Das Wichtigste in Kürze
  • Die einzelnen Modelle im Güde-Kompressor-Vergleich unterscheiden sich in erster Linie hinsichtlich ihres Höchstdrucks, der effektiv realisierbaren Fördermenge, der Größe des Kessels und anderer technischer Ausstattungsmerkmale. Darüber hinaus bietet der namhafte deutsche Hersteller ölfreie und ölgeschmierte Modelle mit oder ohne unterschiedlich viele Zylinder an. Ein Großteil der besten Güde-Kompressoren lässt sich im Normalfall an eine haushaltsübliche 230-Volt-Steckdose anschließen.

1. Bei welchen Arbeiten kann ein Kompressor zum Einsatz kommen?

Grundsätzlich eignet sich ein Kompressor immer dann, wenn mit entweichender Luft gearbeitet werden muss. Die Geräte saugen die Luft an, verdichten diese und stoßen sie komprimiert mit hohem Druck aus. Auf diese Art und Weise lassen sich mit der Hilfe eines Kompressors beispielsweise Reifen oder andere aufblasbare Objekte mit Luft befüllen. Mit einer entsprechenden Druckluftpistole als Aufsatz können die Druckluft-Verdichter zudem bei der Befreiung schwer zugänglicher Stellen von Staub oder Schmutzpartikeln behilflich sein.

2. Welche Werte sind von hoher Relevanz, wenn ich einen Güde-Kompressor kaufen möchte?

Wenn Sie einen Test mit einem Güde-Kompressor durchführen möchten, sollten Sie im Vorfeld des Kaufs eines entsprechenden Modells einige wichtige Aspekte berücksichtigen. Lassen Sie vor allem die Kriterien Höchstdruck und Fördermenge pro Minute in Ihre Entscheidung einfließen.

Mit dem Höchstdruck ist der Druck gemeint, den der Kompressor auszustoßen in der Lage ist. Die Fördermenge wird auch als Abgabeleistung oder Liefermenge bezeichnet. Sie gibt an, wie viel Liter Luft der Kompressor in der Minute abgeben kann. Beide Werte geben Auskunft darüber, welche Arbeiten realisierbar sind. Für den Hobby- und Profihandwerkerbedarf empfehlen sich bereits 8-bar-Güde-Kompressoren und 10-bar-Güde-Kompressoren mit einer maximalen Fördermenge von 150 Litern pro Minute.

Viele Hersteller führen in ihren Produktbeschreibungen lediglich die maximale Abgabeleistung (Liefer-/Fördermenge) auf. Diese ist jedoch wenig aussagekräftig, denn sie gibt den Wert bei einem Luftdruck von 0 bar an, der wiederum in der Praxis irrelevant ist. Je weiter der Luftdruck ansteigt, desto niedriger fällt die Fördermenge aus. Ein effektiver Vergleich sollte also stets im Zusammenhang mit einem durchschnittlichen Luftdruck (beispielsweise 4 bar) angestellt werden.

Nicht außer Acht zu lassen ist zudem das Kesselvolumen. Entscheiden Sie sich in diesem Fall am besten für einen 24-l-Güde-Kompressor, einen 50-l-Güde-Kompressor oder einen 100-l-Güde-Kompressor. Mit diesen Ausführungen ist ein breit gefächertes Anwendungsgebiet gesichert.

Zur Auswahl stehen außerdem 1- oder 2-Zylinder-Güde-Kompressoren sowie kompakte Kleinstgeräte für den mobilen Einsatz, beispielsweise auf Reisen. Mit ihnen lassen sich zwar keine größeren Objekte in einem Durchgang aufblasen, zum Aufpumpen von Fahrrad- oder Autoreifen reichen sie allerdings vollauf aus.

Empfehlenswert bei der Auswahl ist laut diverser Güde-Kompressor-Tests im Internet darüber hinaus die Berücksichtigung der Kennzahlen Ansaug- und Motorleistung, Geräuschpegel, Größe und Gewicht. Ebenso raten wir dazu, nicht auf ein Sicherheitsventil und einen integrierten Druckminderer zu verzichten.

3. Ölfrei oder ölgeschmiert: Was ist laut gängigen Güde-Kompressor-Tests besser?

Ob Sie sich für einen ölgeschmierten oder ölfreien Güde-Kompressor entscheiden, liegt in erster Linie in Ihrem Ermessen. Beide Varianten haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Während Sie bei der ölfreien Ausführung so gut wie keine mühseligen Wartungsarbeiten zu erwarten haben, sind bei einem ölgeschmierten Modell ein regelmäßiger Ölwechsel sowie die entsprechende umweltbewusste Entsorgung des Altöls unumgänglich. Zweitere generieren jedoch für gewöhnlich einen höheren Betriebsdruck und sind durch die stetige Schmierung langlebiger.

Güde-Kompressor-Test

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Güde-Kompressor Tests: