Maria gehört seit 2017 zum Redaktionsteam von Vergleich.org und schreibt vorwiegend über Themen aus dem Bereich Gaming. Sie erstellt als Fachautorin für alle Themen rund um Gaming regelmäßig Produkttests und Produktvergleiche, um Leser:innen dabei zu helfen, das beste Produkt für ihre Bedürfnisse zu finden. Außerdem teilt sie Alltagswissen zu den Haushalts-Themen Küchenwaagen und Mühlen.
Maria ist seit über 20 Jahren Gamerin und Gaming-Journalistin, privat Serienjunkie, dazu Romanautorin und Leseratte und dank eigener Erfahrungen auch in allen psychischen Themen aller Art bewandert.
Ein Akku-Kompressor unterstützt Sie überall dort, wo Luftdruck schnell verfügbar sein soll. Das ist beispielsweise beim Aufpumpen von Autoreifen, Fahrradreifen, Bällen oder kleinen Luftkissen der Fall. Das Gerät eignet sich auch für unterwegs, da durch den Akku kein Stromanschluss nötig ist. Die Preisspanne ist recht groß. Je nach Gerät kosten Akku-Kompressoren meist zwischen 30 und 200 Euro.
So wurde getestet
In unserem Akku-Kompressor-Test überprüfen wir die Geräte auf ihre Leistung. Hierfür erhöhen wir den Druck eines Autoreifens um 0,2 bar. Wir bewerten, wie intuitiv sich die Geräte einstellen lassen, welche Funktionen sie generell anbieten und wie gut sie arbeiten. Auch die Geräuschentwicklung, das Zubehör und die Aufbewahrungsmöglichkeiten spielen im Test eine Rolle.
Testsieger
Xiaomi Portable Electric Air Compressor 2
23988 Bewertungen
Der Xiaomi Portable Electric Air Compressor 2 zeigt im Test die beste Gesamtleistung. Er arbeitet beim Erhöhen des Autoreifendrucks von 2,8 auf 3,0 bar schnell und zuverlässig. Dabei bleibt er mit gemessenen 73 Dezibel vergleichsweise moderat laut. Er lässt sich dank klarer Anzeige, Automatikmodi und praktischer Schlauchlösung sehr intuitiv bedienen. Zubehör und Aufbewahrungstasche ergänzen den positiven Gesamteindruck.
Qualitätssieger
Michelin Akku Mini Kompressor 10 Bar
396 Bewertungen
In unserem Test arbeitet auch der Michelin-Akku-Mini-Kompressor solide. Beim Erhöhen des Reifendrucks arbeitet er zuverlässig, braucht allerdings etwas länger. Er erzeugt zudem etwas mehr Geräusche. Das Display ist gut ablesbar und bietet eine Doppelanzeige (aktueller Wert und Zielwert). Sie können zwischen Bar und PSI wechseln, wobei sich das Gerät die letzte Einstellung nicht merkt.
Einsteiger-Tipp
Osram TyreInflate 2000
613 Bewertungen
Grundsätzlich erfüllt der Osram TyreInflate 2000 seine Aufgabe, zeigt aber im Test einige Schwächen. Er arbeitet beim Erhöhen des Luftdrucks recht langsam, bleibt aber bei der Lautstärke im Mittelfeld. Die helle Anzeige und die praktische Fahrradhalterung überzeugen uns. Der Powerknopf reagiert aber nur schwerfällig, ungenau, teilweise gar nicht. Auch die Klappenlösung für Schlauch und Zubehör sind eher unpraktisch.
Inhaltsverzeichnis
Vergleichstabelle
Testergebnisse
Xiaomi Portable Electric Air Compressor 2
Michelin Akku Mini Kompressor 10 Bar
Osram TyreInflate 2000
Kaufratgeber
Einsatzzwecke: Wofür können Akku-Kompressoren eingesetzt werden?
Druck und Menge: Was bestimmt die Leistung des Kompressors?
Welche Rolle spielen Größe und Gewicht?
Akku-Kompressor kaufen: Welche Kriterien sind außerdem wichtig?
Fragen und Antworten zum Thema Akku-Kompressor
Kommentare
Vergleichstabelle Akku-Kompressor
In unserer Tabelle stellen wir gesammelte Informationen zu Produkten gegenüber, die wir aus Bewertungen, Kundenreviews und Analysen der Produktinformationen ziehen. Von diesen Produkten testen wir selbst zudem mindestens drei Artikel, um Ihnen noch fundiertere Informationen liefern zu können. Die Reihenfolge innerhalb der Vergleichstabelle ändert sich dadurch nicht.
Aktualisiert: 10.01.2026
1 - 8 von 16: Beste Akku-Kompressoren im Vergleich
Preis in EUR
Hersteller
Kundenwertung
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Akku-Kompressor Vergleich
Makita DMP181Z
Vergleichssieger
Einhell Hybrid-Kompressor Pressito 18/25
Preis-Leistungs-Sieger
Michelin Akku Mini Kompressor 10 Bar
Dewalt DCC018N
Einhell Pressito
Abbildung*
Highlight
Highlight
Vergleichssieger
Preis-Leistungs-Sieger
Highlight
Modell*
Makita DMP181Z
Einhell Hybrid-Kompressor Pressito 18/25
Michelin Akku Mini Kompressor 10 Bar
Dewalt DCC018N
Einhell Pressito
Zum Angebot*
Unser Highlight-Produkt wird ermittelt...
Unser Highlight-Produkt wird ermittelt...
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Vergleichsergebnis*
Informationen zur Produktsortierung und Bewertung
Unsere Bewertung
sehr gut
Makita DMP181Z
01/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Einhell Hybrid-Kompressor Pressito 18/25
01/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Michelin Akku Mini Kompressor 10 Bar
01/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Dewalt DCC018N
01/2026
Unsere Bewertung
sehr gut
Einhell Pressito
01/2026
Kundenwertung bei Amazon*
5623 Bewertungen
219 Bewertungen
396 Bewertungen
1636 Bewertungen
5139 Bewertungen
Preisvergleich
Preisvergleich
Preisvergleich
Preisvergleich
Preisvergleich
Preisvergleich
Allgemeines und Leistungsdaten des Akku-Kompressors
Höchstdruck
11,1 bar
11 bar
10 bar
11 bar
11 bar
Fördermenge
22 l/min
17 l/min
8 l/min
14,7 l/min
16 l/min
Inkl. Akku/s Leistung | Kapazität
18 V | 5.500 mAh
Set mit Akku und Ladegerät
7,4 V / 2.500 mAh
separat erhältlich
separat erhältlich
Ausstattungs- und Funktionsmerkmale des Akku-Kompressors
Abschaltautomatik
Beleuchtete Anzeige Display
LCD-Display
LCD-Display
LCD-Display
LCD-Display
LCD-Display
Arbeitsleuchte
Luftdruckeinheiten
PSI, kPa, Bar
PSI, kPa, Bar
PSI, Bar
PSI, kPa, Bar
PSI, kPa, Bar
Abmessungen & mitgeliefertes Zubehör des Akku-Kompressors
Unser Testsieger: Der Xiaomi Air Compressor 2 punktet mit der intuitiven Bedienung
Testsieger
Xiaomi Portable Electric Air Compressor 2
23988 Bewertungen
Wir öffnen die weiße Kartonage des Xiaomi-Kompressors, nachdem wir den Riegel durchbrochen haben. Im Inneren stoßen wir auf mehrere Lagen Karton sowie Zubehör, das sorgfältig in milchiger Folie verpackt ist.
Neben dem Gerät liegen eine kleine Tasche, zwei Serviceblätter, ein USB-Kabel (USB-A auf USB-C) sowie mehrere Ventiladapter bei. Es handelt sich um einen Presta-Ventiladapter und um ein Nadelventil.
Beim Herausnehmen zeigt sich das Gerät selbst sehr hochwertig. Das matte, schwarze Kunststoffgehäuse erinnert mit seiner Form leicht an ein Vorhängeschloss. Es wirkt massiv und absolut klapperfrei. Das schwarze Display ist angenehm groß. Das Zubehör hängt zwar nicht direkt am Gerät, lässt sich aber mit der eingearbeiteten, kleinen Tasche im Beutel dennoch gut transportieren.
Die Folien auf dem Xiaomi-Display, Gehäuse und Schlauch lassen sich sauber entfernen.
Hinweis: Wir haben für unseren Akku-Kompressor-Test bewusst handliche Geräte unter 1 kg geprüft. Schwerere Produkte finden Sie in unserer Vergleichstabelle aber ebenfalls. Diese haben in der Regel eine höhere Fördermenge, sind dafür jedoch nicht so praktisch für unterwegs geeignet.
Der Xiaomi Portable Electric Air Compressor 2 arbeitet im Test zügig und zuverlässig
Im Akku-Kompressor-Test beginnen wir damit, den Xiaomi-Akku-Kompressor betriebsbereit zu machen. Der fest integrierte Schlauch ist direkt zugänglich und lässt sich an einer Seite herausziehen. Das andere Ende bleibt mit dem Gerät verbunden. In dem Moment, in dem wir den Schlauch vollständig herausziehen, schaltet sich der Kompressor automatisch ein. Dadurch sparen wir uns an diesem Gerät ein paar Handgriffe.
Beim Xiaomi-Akku-Kompressor gibt es keine losen Teile, die unterwegs verloren gehen könnten (abgesehen vom Zubehör). Der Schlauch ist fest integriert.
Bevor wir den Druck messen, prüfen wir die Bedienbarkeit des Xiaomi-Akku-Kompressors. Das Display wirkt nicht übermäßig hell, ist aber klar und gut ablesbar. Die großen Zahlen helfen, den Zielwert zu kontrollieren, ohne sich anstrengen zu müssen. Zwischen PSI und Bar können Sie schnell wechseln, kPa steht nicht zur Verfügung.
Die fünf voreingestellten Modi (Fahrrad, Roller, Auto, E-Scooter, Ball) lassen sich leicht auswählen. Zusätzlich steht Ihnen ein manueller Modus zur Verfügung. Für die voreingestellten Modi zeigt das Display voreingestellte Werte an (z. B. 2,5 bar für Autoreifen). Sobald kein Symbol angezeigt wird, arbeiten wir automatisch im manuellen Modus und stellen über Plus- und Minus-Tasten frei jeden gewünschten Wert ein.
Die Akkuanzeige funktioniert anders als bei vielen anderen Geräten. Anstatt mehrere Balken nebeneinander anzuzeigen, wandert der Füllstand Schritt für Schritt nach unten. Die oberste Position bedeutet, dass der 2.000-mAh-Akku ganz voll ist. Danach springt die Anzeige jeweils ein Stück tiefer, bis sie im unteren Bereich anzeigt, dass der Akku fast leer ist. So erkennen wir deutlich, wann der Kompressor bald nachgeladen werden muss. Das ist vor allem deswegen praktisch, weil die Akkuanzeige selbst recht klein ist. Durch die Position der Anzeige lässt sich der Füllstand aber dennoch präzise ablesen.
Der Hersteller verzichtet auf eine Angabe der Fördermenge. Der Höchstdruck liegt bei 10,3 bar.
Für den eigentlichen Test setzen wir den Kompressor an einem Autoreifen an. Der Reifen steht bei 2,8 bar, nachdem durch das Aufstecken etwas Luft entwichen ist. Wir stellen 3,0 bar ein und starten den Vorgang über die Power-Taste.
Der Motor arbeitet sofort, brummt deutlich, aber nicht unangenehm laut. Aus einem Meter Entfernung messen wir 73 Dezibel mit einer Smartwatch. Besonders auffällig ist die Geschwindigkeit: Der Xiaomi erhöht den Druck schneller als andere Geräte.
Während des Befüllens ist das Display stabil ablesbar. Die automatische Abschaltung beendet den Vorgang exakt beim Zielwert. Nach der Befüllung stecken wir den Schlauch wieder in die Halterung, woraufhin das Gerät selbstständig ausgeht. Diese automatische Abschaltung beim Verstauen ist praktisch. So kann verhindert werden, dass das Gerät versehentlich weiterläuft und Energie verbraucht.
Der Akku-Kompressor von Xiaomi lässt sich mittels USB auf der Unterseite aufladen.
Die integrierte Arbeitsleuchte reagiert auf Knopfdruck mit einem sehr hellen Licht, das auch blinken kann. Dadurch bleibt der Kompressor selbst bei schlechten Lichtverhältnissen nutzbar, was vor allem am Straßenrand ein Sicherheitsvorteil ist.
Tipp: Falls Sie stattdessen eine klassische Pumpe für Ihr Fahrrad suchen, finden Sie hier Empfehlungen in unserem Fahrradpumpe-Test.
Xiaomi Portable Electric Air Compressor 2: Kompressor mit intuitiver Bedienung
In unserem Akku-Kompressor-Test zeigt der Xiaomi die stärkste Leistung. Das liegt vor allem an der Kombination aus einer schnellen Befüllung und unkomplizierten Bedienung. Das Gerät schaltet sich beim gewünschten Wert ab und reagiert zudem ohne Verzögerung auf Eingaben. Gerade das Tempo macht den Akku-Kompressor sehr alltagstauglich.
Dazu bietet Xiaomi verschiedene voreingestellte Modi sowie die Möglichkeit, jederzeit auch eigene PSI- und Bar-Werte einzutragen. Der einzige Nachteil ist die Tatsache, dass das Zubehör nicht direkt am Gerät verstaut wird. Hierfür liefert der Hersteller aber einen kleinen Beutel mit integrierter Tasche mit.
Testsieger
Xiaomi Portable Electric Air Compressor 2
23988 Bewertungen
ab 36,00 €
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote
Michelin-Akku-Mini-Kompressor im Test: Intuitive Bedienung mit Doppelanzeige
Qualitätssieger
Michelin Akku Mini Kompressor 10 Bar
396 Bewertungen
Geliefert wird der Michelin-Luftkompressor in einem farbigen Karton, der sich ohne Siegel öffnen lässt. Ein zusätzlicher Karton führt uns zum eigentlichen Kompressor, der zusammen mit Anleitung, Tasche und USB-Kabel (USB-A auf USB-C) zwischen den seitlichen Rändern verstaut ist. Mitgeliefert werden zudem ein Schrader-, Presta- und Balladapter.
Auf den ersten Blick wirkt der Kompressor robust und kompakt. Besonders markant ist jedoch die ergonomische Form. Der untere Handgriff ist so geformt, dass die Finger automatisch eine stabile Position finden. Beim Anheben greifen wir intuitiv richtig zu. Das ist besonders beim Ansetzen am Ventil praktisch. Hinzu kommt die leicht raue Struktur des Materials, die ein Abrutschen verhindert und das Gerät insgesamt sicherer in der Hand liegen lässt. Die Konstruktion macht einen soliden Eindruck, nichts klappert. Das Gerät wirkt wie aus einem Stück gefertigt.
Das Display ist beim Michelin-Kompressor zusätzlich mit einer Folie geschützt, die wir ohne Rückstände entfernen können.
Michelin-Akku-Mini-Kompressor im Test: Keine Speicherung der Werte
Im Test des Akku-Kompressors beginnen wir damit, das Michelin-Modell in Betrieb zu nehmen. Sobald wir den Schlauch nach oben klappen, aktiviert sich das Gerät automatisch. Damit ist ein Handgriff weniger nötig und wir können direkt starten. Gerade bei häufiger Nutzung ist das praktisch.
Die Tastenanordnung ist logisch aufgebaut. Links aktivieren wir das Licht, rechts wechseln wir zwischen Bar und PSI. In der Mitte befindet sich der Powerknopf und mit der oberen und unteren Taste lassen sich die Werte einstellen.
Die Akkuanzeige ist angenehm groß und lässt sich gut ablesen. Das Gerät verfügt über einen 2.500-mAh-Akku.
Interessant ist zudem die Doppelanzeige: Während im unteren Bereich der aktuelle Druckwert erscheint, zeigt ein kleineres Feld oben rechts den Zielwert. Im Test hilft uns diese zweite Anzeige, weil wir auf einen Blick erkennen, was eingestellt ist. Das bietet noch mal eine gute Orientierung.
Auf dem blau beleuchteten Display des Michelin-Akku-Kompressors lesen wir die Werte leicht ab. Die großen Zahlen sind im Hellen wie im Dunkeln klar erkennbar.
Leider setzt das Michelin-Gerät den Zielwert und die Einheit wieder zurück, wenn wir das Gerät einschalten. Sie müssen die gewünschte Zahl und den Wert (standardmäßig immer PSI) daher jedes Mal neu einstellen. Wenn Sie häufiger immer denselben Wert aufpumpen möchten (zum Beispiel Ihre Autoreifen immer wieder auf den Idealwert), dann ist das weniger komfortabel.
Für den Akku-Kompressor-Test setzen wir das Gerät an einem Autoreifen an. Der Anschluss unterscheidet sich deutlich von anderen Modellen. Statt eines Schraubmechanismus verwenden wir hier einen Steckmechanismus mit Riegel.
Wir klemmen den Anschluss auf das Ventil und sichern ihn mit dem Hebel. Das geht schneller als ein Schraubsystem. Es hat aber den Nebeneffekt, dass beim Aufsetzen und Abnehmen kurzzeitig Luft entweicht. In der Praxis bedeutet das, dass der Ausgangswert leicht sinken kann, bevor wir starten. Bei einer Überfüllung hingegen lässt sich Luft genau durch diesen Mechanismus sehr bequem wieder ablassen. Das ist dann ein Vorteil, den Schraubanschlüsse nicht bieten.
Auch das Zubehör ist durchdacht platziert. Zwei zusätzliche Adapter liegen griffbereit bei.
Im Test erhöhen wir den Reifendruck von 2,8 auf 3,0 bar. Der Kompressor arbeitet zuverlässig, braucht hierfür aber etwas länger. Über unsere Smartwatch messen wir währenddessen eine Lautstärke von 75 Dezibel aus einem Meter Entfernung. Das Geräusch ist gleichmäßig, jedoch etwas lauter als bei anderen Geräten.
Während des Befüllens können wir durch die Doppelanzeige jederzeit nachvollziehen, wie weit der aktuelle Wert vom Zielwert entfernt ist. Die Abschaltautomatik beendet den Vorgang präzise am eingestellten Wert, sodass wir nicht manuell eingreifen müssen.
Michelin-Akku-Mini-Kompressor: Mit Doppelanzeige und Steckanschluss
Der Akku-Kompressor von Michelin arbeitet im Test zuverlässig und überzeugt uns auch in vielen Punkten. Für einen Testsieg hat es jedoch nicht ganz gereicht. Die Bedienung ist durch das klar ablesbare Display angenehm und auch intuitiv. Praktisch ist vor allem die Doppelanzeige mit aktuellem Wert und Zielwert. Ebenso positiv stufen wir das ergonomische Design ein.
Es handelt sich um einen Steckanschluss. Dieser ist in manchen Situationen vorteilhaft (schnelles Ablassen der Luft), aber teilweise auch nachteilig (Luft entweicht beim Aufsetzen kurz). Das Gerät wechselt beim Einschalten stets zurück auf PSI und speichert die letzte gewählte Einheit nicht. Außerdem füllt das Gerät Reifen deutlich langsamer auf. Dennoch ist der Akku-Kompressor ein solides Gerät.
Qualitätssieger
Michelin Akku Mini Kompressor 10 Bar
396 Bewertungen
ab 61,00 €
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote
Osram TyreInflate 2000 im Test: Akku-Kompressor mit Klappdeckel
Einsteiger-Tipp
Osram TyreInflate 2000
613 Bewertungen
Geliefert wird der Osram-Akku-Kompressor in einem Karton mit zusätzlicher Pappverstärkung. Das Gerät ist in einem Transportbeutel enthalten. Ein passendes USB-Kabel zum Aufladen wird mitgeliefert. Außerdem punktet Osram mit einer Fahrradhalterung und passenden Schrauben.
Das Gerät mit 5.200-mAh-Akku wirkt zumindest auf den ersten Blick ordentlich verarbeitet. Uns fallen aber schnell die beiden Klappdeckel auf. Diese befinden sich einmal oben und einmal unten. Insgesamt hinterlässt der Kompressor im ersten Eindruck ein eher gemischtes Bild. Einerseits ist das Gerät gut verarbeitet, zweckorientiert gestaltet und mit Fahrradhalterung ausgestattet. Andererseits wirkt die Klappenlösung langfristig weniger robust, als es bei einem Gerät für eine regelmäßige Nutzung idealerweise sein sollte.
Der Osram TyreInflate 2000 fällt im Test durch die schwierige Bedienung auf
Um den Osram-Akku-Kompressor in Betrieb zu nehmen, lösen wir den seitlich verstauten Schlauch aus seiner Halterung. Dieser Schlauch wird oben aufgeschraubt, bevor wir überhaupt mit dem Befüllen beginnen können. Durch das ständige Hinein- und Herausstecken könnte sich die Halterung mit der Zeit ausleiern. Damit würde der Schlauch langfristig weniger sicher sitzen.
Der Akku-Kompressor von Osram verfügt zudem über drei Bereiche, die für die Handhabung relevant sind.
Die Abdeckungen werden nur von sehr kleinen Gummilaschen gehalten. Dieser Kunststoff-Gummi ist so dünn, dass er bei häufiger Nutzung schnell ausleiern oder reißen könnte. Bei der oberen Klappe wäre das noch verschmerzbar, da sie nur das Licht und den Anschluss schützt. Bei der unteren Klappe würde aber das Zubehör herausfallen.
Unter der unteren Klappe finden wir das Zubehör für den Osram-Akku-Kompressor.
Hinter der oberen Klappe des Osram-Gerätes sitzen die Arbeitsleuchte sowie der Schlauchanschluss.
Der Schlauch muss für den Betrieb des Osram-Kompressors zuerst manuell angeschraubt werden.
Vor unserem Akku-Kompressor-Test beschäftigen wir uns mit der Bedienung. Nach einem langen Druck auf den Powerknopf startet das Gerät, allerdings leider nicht immer zuverlässig. Der Druckpunkt reagiert teilweise unpräzise, sodass wir mehrere Versuche benötigen, bevor der Kompressor tatsächlich eingeschaltet bleibt.
Während wir durch die Menüs gehen, passiert es mehrfach, dass wir unbeabsichtigt Werte verstellen oder versehentlich zwischen Bar, PSI und kPa wechseln. Das liegt daran, dass die benachbarten Tasten sehr ähnlich reagieren und der Powerknopf unterscheidet nicht klar zwischen „Einschalten“ und „Wert ändern“. Diese ungenaue Bauweise erschwert die Bedienung deutlich, führt zu Frust und kostet zudem Zeit.
Das Gerät bietet keine festen Automatikmodi wie andere Modelle, sondern vier Speicherplätze (M1 bis M4). Hier können wir eigene Zielwerte hinterlegen. Das ist grundsätzlich praktisch, verlangt aber eine gewisse Vorbereitung. Erst wenn wir die Werte bewusst einspeichern, profitieren wir von dieser Funktion, die dann aber eine Art Automatikmodus ersetzt. Die Anzeige oben rechts zeigt den Akkustand in einem grünen Balken, ähnlich wie bei einem Smartphone. Das LCD-Display ist hell, die Zahlen sind groß und gut ablesbar.
Das Aufsetzen gelingt beim Osram-Kompressor problemlos und der Schraubanschluss hält zuverlässig.
Für den praktischen Test setzen wir den Osram-Akku-Kompressor an einem Autoreifen an. Dieser steht bei 2,7 bar und wir stellen 2,9 bar als Zielwert ein (0,2 bar Erhöhung wie bei allen Geräten im Test).
Während des Befüllens messen wir mit einer Smartwatch eine Lautstärke von 73 Dezibel aus einem Meter Entfernung. Diese Lautstärke ist recht moderat. Der ganze Prozess dauert aber sehr lange, deutlich länger als bei anderen Geräten.
Die automatische Abschaltung funktioniert zuverlässig und stoppt genau beim gewünschten Druckwert. Positiv ist auch die integrierte Arbeitsleuchte. Sie können den Akku-Kompressor auch als Powerbank verwenden, wenn Sie das passende Kabel an das Gerät anschließen (und das zu ladende Gerät, z. B. ein Smartphone).
Osram TyreInflate 2000: Akku-Kompressor mit drei Luftdruck-Werten
Wenn es rein um das Befüllen von Luft geht, dann arbeitet der Akku-Kompressor von Osram zuverlässig. In unserem Test erhöht er den Wert wie gewünscht und stoppt präzise. Bei der Bedienung weist der Kompressor aber große Schwächen auf. Der Druckpunkt der Powertaste ist so ungenau, dass wir die Werte im Test ständig verstellen und der Powerknopf außerdem mehrfach nicht reagiert.
Der ganze Prozess dauert zudem äußerst lange, noch länger als bei Geräten, die auch schon langsam arbeiten. Dazu kommen qualitative Mängel, die sich an den beiden Klappen zeigen. Diese leiern eventuell nach einiger Zeit aus und halten dann weniger sicher. Das kann dazu führen, dass Anschlüsse frei liegen und das Zubehör herausfällt. Praktisch ist hingegen, dass der Akku-Kompressor zusätzlich mit einer Arbeitsleuchte und einer Powerbank-Funktion ausgestattet ist. Die Schwächen können damit aber nicht ausgeglichen werden.
Einsteiger-Tipp
Osram TyreInflate 2000
613 Bewertungen
ab 45,00 €
Sofort lieferbarPreisvergleich und weitere Angebote
Akku-Kompressoren-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt aus dem obigen Akku-Kompressoren Test oder Vergleich
Das Wichtigste in Kürze
Akku-Kompressoren stoßen stark komprimierte Luft aus und eignen sich zum Aufblasen von Reifen, Luftmatratzen, Bällen und anderen Objekten.
Sie können einen Akku-Kompressor auch zum Ausblasen, also zur Reinigung, von schwer erreichbaren Stellen verwenden.
Kleine Akku-Handkompressoren begleiten Sie auch auf Fahrradtouren. Größere tragbare Akku-Kompressoren sind für Zuhause oder das Auto gedacht.
Dieser Worx-Akku-Kompressor wird mit einem 20-Volt-Akku von Worx betrieben.
Akku-Kompressoren blasen binnen kürzester Zeit Druckluft in das gewünschte Objekt. Vor allem zum Aufpumpen von Fahrradreifen und Autoreifen sind sie gut geeignet. Diese benötigen nämlich einen hohen Druck. Darüber hinaus punkten die praktischen Akku-Kompressor-Luftpumpen mit ihrer Mobilität. Dank des Akkus benötigen sie keinen permanenten Stromanschluss.
Unsere Kaufberatung klärt Sie über mögliche Einsatzbereiche auf und erläutert Ihnen, worauf Sie hinsichtlich der Leistung und der Ausstattungsmerkmale achten müssen. Besonders empfehlenswert ist ein Akku-Kompressor mit Abschaltautomatik. So verhindern Sie, dass Ihre Luftmatratze oder Ihr Fahrradreifen platzt.
1. Einsatzzwecke: Wofür können Akku-Kompressoren eingesetzt werden?
Akku-Kompressoren nutzen einen Kolben zur Verdichtung von Luft, die sie anschließend ausstoßen. Diese verdichtete Luft lässt sich auf unterschiedliche Art und Weise im professionellen Umfeld oder im privaten Bereich einsetzen. Typischerweise werden Akku-Kompressoren für das Aufblasen verschiedener Objekte und für das Ausblasen zum Zweck der Reinigung verwendet. Echte Profi-Geräte mit Kabelanschluss können Sie außerdem zum Betrieb von Druckluftwerkzeugen nutzen. Schauen Sie sich gerne die folgende Tabelle für einen besseren Überblick über die verschiedenen Einsatzbereiche an:
2. Druck und Menge: Was bestimmt die Leistung des Kompressors?
Die Leistung ist vor allem im Hinblick auf das Einsatzgebiet entscheidend. Wenn Sie mit Ihrem Akku-Kompressor eine Luftmatratze aufpumpen möchten, genügt ein Gerät mit geringem Höchstdruck. Die Fördermenge sollte aber relativ hoch sein. Schließlich muss viel Luft in kurzer Zeit in die Matratze geblasen werden. Zum Aufpumpen von Autoreifen sollte der Druck entsprechend höher sein. Was diese Werte genau bedeuten, können Sie in der folgenden Tabelle sehen:
Merkmal
Erklärung
Höchstdruck
maximal möglicher Luftdruck
11 bar sind für den privaten Bereich ausreichend
Druck ist oft einstellbar
Fördermenge
maximale Luftmenge pro Minute
hohe Fördermenge = schnelles Aufpumpen
wichtig für die Effizienz
Hinweis: Akku-Kompressoren mit Tank haben keinen höheren Luftdurchsatz pro Minute. Sie speichern aber Luft und können dadurch kurzzeitig größere Mengen abgeben. Allerdings sind in den mobilen Handgeräten selten Tanks verbaut. Schließlich sollen sie flexibel und leicht sein. Deswegen entspricht die Fördermenge in der Regel der Luftmenge, die der Kompressor erzeugen kann.
Auch der Akku ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit des Akku-Kompressors. Die Akkukapazität zeigt an, wie viel Energie der Akku speichern kann. Je höher sie ist, desto länger ist die Akkulaufzeit. Allerdings müssen Sie diesbezüglich auch die Leistung betrachten. Denn bei einer hohen Leistung hat das Gerät einen höheren Energiebedarf. Rückschlüsse auf die Leistung gibt die Spannung des Akkus.
Leistungsstarke Akku-Kompressoren haben 18 V oder 20 V. Es gibt aber auch kleine Akku-Handkompressoren mit 5, 8 oder 12V. Eine hohe Spannung bedeutet, dass der Akku viel Kraft besitzt und das Gerät mit hoher Leistung arbeiten kann. Achten Sie bei der Akku-Auswahl also darauf, dass beide Werte stimmen: Akkukapazität und Spannung.
3. Welche Rolle spielen Größe und Gewicht?
Größere und schwerere Geräte besitzen häufig auch Akkus mit einer höheren Kapazität. Bedenken Sie aber, dass Akku-Luftkompressoren vornehmlich für den mobilen Einsatz gedacht sind. Sie sollten also nicht zu schwer und unhandlich sein, sondern sich möglichst unkompliziert transportieren lassen. Geräte bis drei Kilogramm lassen sich gut tragen. Viel leichter und deswegen besonders handlich sind aber Modelle unter einem Kilogramm Gewicht. Sie kommen zum Beispiel als Fahrrad-Akku-Kompressor infrage. Was Sie hinsichtlich der Größe beachten sollten, erfahren Sie in dieser Tabelle:
für Bälle, Schwimmringe und aufblasbares Spielzeug
Mittelgroßer Akku-Kompressor
zum Mitnehmen im Auto
für den Camping-Urlaub
ideal für Stadtwohnungen mit wenig Stauraum
Großer Akku-Kompressor
für den Einsatz im heimischen Garten
für Heimwerkerarbeiten im Haus
Lagerung im Keller oder in der Garage
4. Akku-Kompressor kaufen: Welche Kriterien sind außerdem wichtig?
Nachdem wir auf die wichtigsten Eigenschaften von Akku-Kompressoren für Auto, Fahrrad, Camping und andere Einsatzbereiche eingegangen sind, stellen wir Ihnen hier weitere wichtige Kaufkriterien vor. Die folgenden Ausstattungsmerkmale können Ihnen den Umgang mit den Geräten noch einmal deutlich erleichtern:
5.1. Kann ich mit einem Akku-Kompressor ein SUP-Board aufpumpen?
Mit einem tragbaren Akku-Kompressor können Sie auch Ihr SUP-Board mit Luft befüllen. Dafür sollten Sie aber einige Punkte beachten. Zum einen benötigen Sie den passenden Aufsatz für das Ventil Ihres Boards. Zudem sollten Sie ein Gerät mit einem geringen Druck wählen.
Die meisten SUP-Boards benötigen 10–20 PSI, das sind 0,7–1,4 bar.
1,5-2 bar können schon kritisch sein.
10 bar ist extrem gefährlich und definitiv zerstörend.
Auf keinen Fall dürfen Sie das Board mit 10 bar oder mehr aufpumpen. Selbst mehr als 1 bar kann für das Board schon das Ende bedeuten. Am Strand profitieren Sie aber natürlich von dem Akku-Kompressor. Wenn Sie ihn vorher aufladen, müssen Sie sich keine Gedanken um eine Stromquelle machen. Auch lästiges Pumpen per Hand oder mit dem Fuß können Sie sich sparen.
5.2. Sind bei einem Akku-Kompressor Akku und Ladegerät im Kaufpreis inbegriffen?
Das kommt ganz darauf an, für welches Gerät Sie sich entscheiden. Bei vielen Herstellern können Sie einen Akku-Kompressor mit Akku und Ladegerät kaufen. Es gibt aber auch Anbieter, bei denen Sie die Teile separat besorgen müssen. Das sollten Sie bei Ihrem Preisvergleich unbedingt berücksichtigen.
Wer rund um Haus und Garage häufig Druckluft braucht, ist mit einem kleinen Akku-Kompressor (z. B. von Worx) gut vorbereitet.
Einen großen oder kleinen Akku-Kompressor für Auto- und Fahrradreifen sowie viele andere Einsatzbereiche bekommen Sie bei zahlreichen Marken. Bei manchen Anbietern sind auch leistungsstarke Akku-Kompressoren mit 18 V erhältlich. Schauen Sie sich diese Markenauswahl näher an:
Kühlboxen werden ebenfalls durch Kompressoren betrieben. Allerdings wird hier ein Kühlmittel und nicht die Luft verdichtet. Damit die Kühlbox funktioniert, benötigt sie eine Stromquelle. Dabei kann es sich um eine herkömmliche Steckdose oder die Autobatterie handeln. Tatsächlich gibt es aber auch Geräte, die per Akku betrieben werden können. Sie bieten sich zum Beispiel zum Campen oder für den Ausflug an den Badesee an.
In diesem YouTube-Video sind die neuesten Akku-Kompressoren von Milwaukee, DeWalt, Makita und Metabo zu sehen. Der Moderator stellt die verschiedenen Modelle vor und informiert über ihre Leistungsfähigkeit und Einsatzmöglichkeiten.
Heimschrauber.de-Redaktion. (2021, 23. Dezember). Akku Kompressor Test: Die 9 besten Akku Kompressoren im Vergleich. heimschrauber.de. Abgerufen am 22. Mai 2022, vonhttps://heimschrauber.de/akku-kompressor-test/
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Zusammenfassung: Die besten Akku-Kompressoren in aller Kürze.
Position
Modell
Preis
Inkl. Akku/s Leistung | Kapazität
Abschaltautomatik
Lieferzeit
Angebote
Platz 1
Makita DMP181Z
ca. 105 €
18 V | 5.500 mAh
Sofort lieferbar
Platz 2
Einhell Hybrid-Kompressor Pressito 18/25
ca. 99 €
Set mit Akku und Ladegerät
Sofort lieferbar
Platz 3
Michelin Akku Mini Kompressor 10 Bar
ca. 61 €
7,4 V / 2.500 mAh
Sofort lieferbar
Platz 4
Dewalt DCC018N
ca. 118 €
separat erhältlich
Sofort lieferbar
Platz 5
Einhell Pressito
ca. 69 €
separat erhältlich
Sofort lieferbar
Unsere Produktvergleiche sind:
Immer aktuell:
Spätestens nach 120 Tagen aktualisieren wir jede Rubrik mit neuen Produkten und recherchieren Entwicklungen in den Bestenlisten. Dadurch sind unsere Empfehlungen jederzeit aktuell.
Neutral und unabhängig:
Unsere Tests und Vergleiche sind objektiv und faktenbasiert. Hersteller haben keinen Einfluss auf die Bewertung. Wir sorgen für mehr Transparenz auf dem Markt und fördern so die Produktqualität.
Anspruchsvoll:
In unseren Tests & Vergleichstabellen nehmen wir nur Produkte auf, die unsere Mindeststandards erfüllen können. So stellen wir sicher, dass Sie aus einer großen Auswahl genau das richtige Produkt für Ihre Anforderungen finden.
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