Das Wichtigste in Kürze
  • Gerade im Schlaf wird Rauch häufig nicht bemerkt. Hier setzen Rauchmelder an. Sie registrieren Brände und machen durch schrille, laute Alarmsignale auf sich aufmerksam. Richtig angebracht alarmieren sie die Bewohner und helfen Flucht- und Rettungswege zu sichern.
  • In vielen Bundesländern sind Rauchmelder in Schlafzimmern und Fluren bereits Pflicht. Außer in Brandenburg und Sachsen gibt es überall entsprechende Regelungen, in Berlin gilt die Pflicht ab 2016.
  • Für kleine Wohnungen bis maximal 100 m² reichen einfache Stand-Alone-Geräte aus. Besonders bequem sind Rauchmelder mit Longlife-Batterie, die 10 Jahre ohne Batterie-Wechsel durchhalten. In mehrstöckigen Häusern empfehlen sich dagegen Modelle, die funkvernetzbar sind.

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Besonders gefährlich sind nächtliche Haus- und Wohnungsbrände, denn die schlafenden Bewohner bemerken den Rauch erst spät oder gar nicht. Rauchmelder können in diesen Fällen echte Lebensretter sein. Ihre Sensoren reagieren frühzeitig, wenn sich Rauch entwickelt. Dann machen die kleinen, unauffälligen Geräte ordentlich Krach, um auch den letzten Tiefschläfer zu wecken und so vor dem nahezu sicheren Tod zu bewahren. Daher rüsten immer mehr Menschen ihre Wohnungen mit Rauchmeldern aus. Brandschutzregelungen sehen mittlerweile vielerorts sowieso die Installation vor. Wir haben uns einen Überblick über Rauchmelder-Tests 2020 verschafft und verraten Ihnen, was einen Rauchmelder Testsieger ausmacht und wie Sie sich am besten vor Feuer schützen können.

1. Was ist ein Rauchmelder und welche Typen gibt es?

Hekatron Genius H

Der Hekatron Genius H mit modulierender Alarm-Frequenz.

Rauchmelder, offizielle Bezeichnung Rauchwarnmelder, sowie Hitzemelder oder Wärmemelder sind technische Geräte, die bei einem Brand automatisch einen Alarm auslösen und damit Personen innerhalb eines Gebäudes wecken bzw. warnen sollen. Sie werden an der Zimmerdecke angebracht und arbeiten nach unterschiedlichen, physikalischen Funktionsprinzipien, die wir in Kapitel 2 dieses Ratgebers näher vorstellen. Zu unterscheiden ist zunächst zwischen:

  • Rauchwarnmeldern und Hitzemeldern
  • Stand-Alone-Geräte vs. Funkvernetzbare Rauchmelder
  • Geräte mit Wechselbatterie vs. Longlife-Batterie

Auch der beste Rauchmelder dient der Erkennung von Brandrauch, der bei einem Feuer entsteht. Da die Geräte aus den verschiedenen Rauchmelder-Tests 2020 jedoch auf Partikel in der Luft reagieren, sind sie für bestimmte Räumlichkeiten, in denen viel Staub oder Dampf entsteht, ungeeignet. Klassische Beispiele hierfür sind Küchen, Bäder und Werkstätten.

In diesen Räumen sind Hitzemelder die bessere Wahl. Sie reagieren stattdessen entweder auf eine Maximal-Temperatur (= Thermomaximalmelder) oder auf einen schnellen Anstieg der Temperatur (Thermodifferentialmelder), durch die der Alarm ausgelöst wird. Alle Melder aus unserem Rauchmelder Vergleich lösen bei entsprechender Indikation eine Sirene aus. Diese ist sehr laut, sodass sie auch durch eine geschlossene Tür hörbar sein sollte.

Besonders effektiv sind Geräte, bei denen die Frequenz des Alarms zusätzlich moduliert. Dadurch wird sichergestellt, dass der Ton als besonders unangenehm wahrgenommen wird und daher auch bei Nebengeräuschen nicht überhört werden kann.

Das Problem mit Ionisationsrauchmeldern

Ionisationsrauchmelder arbeiten ähnlich wie fotoelektrische Rauchmelder aus dem Rauchmelder Vergleich. Allerdings wird in diesen Geräten der radioaktive Alpha-Strahler Americum-241 eingesetzt. Diese Rauchmelder sind zwar extrem empfindlich für kleinste Rauchpartikel, dürfen in Deutschland aber nur noch unter strengsten Auflagen eingesetzt werden, da der direkte Hautkontakt mit dem radioaktiven Isotop extrem gesundheitsschädlich ist. Sie werden nach und nach durch andere Geräte ersetzt. In Nordamerika sind die Melder dagegen immer noch weit verbreitet und dürfen sogar mit dem Hausmüll entsorgt werden.

Als Stand-Alone-Geräte bezeichnet man Rauchmelder, die einzeln montiert werden und nur dann Alarm auslösen, wenn ihr eigener Sensor durch Rauchpartikel aktiviert wird. Sie sind für Wohnungen bis zu einer Größe von 100 m² in der Regel ausreichend. Sollen dagegen mehrere Etagen überwacht werden, sind funkvernetzte Rauchmelder die sinnvollere Investition. Reagiert der Sensor eines Melders, lösen alle gemeinsam aus. Liegt das Schlafzimmer im Obergeschoss und in einem der unteren Räume bricht ein Feuer aus, werden Sie so trotzdem zuverlässig alarmiert und können rechtzeitig Lösch-, Rettungs- und Fluchtmaßnahmen ergreifen.

Je nachdem, welche Batterien in den Geräten aus dem Rauchmelder Vergleich zum Einsatz kommen, ist der Wartungsaufwand unterschiedlich hoch. Rauchmelder mit einem gewöhnlichen Alkaline 9 Volt E-Block halten im Schnitt ein bis drei Jahre durch, dann muss die Batterie ersetzt werden. Bei qualitativ weniger hochwertigen Batterien kann der Wechselaufwand auch noch größer sein.

Eine Alternative stellen Rauchmelder mit einer Longlife-Lithium-Batterie dar. Diese soll – im Idealfall – über 10 Jahre und damit bis zum Ablauf der Haltbarkeit des Melders selbst halten. Zwar sind die Longlife-Geräte meist etwas teurer als die günstigeren Rauchmelder mit Wechsel-Batterien, dafür entfallen die Kosten für zusätzliche Batterien. Auf zehn Jahre gerechnet kostet so der Hekatron Genius H gerade mal rund 2,40 € pro Jahr, während man bei dem günstigen Flamingo FA23 mit 3,20 € rechnen muss (Preis pro Batterie ca. 3 € + Preis für den Rauchmelder).

2. Wie funktioniert ein Rauchmelder?

2.1. Fotoelektrische oder optische Rauchmelder

Ein fotoelektrischer Rauchmelder – wie einschlägige Rauchmelder-Tests zeigen – reagiert auf Partikel in der Luft. In seinem Gehäuse befindet sich eine optische Kammer. Darin befinden sich eine Infrarot-Leuchtdiode und ein lichtempfindlicher Sensor, auch Foto-Diode genannt. Die Infrarot-LED sendet in regelmäßigen Abständen Lichtimpulse aus. Befindet sich nur klare Luft in der Umgebung, trifft dieses Licht nicht auf den Sensor. Rauch besteht dagegen aus kleinen Partikeln. Trifft das Infrarot-Licht darauf, wird das Licht im sogenannten Streulicht-Effekt reflektiert. Dadurch gelangt es auf den Lichtsensor, der den Alarm auslöst.

rauchmelder funktion

Da sich Licht auch an Wassermolekülen bricht, kann ein fotoelektrischer oder optischer Rauchmelder auch durch aufsteigenden Wasserdampf ausgelöst werden. Ebenso verhält es sich mit feinen Staubpartikeln, die z. B. beim Schleifen oder Bohren entstehen. Aus diesem Grund eignet sich diese Bauart von Rauchmeldern eher weniger für Küche, Bad oder Werkstatt.

    Vorteile
  • sehr zuverlässig bei kaltem Rauch entstehender Brände (Schwelbrand)
  • günstig
  • reagiert sehr schnell bei Schwelbränden
    Nachteile
  • etwas träger bei flammenden Bränden
  • eher ungeeignet für Küche, Bad und Werkstatt

Hinweise: Vor giftigen Gasen, wie Kohlendioxid und Kohlenmonoxid warnt ein Rauchmelder übrigens nicht. Dafür braucht es einen Brandgasmelder.

2.2. Thermische Brandmelder

Hitzemelder aus den verschiedenen Rauchmelder-Tests haben eine thermische Wirkungsweise und bilden die zweite Kategorie von Rauchmeldern. Das heißt, im Gegensatz zu den fotoelektrischen Rauchmeldern reagieren sie nicht auf den Ruß in der Luft, sondern auf eine Veränderung der Temperatur. Grundsätzlich kann man unterscheiden zwischen Thermomaximalmeldern und Thermodifferentialmeldern. Erstere lösen Alarm aus, wenn ein maximaler Temperaturwert überschritten wird.

Bei den meisten Geräten liegt dieser Wert bei 60° C. Sie arbeiten mit einem Messheißleiter und einem Maximalauslöseelement. Thermodifferentialmelder reagieren dagegen auf einen schnellen Anstieg der Temperatur. Neben dem Messheißleiter verfügen diese über einen Vergleichsheißleiter. Die verschiedenen Heißleiter leiten je nach Temperatur den Strom besser oder schlechter, was von der Sensorelektronik des Hitzemelders ausgewertet wird. Gegenüber Rauchmeldern haben sie den Vorteil, dass sie nicht auf Dampf oder Staub reagieren. Deshalb kommen sie häufig in Küchen oder Werkhallen zum Einsatz.

Für den direkten Personenschutz sind sie dagegen nicht geeignet. Wache Personen würden den Brand bemerken, bevor die Temperatur an der Decke den auslösenden Maximalwert erreicht. Schlafende Personen könnten dagegen vorher bereits an den Brandgasen ersticken.

    Vorteile
  • kaum Fehlalarme möglich
  • sehr günstig
  • auch für Küche, Bad und Werkstatt geeignet
    Nachteile
  • reagiert sehr träge
  • nicht für Personenschutz geeignet

Tipp: Besonders praktisch sind Multikriterien-Melder aus dem Rauchmelder Vergleich, die sowohl auf Hitze, als auch auf Rauch reagieren. Beim Modell Gira Dual VdS kann beispielsweise in der Küche während des Kochens der Rauchsensor kurzzeitig deaktiviert werden. Der Hitzesensor bleibt dagegen aktiv.

3. Gibt es Rauchmelder für Hörgeschädigte und Gehörlose?

Normalerweise alarmiert ein potenzieller Rauchmelder-Testsieger seinen Benutzer durch eine sehr laute Sirene. Diese Funktionsweise eignet sich jedoch nicht, wenn das Gehör der Person beeinträchtigt ist. Welche Alternativen gibt es in diesem Fall also? Verschiedene Hersteller bieten Rauchmelder-Systeme an, die zusätzlich mit hellem Blitzlicht und / oder mit Vibrationen auf den Alarm aufmerksam machen. In unserer Übersicht zu Rauchmelder-Tests stellen wir Ihnen diese auch vor.

3.1. Funktionsweise

Dafür wird ein Rauchwarnmelder mit Funkmodul benötigt. Dieses sendet bei ausgelöstem Alarm ein Signal an eine Stroboskop-Leuchte sowie an ein Rüttel- oder Vibrationskissen. Das helle Stroboskop-Licht wird von der Netzhaut besonders gut wahrgenommen. Das funktioniert auch im Schlaf. Durch die Vibrationen des Kissens wird man – wortwörtlich – wachgerüttelt.

Hinweis: Das Vibrations- oder Rüttelkissen besteht aus einem Kunststoffelement, das in bzw. unter das Kissen des Schlafenden gelegt wird.

Meldesystem für Hörgeschädigte

Das Rauchmeldesystem für Hörgeschädigte Ei170 RF.

Für die Installation des Meldesystems sollte man gegebenenfalls Hilfe durch eine zweite Person in Anspruch nehmen. Hier geht es nicht nur darum, den Rauchmelder an der richtigen Stelle zu montieren, auch die Funkverbindung muss korrekt eingerichtet werden.

Besonders um die Funktion des Geräts zu testen, ist eine zweite Person unerlässlich. Der Helfer sollte technisch versiert sein. Erfahrungen, beispielsweise bei der Programmierung einer Zeitschaltuhr, können sich als nützlich erweisen.

Die Blitzlicht-Anlage und das Vibrationskissen werden in der Regel über einen Netzstecker mit Strom versorgt, sodass die Batterie des Rauchmelders nicht beeinträchtigt wird. Bei einem Stromausfall sichert ein integrierter Akku die Funktionstüchtigkeit der Geräte. Mitunter bieten die Anlagen auch weitere Funktionen, etwa die Vernetzung mit einem Wecker.

3.2. Kosten und Kostenübernahme

Solche Rauchmelder-Systeme für Hörgeschädigte kosten etwa zwischen 180 und 400 € und kommen in unserem Rauchmelder Vergleich nur am Rande vor. Aber gemäß eines Urteils des Bundessozialgerichts sind Krankenkassen dazu verpflichtet, solche Systeme für Gehörlose zu bezahlen. Die Entscheidung fußt darauf, dass für alle Menschen Grundbedürfnisse des Alltages erfüllt sein müssen:

Diese Geräte dienen einem grundlegenden Sicherheitsbedürfnis […] und ermöglichen gehörlosen Versicherten in der ihren Bedürfnissen angepassten Ausführung ein von fremder Hilfe unabhängiges selbstständiges Wohnen.

Urteil des Bundessozialgerichts am 18.06.2014

Darüber hinaus nennt das Gericht 22 weitere Gründe, warum Gehörlose gegenüber ihrer Krankenkasse Anspruch auf die Installation einer speziellen Rauchwarnmeldeanlage haben.

Wir empfehlen das entsprechende System aus der Reihe Ei650 von Ei Electronics. Benötigt werden dafür:

  • min. ein Rauchmelder Ei650 W mit Funkmodul Ei650 M, zusammen für 81,00 €
  • ein Alarmmodul für Hörgeschädigte Ei170 RF für 170,00 €

Das System kann mit weiteren Funk-Rauchmeldern für ca. 80 € verbunden werden. Auch ein Anschluss für eine zweite Stroboskop-Leuchte ist vorhanden.

4. Welche Gründe sprechen für den Einsatz eines Rauchmelders?

Die meisten Brandopfer werden nachts im Schlaf vom Feuer überrascht und ersticken an den giftigen Brandgasen. Der Brandgeruch wird in der Regel vom Schlafenden nicht wahrgenommen. Ein Rauchmelder aus unserem Rauchmelder Vergleich kann in diesem Fall lebensrettend sein: Er weckt die Schlafenden, sobald er Rauchpartikel in der Luft wahrnimmt. Durch den lauten Alarm wird sichergestellt, dass die betroffenen Personen frühzeitig erwachen. So bleibt genügend Zeit, um den Brand ggf. selbst zu löschen, die Feuerwehr zu alarmieren und natürlich die Flucht zu ergreifen.

Laut dem Gesamtverband der deutschen Versicherer (GDV) nimmt die Anzahl der Wohnungsbrände vor allem in der Weihnachtszeit immer noch zu. Rund 40% mehr Feuerschäden zählen die Versicherungsunternehmen im Dezember im Vergleich zu den Frühlings- und Herbstmonaten. Im Jahr 2013 gab es im Dezember etwa 11000 Wohnungsbrände. Gründe waren neben brennenden Adventsgestecken und Weihnachtsbäumen häufig auch Silvesterraketen.

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„Rauchmelder retten Leben“ heißt die Kampagne des Vereins Forum Brandrauchprävention, die seit etwa 15 Jahren für eine deutschlandweite Umsetzung der Rauchmelderpflicht wirbt. In zahlreichen Bundesländern hatte die Kampagne bereits Erfolg. Die Befürworter der kleinen, handtellergroßen Geräte behaupten, dass Rauchmelder die Anzahl von Todesopfern bei Hausbränden oder Wohnungsbränden um bis zu 40 % verringern könnten.

Natürlich können Rauchmelder keinen Brand verhindern. Aber sie können das Ausmaß des Schadens reduzieren. Laut dem Deutschen Feuerwehrverband sind zahlreiche Fälle bekannt, in denen der Alarm eines Rauchmelders die Bewohner in der Nacht rechtzeitig geweckt oder die Nachbarn gewarnt hat, wodurch weniger Menschen zu Schaden gekommen seien. Konkrete statistische Belege dafür, dass Rauchmelder tatsächlich Leben retten, gibt es jedoch nicht.

Kritische Stimmen, wie der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, setzen stattdessen beispielsweise auf Prävention, um so das Entstehen von Bränden an sich zu verhindern und die Menschen im richtigen Verhalten bei einem Brandfall zu schulen.

5. Rauchmelder-Pflicht: Wer muss einen Rauchmelder anbringen?

rauchmelderWährend noch längst nicht jedes Haus über Sicherheitsgeräte wie Alarmanlage oder Glasbruchmelder verfügt, sollten Rauchmelder mittlerweile in jedem Haushalt zu finden sein. Die Rauchmelder-Pflicht gilt grundsätzlich für alle Räume, in denen geschlafen wird – also Schlafzimmer, Kinderzimmer, Gästezimmer – sowie für die Rettungswege, die an diese Räume grenzen. Damit sind Flure gemeint, die zum Telefon und zur Haus- oder Wohnungstür führen. Mittlerweile gibt es in fast allen Bundesländern in Deutschland gesetzliche Regelungen. Diese betreffen zunächst Neu- und Umbauten.

Mit Ausnahme des Saarlandes gibt es darüber hinaus Übergangsfristen für Bestandsbauten, also auch alle anderen Wohngebäude. Festgelegt wird der Einbau von Rauchmeldern in den jeweiligen Bauordnungen der Bundesländer. In aller Regel sind für den Einbau (und die damit verbundenen Kosten) die Eigentümer bzw. Bauherren der Immobilie zuständig. Für die Instandhaltung und Pflege der Geräte ist dagegen der zeitweilige Besitzer der Wohnung, d. h. der Mieter verantwortlich. Die genauen Regelungen und Fristen zum Einbau können Sie der nachfolgenden Tabelle entnehmen.

Bundesland Rauchmelder-Pflicht konkrete Regelungen
Baden-Württemberg
  • seit 11.07.2013 für alle Neubauten
  • seit 31.12.2014 für alle Bestandsbauten
  • zuständig sind Eigentümer und Bauherren
Bayern
  • seit 25.09.2012 für alle Neubauten
  • ab 01.01.2018 für alle Bestandsbauten
  • zuständig sind Eigentümer und Bauherren
Berlin ()
  • Entwurf zur Änderung der Bauordnung für Berlin sieht ab 2016 für alle Neubauten und ab 31.12.2020 für alle Bestandsbauten Rauchwarnmelder vor
Brandenburg x
Bremen
  • seit 01.05.2010 für alle Neubauten
  • ab 01.01.2016 für alle Bestandsbauten
  • zuständig sind Eigentümer und Bauherren
Hamburg
  • seit 01.04.2006 für alle Neubauten
  • seit 01.01.2011 für alle Bestandsbauten
  • zuständig sind Eigentümer
Hessen
  • seit 24.01.2005 für alle Neubauten
  • seit 01.01.2015 für alle Bestandsbauten
  • zuständig sind Eigentümer und Bauherren
Mecklenburg-Vorpommern
  • seit 01.09.2006 für alle Neubauten
  • seit 01.01.2010 für alle Bestandsbauten
  • zuständig sind die Bewohner
Niedersachsen
  • seit 01.11.2010 für alle Neubauten
  • ab 01.01.2016 für alle Bestandsbauten
  • zuständig sind Eigentümer und Bauherren
Nordrhein-Westfalen
  • seit 01.04.2013 für alle Neubauten
  • ab 01.01.2017 für alle Bestandsbauten
  • zuständig sind Eigentümer und Bauherren
Rheinland-Pfalz
  • seit 23.12.2003 für alle Neubauten
  • seit 12.07.2012 für alle Bestandsbauten
  • zuständig sind Eigentümer
Saarland
  • seit 18.02.2004 für alle Neubauten
  • zuständig sind Eigentümer und Bauherren
Sachsen x
Sachsen-Anhalt >
  • seit 17.12.2009 für alle Neubauten
  • ab 01.01.2016 für alle Bestandsbauten
  • zuständig sind Eigentümer
Schleswig-Holstein
  • seit 04.04.2005 für alle Neubauten
  • seit 01.01.2011 für alle Bestandsbauten
  • zuständig sind Eigentümer und Bauherren
Thüringen
  • seit 29.08.2008 für alle Neubauten
  • ab 01.01.2019 für alle Bestandsbauten
  • zuständig sind Eigentümer und Bauherren

6. Worauf Sie beim Kauf von Rauchmeldern achten sollten – eine kleine Kaufberatung

Wenn Sie einen Rauchmelder kaufen wollen, macht es grundsätzlich keinen großen Unterschied, ob Sie im Internet oder im Ladengeschäft kaufen. Im Internet ist das Angebot allerdings deutlich größer, auch sind die Preise mitunter etwas niedriger. Wichtig ist, dass Sie sich vor dem Kauf genau informieren, was für ein Gerät für Ihre Ansprüche das Richtige ist. Wir haben in unserem Überblick zu Rauchmelder-Tests einige Kriterien ermittelt, anhand derer es leichter fallen dürfte, eine kompetente Kaufentscheidung zu treffen.

6.1. Zertifizierung

In Deutschland dürfen nur Rauchmelder verkauft werden, die das CE-Siegel tragen. Dieses ist genau genommen jedoch kein Prüfsiegel, sondern sichert dem Verbraucher lediglich eine grundlegende Qualität zu. Darüber hinaus gelten in Deutschland zwei Vorschriften, die regeln, welche Anforderungen ein Rauchmelder erfüllen muss. Das sind die DIN EN 14604 und ergänzend dazu die DIN 14676. Diese besagen folgendes:

  • Das Alarmsignal eines Rauchwarnmelders muss mindestens 85 dB in einem Abstand von 3 m betragen.
  • Ein Signal, das den anstehenden Batteriewechsel ankündigt, muss mindestens 30 Tage lang wiederkehrend ertönen.
  • Die Funktion des Melders muss z. B. mit einem entsprechenden Knopf überprüft werden können.
  • Der Rauch muss von allen Seiten an die Rauchmesskammer gelangen können. Die Einlassöffnungen der Messkammer müssen kleiner als 1,3 mm sein und müssen vor einer Verschmutzung durch Insekten geschützt sein.

Neben diesen grundsätzlichen Bestimmungen gibt es verschiedene Siegel, die die Sicherheit eines Rauchmelders garantieren. Dazu gehören unter anderem das TÜV-Siegel und die VdS-Zertifizierung. Letztere wird von der VdS Schadenverhütung GmbH, dem Prüfinstitut des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), erteilt. Die VdS prüft in der Regel nach strengeren Gesichtspunkten als der geltenden Norm, daher stellt die Zertifizierung einen besonderen Qualitätshinweis dar. Da das Verfahren jedoch relativ teuer ist, muss ein Gerät ohne die entsprechende VdS-Zertifizierung nicht zwangsläufig schlecht sein. Der Hersteller Pyrex beispielsweise verzichtet auf das kostspielige Prüfverfahren.

6.2. Wirkungsweise

In Kapitel 2 unseres Ratgebers haben wir Ihnen die verschiedenen Funktionsweisen von Rauchmeldern und Hitzemeldern vorgestellt. In vorliegenden Rauchmelder-Tests werden meist Geräte, die ausschließlich auf Hitze reagieren, außer Acht gelassen. Allerdings sind unter den getesteten Produkten einige Multikriterien-Melder, die neben Rauch auch auf Hitze reagieren. Diese Modelle sind beispielsweise in Küche, Bad oder Werkstatt sehr sinnvoll, da man während des Kochens, Badens oder Heimwerkens die Raucherkennung zeitweise deaktivieren kann. Wer in diesen Räumen nicht auf einen Rauchmelder verzichten will, sollte auf ein solches Multifunktions-Gerät zurückgreifen. Gewöhnliche Rauchmelder sollten Sie dagegen hier nicht einsetzen, da es sonst gehäuft zu Fehlalarmen kommen würde.

In Räumen, in denen geschlafen wird, ist der klassische Rauchmelder dagegen die bessere Wahl. Die thermische Aktivierung des Alarms würde Ihnen dort nichts nützen, da der fotoelektrische Sensor bereits vorher ausgelöst würde.

Tipp: Statt eines Multikriterien-Melders können in Bad, Küche und Werkstatt auch einfache Hitzemelder eingesetzt werden.

6.3. Batterie und Haltbarkeit

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9 Volt Block-Batterien gibt es z.B. von Duracell.

Bei den Stand-Alone-Rauchmeldern haben Sie die Wahl zwischen Geräten, bei denen regelmäßig die Batterie gewechselt werden muss und solchen, bei denen einmalig eine Lithium-Batterie eingesetzt wird, die die gesamte Lebenszeit des Rauchmelders durchhält. Diese beträgt 10 Jahre, danach muss der Melder so oder so ersetzt werden. Dies hat nichts mit der nicht wechselbaren Batterie zu tun.

Bei der Haltbarkeit eines Rauchmelders geht es in erster Linie um den Sensor. Der fotoelektrische Sensor, der auf die Brechung des Lichts an kleinen Partikeln (wie z. B. Ruß) reagiert, verschmutzt mit der Zeit. Hausstaub und Dämpfe sind die Ursache. Das Erblinden des Sensors ist leider unumgänglich, da es sich bei Schlaf- und Wohnräumen nicht um sogenannte Reinräume mit Schutzatmosphäre handelt. Regelmäßiges Absaugen des Rauchmelders mit dem Staubsauger kann zwar den Prozess verlangsamen, ihn aber nicht gänzlich verhindern. Moderne Rauchmelder verfügen häufig über eine sogenannte Verschmutzungskompensation. Dabei reguliert ein Elektronikchip die Empfindlichkeit des Sensors über die Jahre so, dass möglichst selten Fehlalarme ausgelöst werden. Dennoch: Je älter der Rauchmelder wird, desto häufiger kann die Verschmutzung des Sensors zu Fehlalarmen führen. Daher müssen alle Rauchmelder – ob mit Wechsel-Batterie oder Langzeit-Batterie – nach 10 Jahren ausgetauscht werden.

Wir empfehlen die Longlife-Produkte, weil sie neben dem geringeren Wartungsaufwand im Vergleich zu den zusätzlichen Kosten für Batterien bei Wechsel-Geräten trotzdem günstig sind.

Tipp: Funkvernetzbare Rauchmelder verfügen mitunter auch über einen 230 V Anschluss, da die Geräte für die Aufrechterhaltung einer Funkverbindung sehr viel Energie benötigen. Batterien wären hier schnell verbraucht.

6.4. Vernetzbarkeit

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Für den Gira Dual VdS gibt es ein zusätzliches Funk-Modul.

Wer auf mehreren Etagen oder in einem größeren Haus wohnt, sollte über Rauchmelder mit Funk-Vernetzung nachdenken. Ein solches Modell in den einschläigigenRauchmelder Test ist der Gira Dual VdS, für den optional ein entsprechendes Funk-Modul erworben werden kann. Die einzelnen Rauchmelder verbinden sich dann miteinander und lösen gleichzeitig Alarm aus, wenn einer der Sensoren Rauch registriert. Grundsätzlich sollte sich pro Etage jeweils ein Melder im Flur sowie weitere Geräte in den Schlafzimmern und Kinderzimmern befinden. In einem Haus sollten darüber hinaus auch Dachboden und Keller abgedeckt werden.

Funk-Rauchmelder bzw. Brandmeldesysteme sind vergleichsweise teuer, daher lohnt sich die Anschaffung nur, wenn der Alarm eines Rauchmelders durch viele Türen und Wände so stark gedämpft würde, dass Sie ihn im Schlaf überhören könnten. In den meisten Wohnungen reichen einfache Stand-Alone-Rauchmelder aus.

6.5. Montagemöglichkeiten

Die sicherste Befestigungsmöglichkeit für Rauchmelder besteht darin, ihn fest an die Decke zu schrauben. Wem das Bohren über Kopf zu aufwändig ist, dem empfehlen wir spezielle Magnetklebepads oder Gelpads. Diese werden auf einer Seite an die Decke geklebt, an der anderen kann der Rauchmelder einfach angedrückt werden. Vorsicht jedoch: Diese Befestigung gibt es nicht für jedes Produkt. Damit die Klebepads halten, muss die Rückseite der Geräte glatt und ebenmäßig sein. Informieren Sie sich also vor dem Kauf, ob Sie den Melder festkleben können, oder doch bohren müssen. In diversen Rauchmelder-Tests zeigte sich, dass der Pyrexx PX1 über ein gutes Befestigungssystem zum Kleben verfügt.

6.6. Bedienung

Jeder Rauchmelder muss regelmäßig überprüft werden. Nur so können Sie sicherstellen, dass das Gerät im Ernstfall auch auslöst und Sie so vor einem Brand warnt. Um den Rauchmelder zu testen, verfügt jeder in Deutschland zugelassene Rauchmelder über eine entsprechende Funktionstaste. Besonders einfach lässt sich diese bedienen, wenn das äußere Gehäuse als Taste dient. In diesem Fall können Sie den Prüfalarm bequem vom Boden aus auslösen, indem Sie die Tasten mit einem Besenstiel oder einem ähnlichen Objekt drücken. Andernfalls müssten Sie für die Bedienung erst auf eine Leiter steigen. Meist lässt sich mit ein und derselben Taste auch ein Fehlalarm abschalten.

Darüber hinaus gibt es einige weitere Funktionen, die den Umgang mit dem Rauchmelder erleichtern können. Viele Modelle zeigen über ein regelmäßiges Blinken ihre Funktionsbereitschaft an. Gerade in Schlafräumen kann das jedoch schnell stören. Daher sind Geräte, deren Funktionsleuchte sich bei Dämmerung automatisch dimmt, besonders dort zu empfehlen. Gleiches gilt für die Warnung bei einem Ausfall der Batterie.

7. So bringen Sie Rauchmelder richtig an

Auch der beste Rauchmelder bringt nur etwas, wenn er richtig montiert wurde. Dazu gehört die Positionierung des Geräts im Raum. Der Rauchmelder sollte waagerecht in der Mitte des Raumes an der Decke angebracht werden, da sich der warme Rauch an der Zimmerdecke sammelt. So stellen Sie sicher, dass der Rauchmelder im Falle eines Falles frühzeitig reagiert und Alarm auslöst. Eine senkrechte Montage an Wänden führt dazu, dass Rauch erst später erkannt würde, weshalb wir davon grundsätzlich abraten. Auch bei Dachschrägen sollten Sie auf eine möglichst waagerechte Position achten, beispielsweise an einem Dachbalken. Ist dies nicht möglich, sollte der Rauchmelder etwa 50 cm unterhalb der Dachspitze befestigt werden.

In jede Richtung sollten mindestens 50 cm Abstand zwischen Rauchmeldern, Wänden und Möbeln bestehen, da sonst die Luftzirkulation nicht ausreichend gewährleistet ist. Achten Sie dabei auch auf tote Winkel, da dort ebenfalls kaum ein Luftaustausch stattfindet! Genauso ist auch Zugluft, etwa in der Nähe eines Abzugsschachts, zu vermeiden.

Beachten Sie, dass Rauchmelder in der Regel für eine maximale Raumhöhe von 6 Metern ausgelegt sind.

8. Richtiges Verhalten im Brandfall

So verringern Sie das Brandrisiko
  • elektrische Geräte immer ganz ausschalten
  • nur elektrische Geräte mit Prüfsiegel kaufen
  • Mehrfachsteckdosen nicht hintereinander schalten
  • Streichhölzer und Feuerzeuge von Kindern fernhalten
  • nicht im Bett rauchen
  • Kerzen und Kamine niemals unbeobachtet lassen
  • daran denken, den Herd abzuschalten
  • keine brennbaren Gegenstände in der Nähe des Herdes liegen lassen
  • heiße Asche nicht in den Mülleimer werfen
  • Hand-Feuerlöscher oder Löschspray parat halten
  1. Bewahren Sie Ruhe und brechen Sie nicht in Panik aus. Einen Entstehungsbrand können Sie mit einem Handfeuerlöscher selbst löschen. Im Zweifelsfall retten Sie sich und holen Sie Hilfe! Die Feuerwehr erreichen Sie telefonisch unter der Notrufnummer 112.
  2. Wenn es sehr stark qualmt, kriechen Sie auf allen Vieren unter dem Rauch durch. Dieser sammelt sich zunächst unter der Decke, während am Boden häufig noch genug atembare Luft vorhanden ist.
  3. Wenn Sie ein verrauchtes Zimmer verlassen haben, schließen Sie nach Möglichkeit die Tür. So wird der Rauch eingesperrt und breitet sich langsamer aus.
  4. Verlassen Sie das Gebäude auf dem kürzesten Weg. Wertgegenstände sind nicht so wichtig wie Ihr Leben!
  5. Ist der Fluchtweg versperrt (z. B. bei einem Brand im Treppenhaus), bleiben Sie in einem entfernten Zimmer mit Fenster. Schließen Sie die Tür und dichten Sie Öffnungen, wie z. B. Türschlitze mit Decken oder Handtüchern ab.
  6. Wenn Sie in einem Zimmer eingeschlossen sind, treten Sie ans Fenster und machen Sie auf sich aufmerksam!
  7. Rennen Sie nicht zurück in ein brennendes Gebäude, wenn Sie etwas vergessen haben!

9. Bekannte Marken und Hersteller von Rauchwarnmeldern

  • ABB
  • ABUS
  • Bavaria
  • Brennenstuhl
  • BRK / Dicon
  • Busch-Jaeger
  • Cordes
  • D-Secour
  • Detectomat
  • Ei Electronics
  • Elro
  • Esylux
  • FireAngel
  • Firex
  • First Alert
  • Flamingo
  • FlammEx
  • GEV
  • Gira
  • Hager
  • Hekatron
  • Indexa
  • JALO Helsinki
  • Kidde
  • Lupus
  • M-E-Trading
  • Merten
  • Mumbi
  • Nemaxx
  • Pyrexx
  • REV-Ritter
  • Schabus
  • Telenot
  • Unitec

10. Fragen und Antworten rund um Rauchmelder

10.1. Ab wann und für wen gilt die Rauchmelder-Pflicht?

Rauchmelder Test

Gria Dual Melder – ein guter Hybrid-Feuermelder.

Bisher gilt in 13 Bundesländern eine Pflicht zum Anbringen von Rauchmeldern in Zimmern, in denen Menschen schlafen und in den angrenzenden Fluren, die als Rettungswege dienen. Ausnahmen sind die Länder Berlin, Brandenburg und Sachsen. Die Rauchmelder-Pflicht gilt für alle, beispielsweise auch für Hotels. Wer für die Anbringung verantwortlich ist, wird in den jeweiligen Landesbauordnungen geregelt. Gibt es keine spezielle Regelung, sind in der Regel die Eigentümer der Immobilie zuständig. Strafen für einen Verstoß gegen die Rauchmelder-Pflicht gibt es bisher nicht, allerdings liegt es im Brandfall im Ermessen der Versicherung, ob sie beim Fehlen entsprechender Rauchmelder trotzdem zahlt oder nicht.

10.2. Geht der Rauchmelder an, wenn man Zigaretten / Shisha / Zigarre raucht? Wann schlägt ein Rauchmelder an?

Normalerweise reagieren fotoelektrische Rauchmelder aus unserem Überblick über Rauchmelder-Tests erst bei etwas größeren Rauchpartikeln, wie sie beispielsweise bei einem Schwelbrand entstehen. Zigarettenrauch ist sehr fein – daher sollte der Rauchmelder keinen Alarm schlagen. Abhängig ist das jedoch auch davon, wie sensibel der jeweilige Lichtsensor im Inneren reagiert. Je älter der Rauchmelder wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch wenige Partikel in der Luft einen Alarm auslösen. Allerdings: Auch die Menge an Rauch ist entscheidend. Ein einzelne Zigarette sollte keinen Rauchmelder alarmieren, eine ganze Packung dagegen mitunter schon. Der Rauch von Zigarren ist gröber, hier ist die Gefahr, einen ungewollten Alarm auszulösen, entsprechend größer. Ähnliches gilt bei Shishas und E-Shishas. In einer Shisha-Bar würde sich ein fotoelektrischer Rauchmelder daher nicht lohnen. Ob Ihr Rauchmelder empfindlich darauf reagiert, sollten Sie übrigens nicht ausprobieren. Der Zigarettenrauch verschmutzt den Sensor zusätzlich, sodass die Effektivität des Melder nachlässt.

10.3. In welchem Zimmer braucht man einen Rauchmelder?

Rauchmelder sollten überall da angebracht werden, wo Menschen schlafen – also in Schlafzimmern, Kinderzimmern und Gästezimmern. Darüber hinaus sollten auch Fluchtwege mit Meldern aus einschlägigen Rauchmelder-Tests gesichert werden. In Räumen, in denen Elektrogeräte oder elektrische Heizelemente stehen, sollten nach Möglichkeit ebenfalls Rauchmelder angebracht werden, da dort die Gefahr von Kabelbränden besonders hoch ist. Da in Küche und Bad typischerweise viel Dampf entsteht, sollten Sie hier stattdessen auf einen Hitzemelder setzen. Wie Rauchmelder Leben retten, sehen sie im folgendem Video.

10.4. Wann muss man beim Rauchmelder Batterien wechseln?

Bei Longlife-Rauchmeldern ist ein Batteriewechsel nicht vorgesehen. Ihre Batterien halten 10 Jahre, dann muss das gesamte Gerät sowieso ersetzt werden. Bei den Modellen mit Wechsel-Batterien ist die Haltbarkeit unterschiedlich. Meist muss einmal im Jahr die Batterie ersetzt werden, manchmal auch nur alle drei Jahre. Jeder Rauchmelder muss das Versagen der Batterie übrigens 30 Tage lang durch ein wiederkehrendes Signal ankündigen.

10.5. Wer darf Rauchmelder prüfen?

Dazu gibt es keine konkreten gesetzlichen Regelungen. Grundsätzlich können Sie daher Ihren Rauchmelder selbst prüfen, indem Sie die entsprechende Funktionstaste am Gerät drücken. Ein Signalton zeigt an, dass das Gerät einwandfrei funktioniert. Sollte er ausbleiben, muss der Rauchmelder ersetzt werden. Laut DIN 14676 muss jeder Rauchmelder jährlich geprüft werden. Dazu zählt auch die Kontrolle der Raucheintrittsöffnungen – diese müssen frei von Verstopfungen sein – sowie die Kontrolle der ordnungsgemäßen Positionierung und Montage. Bei Mietwohnungen übernimmt häufig der Schornsteinfeger die Überprüfung.

10.6. Wer zahlt bei einem Fehlalarm des Rauchmelders?

Eine komplizierte Frage. Grundsätzlich haftet für einen Feuerwehreinsatz die Kommune, wenn die Feuerwehr von einem Bürger nach bestem Wissen und Gewissen alarmiert wurde, weil er dachte, dass Gefahr im Verzug sei. Also: Angenommen, Sie fahren in den Urlaub und Ihr Rauchmelder löst einen Alarm aus. Ihr Nachbar hört den Alarm und ruft daraufhin die Feuerwehr, die die Wohnungstür aufbricht und feststellt, dass es bloß ein Fehlalarm war. In diesem Fall zahlt die Gemeinde die Kosten für den Einsatz. Wer jedoch für den Ersatz der Wohnungstür aufkommen muss, ist nicht abschließend geklärt. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Das Amtsgericht Hannover beispielsweise hatte in einem entsprechenden Fall (537 C 17077/05) entschieden, dass die Kosten nicht vom Mieter zu tragen sind. Wer stattdessen für den Schaden aufkommen muss, wurde jedoch nicht entschieden.

10.7. Gibt es einen Rauchmelder Vergleich der Stiftung Warentest?

Anfang 2013 hat Stiftung Warentest Rauchmelder getestet (Ausgabe 01/2013). Das Ergebnis vom Rauchmelder Vergleich: Die Hälfte der Geräte erhielt kein gutes Testurteil. Am besten schnitten der Ei650 von Ei Electronics und der FireAngel ST-620-DET ab, beide mit der Note 1,9.

Bildnachweise: dollarphotoclub.com/artfocus, dollarphotoclub.com/eyetronic (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)

Bietet der Rauchmelder-Vergleich auf Vergleich.org eine gute Auswahl an unterschiedlichen Herstellern im Bereich Rauchmelder?

Das Team von Vergleich.org hat es sich zur Aufgabe gemacht, die beste Auswahl von Rauchmelder-Modellen für Sie zusammenzustellen. Um einen guten Überblick zu garantieren, wurden hier 16 Modelle von 13 verschiedenen Herstellern für Sie zusammengestellt – so können Sie bequem Ihre Lieblingsmarke unter folgenden Marken wählen: X-Sense, Smartwares, Hekatron, Ei Electronics, Heimann, Brennenstuhl, Busch Jäger, Unitec, Elro, Smartware, Pyrex, Abus, SHD. Mehr Informationen »

Welche Preisspanne deckt der Rauchmelder-Vergleich der VGL-Redaktion ab?

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Von den 16 Rauchmelder-Modellen, die das Team von Vergleich.org für Sie zusammengestellt hat, hat der Ei Elec­tro­nics Ei650 besonders viele Kundenrezensionen erhalten, nämlich insgesamt 5763. Mehr Informationen »

Wie heißt das bestbewertete Rauchmelder-Modell aus dem Vergleich.org-Vergleich?

Das bestbewertete Rauchmelder-Modell ist der X-Sense SD11, welcher mit einer durchschnittlichen Kundenbewertung von 1136 von 5 Sternen glänzt. Mehr Informationen »

Konnte die Vergleich.org-Redaktion unter den 16 vorgestellten Rauchmelder-Modellen einen Favoriten ausmachen, der sich die Bestnote "SEHR GUT" verdient hat?

Die VGL-Redaktion konnte keinen klaren Favoriten im Rauchmelder-Vergleich ausmachen, da sich gleich 5 Produkte die Bestnote "SEHR GUT" verdient haben: X-Sense SD11, X-Sense SD03, Smart­wa­res FSM-11510, Hekatron Genius Plus und Ei Elec­tro­nics Ei650 Mehr Informationen »

Gewährleistet der Vergleich.org-Vergleich einen breiten Überblick über Rauchmelder aus allen Preis- und Qualitätsklassen?

Das Team von VGL hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kunden mit einem optimalen Überblick über die Produkte in der Kategorie „Rauchmelder“ zu versorgen. Sie finden daher in unserer Liste Rauchmelder aus allen Preis- und Qualitätsklassen, z. B.: X-Sense SD11, X-Sense SD03, Smart­wa­res FSM-11510, Hekatron Genius Plus, Ei Elec­tro­nics Ei650, Heimann HS1SA, Bren­nen­stuhl RM L 3100, Hekatron Genius H, Busch-Jäger 6800-0-2716, Unitec 30832, ELRO FS1805, Smart­wa­res RM620 Mini Rauch­warn­mel­der, Pyrexx PX-1, Smart­wa­res RM250/4, Abus RWM 90 und SHD DOF29 (4er-Set) Mehr Informationen »

Nach welchen weiteren Produktkategorien suchten Kunden, die sich für Rauchmelder interessieren, noch?

Kunden, die sich für die Rauchmelder aus unserem Vergleich interessieren, suchten außerdem häufig nach „Rauchmelderpflicht“, „Feuermelder“ und „Hekatron Rauchmelder“. Mehr Informationen »

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