Das Wichtigste in Kürze
  • Unter Bodyboards versteht man eine Art verkürztes Surfbrett. Der große Unterschied besteht – abgesehen von der Bauweise – in der Art der Nutzung. Um mit einem Bodyboard zu surfen, legt man sich mit dem Oberkörper auf das Brett. Geübte Bodyboarder fahren das Brett auch auf den Knien. Wollen Sie ein Bodyboard kaufen, ist das wichtigste Kaufkriterium die richtige Größe des Boards, denn auch das beste Bodyboard lässt Sie frustriert in der Brandung zurück, wenn die falsche Abstimmung zwischen Ihren Körpermaßen und dem Brett sportliche Fortschritte verhindert. Bei der Wahl der Größe gelten zwei Faustregeln: Das richtige Board sollte in etwa vom Boden bis zu Ihrem Bauchnabel reichen bzw. von Ihren Knien bis ans Kinn. Auch Ihr Körpergewicht beeinflusst die Wahl des richtigen Boards. Große bzw. kräftige Menschen sollten ein Brett mit einer Länge von über einem Meter aus der Vergleichstabelle auswählen. Kleinere und leichte Nutzer wählen besser ein Modell unter 95 cm Länge. Ein solches Bodyboard ist für Kinder ebenfalls besser geeignet.

1. Aus welchem Material sollte das Bodyboard gefertigt sein?

Bei der Wahl des Materials verliert man sich schnell in den chemischen Eigenschaften verschiedener Kunststoffe. Gerade Laien fällt die Unterscheidung der verschiedenen verwendeten Schaumstoffe schwer.

Vereinfacht erklärt, bestehen Bodyboards aus einem Kern und einer äußeren Hülle. Die verwendeten Materialien können für Kern und Oberfläche unterschiedlich sein.

Bodyboards sind vorwiegend aus den Hartschaumstoffen Polyethylen, kurz PE, oder Polypropylen, kurz PP, gefertigt. Im Bodyboard-Vergleich wird jedoch deutlich, dass die meisten Hersteller auf Formen des PE-Schaumstoffes setzen. Das hat auch einen Grund.

Bodyboards aus Polyethylen eignen sich besser für kühle Gewässer. Sie sind zwar schwerer als ihre Pendants aus Polypropylen, jedoch bleiben sie flexibler. Dies macht sie gerade für Anfänger besser kontrollierbar.

Bodyboards aus Polypropylen sind hingegen leicht und steif. Sie eignen sich vor allem für warme Gewässer. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie aufgrund ihrer Formfestigkeit länger halten.

Zudem finden sich Body-Surfboards aus weiterentwickelten Schaumstoffen auf dem Markt. Dazu zählt beispielsweise der vernetzte Polyethylen-Schaumstoff, kurz XPE.

Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Standard-PE-Schaumstoffes. Aufgrund eines leicht veränderten Herstellungsverfahrens bringt dieser Vorteile für den Hersteller (einfachere Verarbeitung) sowie bessere Performance (höhere Stabilität) für den Anwender mit sich.

Wählen Sie zudem ein Modell mit einer Unterseite aus HDPE-Schaumstoff aus der Vergleichstabelle, wenn Sie von den positiven Fahreigenschaften dieser extrem glatten, hochverdichteten Polyethylen-Oberfläche profitieren wollen.

Anders als beispielsweise bei Skimboards sind Bodyboards aus Holz nur selten zu finden. Allerdings gibt es auch aufblasbare Bodyboards auf dem Markt. Diese sind jedoch eher ein Freizeitutensil und als ernsthafte Sport-Bodyboards für Erwachsene nicht allzu ernst zu nehmen.

2. Welche Zusatzfunktionen sollte ein Bodyboard noch mit sich bringen?

Bodyboard-Tests im Internet zeigen, dass die Wahl des Tails die Fahreigenschaften des Boards maßgeblich beeinflusst. Der Tail bzw. das Board-Ende kommt in zwei Bauformen vor: Crescent-Tail und Bat-Tail.

Der Crescent-Tail ist die am weitesten verbreitete Bauart. Das Board schließt halbmondförmig ab, wodurch es sicher durchs Wasser gleitet und daher für Anfänger besonders gut geeignet ist.

Der Bat-Tail ist hingegen etwas für Fortgeschrittene. Zwar liegt dieser nicht so stabil auf den Wellen, jedoch erlaubt er schnelle Manöver.

Wenn Sie gerade erst mit dem Bodysurfen anfangen, achten Sie außerdem darauf, dass das Bodyboard mit einem sogenannten EPS-Kern ausgestattet ist.

EPS, kurz für „Expanded Polystyrene“, beschreibt einen Schaumstoffkern, der durch seine Leichtigkeit das Board besonders gut an der Wasseroberfläche hält.

bodyboard-test