Das Wichtigste in Kürze
  • Gasdetektoren haben die Aufgabe, austretendes Gas aufzuspüren, sei es in den eigenen vier Wänden oder in einer Fabrikumgebung. Besonders beim Camping sind Gasdetektoren beliebt, da in einem Wohnmobil meist mit Propan gekocht wird. Tritt dieses aus herrscht Lebensgefahr. Daher sollte ein Gasdetektor im Wohnmobil nicht fehlen. Ähnliches gilt für Bootsbesitzer. Diese nutzen einen Gasdetektor im Boot ebenfalls zur Gasprüfung. Man unterscheidet in Gasprüfer, die vorwiegend auf brennbare Gase wie Methan oder Propan ausgelegt sind sowie in Geräte, die austretendes Kühlmittel nachweisen sollen. Dazu zählen zum Beispiel giftige Gase wie Chlorgas oder Fluor. Erdgas-Gasdetektoren sind jedoch weiter verbreitet, als Prüfgeräte für Halogengase.
  • Geprüft wird per Sensor. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um einen Halbleiter-Sensor, wie Gasdetektor-Tests im Internet zeigen. Bei hochwertigen Geräten zur Kühlmittel-Prüfung werden auch Infrarot-Sensoren eingesetzt. Der Sensor sitzt bei beiden Varianten meist an einer schwanenhalsförmigen Sonde. Je länger diese ist, desto besser erreichen Sie auch schwer zugängliche Winkel und Nischen. Wählen Sie eine Sonde mit einer Länge von mehr als 40 cm aus unserer Vergleichstabelle, falls Ihre Gasleitungen oder -flaschen oder -tanks schwer zu erreichen sind.
  • Auch der beste Gasdetektor nützt nichts, wenn er kein Alarmsignal gibt. Wollen Sie einen Gasdetektor kaufen, achten Sie also darauf, dass dieser praktische Alarmfunktionen mit sich bringt. Dies kann ein Alarmton oder ein Lichtsignal sein. Im Gasdetektor-Vergleich fanden sich auch Geräte, die einen Vibrationsalarm bieten. Ein Gasprüfer mit LCD-Display kann die Bedienung sehr vereinfachen. Dabei handelt es sich jedoch meist um kostspielige Profigeräte. Ein einfaches Gerät für unter 50 Euro reicht als Einsteiger-Gasdetektor in Wohnmobil und Privathaushalt oft aus.

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