Das Wichtigste in Kürze
  • Tragbare Kompressoren sind für gewöhnlich mit einem entsprechenden Griff ausgestattet, der es ermöglicht, das Gerät unkompliziert von A nach B zu transportieren. Wenn Sie einen tragbaren Kompressor kaufen möchten, sollten Sie auf Angaben zum Höchstdruck, zur maximalen Fördermenge und zu den allgemeinen Abmessungen achten. Im Vergleich von tragbaren Kompressoren unterscheidet man zudem zwischen ölfreien und ölgeschmierten Modellen mit oder ohne Druckluftkessel.

1. Welche Arbeiten können mit einem tragbaren Kompressor ausgeführt werden?

Die Beantwortung dieser Frage ist stark von den Leistungsmerkmalen des Kompressors abhängig – genauer gesagt von den Kennzahlen Höchstdruck und maximale Abgabeleistung (Fördermenge). Zum Aufpumpen von Fahrradreifen und Bällen genügt bereits ein Druck von zwei bis vier bar und eine Fördermenge von zehn bis 20 Litern pro Minute. Für den Betrieb eines Druckluftnaglers oder eines Sandstrahlgerätes muss deutlich mehr Luftdruck aufgebracht und ausgestoßen werden. Für die Befüllung von Autoreifen sollten Sie etwa drei bis sechs bar und 35 Liter Luft in der Minute einkalkulieren.

Unsere Empfehlung: Mit einem tragbaren 8-bar-Kompressor oder noch besser mit einem tragbaren 10-bar-Kompressor decken Sie die meisten Aufgabengebiete zuverlässig ab.

2. Mit oder ohne Kessel und weitere Kriterien: Was empfehlen Tests im Internet bei tragbaren Kompressoren?

Wenn Sie einen eigenen Test mit einem tragbaren Kompressor planen, sollten Sie zunächst über benötigte beziehungsweise nicht notwendige Ausstattungs- und Funktionsmerkmale nachdenken. Beispielsweise liegen die Vorteile eines tragbaren Kompressors mit Kessel auf der Hand: Abhängig von seinem Fassungsvermögen (angegeben in Liter) speichert der Tank eine gewisse Menge Luft, die beim Arbeiten als Reserve zur Verfügung steht. Auf diese Art und Weise kann sich das Gerät regelmäßig ausschalten und dennoch im Dauerbetrieb verwendet werden. Tragbare Koffer-Kompressoren und tragbare Akku-Kompressoren mit geringen Abmaßen verfügen im Normalfall nicht über einen Kessel.

Des Weiteren haben Sie die Wahl zwischen ölfreien und ölgeschmierten Kompressoren. Wie verschiedene Tests von tragbaren Kompressoren im Internet verdeutlichen, sind Geräte der ersten Kategorie besonders wartungsarm, da sie nicht nach einem regelmäßigen Ölwechsel verlangen. Ölgeschmierte Modelle punkten hingegen mit einer längeren Lebensdauer und häufig mit einem höheren Betriebsdruck.

Lassen Sie des Weiteren den Aspekt Lautstärke in Ihre Kaufentscheidung einfließen, denn ein leiser tragbarer Kompressor ist kein Störfaktor für die Nachbarschaft. Bei den meisten Geräten handelt es sich zudem um tragbare Kompressoren für 230-Volt-Steckdosen. Letztere gelten in deutschen Haushalten als üblich. Einige Kompressoren verfügen hingegen über einen Akku.

3. Welche Kompressor-Zubehörteile erweisen sich im Alltag als praktisch?

Im Heim- und Hobby-Handwerker-Bereich kommt ein Kompressor zumeist für verschiedene Aufpumparbeiten zum Einsatz. Die Hersteller einiger der besten tragbaren Kompressoren statten ihre Geräte daher von Haus aus mit diversen Adaptern, beispielsweise für Fahrradventile, Bälle oder Luftmatratzen, aus. Zweckdienlich sind darüber hinaus Auto-Reifenfüller mit eigenem Manometer sowie Ausblaspistolen für die Reinigung schwer zugänglicher Stellen. Zum erweiterten Lieferumfang gehört idealerweise auch ein passender Druckluftschlauch.

Tragbarer-Kompressor-Vergleich

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Tragbarer Kompressor Tests: