Das Wichtigste in Kürze
  • Smart-Home-Rauchmelder können ihre Basisfunktion – vor Feuer warnen – allein erfüllen. Zusatzfunktionen wie die Haushaltssteuerung per App oder Push- oder SMS-Alarm bei Feuer oder Einbruch sind meistens nur verfügbar, wenn eine Steuereinheit des jeweiligen Anbieters hinzugefügt wird.
  • Dann wird der Funktionsumfang gewaltig. Die Hersteller von Smart-Home-Lösungen bieten vernetzbare und aufrüstbare Lösungen für verschiedene Sicherheits-Aspekte: So können die Smart-Home-Rauchmelder mit Home-Security-Geräten wie Einbruchmeldern, Fenster- und Türsensoren, Sirenen, Kameras oder Schaltsteckdosen verknüpft werden.
  • Man kann „offene“ und „geschlossene“ Systeme unterscheiden. Standards wie Z-Wave können als offenes System verstanden werden: Geräte unterschiedlicher Marken, die dieses Funk-Protokoll verwenden, können miteinander kombiniert werden – zum Beispiel Thermostate von Sigma Casa mit Rauchdetektoren von Somfy und einer Smart-Home-Zentrale von devolo.

smart-home-rauchmelder test

Rauchmelder: Pflicht

Im Juli 2016 wurde das Gesetz zur Ausstattung von Wohnungen mit Rauchwarnmeldern verabscheidet. Es gilt vor allem für Neubauten und umfangreiche Umbauten.

Von Bundesland zu Bundesland verschieden ist, ob Eigentümer oder der Mieter jeweils für die Rauchmelderaufrüstung zuständig sind.

Alle Informationen zum Thema finden Sie unter rauchmelderpflicht.eu.

Die Digitalisierung zieht weiter ihre Kreise. Auch wenn der Alltag bereits bestimmt ist von digitalen Geräten, sind die Möglichkeiten der Technik noch nicht ausgeschöpft.

Home-Automation ist das Stichwort der Stunde. Smart-Home-Lösungen liefern Sicherheit und Komfort gleichermaßen. Auch vermeintlich wenig aufregende Produkte wie Rauchmelder haben hierbei ein Wörtchen mitzureden.

Ein Brandfall kann in vielen Fällen rechtzeitig erkannt werden. Dazu sind seit vielen Jahren bereits Rauchmelder im Einsatz, die bei einer bestimmten Konzentration von Rauchpartikeln in der Luft einen Alarm auslösen.

Was jedoch tun, wenn die Besitzer im Moment des Alarms nicht zuhause sind und die entsprechenden Maßnahmen einleiten können? Der digitale Fortschritt liefert Lösungen für diese Probleme:

Mit einem Smart-Home-Rauchmelder kann dank der Warnung der Bewohner auch die zuständige Feuerwehr informiert werden, falls eine Brandbekämpfung notwendig werden sollte und die Bewohner gar nicht da sind.

Wir zeigen Ihnen im Smart-Home-Rauchmelder-Vergleich 2020, was die neue Technologie hergibt und worauf Sie achten sollten, wenn Sie einen Smart-Home-Rauchmelder kaufen möchten, um Ihr Zuhause sicherer zu machen.

1. Was versteht man unter Smart Home?

1.1. Digitalisiertes Wohnen

home smart home

Die Digitalisierung sorgt für einen einfacheren Zugang zu verschiedenen Lebensbereichen durch technologische Möglichkeiten.

Eine der profunden gesellschaftlich-technologischen Veränderungen der letzten Jahre ist die Digitalisierung.

Nachdem die persönlichen Verhältnisse und der Umgang mit Nachrichten und Kommuniktaion durch Smartphone und Social Media gründlich reformiert wurden, ist die Umkrempelung des Wohnens dran:

Viele Firmen bieten so genannte Smart-Home-Lösungen an, die es erlauben, den kompletten Hausstand von der Lampe bis zu Waschmaschine zu vernetzen und aus der Ferne zu bedienen.

Die Möglichkeiten dieser Systeme erstrecken sich auf viele Bereiche, die zumeist darauf abzielen, das Leben einfacher und sicherer zu machen: So kann beispielsweise durch die Steuerung von Elektrogeräten, Lampen und Jalousien der Eindruck erweckt werden, das Haus oder die Wohnung sei bewohnt, obwohl dies nicht zutrifft.

Das Risiko, gerade bei längerer Abwesenheit in eine aufgebrochene und ausgeräumte Wohnung zurückzukehren, soll so minimiert werden. Ein smartes Haus ersetzt so in gewisser Weise die Alarmanlage.

Die Sicherheit im „smarten Haus“ kann jedoch auch erhöht werden, wenn die Bewohner nicht auf Reisen, sondern im Alltagsstress sind.

So kann die Smart-Home-Anlage über offene Fenster und Türen informieren, eine Warnung aussenden, wenn die Herdplatte an-, die Kühlschranktür offen gelassen oder eine Lampe nicht ausgeschaltet wurde. Das senkt nicht nur den Stromverbrauch des Haushalts, sondern mindert auch das Risiko von Havarien durch Stürme, Regengüsse und Brandfälle. Gerade letztere können noch effizienter vermieden werden, wenn in das Smart Home auch ein Rauchmelder integriert ist.

Eine Auswahl an Sensoren, die sich in viele Smart-Home-Systeme integrieren lassen:

Sensoren Anwendung
Smart-Home-Rauchmelder Zum Schutz vor Brand und/oder Rauchentwicklung
Tür-/Fensterkontakt Erkennen von offenstehenden Türen oder Fenstern
Jalousiemotoren Abdunkeln bei Sonneneinstrahlung und Wahren von Privatsphäre am Abend
Thermostate Kontrolle der Heizung bei gleichzeitiger Energieersparnis
Bewegungsmelder Uhrzeitabhängige Schaltung von (z.B.) Außenlicht
Fußbodensteuerung Für warme Füße
Intelligente“ Steckdose Zeit- oder Fernsteuerung von Geräten nach Bedarf
smart-house

Im smarten Haus lassen sich viele Geräte im Haus steuern und überwachen.

1.2. Was unterscheidet einen Smart-Home- vom gewöhnlichen Rauchmelder?

Rauchmelder: Sensor und Tyndall

Im optischen Rauchmelder wird der Tyndall-Effekt genutzt. In der Kammer des Rauchmelders befindet sich eine Leuchtdiode, welche einen Lichtstrahl aussendet. Dieser kann von der nichtreflektierenden Innenseite der Kammer nicht zurückgeworfen werden. In einem Winkel, der eine direkte Verbindung nicht zulässt, ist ein Lichtsensor angebracht. Füllt sich die optische Kammer mit Rauch, wird das Licht von der Leuchtdiode im Rauch gebrochen und fällt auf den Lichtsensor. Mit zunehmender Rauchkonzentration trifft immer mehr Licht auf den Leuchtsensor; bei Überschreitung einer definierten Schwelle wird der Alarm ausgelöst.

In der Grundfunktion unterscheidet sich ein Smart-Home-Rauchmelder nicht von den herkömmlichen Modellen, wie sie seit Jahren weit verbreitet sind. Fast immer handelt es sich um Rauchmelder mit einem optischen Sensor.

Sie sind in der Anschaffung und Wartung günstig ist, haben keine schädigenden Effekte hat und sind sehr langlebig.

Der Rauchmelder wird an die Decke eines Zimmers montiert und funktioniert unter Nutzung des so genannten Tyndall-Effekts: Während Licht in reiner Luft ohne Streueffekt auskommt, führen kleine Schwebeteilchen in der Luft zur Lichtbrechung.

Zusätzlich zum einfachen Alarmton gibt es bei Smarthome-Rauchmeldern weitere Optionen der Warnmeldung. Durch die Funkvernetzung im Smart-Home-System sind neben dem einfachen akustischen Warnsignal auch E-Mail-, SMS- und Anrufwarnungen möglich. Das ist auch der Unterschied zu Systemen, bei denen die Rauchmelder lediglich untereinander per Funk vernetzt sind – diese gehen lediglich gemeinsam los.

Alarm! Mit den Bestimmungen für die Haussicherheit, die in DIN EN 14604 festgelegt sind, muss die Lautstärke für den Warnton einen Schalldruckpegel von 85 dB aus drei Metern erreichen. Das ist ein Alarmton, der in etwa dem Straßenlärm einer Hauptverkehrsstraße aus 2,5 Metern Entfernung entspricht – ein Durchschlafen sollte bei dieser Lautstärke nicht möglich sein.

Hinweis: Um ein unnötiges Ausrücken der Feuerwehr zu verhindern, kontaktieren Smart-Home-Rauchmelder nicht automatisch die Brandbekämpfungsbehörden.

2. Smart-Home-Rauchmelder: Kommt es auf die Architektur des Systems an?

Fritz Smart Home

Auch der Hersteller AVM bietet Smart-Home-Lösungen an. So kann das Smarthome per Fritzbox gesteuert werden. Diese arbeitet mit offenen Funkstandards und hat den Vorteil, dass man nicht auf einen Hersteller beschränkt ist (wie z.B. bei Smart-Home-Rauchmeldern der Telekom).

Damit Smart-Home-Geräte miteinander interagieren können, müssen die von ihnen genutzten Kommunikationsprotokolle kompatibel sein. Es existieren offene und geschlossene Systeme – beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

2.1. Offene Systeme

Unter offenen Systemen verstehen wir hier eine Smart-Home-Architektur, die auf einem gemeinsamen Kommunikationsstandard basiert, der von einem Konsortium oder Drittanbieter geschaffen wurde, und den verschiedene Geräte teilen.

Beispiele für solche Übertragungsstandards sind die Protokolle Z-Wave, ZigBee oder EnOcean. Geräte, die jeweils einen dieser Standards nutzen, können mit weiteren Geräten im jeweiligen Netz kommunizieren. Auch DECT, bekannt von Schnurlostelefonen, ist ein solcher Standard.

2.2. Geschlossene Systeme

Hierunter fassen wir Systeme, die einen Anbieter-spezifischen Standard erfüllen, der aber nicht kompatibel zu Geräten anderer Hersteller ist. Die Vor- und Nachteile dieser Art der Smart-Home-Architektur:

    Vorteile
  • Einbinden weiterer Geräte meist recht unkompliziert
  • Kompatibilität scheitert nicht am Nutzer
  • Suche nach passenden Komponenten fällt leichter
    Nachteile
  • Nur Geräte des jeweiligen Herstellers „passen“
  • Upgrades (neue Versionen) können teuer werden

2.3. Rückgrat der Sicherheitselektronik: die Smart-Home-Zentrale

Die Smart-Home-Zentrale bildet das Kernstück ihres smarten Hauses: Sie bündelt die Funksignale der einzelnen Komponenten. Da der Smart-Home-Rauchmelder meist nicht mit WLAN, sondern mit speziellen Hausautomatisierungs-Funkprotokollen (siehe oben) arbeitet, ist die Zentrale als Schaltstation für alles von der Jalousie bis zur Smarthome-Heizungssteuerung wichtig.

fritz smart home geräte

Smart Home von AVM: Mit dem System „Fritz Dect 200“ kann die Fritz-Box Smart-Home-Geräte steuern.

Ohne Smart-Home-Zentrale funktionieren die smarten Rauchmelder auch – allerdings ist dann nur die Basisfunktion, also der Alarm selbst, verfügbar.

Die zentralen Bausteine, die bei jedem Hersteller unterschiedlich heißen, können verschiedene hilfreiche Funktionen ermöglichen, wenn sie mit einem Rauchmelder gekoppelt sind. Zum Beispiel

  • Einschalten des Lichts im Brandfalle,
  • Aktivierung einer Webcam bei Verdacht auf Einbruch oder bei Rauchentwicklung,
  • Alarmsirene im Einbruchsfall,
  • Fernsteuerung der Lichtsteuerung, der Heizkörperthermostate, einer Kamera oder weiteren Geräten per Smartphone-App,

Natürlich nur im Verbund mit den jeweiligen Produkten, die dann auch noch das jeweilige Funkprotokoll unterstützen müssen.

Tipp: Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie darauf achten, dass die Kompatibilität mit der Zentrale Ihres Smart-Home-Systems gewährleistet ist.

2.4. Zu Risiken und Nebenwirkungen

Neben allem Komfort und dem Gefühl der Sicherheit, das das Smart-Home verspricht, gibt es einige Gegenanzeigen, die mehr oder weniger ins Gewicht fallen:

  • Das offene Haus

    Dem weit verbreiteten Funkprotokoll ZigBee wurde 2015 eine zweifelhafte Ehre zuteil: Durch die Aufdeckung einer eklatanten Sicherheitslücke wurde nicht nur dieses System bekannt, sondern auch, dass es im Zweifel etwaige Angreifer leicht und unerkannt ins Haus lassen kann.
    Designbedingt lässt sich dieser Fehler auch nicht durch Firmware-Updates beheben. Das RWE-Smarthome, das auf dem Standard aufbaute, wurde mit entsprechender Kritik bedacht. Ein Smart-Home-Rauchmelder-Testsieger sollte nicht nur vor Feuer schützen, sondern auch digitale Sicherheit bieten.Umfangreiche Informationen zu der ZigBee-Sicherheitslücke finden Sie hier.
  • Das Daten sammelnde Haus

    Informationen, die Ihr Smart-Home an Ihr Smartphone sendet, finden Ihren Weg durch die Cloud. Und die ist – für uns Normal-Benutzer – meist genau so nebulös, wie der Name schon sagt. Welche Informationen bei welchen Servern landen, können wir kaum vermuten. Dass gesammelt wird, was verfügbar ist, kann dafür als gesichert gelten.
  • Das stressige Haus

    Koppeln Sie Ihren Rauchmelder an eine Smart-Home-Zentrale, die Ihnen Veränderungen und/oder Verdächtigungen via App mitteilt, müssen Sie vor allem während Ihrer Ortsabwesenheit starke Nerven haben. Stellen Sie sich vor, Sie sind im Urlaub oder geschäftlich unterwegs und Ihr Smart Home meldet sich mit einer Brandwarnung. Dank der Distanz zum Haus können Sie ohnehin nicht eingreifen. Sie könnten die Feuerwehr rufen. Aber wenn es doch nur ein Fehlalarm ist?
  • Das teure Haus

    Um alle Funktionen des smarten Rauchmelder nutzen zu können, wird weiteres Equipment benötigt, das natürlich auch seinen Preis hat – und für Folgekosten sorgt, auf der Stromrechnung und auch, wenn weitere Geräte oder kostenpflichtige Updates notwendig werden sollten.

smart home haussteuerung

3. Kaufberatung für Smart-Home-Rauchmelder: Worauf sollte man achten?

3.1. Smart-Home-System

Die wichtigste Frage für die Einbindung Ihres persönlichen Smart-Home-Rauchmelder-Testsiegers ist sicherlich, ob die Kompatibilität vorhanden ist. Dazu können Sie auch die Smart-Home-Rauchmelder-Bedienungsanleitung zur Hand nehmen. Oftmals wird die Kompatibilität mit den gängigen Systemen dort klargestellt.

Achtung: Einige Hersteller bauen Ihre Geräte für verschiedene Systeme. Ein eQ-3-Smart-Home-Rauchmelder kann sowohl für innogy- als auch für Telekom-Systeme konstruiert worden sein. Stellen Sie sicher, dass die Kompatibilität mit Ihrem System gewährleistet ist!

3.2. Zugelassene Umgebungstemperatur

Wenn Sie Ihren Rauchmelder in der Garage anbringen wollen, sollten Sie darauf achten, dass das Gerät auch leichten Frost verträgt.

Nicht alle Modelle in unserem Smart-Home-Rauchmelder-Vergleich können Minusgrade vertragen. Starken Frost können jedoch auch die robustesten Geräte im heimischen Smart-Home-Rauchmelder-Test nicht ab. Wenn Ihre Garage im Winter Temperaturen von unter -5° Celsius erreicht, sollten Sie davon Abstand nehmen, dort einen Rauchmelder zu installieren. Dies kann zu Fehlfunktionen führen – Ihr Smart-Home-Rauchmelder könnte einen Fehlalarm auslösen.

3.3. Schutzklasse

Viele Hersteller von Smart-Home-Rauchmeldern geben die IP-Schutzklasse ihrer Geräte an. Diese Kennziffer bezeichnet die Eignung von elektrischen Geräte für verschiedene äußere Bedingungen. IP steht dabei für Internation Protection, die Kennziffern sind in der deutschen Norm DIN EN 60529 niedergeschrieben.

Während die erste Ziffer der Schutzklasse den Schutz vorm Eindringen von Fremdkörpern kennzeichnet, gibt die zweite Aufschluss über die Kategorie der Wasserdichtigkeit. Für die Zertifizierung wurden die Geräte einem speziellen Smart-Home-Rauchmelder-Test unterzogen.

4. Darauf sollte man bei der Nutzung von Smart-Home-Infrastruktur achten

Neben den Sicherheitsaspekten ist ein Smart Home auch für den Komfort der Einwohner zuständig. Viele Dinge, für die man sonst aufstehen und mehrere Schalter betätigen musste, sind mit der Hausautomation oft mit einem intelligenten Schalter oder einem Tap auf die Haussteuerungs-App erledigt. Ein Beispiel können Sie im folgenden Video sehen:

5. Was sagt die Stiftung Warentest über das Internet der Dinge?

Einen Smart-Home-Rauchmelder-Test hat Deutschlands bekannteste Stiftung noch nicht durchgeführt. Ein Special aus der Ausgabe 04/2016 gibt jedoch einen Überblick über das so genannte Internet der Dinge und die Chancen und Gefahren, welche sich aus diesem ergeben.

Besonders macht die Stiftung auf die Ausnutzbarkeit von Funkverbindungen aufmerksam: Auch bei hohem Verschlüsselungsaufwand ist nicht ausgeschlossen, dass sich Personen von außerhalb Zugang zum Netzwerk oder einzelnen Geräten verschaffen. So können selbstfahrende Autos, Überwachungsanlagen oder Funkschlösser gehackt werden.

Ein weiterer Aspekt liegt im Daten- und Verbraucherschutz. Da die Geräte im Internet der Dinge, also auch das Smart Home mit Rauchmelder, Daten sammeln, kann ein sehr individuelles Persönlichkeitsprofil erstellt werden. Das ultimative Horrorszenario wie im Film „Matrix“ malt die Stiftung zwar nicht aus, jedoch ein sehr viel realistischeres – dass der Fitnesstracker dem Kühlschrank meldet: „Heute keine Süßigkeiten für unseren Besitzer“.

Auch die beste Hausautomation bleibt nicht ganz ohne Schwachstellen. Die Zukunft gehört jedoch dem Internet der Dinge. Zudem werden die Entwicklungen in dem Bereich vorangetrieben, sodass sich wesentliche Sicherheitsbedenken noch aufklären können.

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Smart-Home-Rauchmelder

  • Was unterscheidet einen Smart-Home-Rauchmelder von einem Funkrauchmelder?

    Ein Smart-Home-Rauchmelder ist immer ein Funkrauchmelder, aber ein Funkrauchmelder ist nicht immer vom Typ Smarthome-Rauchmelder. Das liegt an dem Umstand, dass die Modelle für das smarte Haus mit Funkfrequenzen arbeiten, um ihre Funktionalität zu gewährleisten, jedoch nicht alle Funkrauchmelder mit den gängigen Smart-Home-Standards arbeiten. Es gibt demnach vernetzte Rauchmelder, die sich nicht in eine Smart-Home-Architektur einbinden lassen, aber dennoch untereinander kommunizieren, um im Falle eines Brandes gemeinsam Alarm zu schlagen.
  • Warum sind diese 10-Jahres-Batterien üblich?

    Viele moderne Rauchmelder, auch solche mit Funkvernetzung, verfügen mittlerweile über fest eingebaute Batterien. Das hat gleich mehrere Vorteile: Erstens sparen Sie sich das Wechseln, was bei den vorher üblichen 9-Volt-Batterien ca. alle vier Jahre notwendig war. Zweitens korreliert die Lebensdauer der Batterien mit der des optischen Sensors. Das bedeutet, dass Sie auch den besten Smart-Home-Rauchmelder nach zehn Jahren sowieso austauschen sollten, um seine Funktionsfähigkeit zu gewährleisten. Durch die fest eingebauten Batterien haben Sie zugleich eine Erinnerung an den notwendigen Austausch Ihres Geräts.

    Tipp: Die Geräte haben einen Test-Taster, den Sie mit einem Besenstiel oder ähnlichem drücken können, nachdem der Rauchmelder an der Zimmerdecke montiert wurde. Dieser Smart-Home-Rauchmelder-Test sollte nicht allzuoft durchgeführt werden, da darunter die Batterielaufzeit natürlich leidet.

  • Gibt es auch eine Kindersicherung für Smarthome-Geräte?

    Der Forscherdrang des Nachwuchses ist oftmals nicht in die Schranken zu weisen, was für die stolzen Eltern ein schönes Signal ist. Jedoch kann es gerade im vernetzten Eigenheim zum Problem werden, wenn die neugierigen Kleinen unkontrolliert auf der Smart-Home-Zentrale oder den angeschlossenen Mobilgeräten herumdrücken. Daher bieten die Hersteller von Smart-Home-Geräten und -Apps Kindersicherungen an, die verhindern, dass Ihre Liebsten sich aus Versehen ein- und Sie aussperren.
  • Kann man Smarthome-Rauchmelder auch ohne Smart Home verwenden?

    Wenn Sie Ihr Zuhause zukunftssicher ausstatten wollen, aber noch nicht über eine Smart-Home-Anlage verfügen, können Sie von unserem Smart-Home-Rauchmelder-Vergleich profitieren: Die Funktionsweise des Rauchmelders ist nicht abhängig vom Funkmodul. Das bedeutet für Anwender, dass der Rauchmelder auch dann einen akustischen Alarm auslöst, ohne dass Sie den Smart-Home-Rauchmelder verbinden müssen.

    Damit können Sie bereits ältere Rauchmelder in ihrem Haus durch smarte Modelle ersetzen, wenn Sie bereits eine Aufrüstung Ihrer Haustechnik ins Auge gefasst haben. Durch die Batterielaufzeit von zehn Jahren lohnt es sich bereits, einen Smart-Home-Rauchmelder zu kaufen, wenn Sie erst in drei Jahren auf die intelligente Haustechnik umsteigen. Wir zählen Ihnen die Vor- und Nachteile des Kaufs eines Smart-Home-Rauchmelders ohne die entsprechende Infrastruktur auf:

      Vorteile
    • vollständiger Schutz gewährleistet
    • teilweise Funkvernetzung ohne Smart-Home-System möglich
    • zukunftssicher
      Nachteile
    • teurer als einfache Rauchmelder

Bildnachweise: stockphotosecrets.com/FrameAngel, stockphotosecrets.com/ING_12167_00058 (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)

Gibt der Smart-Home-Rauchmelder-Vergleich auf Vergleich.org einen Überblick über das gesamte Spektrum an Herstellern im Bereich Smart-Home-Rauchmelder?

Unser Smart-Home-Rauchmelder-Vergleich stellt 7 Smart-Home-Rauchmelder von 7 verschiedenen Herstellern vor. Die Liste umfasst unter anderem Produkte von folgenden Herstellern: Bosch, Gira, Ei Electronics Professional, HomeMatic, Nest, Smartwares Smart Security, Hekatron. Mehr Informationen »

Welche Smart-Home-Rauchmelder aus dem Vergleich.org-Vergleich warten mit dem günstigsten Preis auf?

Der günstigster Smart-Home-Rauchmelder in unserem Vergleich kostet nur 25,86 Euro und ist ideal für preisbewusste Kunden. Wer bereit ist, für bessere Qualität ein wenig mehr auszugeben, ist mir unserem Preis-Leistungs-Sieger Ei Elec­tro­nics Pro­fes­sio­nal Ei650iW gut beraten. Mehr Informationen »

Gibt es im Smart-Home-Rauchmelder-Vergleich auf Vergleich.org einen Smart-Home-Rauchmelder, welcher besonders häufig von Kunden bewertet wurde?

Ein Smart-Home-Rauchmelder aus dem Vergleich.org-Vergleich sticht durch besonders viele Kundenrezensionen hervor: Der Nest Protect 2 3er Pack wurde 1956-mal bewertet. Mehr Informationen »

Welcher Smart-Home-Rauchmelder aus dem Vergleich.org-Vergleich wurde von anderen Kunden mit der besten Bewertung ausgezeichnet?

Die beste Bewertung erhielt der Bosch Smart Home Rauch­mel­der, welcher Käufer mit hervorragenden Produkteigenschaften überzeugt hat – das spiegelt sich in einer Bewertung von 233 von 5 Sternen für den Smart-Home-Rauchmelder wider. Mehr Informationen »

Welchen Smart-Home-Rauchmelder aus dem Vergleich hat das Team der VGL-Verlagsgesellschaft mit der Bestnote "SEHR GUT" ausgezeichnet?

Da sich gleich mehrere Smart-Home-Rauchmelder aus dem Vergleich positiv hervorgetan haben, hat die VGL-Redaktion die Bestnote "SEHR GUT" insgesamt 2-mal vergeben. Folgende Modelle wurden damit ausgezeichnet: Bosch Smart Home Rauch­mel­der und Gira 0524 02 / I01 Mehr Informationen »

Welche Smart-Home-Rauchmelder hat die VGL-Redaktion für den Smart-Home-Rauchmelder-Vergleich ausgewählt und bewertet?

Das Vergleich.org-Team hat insgesamt 7 Smart-Home-Rauchmelder für den Vergleich ausgewählt. Wir präsentieren Ihnen ein breites Spektrum an unterschiedlichen Herstellern und Modellen, z. B.: Bosch Smart Home Rauch­mel­der, Gira 0524 02 / I01, Ei Elec­tro­nics Pro­fes­sio­nal Ei650iW, Ho­me­Ma­tic 142685A0, Nest Protect 2 3er Pack, Smart­wa­res Smart Security SH8-99103 und Hekatron Genius PLUS X Mehr Informationen »

Welche weiteren Suchbegriffe sind für Kunden, die sich für Smart-Home-Rauchmelder interessieren, relevant?

Wenn Sie auf der Suche nach einem Smart-Home-Rauchmelder-Modell sind, können auch Suchbegriffe wie „Gira Rauchmelder“, „Gira Dual-Q“ und „Bosch Smart-Home-Rauchmelder“ relevant für Sie sein. Mehr Informationen »

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