Das Wichtigste in Kürze
  • Es gibt drei verschiedene Arten von Propangasflaschen: Leihflaschen, Eigentumsflaschen und wiederbefüllbare Flaschen. Für die rote Leihflasche bezahlen Sie beim Kauf der vollen Flasche ein Depot, welches erstattet wird, wenn sie zurückgebracht wird. Die grauen Eigentums- oder Kaufflaschen kaufen Sie leer und tauschen sie dann gegen eine volle Flasche des gleichen Typs. Dabei bezahlen Sie nur noch den Preis des Propangases. Üblicherweise fassen diese Propangasflaschen 11 kg bzw. 5 kg Propan. Wenn Sie die Flasche nicht mehr brauchen, können Sie sie jedoch nicht mehr zurückgeben. Zuletzt gibt es befüllbare Propangasflaschen, welche Sie nicht gegen volle Flaschen eintauschen, sondern an Ort und Stelle nachfüllen.
  • Wenn Sie eine neue Eigentums-Propangasflasche kaufen, wird sie vermutlich noch 10 Jahre TÜV-geprüft sein. Nun tauschen Sie diese allerdings gegen eine volle Flasche um, welche schon gebraucht ist. Die gebrauchte Flasche wird immer auch TÜV-geprüft sein, aber weniger lange. Achten Sie deshalb auf das Ablaufdatum und bringen Sie die Flasche vor diesem Datum zurück. Keine Sorge, wenn Sie die Flasche nach Ablaufdatum zurückgeben, fallen keine zusätzlichen Gebühren an. In der Gebühr für die Befüllung ist der Beitrag für den TÜV nämlich bereits eingerechnet.
  • Wenn Sie die Flasche fürs Campieren im Ausland verwenden wollen, empfehlen wir, eine Propangasflasche zu kaufen, welche man nachfüllen kann. Denn zum einen kann es je nach Ort schwierig sein, Eigentumsflaschen umzutauschen, und zum anderen können Sie die befüllbare Gasflasche auch nachfüllen, bevor sie leer ist. Es lohnt sich zudem, eine Propangasflasche zu kaufen, welche aus Aluminium oder Kunststoff besteht, da diese besonders leicht sind. So schonen Sie nicht nur den Rücken, sondern sparen wegen des geringeren Gewichts auch Benzin auf der Fahrt.

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