Das Wichtigste in Kürze
  • Die Kategorie der Sicherheitskameras für den privaten Gebrauch muss nicht teuer sein. Bereits ab etwa 40 € erhalten Sie Geräte, die den Außenbereich Ihres Hauses überwachen können.
  • Fast alle Überwachungskameras übertragen das gefilmte Geschehen per WLAN auf Ihren Computer oder Ihr Smartphone. Sie können live über Ihr Endgerät sehen, wer auf Ihrem Grundstück unterwegs ist.
  • Kameras für den Außenbereich sollten über eine hohe Reichweite verfügen, um auch die weit entfernteren Ecken des Gartens überwachen zu können. Achten Sie aber darauf, dass Sie nur Ihr eigenes Grundstück filmen.
Überwachungskameras außen Test

Überwachungskameras außen im Vergleich: Sicherheitskameras für den Außenbereich sind Wind und Wetter ausgesetzt. Daher sollten Sie darauf achten, dass die Kamera tatsächlich für den Außeneinsatz deklariert ist.

Zwar sinken die Wohnungseinbrüche in Deutschland, mit etwa 97.000 Einbrüche im Jahr 2018 ist dies dennoch eine erhebliche Anzahl an Straftaten. Um ein sichereres Gefühl in den eigenen vier Wänden zu bekommen, empfiehlt sich die Installation von Überwachungskameras im Außenbereich.

Sicherheitskameras für den Außen- und Innenbereich können sowohl einzeln als auch im Set erworben werden. Im Set wird eine Basisstation benötigt, um die einzelnen Kameras in einem System miteinander zu verbinden. Wir möchten Ihnen in dieser Kaufberatung zum Überwachungskameras für außen aufzeigen, worauf Sie beim Kauf achten sollten, um die besten Überwachungskameras außen zu kaufen. Hierzu haben wir die wichtigsten Kriterien in der Tabelle zum Überwachungskamera außen- Vergleich 2020 zusammengestellt.

Einzelne Kameras, die beispielsweise den Eingangsbereich Ihres Hauses oder die Garage überwachen sollen, benötigen eine solche Basisstation nicht, da sie einfach über Ihren WLAN-Router in das heimische Netzwerk integriert werden können. Einige Router verfügen sogar über Speicherplatz, auf dem Video- sowie Fotoaufnahmen Ihrer Überwachungskamera gespeichert werden können.

1. Ist eine kabellose Übertragung mittlerweile Standard?

Dank Direktübertragung immer alles im Blick. Ein Überwachungskameras außen Test, was sie alles können. Ein potenzieller Überwachungskameras außen Testsieger sollte eine Verbindung mit einem App herstellen können.

Alles auf einen Blick. Per direkter Zuschaltung können Sie sehen, was um Ihr Haus herum passiert.

Eine kabellose Übertragung der Videoaufnahmen sollte mittlerweile bei allen Sicherheitskameras Standard sein. So ist es möglich, den hauseigenen Router als Empfangsstation und Speicher der Überwachungsbilder zu nutzen.

Einige Hersteller und Marken bieten sogar einzelne Überwachungskameras mit einer Basisstation an, die, sollten Sie Ihr Überwachungssystem zu einem späteren Zeitpunkt erweitern wollen, als Netzwerkzentrale ausgebaut werden können.

Durch das Integrieren der Überwachungskamera in Ihr heimisches Netzwerk ist es Ihnen außerdem möglich, eine Direktansicht der aufgenommen Bilder einzusehen, sie können also live mitverfolgen, was in dem überwachten Gebiet passiert.

Des Weiteren ist es möglich den Livestream auch von unterwegs anzuschauen und somit zum Beispiel aus dem Urlaub ein wachsames Auge auf die eigenen vier Wände zu haben.

Egal wo sie sich auf der Welt befinden, dank kabelloser Übertragung können sie live auf Ihre Überwachungskamera zugreifen.

2. Sorgt ein großes Sichtfeld für mehr Sicherheit?

Rechtslage

In Deutschland ist es Privatpersonen erlaubt ihr eigenes Haus und Grundstück zu überwachen. Öffentliche Wege, Plätze oder Zonen dürfen nicht überwacht werden. Falls dies trotzdem der Fall sein sollte, drohen enorme Bußgelder. Mehr zu diesem Thema erfahren sie bei Stiftung Warentest.

Der Sichtwinkel der Kamera ist entscheidend für die Größe des Sichtfeldes der Kamera. Ein geringer Winkel konzentriert die Sicht auf ein kleines Gebiet. Wollen Sie ausschließlich Ihren Hauseingang überwachen, reicht eine Überwachungskamera mit einem Winkel von etwa 70°.

Möchten Sie jedoch einen größeren Ausschnitt Ihrer Hausumgebung mittels Sicherheitskamera einsehen, ist eine Kamera mit einem Sichtwinkel von mindestens 80° zu empfehlen. Damit erhalten Sie eine gute und weite Einsicht auf Ihr Grundstück. Sich nähernde Personen können so auch schon von Weitem gesehen werden.

Der Sichtwinkel für Überwachungskameras außen sollte größer sein als der Winkel von Kameras für den Innenbereich, da hier die Kamera ein wesentlich größeres Areal abdecken muss.

3. Klare Bilder durch hohe Auflösung

Kleinere Flächen können auch mit einer geringeren Pixelzahl gut überwacht werden.

Eine geringere Auflösung ist gut bei einer Überwachung von kleineren Flächen wie dem Hauseingang. Eine höhere Anzahl von Pixeln bringt jedoch schärfere und somit detailreiche Bilder.

Um eine gute und genaue Überwachung Ihres Grundstücks zu gewährleisten, bieten sich Überwachungskameras mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln an. Besser ist jedoch eine Auflösung in HD von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Damit sind die Überwachungsvideos oder -fotos auch in der Nacht gestochen scharf.

Sollten Sie besonders große Flächen überwachen wollen, raten wir zum Kauf einer Kamera mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Details im Hintergrund verschwimmen weniger und das Bild der Videoüberwachung bleibt sowohl tagsüber als auch nachts weiterhin scharf und detailreich.

Dies kann helfen, um ungewollte Gäste schnell und sicher zu identifizieren. Falls es zu einem Einbruch kommen sollte, können Screenshots oder sogar das gesamte Videomaterial dazu verwendet werden, den Einbrecher und den Tathergang nachzuvollziehen.

Die Vor- und Nachteile einer höheren Auflösung:

  • gestochen scharfe Bilder und Videoaufnahmen
  • sogar Details am Bildrand sind gut zu erkennen
  • hohe Aufnahmequalität auch in der Nacht
  • Produktion größerer Datenmengen
  • benötigt höhere Speicherkapazität

4. Was ist für den Betrieb und Sichtweite in der Dunkelheit wichtig?

Nachtsicht durch Infrarot.

Infrarotlicht ermöglicht das Sehen im Dunkeln. So können Sie auch in der Nacht Ihr Grundstück einsehen.

Entschließen Sie sich dazu eine Überwachungskamera für außen zu kaufen, sollte diese unbedingt mit Infrarotlicht ausgestattet sein, damit eine Überwachung auch im Dunkeln möglich ist.

Dies gilt besonders für Sicherheitskameras, die in Hauseingängen installiert werden. Sollte hier einmal das Licht nicht funktionieren, ist eine Sicht auf den Hauszugang dank Nachtsicht trotzdem möglich.

Hierbei sollten Sie darauf achten, dass die Überwachungskamera für außen in der Nacht mindestens eine Sichtweite von 15 m aufweist. So können Sie auch in der Dunkelheit schnell erkennen, ob und wann sich Menschen Ihrem Haus nähern.

5. Bewegungssensoren lösen Aufnahmen aus

Bewegungen aktivieren den Sensor und die Kamera schießt ein Bild.

Kameras, deren Bewegungssensoren aktiviert und deaktiviert werden können, sind ideal für viel genutzte Areale wie dem Garten. Tagsüber kann der Sensor aus- und nachts wieder angeschaltet werden.

Die meisten Typen der Überwachungskameras verfügen über eingebaute Bewegungssensoren. Diese ermöglichen eine Überwachung Ihres Hauses, wenn Bewegung im Sichtfeld der Kamera registriert wird. Damit wird außerdem verhindert, dass die Kamera dauerhaft in Betrieb ist. das heißt, die Kamera nimmt nur auf, wenn sie Bewegung registriert.

Ist jedoch eine Überwachung rund um die Uhr gewünscht, können die Kameras vieler Hersteller so eingestellt werden, dass eine dauerhafte Videoaufnahme erfolgt und bei registrierten Bewegungen zusätzliche Fotos geschossen werden.

Um eine überhöhte Produktion von Daten zu vermeiden, sollten Sie eine Überwachungskamera für außen kaufen, die über einen deaktivierbaren Bewegungssensor verfügt. Besonders in oft genutzten Arealen, wie dem Garten, wird der Sensor nicht dauerhaft von spielenden Kindern oder dem vorbeilaufenden Hund aktiviert.

Sollte Ihre Kamera nicht dauerhaft im Betrieb sein, empfiehlt sich den Bewegungssensor zur Nachtzeit wieder zu aktiviert, damit die Kamera Bewegungen registriert und ein Foto schießt oder die Videoaufnahme startet.

6. Daten auf einer SD-Karte im Gerät zwischenspeichern

Micro-SD-Karten
SD-Karten kosten nur noch sehr wenig und sind fast überall erhältlich.

Micro-SD-Karten können mittlerweile sehr günstig erworben werden, eine 128 Gb große Karte kostet weniger als 40 €.

In Verbindung mit einer Überwachungskamera, die mit Ihrem Heimnetzwerk verbunden ist und eine zusätzliche SD-Karte integriert, steht der Außenüberwachung Ihres Hauses nichts mehr im Weg.

Sollten Sie Ihre Überwachungskamera nicht mit einem Router verbinden wollen, ist eine Speicherung des Videomaterials auf einer SD-Karte möglich.

Die meisten Überwachungskameras verfügen über einen Steckplatz für Microsoft-SD-Karten, die Karten bis zu einer Größe von 128 Gb unterstützen.

Das Zwischenspeichern der Daten auf einem externen Speichermedium wie der SD-Karte ist außerdem nützlich, sollte einmal die kabellose Verbindung zum Router unterbrochen werden.

So ist eine dauerhafte Sicherung Ihres Geländes gewährleistet, ohne dass Daten eventuell verloren gehen könnten. Des Weiteren ist es Ihnen möglich das Video- und Fotomaterial über die SD-Karte abzurufen.

Sollten Sie Ihre Kamera dauerhaft betreiben und alle aufgenommenen Daten auf einer SD-Karte speichern, können Sie maximal 32 Stunden aufnehmen. Da eine dauerhafte Überwachung gegebenenfalls nur nachts nötig ist, sollten Sie die SD-Karte etwa jeden dritten Tag leeren.

Größe des Massenspeichers HD Aufnahmezeit bei 1.920 x 1.080 Pixel und 9 Mbps
32 Gb 480 min (8 Stunden)
64 Gb 960 min (16 Stunden)
128 Gb 1.920 min (32 Stunden)
Quelle: SanDisk

7. Sicherheit durch Direktbenachrichtigungen

Imer und überall Bescheid wissen, wer an der Türe ist.

Machen Sie den Überwachungskamera außen-Test: Die Kamera sollte immer anzeigen wer an der Tür ist, damit Sie immer Bescheid wissen.

Durch die Verbindung mit dem Router in Ihrem Haus ist eine Direktverbindung in die Videoaufnahme Ihrer Kamera möglich.

Egal wo Sie sind, ob zu Haue, bei Freunden oder im Urlaub, Sie wissen immer wer vor Ihrer Tür steht.

Hier müssen Sie nur darauf achten, dass die Kamera mit dem Internet verbunden ist. Um diese Dienste also nutzen zu können, ist empfehlenswert auf eine Kamera zurückzugreifen, die per WLAN oder LAN-Kabel auf das Internet zugreifen kann.

7.1 Push-Benachrichtigung

Viele Hersteller bieten neben einem Livestream auch Apps für Ihr Smartphone an, über das Sie auf die Überwachungskamera zugreifen können.

Hier haben Sie weiterhin die Möglichkeit, sogenannte Push-Benachrichtigungen zu aktivieren. Registriert die Kamera Bewegung, wird eine Nachricht mit Fotos an Ihr Handy gesendet. Wie viele Fotos Sie erhalten, können Sie gegebenenfalls zuvor über die Software der Überwachungskameras angeben.

Egal wo, Sie haben immer im Blick was zu Hause passiert.

Alles auf einen Blick, wo auch immer Sie sich aufhalten.

Über eine eigene App verfügen annähernd alle gängigen Überwachungskameras für den Außenbereich. In Verbindung mit dieser Software ist außerdem die Möglichkeit gegeben, die installierten Überwachungskameras in Ihr Smart-Home-System zu integrieren.

7.2 Benachritigung per E-Mail

Ähnlich wie die Benachrichtigung per Push-Mitteilung funktioniert die Benachrichtigung per E-Mail.

Hierbei wird anstelle einer Push-Nachricht eine E-Mail an Ihr Postfach geschickt, die ebenfalls Fotos oder Videoaufnahmen Ihrer Überwachungskameras enthalten.