SUP-Board Test 2016

Die 7 besten SUP-Boards im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellMistral SUP-BoardAqua Marina Super Trip BoardWave SUP-BoardBestway SUP WaveEdgeiRocker Paddel-BoardExplorer Raider SUP-BoardExplorer Sunshine SUP-Board
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung1,6gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung1,7gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung1,8gut
11/2016
Vergleich.org
Bewertung2,0gut
09/2016
Vergleich.org
Bewertung2,1gut
11/2016
Kundenwertung
1 Bewertungen
3 Bewertungen
1 Bewertungen
9 Bewertungen
3 Bewertungen
6 Bewertungen
1 Bewertungen
FarbeWeiß-GrauSchwarz-TürkisGrün-BlauWeißBlau, WeißGrün-WeißBlau-Weiß
Maße
(L x B x H)
317 x 84 x 15 cm330 x 75 x 15 cm335 x 76 x 15 cm310 x 68 x 10 cm304,8 x 76,2 x 15,2 cm300 x 75 x 10 cm305 x 75 x 10 cm
VolumenDie Angabe des Volumens dient dazu, das persönlich richtige Board zu finden (das sich in Kombination mit Länge und Breite errechnet). Manche SUP-Sportler definieren ihre Boards allerdings nicht über Volumen, sondern eher über die Breite.302 Liter400 Liter280 Literca. 165 Literca. 160 Liter160 Liter165 Liter
max. Belastbarkeit160 kg160 kg110 kg100 kg158 kg100 kg110 kg
Gewicht7,2 kg10 kg12 kg12 kg12,7 kg11 kg11 kg
Paddel-MaterialAluminiumAluminium, CarbonAluminiumAluminiumAluminiumAluminiumAluminium
PumpeJaJaJaJaJaJaJa
TragetascheJaJaJaJaJaJaJa
TragegriffNeinNeinNeinJaJaJaNein
inkl. ReparatursetJaNeinJaJaJaNeinJa
Vorteile
  • geringe Windangriffsfläche
  • umweltfreundliche Fertigung
  • wendig
  • kippstabil
  • wahlweise mit elastischem Gummiseil
  • verschiedene Paddel-Sorten erhältlich
  • inkl. Sichtfenster am Bug
  • solides Material
  • schnelles Aufpumpen
  • inkl. Doppelpaddel
  • robuste Konstruktion
  • 2 Jahre Herstellergarantie
  • sehr solide
  • schnelles Aufblasen
  • inkl. Manometer
  • Alu-Paddel in 3 Teile zerlegbar
  • schnelles Aufpumpen
Zum Angebotzum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »zum Angebot »
Erhältlich bei
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  • Rakuten.de
  • gartenfachmarkt24.de
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SUP-Boards-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Das moderne Stehpaddeln mit einem SUP-Board geht auf Fischer aus dem weit entfernten Polynesien zurück; die allerdings fuhren noch auf Boards aus Holz. Heute benutzt man zumeist aufblasbare „Bretter“ und Paddel aus Aluminium oder Carbon.
  • Achten Sie beim Kauf des für Sie besten SUP-Boards neben der richtigen Länge und Breite auch auf die korrekte Höheneinstellung des Paddels. Auch die Form und Größe der Board-Finnen kann bereits einen großen Unterschied machen.
  • Neben den sehr viel weit verbreiteteren aufblasbaren SUP-Boards („Inflatables“) gibt es auch noch solche aus einem härteren Material. Während Inflatables platzsparend und robuster sind, benötigen so genannte Hardboards keine komplizierte Reparatur.

sup-board test

Wenn Sie sich schon immer gefragt haben, was eigentlich diese Menschen auf „Surfbrettern“ treiben, die sich mit einem Paddel in der Hand elegant über den Badesee oder am Meer in Küstennähe herumtreiben, sind Sie hier genau richtig. Es handelt sich dabei um das so genannte Stand-up-paddling, auf Deutsch Stehpaddeln, auf einem extra dafür konstruierten Board.

So neumodisch ist das Ganze gar nicht, denn bereits polynesische Fischer auf kleinen Kanus vor der Küste Tahitis bewegten sich auf diese Art und Weise fort. In unserem SUP-Board Test 2016 erklären wir Ihnen nun en detail, was es mit den (zumeist aufblasbaren) Brettern auf sich hat, wie man sie bestenfalls benutzt und worauf Sie beim Kauf von einem Stand-Up-Paddling-Board genau achten sollten. Zusätzlich zu unserer Kaufberatung konnten wir auch einen SUP-Board Testsieger küren, aber schauen Sie selbst…

1. Was ist ein SUP-Board?

Beim so genannten Stehpaddeln (auch „Stand Up Paddle Surfing“) handelt es sich um eine Wassersportart, bei der die Sportler aufrecht auf einer Variante des Surfbretts stehen und sich dabei mit einem so genannten Stechpaddel vorwärts bewegen. Die Seite, auf der gepaddelt wird, wird dabei regelmäßig gewechselt, ähnlich dem Fahren eines Kanus. Möglich sind Kombinationen mit dem Wellenreiten, was dann „SUP-Surfing“ (oder „SUP-Surfen“) genannt wird. Hierbei kommt insbesondere dem Paddel eine größere Bedeutung zu, denn es wird beim SUP-Surfing vor allem zum Balancehalten eingesetzt.

Wofür steht  SUP?

SUP ist schlicht die englische Abkürzung für „Stand-Up-Paddling“, also dem Paddeln im Stehen auf einer Art Surfbrett. Je nachdem, ob Sie die englische oder deutsche Bezeichnung bevorzugen, spricht man von einem Stehpaddel-Board oder Stehpaddel-Brett.

Als Brett wurden zunächst vom Wellenreiten stammende Tandemboards oder sogar Longboards genutzt, da diese stabil genug waren und genug Auftrieb erzeugten, um das Gewicht des SUP-Sportlers zu tragen. In ihrer Geometrie ähnelten diese früher einem herkömmlichen Surfboard, die Bretter aus unserem SUP-Board Vergleich allerdings sind allesamt speziell für diesen Sport entwickelt worden. Normalerweise haben diese eine Länge zwischen 180 und 400 cm, das Volumen beträgt bis zu 400 Liter.

2. Kurze Geschichte des Stehpaddelns

sup-board vergleich

SUP-Boards gibt es mittlerweile in den verschiedensten Farben und Mustern.

Ursprünglich geht das Stehpaddeln auf ozeanische Fischer vor der pazifischen Inselregion Polynesia (oder Polynesien) zurück. In anderen Teilen Asiens sind noch heute Flöße aus Bambusstämmen im Einsatz, auf denen sich Menschen stehend und mit einem Holz-Paddel bewaffnet durch die Gewässer bewegen. Von Hawaii, dem Ursprungsort des Surfens, wird berichtet, dass das Stand-Up-Paddling dort gar nur dem König bzw. einigen von ihm auserwählten Personen gestattet war und damit sprichwörtlich als „Königsdisziplin“ galt.

Im 20. Jahrhundert dann machten sich moderne Surf-Lehrer diese historische Eigenart zunutze und begannen vermehrt, das Stehpaddeln als komfortable und effiziente Weise zur Fortbewegung in ihren Unterricht zu integrieren. Neben einem besseren Überblick über die Surfschüler konnte man auf diese Weise auch relativ bequem und sicher Fotos mit Kameras tätigen, ohne sie zu beschädigen. Zusätzlich wurde das Stand-Up-Paddling auch als Alternative zum Wellenreiten an windfreien Tagen betrieben.

Erst seit Beginn des 21. Jahrhunderts fand das Stehpaddeln zunehmend Verbreitung als Freizeitsport und ist mancherorts schon so beliebt wie das Fahren mit einem Schlauchboot oder einem Kajak. Während es in Europa eher auf Badeseen betrieben wird, ist es auch äußerst beliebt an den Küsten der Britischen Inseln, Australiens und auch Japans.

Tipp: Es kam, wie es kommen musste: Inzwischen werden bereits internationale Wettkämpfe im Stand Up Paddling ausgetragen. Wenn auch Sie das Ganze gerne etwas ernster betreiben möchten, können Sie sich bspw. an den Deutschen Kanu-Verband (DKV) oder den Deutschen Wellenreitverband (DWV) wenden, die auch jährliche Meisterschaften ausrichten. Seit 2014 existiert zudem die German Stand Up Paddle Association (GSUPA).

3. Welche Typen von SUP-Boards gibt es?

sup-board test

Zusammengefaltet lässt sich ein iSUP-Board gut im Schrank verstauen.

Mittlerweile gibt es für jeden – vom absoluten Einsteiger über den Fitness-Fan bis zum High-End-Racer – das passende Brett. Ein günstiges SUP-Board gibt es bereits für den fortgeschrittenen Nutzer, in diesem Vergleich konzentrierten wir uns allerdings auf Modelle für Einsteiger.

Da beinahe ausschließlich aufblasbare Boards zum Verkauf angeboten werden (so genannte Inflatables oder auch iSUPs), haben wir für Sie im Folgenden die wichtigsten Vor- und Nachteile (im Vergleich zum Hardboard) zusammengestellt:

  • preiswerter als Hardboards
  • unkomplizierter Transport
  • platzsparend
  • leichter
  • geringere Verletzungsgefahr
  • robuster bei kleinen Steinen und Kiesstränden
  • auch für kleine Kinder (als Badeinsel) nutzbar
  • anstrengendes Aufpumpen nötig
  • komplizierte Reparatur
  • schlechtere Fahrleistung
  • potenziell sinkbar

Zwischen folgenden Typen bzw. Arten von Paddelboards wird gemeinhin unterschieden:

Kategorie/Typ SUP-Board Beschreibung
Wave-Boards
  • durch besondere Kürze und Drehfreudigkeit gut geeignet zum Wellenreiten
  • zum Paddeln im flachen Wasser eher mühsam
Allround/Cruise-Boards
  • länger und schmaler als Wave-Boards, daher prinzipiell leichter zum Paddeln
  • Material oft Epoxidharz (duroplastischer Kunststoff) auf Schaumkern
  • oft mit Gepäcknetz für Proviant oder Haustiermatten
Race-Boards
  • relativ lang, sehr schmal und kipplig, aber sehr schnell
  • schwierig zu balancieren, für Anfänger ungeeignet
  • Material entweder aus Epoxidharz oder Carbon
Yoga-Boards
  • speziell für Yoga-Bedarf angefertigt (komplexes Muskel-Training durch parallel zu den Übungen stattfindender Drang zur Ausbalancierung)
Kinder-Boards
  • speziell für Kinder entworfen (geringe Größe, geringes Gewicht)
  • extraweiches Material

4. Kaufkriterien für ein SUP-Board: Darauf müssen Sie achten

4.1. Die richtige Länge, Breite und das Volumen

Für Einsteiger empfiehlt sich eine Länge von 300 bis 380 cm. Mehr Länge bedeutet automatisch auch mehr Geschwindigkeit. Grundlegend gilt: Je leichter man ist, desto kürzer sollte das SUP-Board sein. Um die 300 cm bedeuten eine gute Wendefähigkeit; ab 340 cm ist ein Board geeignet für kleine Touren („Touring“).

Die beste Breite für Einsteiger liegt zwischen 80 und 86 cm, viel weniger sind bereits typisch für ein Race-Board und mitunter zu wacklig für Anfänger. Je gewichtiger Sie sind, desto breiter sollte Ihr Board sein. Bei mehr als 90 kg empfehlen wir 84 bis 92 cm als Breite für Ihr erstes Stand-Up-Paddle-Board.

Zur Errechnung des für Sie günstigsten Rest-Volumens haben wir Ihnen die folgende praktische Formel erstellt:

Brettvolumen minus Körpergewicht = Restvolumen: Als Anfänger sollten Sie ein SUP-Board mit einem Restvolumen von ca. 110 bis 140 Liter ins Auge nehmen. Es gilt: Je kleiner das Modell ist, desto stabiler lässt es sich mit ihm paddeln.

4.2. Das Paddel

2-stufen-pumpe

Eine 2-Stufen-Pumpe mit Druckmessgerät (Manometer).

Das richtige SUP-Paddel für den Einstieg ist bestenfalls eine Blattlänge länger als der Paddler selbst hoch. Grundlegend gilt: Je länger es ist, desto länger und kraftvoller sind Ihre Paddelzüge und desto schneller kommen Sie beim Paddeln voran. Neben Paddeln aus Aluminium und Kunststoff gibt es auch solche aus Glasfaser und Holz.

4.3. Manometer, Finnen, Halteleine

Unter einem Manometer versteht man ein Druckmessgerät und das benötigen Sie an der Pumpe für Ihr Inflatable (oder iSUP bzw. aufblasbares SUP-Board).

Tipp: Achten Sie hierbei unbedingt darauf, die in der Anleitung des Herstellers angegebenen Werte beim Pumpen einzuhalten.

An jedem SUP-Board befinden sich auch so genannte Finnen (wie an einem Surfbrett). Auch hier gibt es einige Grundsätze zu beachten:

  • Je länger eine Finne ist, desto stabiler ist das Board ganz generell, allerdings wird es auch langsamer.
  • Je größer die Finnenfläche, desto mehr Fahrstabilität. Dies geht allerdings zu Kosten von Anfahrtsgeschwindigkeit und Wendefähigkeit.
  • Gewichtigere und Tourenfahrer wählen häufig große und Freizeitpaddler eher kleinere Finnen.

SUP-Halteleinen (auch „SUP leash“ genannt) sind ein extrem nützliches Werkzeug, um Ihr SUP-Board vom Wegschwimmen zu hindern. Es ist nicht bei allen Boards standardmäßig enthalten, achten Sie hierauf also besonders. Stellen Sie sich bei einer Halteleine folgende Fragen:

  • Wie flexibel ist sie?
  • Wie ist der Tragekomfort – spüre ich die Leine am Bein?
  • Wie bedienungsfreundlich ist meine Leine – lässt sie sich leicht an meinem Board befestigen?

Tipp: Gerade bei starkem Wellengang lohnt sich eine Halteleine. Liegen Sie, etwa dank von Schiffen verursachten Wellen, erstmal im Wasser, werden sie froh sein, dass Ihnen Ihr Board nicht einfach davon schwimmen kann. Das Jagen eines abtrünnigen Boards wird sonst ganz schnell zum Leistungssport…

Das folgende (deutschsprachige) Video gibt einen ersten Einblick in das richtige Handling eines SUP-Boards:

5. Weitere Fragen und Antworten rund um das SUP-Board

5.1. Welches sind die wichtigsten Hersteller und Marken für SUP-Boards?

  • Mistral
  • Aqua Marina
  • Wave
  • iRocker
  • Wood
  • Explorer
  • Blueborn
  • Bestway
  • Red Paddle
  • Jet-Line
  • Bugz
  • Ion
  • JP Australia
  • NSP
  • Fanatic SUP
  • Slingshot
  • Starboard
  • Vandal
  • Tabou
  • Prowake

5.2. Hat die Stiftung Warentest bereits SUP-Boards getestet?

Bisher gibt es leider noch keinen SUP-Board Test bei der Stiftung Warentest, allerdings ist zu bedenken, dass das Stehpaddeln noch nicht allzu lange im Mainstream angekommen ist und der Interessentenkreis in den nächsten Jahren noch weiter wachsen wird.

5.3. Welches SUP-Board eignet sich für Anfänger?

Je nach Ihrem eigenen Körpergewicht eignet sich ein SUP-Brett zwischen 300 und 340 cm Länge am besten für den Einstieg. Das Paddel sollte bestenfalls eine Blattlänge länger sein als Ihre Körperhöhe und die Einstiegsbreite liegt normalerweise zwischen 80 und 86 cm.

5.4. Was braucht man generell alles zum Stand-Up-Paddeln?

Grundlegend benötigen Sie neben dem richtigen Brett mitsamt Paddel und bestenfalls noch einer Halteleine vor allem: Geduld, Konzentration und eine ordentliche Portion Sonnencreme.

Kommentare (2)
  1. Betty Schuster sagt:

    Hallo,
    wo kann man ein sup-board denn gebraucht kaufen? Können sie das empfehlen?

    Mfg,
    B.S.

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt:

      Liebe Frau Schuster,

      vielen Dank für Ihr Interesse an unserem SUP-Board-Vergleich. Zu Ihrer Frage: Natürlich können Sie ein SUP-Board auch gebraucht erwerben, allerdings sollten Sie hier sehr darauf achten, dass die Qualität nicht zu sehr bei einem Gebraucht-Kauf leidet. Achten Sie dabei insbesondere auf Druckstellen, Kratzer und Dellen und überlegen Sie, (gerade als Anfängerin), ob sich für Sie nicht der Kauf eines günstigen E.modells lohnt.

      Viel Erfolg beim SUP-Boarding wünscht Ihnen
      Ihr VGL-Team

      Antworten
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