Ein Hitzemelder in Küchen oder Garagen warnt Sie frühzeitig vor einem Brand und kann im Zweifelsfall auch Leben retten. Daher empfehlen diverse Hitzemelder-Tests aus dem Internet, in ein qualitatives Produkt zu investieren. Während es für Rauchmelder in Sachen Brandschutz eine DIN-Norm gibt, ist das bei diesen Geräten aber nicht der Fall. Damit Sie dennoch einen guten Hitzemelder erkennen, wollen wir Ihnen die wichtigsten Qualitätskriterien näher erläutern.
1.1. Lebensdauer & Wartung
Qualitative Hitzemelder haben eine Lebensdauer von rund 10 Jahren. Nach dieser Zeitspanne ist der Temperaturfühler nicht mehr garantiert zuverlässig und das Gerät sollte ausgetauscht werden. Hochwertige Modelle sind meist mit einer fest verbauten Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet. Diese Hitzemelder mit 10-Jahresbatterie werden komplett ersetzt, wenn die Stromversorgung nicht mehr ausreichend gegeben ist.
Günstige Modelle werden durch AA- oder AAA-Batterien mit Strom versorgt. Da ein Hitzemelder 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr im Betrieb ist, sollten Sie die Batterien aber regelmäßig auf Funktionstüchtigkeit prüfen. Das macht zusätzlichen Aufwand und wenn Sie den Batteriewechsel vergessen, kann der Hitzemelder natürlich nicht seine Schutzfunktion erfüllen.
Tipp: Einige Hitzemelder signalisieren mit Warnton oder Blinklicht, dass die Stromversorgung schwächer wird und Sie die Batterie wechseln müssen.
1.2. Großer Knopf
Da warme Luft aufsteigt und sich zuerst unter der Raumdecke sammelt, muss der Hitzemelder in größtmöglicher Höhe angebracht werden. Wenn es nun zu einem echten oder falschen Alarm kommt, lässt sich das Gerät im Anschluss nur schwer wieder in den Normalzustand versetzen.
Das ist aber wichtig, denn ansonsten endet der laute Piepton nicht. Achten Sie daher darauf, dass der Hitzemelder mit großem Knopf an der Oberseite (die Richtung Boden zeigt) ausgestattet ist. Dann können Sie den Alarm mit einem Besenstiel beenden und müssen nicht erst eine Leiter holen oder sich auf einem Stuhl in Gefahr bringen.

Ist die Batterie zu wechseln, sollten Sie direkt die passende Größe zu Hause haben.
1.3. Geringer Durchmesser
Ein Hitzemelder für die Garage oder Wohnräume muss in erster Linie funktional sein, ist aber nicht wirklich schön anzuschauen. Daher sind Sie vermutlich auf der Suche nach einem möglichst kleinen und kompakten Gerät.
Qualitative Produkte kommen mit einem Durchmesser von 5 cm aus, während günstige Hitzemelder für die verbaute Technik oft doppelt so viel Platz einnehmen. Vor allem für die Unterputz-Variante ist ein möglichst kleiner Durchmesser essenziell. Je größer der Hitzemelder, desto größer müssen Sie auch das Loch in der Zimmerdecke aussparen.
Stimmt es, dass Hitze-Melder langsamer auslösen als Rauch-Melder?
Lieber Leser,
das ist korrekt. Bei einem Feuer entsteht sofort Rauch, der zur Decke zieht und vom Rauchmelder erfasst werden kann, wohingegen sich die Temperatur erst mit der Zeit erhöht.
Trotzdem ist ein Hitzemelder noch recht fix und auf jeden Fall besser als gar kein Schutz.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Vergleich.org-Team