Das Wichtigste in Kürze
  • Amazon-Echo ist eine kleine Lautsprecherbox, die auf Ihre Sprachkommandos reagiert. So können Sie zum Beispiel bei Amazon Produkte bestellen, das Licht dimmen oder Musik anfordern.
    Die intelligenten Lautsprecher Echo und Echo Dot sind Amazons Sprachassistenten der Zukunft. Auf den ersten Blick ungleiche Brüder, teilen Sie eine DNA: Vernetzt mit Amazons künstlicher Intelligenz Alexa sind beide praktische Alltagshelfer. Und interessante Spielzeuge.
  • Auf das eigene Amazon-Konto zugreifend, können die Echoes zum Beispiel bereits gekaufte Medien abspielen oder gewünschte Waren bestellen. Drittanbieter stellen alle erdenklichen Apps (hier “Skills” genannt) zur Verfügung, mit denen man auf Radiosender, Informationen aller Art oder sogar auf Sport-Übungen Zugriff hat.
  • Eine große Zahl Hersteller von Geräten für die Haussteuerung binden die Möglichkeit zur Sprachsteuerung über Alexa bereits an. Der Echo kann so in Verbindung mit einem smarten Home-Security-System oder einer Licht- und Heizungssteuerung mehr werden, als “nur” eine Einkaufshilfe und ein Sprachassistent.

Amazon Echo Test

Laut einer Statista-Umfrage finden gut zwei Drittel der Deutschen Home-Automation interessant.

Zwar richtet sich laut einer BDEW-Erhebung besonderes Interesse auf Anwendungen wie medizinische Assistenzsysteme, die Internet-basierte Steuerung der Heizung, der Beleuchtung sowie von Fensterläden ist aber immerhin für gut die Hälfte der Befragten von Interesse.

Dass das Potential von Sprachassistenten wie Amazons Echo, Google Now oder Apple Siri über Entertainmentzwecke hinaus geht, ist vielen noch nicht bewusst. Integrierten Smart-Home-Anwendungen wird schließlich zumindest im Marktausblick von Statista („DMO“) ein schwieriger Start bescheinigt.

Doch das Fundament ist gelegt: Nutzer, die halb weggedreht „OK, Google“ in Richtung U-Bahn-Tür murmeln und ihr Handy nach Einkäufen oder Busverbindungen fragen, kommen langsam im Alltagsbild an. Eine neue Geräte-Kategorie hat damit begonnen, den Markt zu erobern und vereint Sprachsteuerung, Online-Shopping, Medien-Streaming und Smart-Home-Anwendungen.

Amazons smarte Lautsprecher Echo und der kleinere Echo Dot sind hier ganz vorn mit dabei. Warum die Sprachassistenten mehr sind als witzige Spielzeuge oder Musikboxen, was man mit ihnen machen kann und wie schlau Alexa wirklich ist, haben wir ausprobiert.

Doch welches Format ist das richtige für Sie? In unserer Kaufberatung zum Amazon-Echo-Vergleich 2020 fassen wir Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Echo und Echo Dot zusammen.

Weitere Amazon-Geräte im Vergleich:

Amazon Echo und Echo Dot Test

1. Amazon Echo im Vergleich: Was sind die ersten Schritte?

1.1. Die Verpackung

Wie man es von den Amazon-Produkten gewohnt ist, sind bereits die Verpackungen von Echo und Echo Dot kleine Kunstwerke. Höchst trickreich sind diese, beinahe im Origami-Stil, wie ein Falk-Plan zusammengefaltet.

Aus den höchst unterschiedlich dimensionierten Boxen entsteigen höchst unterschiedlich dimensionierte Boxen:

Amazon Echo Unboxing

Amazon Echo im Unboxing.

Der Echo Dot ist etwas größer als ein Eishockey-Puck und wiegt kaum 200 Gramm.
Der Echo hingegen hat mit guten 25 cm Höhe etwa die Maße handelsüblicher Bluetooth-Speaker.

Beide stehen sicher auf einer Gummiunterseite.

Wenige Sekunden nach dem Anschließen des Netzteils meldet sich jeweils Alexas Stimme aus dem Inneren der Speaker: Die Alexa-App möchte auf Ihr Smartphone heruntergeladen werden, damit der Echo eingerichtet werden kann.

Amazon Echo Dot Unboxing

Der kleinere Amazon Echo Dot im Unboxing.

Die Installation und Einrichtung geschieht sowohl auf Android- als auch iOS-Geräten selbsterklärend. Starten Sie die App kurz darauf zum ersten Mal, werden Sie durch eine Installationsroutine geschickt, bei der Sie den Speaker mit dem WLAN und mit dem eigenen Amazon-Account koppeln. Das wars auch schon. Los gehts.

Weitere Spezialgeräte und Nachfolger sind zudem:

  • Amazon Echo Show (mit Display und Touchscreen)
  • Amazon Echo Plus (ZigBee-Smart Home-Hub )
  • die 2. Generation von Amazon Echo

1.2. Umgangsformen beherrscht Alexa

Amazon-Echo-Vergleich

Die neuerste Erfindung von Amazon ist der Alexa Show. Zum ersten Mal gibt es einen Echo mit Display (Touchscreen).

Die Kernkompetenz des Amazon Echo mit seiner künstlichen Intelligenz Alexa ist natürlich das Sprechen – genauer genommen, das Antworten. Und das ist im Jahr 2020 eine nicht zu unterschätzende technologische Herausforderung.

alexa show günstig kaufen

Der Alexa Show mit Display hat durch seinen Touchscreen nur wenige Bedienelemente wie die Lautstärke und das Aus- und Anschalten des Mikrofon.

1.3. Die vielen Fähigkeiten des smarten Speakers

Amazon Echo Installation

Aktuell (Stand: 06.2017) sind etwa 500 Skills für die Echos verfügbar.

Die Möglichkeiten sind immens, nur nicht auf den ersten Blick, zu sehen.

Der Trick ist, die Fülle der Fähigkeiten (bei Amazon „Skills“ genannt) über die Alexa-App zu durchforsten und bei der Gelegenheit zu aktivieren: Hier finden sich die vielen, vielen Apps von Drittanbietern, die eine Einbindung der jeweils eigenen Services in die Sprachsteuerung des Speakers erlauben; darunter nicht nur Anbieter von Rezept-Sammlungen oder Sportübungen, sondern auch Hersteller von Home-Automation, Home-Security-Anwendungen, Licht- und Heizungssteuerung und dergleichen mehr. Dies sollten Sie bei Ihrem Amazon-Echo-Test beachten.

Amazon Echo Spracheingabe mit leuchtendem Ring

Der leuchtend blaue Ring am oberen Rand des Alexa Echo signalisiert: Das Gerät arbeitet gerade.

Viele Skills erfordern einen Account des jeweiligen Anbieters. Beispielsweise muss das Vattenfall-Kundenkonto angegeben werden, wenn man den Vattenfall-Skill nutzen möchte, usw. Um es also ganz klar zu sagen: Amazon Alexa ist nur so gut wie die Funktionen, die ihm wiederum durch die App-Entwickler-Gemeinschaft gegeben werden. Ohne die Möglichkeit von Apps, Alexa in ihre Funktionsweise zu integrieren, kann der smarte Assistent relativ wenig.

  • Hier nur einige Beispiele (von derzeit ca. 500 in Deutschland verfügbaren Skills)
    (Klick zum Öffnen)

    Dienste/Anbieter Beispiel-Befehle
    Musik-Streaming,
    Radio
    Amazon, Amazon Prime Music, Spotify (mit Premium Account), Pandora, Radioplayer, TuneIn Alexa, spiel Musik!
    Alexa, Bohemian Rhapsody!
    Alexa, bitte Jazz!
    Alexa, Radio!
    Alexa, spiel Radioeins vom RBB!
    Hörbücher Amazon, Amazon Prime, Audible, Kindle Alexa, lese [Titel]!
    Haushaltshelfer Küchentimer, Chefkoch.de Rezept des Tages , Bestellservices (Lieferando, Lieferheld, etc.), Saisonkalender Alexa, starte Eierkocher!
    Alexa, Pizza bestellen!
    Alexa, [Artikel] auf die Einkaufsliste!
    Gesundheit und Fitness Fitbit, Pollenwarndienst Alexa, frage Fitbit, was habe ich heute erreicht?
    Alexa, öffne Pollenwarndienst!
    Nachrichten, Infos Ligatabellen, Fußballtermine, NTV, Deutschlandfunk, WDR, BBC World Service, BILD, Abfallkalender, DHL, Börse, Wetterbericht, Stauschau, Drink des Tages, Benzinpreise Alexa, starte meine Zusammenfassung!
    Alexa, frage Abfallkalender, wann die grüne Tonne abgeholt wird!
    Alexa, frage DHL, wo mein Paket ist.
    Reise Carsharing, Verkehrsmeldungen (WDR), MyTaxi, Uber, ÖPNV-Anbieter (BVG, MVG, VRR, etc.), Deutsche Bahn, Kayak, … Alexa, frage Deutsche Bahn nach einer Verbindung von Hamburg nach Berlin.“
    Alexa, frage Kayak, wohin kann ich reisen für 500 Euro?
    Shopping Amazon, Real, Deal des Tages Alexa, was sind die Deals des Tages?
    Alexa, füge […] zum Einkaufswagen hinzu.
    Smart Home und Home Security: Licht, Heizung, Alarmanlage Belkin, WeMo, Philips Hue, Honeywell, Ecobee, Nest, Samsung, ADT, Alexa, Wohnzimmer-Temperatur auf 22 Grad!
    Alexa, Schlafzimmer-Lampen 50 Prozent!
    Alexa, Licht an!
    Alexa, Staubsauger starten!
    Stereo, HiFi Yamaha MusicCast, Sonos Alexa, Musik in der Küche!
    Spiele, Unterhaltung, Sonstiges
    Jeopardy, Städte-Quiz, Gitarren-Stimmgerät, Blumen bestellen, Horoskop, Mit Katzen reden, Entspannende Naturgeräusche, Telefonfinder, This Day in History, … Sprachbefehle sind beim jeweiligen Skill notiert.

2. Shopping mit Alexa: Komfortabel und ohne Risiken?

Was wäre ein Amazon-Assistent ohne die Möglichkeit, bei Amazon selbst zu shoppen? Wer eine Prime-Mitgliedschaft hat, kann sogar dank Amazon Fresh (zumindest bislang in Berlin und Hamburg) auch seinen Wocheneinkauf über die Amazon-Speaker bestellen.

Amazon Echo Einrichtung

Dazu muss im Amazon-Account und in der Alexa-App einiges eingestellt sein:

  • eine deutsche Lieferadresse,
  • eine Zahlungsart, die von einer deutschen Bank ausgestellt worden ist,
  • eine deutsche Rechnungsadresse in den 1-Click-Einstellungen,
  • Spracheinkauf in der Alexa-App muss aktiviert sein.

Um Waren zu bestellen, genügen die Sprachbefehle

  • [Name des Artikels] bestellen! (Bestätigung mit Ja/Nein)
  • [Name des Artikels] erneut bestellen! (Bestätigung mit Ja/Nein)
  • [Name des Artikels] zum Einkaufswagen hinzufügen! (Bestellung über den Desktop-Browser abschließen)
  • Storniere meine Bestellung!

Die Einstellungen können teils auch über die Alexa-App geändert werden.

Zur Sicherheit: Eine Sprachsteuerung kann potenziell leicht ausgetrickst werden. Stellen Sie sich vor, Sie haben Ihr Fenster angekippt und besonders witzige Nachbarn geben in Ihrer Abwesenheit Sprachbestellungen durchs Fenster auf. Oder noch schlimmer: Sie haben Alexa mit dem smarten Türschloss verbunden und Einbrecher bitten Alexa ganz einfach durchs Fenster, die Tür zu öffnen.

Um solche Fälle zu verhindern, existieren Sperrmechanismen. So kann bspw. der Spracheinkauf in der Alexa-App deaktiviert werden. Alternativ kann auch ein Bestätigungscode angefordert werden – der vierstellige Code muss dann laut aufgesagt werden, bevor die Bestellung ausgelöst wird.

Amazon Echo Musikwiedergabe

3. Fragen und Antworten zu Echo und Echo Dot

  • Hört Alexa immer zu?

    Datenschützer sind naturgemäß besorgt, Amazon selbst wiegelt naturgemäß ab.

    Sowohl Echo als auch Echo Dot können über die Mikrofon-Taste auf der Oberseite abgeschaltet werden – dann reagieren die Speaker auch nicht mehr auf das Zauberwort „Alexa“.

    Amazon selbst versichert, dass die Echoes nur den gesprochenen Part nach dem Aktivierungswort aufnehmen. Was die Datenkrake – die Software selbst liegt in der Cloud, den Serverfarmen Amazons – dann mit den Eingaben macht, ist natürlich offen. Klar ist immerhin, dass Amazon die Daten auswertet und so gleich den Alexa-Service verbessert. Ob man dafür die zuhause gesprochenen Worte zur Verfügung stellen mag, ist jedenfalls streitbar. Behalten Sie dies bei Ihrem Amazon-Echo-Test im Hinterkopf.

    Die Stiftung Warentest gibt zu bedenken: „Mit Echo und Echo Dot holen sich Nutzer praktisch eine Wanze in die Wohnung, die Sprachbefehle und Fragen der Nutzer auf Amazon-Server im Internet sendet. Weil biometrische Daten wie die eigene Stimme zunehmend Passwörter ersetzen, sehen wir es als bedenklich an, wenn Stimmbeispiele als Tonaufzeichnung ins Internet gehen.“ Das Problem betrifft naturgemäß alle Spracherkennungssysteme.

    Tipp: In der App kann man das Aktivierungswort übrigens auch zu „Computer“ oder „Echo“ ändern – praktisch, wenn im Haushalt bereits eine Alexa wohnt.

  • Ist ein Prime-Account zwingend notwendig?

    Nein, auch ohne Prime-Account kann man Alexa nutzen. Die meisten verfügbaren Skills, in Deutschland bislang etwa 500 (Tendenz: steigend), werden von Drittanbietern angeboten, die keinen Prime-Account voraussetzen. Auch das sprachbasierte Shoppen auf Amazon ist nicht allein Prime-Usern vorbehalten, das Prime-Abo macht es aber einfacher.
  • Was kann ich mit dem Echo steuern?

    Immer mehr Geräte verschiedener Marken bieten die Möglichkeit der Vernetzung Echo-kompatibler Produkte mit Alexa an, so dass sich etliche Möglichkeiten bieten:

    Hersteller von Geräten der Kategorien Home Automation, Smarthome und Home Security wie beispielsweise Nest, ADT, innogy oder Honeywell haben bereits Alexa-Schnittstellen an Bord. Verknüpft mit dem Echo, kann man per Sprachbefehl entsprechend eingestellte Heizungs-Thermostate, Smart-Light (z.B. Philips Hue LED-Lampen) oder die Alarmanlage inklusive Sicherheitskameras steuern.

    Auch für Garagentore stehen entsprechende Module bereit.

    Ansteckmodule für Kraftfahrzeuge lassen sich an den Motor-Diagnose-Steckplatz anschließen und über Alexa nach dem Benzinstand fragen.

    Mit Yamahas MusicCast-System lässt sich die Spotify- oder Amazon-Music Playliste über eine Multiroom-HiFi-Anlage im ganzen Haus verteilen.

    Neue Smart-TV Geräte von Samsung lassen die Steuerung über Echo und Echo Dot ebenfalls zu.

    Online-Radiosender lassen sich per Spracheingabe auswählen, …

    und Etliches mehr.

  • Was sind die Unterschiede zwischen Echo und Echo Dot?

    Echo Echo Dot
    Gute 25 cm hoch und 1 kg schwer Nur etwa 3,5 cm hoch und 200 g leicht
    Integrierter Woofer und Hochtöner für guten Klang Breitbandlautsprecher
    Kein Audio-Out Audio-Ausgang für Anschluss an die Stereoanlage
  • Wie installiere ich den Echo?

    Sobald der Echo oder Echo Dot mit Strom vom Netzteil versorgt werden und die Alexa-App heruntergeladen ist, wird man durch eine kurze Installations-Routine geleitet, bei der man das WiFi-Passwort und den Amazon-Account eintragen muss. Das ist nach 3 Minuten erledigt und völlig selbsterklärend.
  • Wo finde ich Skills für den Amazon Echo?

    In der Alexa-App für Smartphone, Tablet oder den Laptop sind die verfügbaren Skills nach Kategorien und nach Beliebtheit sortiert. Es sind jeweils Beispiele für verknüpfte Sprachbefehle notiert. Nach dem Antippen von „Skill aktivieren“ dauert es nur einen Augenblick, bis man die neue App nutzen kann.
  • Ist Alexa „schlauer“ als die KI der anderen Marken: Siri, Google Now und Cortana?

    Laut einer Studie der eCommerce-Agentur diva-e und der Hochschule Aalen: Jein.

    „Die höchste Durchschnittspunktzahl in allen Anfragekategorien erzielte Alexa (Amazon), gefolgt von Now (Google) und Siri (Apple), die fast gleichauf lagen, während Cortana (Microsoft) das Schlusslicht bildete. Auch in den Kategorien „Allgemein“ und „Commerce“ punktete Alexa als beste digitale Assistentin. Ging es hingegen um Wissensfragen, schnitt Now am erfolgreichsten ab. Bei „untypischen“ Fragen, die vor allem den Aspekt künstliche Intelligenz testen sollten, kam Cortana auf die höchste Punktzahl, während Alexa und Siri in dieser Kategorie die Schlusslichter bildeten und kaum sinnvolle Hilfe bieten konnten.“

    Auch eine Studie der Agentur Stone Temple (Link zum Original-Artikel) kam zu einem durchwachsenen Ergebnis:

    „Alexa antwortete nur in einem guten Fünftel der Fälle auf die Fragen, wies dabei mit 87 Prozent aber die zweitbeste Quote richtiger Antworten auf. Siri war mit 21,7 Prozent Antworten kaum besser. Den Benchmark liefern die Wissens-Spezialisten von Google: Mehr als zwei Drittel aller Fragen versucht deren smarter Assistent zu beantworten – und liegt in 90 Prozent der Fälle auch noch richtig.“

  • Kann ich mehrere Echos zu einer Multiroom-Anlage zusammenschließen?

    Nein. Bisher kann man zwar mehrere Echoes problemlos über die Alexa-App ansteuern – mehrere Speaker zu einer Multiroom-Audio-Lösung oder zu einer Stereo-Anlage zusammenzukoppeln ist derzeit aber (noch) nicht möglich. Über ein mögliches Software-Update hat sich Amazon noch nicht geäußert, es wird allerdings von Fachmedien erwartet, dass künftige Software-Updates oder Echo-Versionen Netzwerklautsprechern (wie Sonos etc.) in diesem Punkt näher kommen werden.
  • Ich mache kein Online-Shopping, habe kein „Smart Home“ und eigentlich will ich nur Radio hören. Was bringt mir der Echo?

    Besonders für diejenigen, die just auf der Suche nach einem Radio für die Werkstatt, das Atelier oder die Backstube sind, ist der Echo (bei vorhandener Stereo-Anlage, auch der Echo Dot) eine tolle Alternative.

    Die Hände teigig und klebrig, war die Sprachsteuerung („Alexa, lauter!“) ein Segen. Störgeräusche wie die Dunstabzugshaube oder das Klappern von Besteck irritieren Alexa kaum. Mit Sprachbefehlen wie „Nächster Sender“, „Spiel Pink Floyd“ oder „Alexa, nächster Song!“ wird durch die Küchenplaylist navigiert. Das kann auch in Tischlereien, in Autowerkstätten oder Malstuben von Vorteil sein: Überzeugen Sie sich in einem eigenen Amazon-Echo-Test.

4. Keine Kleinigkeit: Wo kommt der Klang her?

Amazon Echo und Amazon Echo Dot im Vergleich

Der Klang wird beim größeren Echo über zwei Membranen und ein Bassreflexgehäuse erzeugt. Der kleinere Echo Dot hat da das Nachsehen – er klingt etwas besser als Laptop-Speaker. Dafür hat er einen Audio-Out, so dass man ihn an eine bestehende HiFi-Anlage anschließen kann.

5. Fazit

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Egal welchen Amazon Echo Sie wählen, das Hauptaugenmerk liegt auf der Sprachsteuerung und dass Alexa mit Ihnen über den Lautsprecher spricht.

Unser Amazon-Echo-Vergleich dürfte gezeigt haben: Die Funktionen und Optionen sind beeindruckend. Obwohl die Performance noch nicht perfekt ist, überzeugen die Möglichkeiten. Um ein allumfassender Lebensassistent zu sein, fehlt es Echo noch an Einbindungsmöglichkeiten, es ist seiner Zeit etwas voraus. Doch die Zeit wird ohne Zweifel kommen.

Die Geräte haben ihre Berechtigung und sind qua ihrer spezifischen Unterschiede für entsprechend verschiedene Einsatzorte gedacht.

Für Medien-Streaming funktionieren beide Echoes – der kleine Dot liefert allerdings nur im Zusammenschluss mit einer brauchbaren Musikanlage guten Sound. Dafür ist er zu einem günstigen Preis zu haben. Für’s Atelier oder die Werkstatt hingegen ist der große Amazon Echo im Vergleich vorne. Der beste Amazon Echo ist also – natürlich – der, der am besten ins bestehende Setup passt. Beachten Sie dies wenn Sie Ihren Amazon-Echo kaufen.