sie per HDMI an den Fernseher an. Zum Betrieb benötigen Sie eine aktive WLAN-Verbindung. Nettes Gimmick: Die mitgelieferten Fernbedienungen beinhalten den Sprachassistent Alexa und lassen sich so per Sprachbefehl steuern. Finden Sie in unserer Test-Tabelle Ihren persönlichen Favoriten und schon heißt es auch für Sie: I have a stream.
Aktualisiert: 27.09.2018
17 von 1 der besten Amazon-Fire-TV im Test

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4,7/5 aus 14 Bewertungen
Amazon-Fire-TV Test
Amazon Fire TV StickAmazon Fire TV Stick
Testsieger Amazon Fire TV Stick
Modell Amazon Fire TV Stick

Testergebnis

Das Qualitätsmanagement für unser Test- und Vergleichsverfahren ist nach ISO 9001 TÜV-geprüft

Kundenwertung
bei Amazon
16213 Bewertungen
Meinung des testenden Redakteurs Die leicht abge­speckte Ver­sion des Amazon-Fire-TV schafft „nur“ Full-HD-Auflö­sung (1080p). Dafür ist der Stick im Hosen­ta­schen­format ultra­kom­pakt und bezieht seinen Strom per USB direkt vom TV. Per­fekt für den Serien-Abend bei Freunden.
Test-Ergebnis: Technische Daten
Gewichtung: 20%
Prozessor MediaTek Quad-Core ARM 1,3 GHz
Interner Speicher 8 GB
Speicher erweiterbar
Grafik-Prozessor (GPU) Ein Chip, der ähnlich wichtig ist wie der Hauptprozessor (CPU), aber ausschließlich Grafik-"Aufgaben" übernimmt. Mali450 MP4
Unterstützte Auflösung 720p und 1080p (HD) bis 60 fps
Für den Betrieb benötigt HDMI-Anschluss, Micro-USB (für Strom)
Teil-Bewertung
Technische Daten

gut
Test-Ergebnis: Schnittstellen
Gewichtung: 25%
Hier sind Steckverbindungen und Funk-Schnittstellen gemeint.
WLAN Drahtlose Netzwerkverbindung (teils auch "WiFi" genannt).
802.11a/b/g/n/ac; Dual­band, 2 Antennen
Bluetooth
Blue­tooth 4.1
SD-Karte
LAN (RJ45) Kabelgebundene Netzwerkverbindung, meist mit den Steckern des Typs "RJ45" realisiert.
HDMI Kurz für "High Definition Multimedia Interface". Diesen Anschuss-Typen haben die meisten modernen TV-Geräte und Medienabspielgeräte. Über diese Schnittstellen werden hoch auflösende Filme, Bilder und Klang übertragen.
Teil-Bewertung
Schnittstellen

mini­ma­lis­tisch
Test-Ergebnis: Bedienung
Gewichtung: 25%
Fernbedienung
Sprachsteuerung
via Amazon Alexa
Teil-Bewertung
Bedienung

sehr gut
Testergebnisse: Mobilität
Gewichtung: 30%
Maße und Gewicht 8,6 x 3 x 1,3 cm
Stromzufuhr USB
(Kabel im Lie­fer­um­fang ent­halten)
Teil-Bewertung
Mobilität

sehr gut
Vor- und Nachteile
  • extrem kom­pakt
  • Strom­zu­fuhr über USB-Port des Fern­se­hers: Kein zusätz­li­ches Gerät nötig
  • gerin­gere Gra­fik­leis­tung und Auflö­sung
Produktdetails Produktdetails
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Vergleich.org Statistiken

Amazon-Fire-TV-Kaufberatung:
So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Amazon-Fire-TV Test oder Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Mit der Fire-TV-Box und dem Fire-TV-Stick hat Amazon zwei multifunktionale Geräte für Streaming und den Allround-Mediengenuss im Angebot.
  • Nach der einfachen Installation lassen sich Medien, die über Amazon gekauft wurden, per Fernbedienung, per Smartphone-App oder mit der integrierten Sprachsteuerung Alexa aufrufen, abspielen und steuern. Auch die Dienste anderer Anbieter sind bereits integriert: Spotify, Maxdome, Netflix und die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen TV-Sender lassen sich durchsuchen und abspielen (wobei natürlich die jeweiligen Abos zu berücksichtigen sind).
  • Während der Fire-Stick ultra-kompakt ist, spielt die Fire-Box Inhalte in der aktuellen Höchstauflösung Ultra-HD ab. Der Stick streamt Serien und Filme bis zum Full-HD-Standard 1080p.

amazon-fire-tv-streaming

Schon seit etwa 2012 zeichnet sich ein Trend ab, der mittlerweile kaum zu übersehen ist und sich mit "streamen statt kaufen" zusammenfassen lässt. Was damals noch etwas sperrig Video-on-Demand genannt wurde, ist mittlerweile unter dem Begriff Streaming in den Alltagswortschatz übergegangen.

Gut 60 % der Deutschen schauen täglich oder fast täglich Serien an. Vorbei sind die Zeiten, als Hollywood-Stars nur im Filmformat zu finden waren und Serien-Darsteller als „Stars zweiter Klasse“ betrachtet wurden. Diese Entwicklung verdanken wir nicht zuletzt Streaming-Giganten wie Amazon und Netflix und populären Serien wie Breaking Bad, Orange is the New Black, The Wire, Mad Men, House of Cards, True Detective, Narcos, Game of Thrones, Mozart in the Jungle und etliche mehr.

Das sogenannte „lineare Fernsehen“, also öffentlich-rechtliche und private Sender, die über Kabel oder Satellit zu empfangen sind, ist zwar noch nicht tot. Dennoch werden immer stärker Online-Mediatheken genutzt, um Inhalte zu beliebigen Zeitpunkten abzurufen.

Nach der sehr einfachen Einrichtung ist es soweit und die Serien- und Filmauswahl erschlägt beim ersten Fire-TV-Test…

Nach der sehr einfachen Einrichtung ist es so weit und die üppige Serien- und Filmauswahl erschlägt Sie beim ersten Fire-TV-Test förmlich.

Grund genug, einen Blick auf Streaming und die notwendigen Geräte zu werfen. In unserer Kaufberatung zum Fire-TV-Test 2018 erläutern wir Ihnen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Amazon-Fire Geräte und zeigen Alternativen auf.

Weitere Amazon-Geräte im Test:

1. Amazon-Fire-TV im Test: Wenn Ihnen Leistung über Mobilität geht

Amazon Fire TV im Unboxing

Die Fire-TV-Box (1. Generation) verfügte noch über SD-Karten- und LAN-Anschluss. In der zweiten Generation sind die Extra-Anschlüsse verschwunden.

Die Amazon-Fire-TV-Box kommt, wie etwa auch die Kindle-Reader, in einem schicken grauen Pappschuber.

Enthalten sind die Set-Top-Box - deutlich kleiner als erwartet im Format einer Zigarrenschachtel - die handliche Fernbedienung samt Batterien sowie ein Netzteil. Alles macht einen soliden und wertigen Eindruck.

An die Steckdose angeschlossen und in unmittelbarer Nähe zum Fernseher platziert, wird die Rückseite in Augenschein genommen. Prompt offenbart sich ein kleiner Makel: Ein HDMI-Kabel ist nicht im Lieferumfang enthalten. Einen kurzen Ausflug zum Elektrofachmarkt werden Sie also nicht umgehen können, es sei denn, Sie haben ein Ersatzkabel übrig bzw. bestellen gleich eins mit.

1.1. Die Inbetriebnahme könnte einfacher kaum sein

Eingabe der Mail-Adresse

Die Passwort-Eingabe mit der Fernbedienung erinnert ein wenig an das Prozedere der Spieler-Namen-Eingabe bei Videospielen.

Kaum sind elektrischer Anschluss und HDMI-Kabel verlegt, kann die Installation beginnen. Und die ist erfreulich simpel. Das WLAN muss ausgesucht und die Verbindung mit dem entsprechenden Passwort legitimiert werden. Fertig.

Achtung: Sofern man Fire-TV oder Fire-TV-Stick nicht als “Geschenk” bestellt, bereitet Amazon das Gerät vor dem Versand bereits für den Kunden vor: So ist der eigene Amazon-Account bei der Inbetriebnahme schon eingerichtet und - falls noch kein Prime-Account vorhanden - der Probemonat für diese Dienst aktiviert.

Die Menüführung ist selbsterklärend, wenn auch auf den ersten Blick ein bisschen überladen.

Schon erscheinen Tipps zur Nutzung auf dem TV-Bildschirm. Die Menüführung danach erweist sich als intuitiv zugänglich, die Nutzung der Fernbedienung nach Sekunden als Selbstverständlichkeit.

Scheinen die Hauptmenü-Punkte Startseite, Prime Video, Filme, Serien, Watchlist, Bibliothek, Spiele, Apps, Fotos und Einstellungen zunächst übersichtlich, wird die Vielfalt, die das Angebot mit sich bringt, jedoch auf den zweiten Blick deutlich.

Inhalte und Fire-TV-Apps sind sinnvoll in Kategorien zusammengefasst, beispielsweise die Mediatheken von ARD, ZDF, Red-Bull-TV, Twitch oder Bild-Zeitung unter APPS -> Unterhaltung. Weitere Apps lassen sich manuell installieren.

Mit dem Rad auf der Fernbedienung scrollen Sie durch die Menü-Punkte und Inhalte. Der Knopf in der Mitte dient zum Bestätigen der Auswahl. In den Untermenüs wiederholt sich diese Verfahrensweise. Öffnen Sie einen der Menüpunkte, erscheinen zuvor geöffnete oder empfohlene Inhalte auf der rechten Bildschirmhälfte.

Beim Öffnen eines gewählten Mediums werden Sie nun darum gebeten, den nächsten Schritt zu bestimmen:

  • Jetzt anschauen mit Prime
  • Kaufen (Auflösung und Preis werden angezeigt)
  • Zur Watchlist hinzufügen
  • Trailer anschauen
  • Weitere Möglichkeiten

Nach dem Klick auf “Jetzt anschauen” dauert es nur wenige Sekunden, bis der gewählte Film startet.

Natürlich ist das Tempo abhängig von der Signalstärke und Bandbreite des WLAN oder LAN, des WLAN-Routers und der Internetverbindung.

2. Amazon-Fire-TV-Stick im Test: Wenn Mobilität alles für Sie ist

Der Fire TV Stick im Unboxing

Der Fire-TV-Stick ist kleiner als die Fernbedienung.

Noch viel kompakter kommt der Fire-TV-Stick daher: Im Format einer Kaugummipackung passt der Amazon-Stick in wirklich jede Hosentasche. Wie ein USB-Stick ist er aufgebaut, nur dass statt eines USB-Anschlusses ein HDMI-Stecker die Kopfseite ziert.

Sobald Sie den Fire-TV-Stick in die Rückseite Ihres Fernseher gesteckt haben, fehlt nur noch Strom. Diesen bezieht der Stick entweder per USB-Kabel über einen freien USB-Port des TV-Geräts oder mithilfe des mitgelieferten Netzteils.

Der kompakten Größe geschuldet, hat der TV-Stick keine weiteren Anschlüsse. Bluetooth für die Fernbedienung und WLAN fürs Streaming selbst sind ja mittlerweile “unsichtbar” und ergo im Gehäuse versteckt.

Etwas abgespeckt sind auch die technischen Leistungen dieses TV-Sticks von Amazon gegenüber denen der Set-Top-Box aus demselben Hause (siehe oben). So werden nicht alle Videospiele, die mit der “großen” Box funktionieren, auch mit dem Stick spielbar sein.

Da der Fokus hier ohnehin auf der Wiedergabe von Videos liegt, finden wir das nicht großartig problematisch. „Kleine“ Spiele wie Lego Star Wars oder der Klassiker Tetris schafft aber auch der Amazon-Streaming-Stick.

Ein weiterer Unterschied: Kann die Amazon-Fire-TV-Box Filme in UHD abspielen, ist beim TV-Stick bei 1080p (also Full-HD) Schluss. Was leidenschaftliche Technik-Freunde als handfeste Schwäche begreifen, ist unserer Meinung nach verschmerzbar.

Denn aktuell stehen noch nicht sehr viele UHD-Inhalte online zur Verfügung, und auch bei Weitem nicht jedes TV-Gerät ist derzeit technisch dazu in der Lage, die 3.840 × 2.160 Pixel, die UHD (oder auch 4K genannt) ausmachen, überhaupt darzustellen.

3. Sprachsteuerung dank Alexa: Beide Amazon-Geräte sind auf dem neuesten Stand

Alexa in a Box? Die Amazon-KI, die Sie mit dem Fire-TV-Stick erhalten, gibt es auch in Form eines kompakten Lautsprechers namens Amazon Echo.

Beide Geräte, die Fire-TV-Box und der Fire-TV-Stick, kommen inklusive einer kompakten und hochwertigen Bluetooth-Fernbedienung daher.

In diese ist ein Mikrofon eingebaut, über das sich die integrierte Sprachassistentin, Amazons Dienst namens Alexa, ansprechen lässt.

Das ist erstens super simpel und zweitens extrem effektiv! Drücken Sie die Mikrofon-Taste auf der Fernbedienung, wird Alexa aktiviert und wartet auf eine Frage, zum Beispiel

  • "Wer ist Alex Winter?" - Auf dem TV-Bildschirm erscheint der erste Absatz des Wikipedia-Artikels zum Schauspieler ("Bills und Teds verrückte Reise durch die Zeit").
  • „Filme mit Steven Segal“ - Die komplette Filmografie des Schauspielers ("Ich bin nur der Koch") erscheint, inklusive Cover-Fotos, auf dem Bildschirm.
  • "Zwanzig, fünfunddreißig" - Der aktuelle Film springt zur Marke 00:20:35.
  • „Lego Star Wars“ - Das Lego Star Wars Game wird geöffnet.

Die Sprachsteuerung über Alexas künstliche Intelligenz (KI) funktioniert zugegebenermaßen nicht immer vollständig und perfekt. Die Frage "Wer ist Alex Winter?" führte beispielsweise erst einmal zu einem Wikipedia-basierten Vortrag über den Winter ("Der Winter ist die kälteste der vier Jahreszeiten"). Beim zweiten Versuch wurde weniger genuschelt - schon klappte es. Hier können Sie davon ausgehen, dass Amazons Alexa künftig viel über Updates dazu lernen und somit funktional besser werden wird.

Im Fire-TV-Test: Apps, Spiele, Radio, Filme, Serien … und Cupcakes mit Enie.

Wir haben uns durchgeklickt: Von Apps und Musik-Streaming über Rock Antenne Heavy Metal und Jeremy Clarksons The Grand Tour bis hin zum Lego-Star-Wars-Spiel und Dracula. Abendessen musste ausfallen, das schaffen wir aber Enie.

4. Abofalle und Abo-Fälle: Amazon-Prime, Prime-Video und Instant-Video

Die verschiedenen Typen der Mitgliedschaften bzw. Amazon-Abonnements sind auf den ersten Blick vielleicht etwas verwirrend.

Amazon Prime

Amazon Prime: Nicht nur nützlich für Paketbestellungen.

Um auf die vielfältigen Inhalte - Filme, Serien, Apps und Spiele - zugreifen zu können, benötigt man mindestens das Amazon Prime Abo. Mit den überschaubaren Kosten von 49 € im Jahr kann man dafür fast 2.000 Filme und 400 Serien schauen.

Die Prime-+-Fire-TV-Kosten liegen monatlich also bei etwas unter 5 €.

Amazon Prime Video

Amazon Prime Instant Video

Aufbauend darauf gibt es das Abo Amazon Prime Video, das allerdings unabhängig von Amazon Prime weitere 8 € pro Monat kostet. Dafür berechtigt Prime Video zum Anschauen von 4.300 Filmen und 1.700 Serien.
Instant Video Shop

Amazon ist nicht nur ein Versandhaus, sondern unlängst einer der weltgrößten Video-Streaming-Anbieter.

Alternativ bietet Amazon mit dem Instant Video Shop eine Filmdatenbank von 15.700 Filmen und 1.800 Serien an, die pro geschauter Folge (ab 1 €) gezahlt werden können. Dies funktioniert unabhängig von vorgenannten Abonnements.

Einen Überblick über die Abo-Modelle finden Sie hier.

5. Amazon-Fire-TV als Spielekonsole

Gamecontroller für Fire TV und Fire TV Stick

Das Gamepad für Fire-TV: Wer mag, kann aber auch die mitgelieferte Fernbedienung nutzen. Die Steuerbefehle werden im Startbildschirm der meisten Games erklärt. Vor allem bei simpleren Spielen ist die Fernbedienung ausreichend.

Wer die Fire-Box oder den Amazon-Fire-TV-Stick auch zum Spielen nutzen möchte, kann dafür die mitgelieferte Fernbedienung nutzen: Mit den Richtungstasten und der Auswahltaste können die virtuellen Protagonisten gesteuert werden.

Bei Spielen, die eine komplexere Steuerung voraussetzen - verfügbar sind zum Beispiel GTA San Andreas, Sonic the Hedgehog, The Walking Dead und etliche andere - wird ein Gamepad der Garant für mehr Spaß.

Amazon selbst bietet ein solches an: Der Amazon-Fire-TV-Gamecontroller ist dabei Gamepad und Fernbedienung in einem. So lassen sich nicht nur Games, sondern auch die anderen Streaming-Inhalte steuern.

Lego Star Wars i,m Fire TV Test

Lego Star Wars ist ein Jump-And-Run-Game und lässt sich auch mit der Fernbedienung spielen. Mehr Spaß machen Spiele sicherlich, wenn sie per Gamecontroller gesteuert werden.

Neben einem Kopfhörer-Anschluss fürs stille Spielen ist auch ein Mikrofon für die Alexa-Steuerung an Bord.

Aber auch Gamecontroller anderer Hersteller lassen sich via Bluetooth oder per USB-Kabel mit der Fire-TV-Box bzw. per Bluetooth mit dem Fire-TV-Stick koppeln. So können Sie zum Beispiel auch den Xbox-360-Controller (Microsoft) oder den DualShock 4 BT (Sony) mit dem Fire-TV verbinden. Auch Logitech oder Matricom haben passende Geräte im Angebot.

Auf Alexa muss verzichten, wer einen Gamecontroller eines anderen Anbieters bevorzugt. Die KI-Sprachassistentin ist allein Amazon vorbehalten.

6. Fragen und Antworten zu Amazon-Fire-TV-Stick und der Set-Top-Box

6.1 Was sind die technischen Voraussetzungen für die Amazon-TV-Geräte?

Fire-TVHD-Fernseher mit HDMI-Anschluss
HDMI-Kabel
Highspeed-Internet
Steckdose
Fire-TV-StickHD-TV mit HDMI-Anschluss
Highspeed-Internet

6.2 Gibt es versteckte Kosten?

Bei der Bestellung der Amazon-Fire-TV-Box oder des Fire-TV-Sticks wird automatisch ein Prime-Abo aktiviert. Dieses ist während einer Testphase von 30 Tagen kündbar. Kündigt man nicht, ist es ab dem zweiten Monat kostenpflichtig (49 € pro Jahr). Ein Abo für Prime-Video ist separat abzuschließen. Hier gibt es ebenfalls einen kostenlosen Probemonat. Der Instant-Video-Shop kommt ohne Abo aus - hier zahlen Sie nur die Inhalte, die Sie tatsächlich nutzen.

Tipp: Sie können die Fire-TV-Box bzw. den Fire-TV-Stick auch ohne die Prime-Aktivierung bestellen. Dazu müssen Sie bei der Bestellung nur das Häkchen bei „Das ist ein Geschenk“ setzen.

6.3 Wie installiere ich Amazon-Fire-TV?

Fire TV Stick Test: Zwischen TV und Wand versteckt.

Verschwindend gering sind die Maße des Fire-TV-Sticks: Ein kleiner Verlängerungs-Adapter sorgt dafür, dass der Stick auch auf beengtem Raum, z.B. wie hier zwischen TV und Wand, versteckt werden kann.

Das ist zum Glück richtig einfach:

Die Fire-TV-Box wird einfach per HDMI-Kabel an einen freien HDMI-Anschluss des TV-Geräts angeschlossen und mit dem Netzteil und einer Steckdose mit Strom versorgt.
Den Fire-TV-Stick können Sie einfach in einen freien HDMI-Port stecken, über den USB-Port bekommt der Stick Strom - entweder von einem freien USB-Port des Fernsehers oder mithilfe des Netzteils.

Danach brauchen Sie nur noch den Fernseher einzuschalten und den entsprechenden HDMI-Input auszuwählen.

Auf dem Bildschirm erscheint die Sprachauswahl, danach werden Sie durch die einzelnen Schritte der Einrichtung geführt: Eingabe des WLANs und des Passworts sowie Anmeldung des eigenen Amazon-Accounts. Gegebenenfalls müssen Sie kurz warten: Fire-TV sucht nach Updates und installiert diese automatisch, sofern verfügbar.

Alles geschieht mit der Fernbedienung, die mit den dafür die mitgelieferten AAA-Batterien funktioniert. Das Prozedere ist selbsterklärend und nach wenigen Minuten geschafft, auch wenn die Eingabe längerer Passwörter oder Mailadressen mithilfe der Fernbedienung ein bisschen hakelig ist.

6.4 Kann ich Amazon-Fire-TV auch ohne Prime-Account nutzen?

Ja, prinzipiell schon. Über USB-Sticks oder SD-Karten können Sie auch eigene Medien über die Streaming-Boxen sehen. Auch YouTube und andere Inhalte, beispielsweise die Mediatheken der ARD-Sender, lassen sich ohne Prime-Account ansehen. So kann ein Fire-TV-Stick aus einem älteren Fernseher ohne WLAN einen Smart-TV machen.

Die beste Fire-TV-Ausbeute haben Sie allerdings mit Prime-Account.

Tipp: Nicht vergessen, das Test-Abo zu deaktivieren, falls Sie es nicht nutzen möchten!

amazon-fire-tv-testsieger

Im Vergleich zur ersten Generation ist die Fire-TV-Box der zweiten Generation fast um die Hälfte geschrumpft.

6.5 Was sagt die Stiftung Warentest zu Streaming und Fire-TV?

Die Stiftung Warentest unterzog bereits 2015 die damals aktuellen Versionen beider Geräte einem Schnelltest. Der Fire-TV-Stick wird als "günstige Lösung zum Aufmöbeln des TV" identifiziert und für die einfache Nutzung sowie die gute Grafik gelobt, jedoch in Relation zu Google-Chromecast als weniger vielseitig empfunden.

Auch im Fire-TV-Test wird die Box für die Usability gelobt, angesichts ihres höheren Preises jedoch insbesondere Nutzern, "die bereits eine eigene große Video­samm­lung besitzen oder auch ihre Urlaubs­fotos übers Heimnetz auf den Fernseher bringen wollen … mangels Fähig­keiten zum lokalen Streaming" nicht empfohlen. Hier könne ein echter Smart TV deutlich mehr.

6.6 Welche Alternativen gibt es zum Fire-TV und Fire-TV-Stick?

Abos weiterer Streaming-Anbieter

Die Online-Medien der anderen Streaming-Anbieter (Netflix, Maxdome usw.) sind auch über Fire-TV bzw. Fire-TV-Stick zu erreichen und somit optisch und funktional in das Menü eingebunden. Für die Nutzung der Drittanbieter sind aber natürlich die jeweiligen Abos notwendig; sie sind nicht in der Amazon Prime-Mitgliedschaft enthalten.

Die bekanntesten Alternativen zu Fire-TV sind wohl Googles Chromecast sowie Apple-TV. Letzteres integriert auch andere Apple-Geräte und hat mit Siri auch eine Sprachsteuerung an Bord. Dafür ist Apple-TV mit einem Anschaffungspreis von 150 Euro aufwärts ziemlich teuer und streamt nicht in UHD, sondern lediglich in Full-HD, also 1080p.

Google-Chromecast ist mit einem Preis um die 30 Euro sehr günstig, ist allerdings ausschließlich übers Smartphone oder Tablet zu bedienen. Es bietet außerdem keine Sprachsteuerung.

Viel gesprochen wird in der letzten Zeit über die Nvidia Shield, eine Box, die sich besonders an Gamer richtet, dabei aber gleichfalls das Streaming von Filmen, Serien usw. erlaubt. Die Nvidia Shield ist aktuell mit Abstand die teuerste Streaming Box und kostet rund 220 Euro aufwärts. Dafür ist die Grafik besonders gut und ein Gamecontroller im Lieferumfang enthalten.

Weitere Hersteller sind z.B. Bqeel, Leelbox, ABOX. In unserem Streaming-Box-Vergleich findet sich eine Übersicht.

7. Amazon-Fire-TV-Test 2018: Unser Fazit

7.1. Fire-TV: Ein guter Mittelweg zwischen Google-Chromecast und Apple-TV

Am Ende unseres Fire-TV-Vergleichs lässt sich zusammenfassen: Beide Geräte machen großen Spaß. Und bergen eine gewisse Suchtgefahr.

Fire-TV-Testsieger muss die Set-Top-Box sein, da sie UHD-fähig und mit der großen Anschlussfreudigkeit flexibler ist.

  • 4K Ultra-HD
  • stärkerer Prozessor und GPU
  • mehr Anschlüsse (LAN, USB, Micro-SD)
  • Netzteil notwendig
  • größer als der Stick

7.2. Fire-TV-Stick: Unkompliziert und ultramobil

Mobiler ist dafür der Stick: Er ist mit einem Handgriff vom heimischen TV abmontiert und in der Hosentasche verstaut, wo er zum Serienabend bei den Freunden transportiert werden kann. Dass kein 4K bzw. Ultra-HD hiermit möglich ist, wird man angesichts dessen und in Anbetracht des sehr günstigen Preises verschmerzen können.

  • sehr handlich
  • sehr günstig
  • kein 4K (nur Full-HD)
  • weniger Rechen- und Grafikleistung
  • keine weiteren Anschlüsse für andere Medien
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Kommentare (1) zum Amazon-Fire-TV Test
  1. xxx
    26.09.2018

    Können Sie mir vielleicht kurz erklären wo der Unterschied zwischen chromecast und Fire TV liegt? Das ist doch das selbe nur in gründ, oder?

    LG

    Antworten
    1. Vergleich.org
      26.09.2018

      Guten Tag,

      danke für Ihren Kommentar! Im Prinzip haben Sie Recht: Beide Produkte erfüllen den gleichen Zweck. Sie werden beide per HDMI mit dem Fernseher verbunden und streamen Filme und Serien.

      Aufgrund der Konkurrenz zwischen Chromecast-Hersteller Google und Fire-TV-Hersteller Amazon gibt es auf dem Chromecast keine Amazon-Video-App. Sollten Sie diese nutzen wollen, kommt ein Chromecast also eher nicht in Frage.

      Wenn Sie Android-User sind, kann der Chromecast allerdings mit anderen Funktionen punkten. Inhalte vom Smartphone (oder PC) können mit Google Cast z.B. sehr einfach auf den Fernseher übertragen werden.

      Fürs abendliche Netflixen eignen sich die Produkte beider Hersteller. Die Unterschiede liegen tatsächlich eher im Detail, zu empfehlen sind beide.

      Beste Grüße
      Ihre Vergleich.org-Redaktion

      Antworten

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