Rasendünger Test 2016

Die 7 besten Rasendünger im Vergleich.

AbbildungTestsiegerCompo mit LangzeitwirkungPreis-Leistungs-SiegerNeudorff Azet RasendüngerWolf-Garten 2 in 1 3840745Cuxin DCM<br>Spezial MinigranNaturen Bio 8864Profigreen mit LangzeitwirkungFerrogranul<br>Eisensulfat 70001
ModellCompo mit LangzeitwirkungNeudorff Azet RasendüngerWolf-Garten 2 in 1 3840745Cuxin DCM
Spezial Minigran
Naturen Bio 8864Profigreen mit LangzeitwirkungFerrogranul
Eisensulfat 70001
Testergebnis
Vergleich.org
Bewertung1,3sehr gut
07/2016
Vergleich.org
Bewertung1,5gut
08/2016
Vergleich.org
Bewertung1,6gut
07/2016
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Bewertung1,7gut
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Bewertung1,8gut
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Bewertung1,9gut
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Bewertung2,0gut
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Kundenwertung
180 Bewertungen
29 Bewertungen
50 Bewertungen
90 Bewertungen
32 Bewertungen
57 Bewertungen
122 Bewertungen
DüngertypOrganischer Dünger versorgt den Rasen über 2 – 3 Monate mit den wichtigsten Nährstoffen.

Mineralischer Dünger wirkt innerhalb weniger Tage, die Wirkung hält aber nur 1 – 2 Monate vor.

Organisch-mineralischer Dünger wirkt innerhalb weniger Tage und die Wirkung hält mehrere Monate an.
organischorganischorganisch-mineralischorganisch-mineralischorganischorganisch-mineralischmineralisch
SaisonFrühlingSommer und HerbstFrühlingSommer und HerbstFrühling und SommerSommer und HerbstSommer und Herbst
reicht für
Preis pro 10 m²
750 m²
ca. 0,50 €
200 m²
ca. 1,09 €
450 m²
ca. 1,04 €
500 m²
ca. 0,70 €
250 m²
ca. 0,96 €
400 m²
ca. 0,62 €
1000 m²
ca. 0,20 €
StickstoffanteilRegt das Wurzelwachstum an. Ein Anteil von 10 – 20 % sorgt für eine bemerkbare Verbesserung.15 %10 %22 %12 %9 %7 %20
PhosphoranteilFördert die Regenerationsfähigkeit und das Wachstum. Ein Anteil von 6 – 8 % sorgt für eine bemerkbare Verbesserung.5 %3 %5 %4 %2 %5 %12
KaliumanteilErhöht die Widerstandskraft gegen Kälte, Hitze und Krankheiten. Ein Anteil von 8 – 10 % sorgt für eine bemerkbare Verbesserung.8 %5 %5 %6 %2 %5 %-1
mit UnkrautvernichterNeinNeinJaNeinNeinNeinNein
biologischBiologische Rasendünger hinter-lassen keine belastenden Substanzen im Boden und sind damit besonders umweltverträglich.JaJaNeinNeinJaNeinNein
Vorteile
  • nicht aggressiv
  • bringt schönes Grün
  • kann auch bei Trockenheit ausgebracht werden
  • nicht aggressiv
  • bringt sattes Grün
  • sehr schnelles Rasenwachstum
  • staubfreies Granulat
  • nicht aggressiv
  • bringt sattes Grün
  • Unkraut verschwindet in wenigen Wochen
  • nicht aggressiv
  • bringt sattes Grün
  • feines Granulat zieht schnell ein
  • staubfreies Granulat
  • Rasen sofort wieder begehbar
  • besonders für Neusaaten geeignet
  • nicht aggressiv
  • bringt sattes Grün
  • sehr schnelles Rasenwachstum
  • bekämpft Moos zuverlässig
  • sehr ergiebig
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Rasendünger-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Organische Rasendünger sind sehr umweltfreundlich und haben eine gute Langzeitwirkung. Eine satte grüne Farbe können sie meist nicht herstellen, da kein Magnesium vorhanden ist.
  • Mineralische Rasendünger bringen kurzzeitig einen guten Effekt. Der Rasen ist deutlich grüner und auch strapazierfähiger. Nach einem Monat ist das Ergebnis aber kaum noch sichtbar.
  • Kombi-Rasendünger versprechen die Kombination beider Elemente. Sowohl eine schnelle Düngung als auch eine Langzeitwirkung sollen erzielt werden. An die Langzeitwirkung von organischen Düngern kommen sie jedoch nicht heran.

Rasendünger Test. Die besten Rasendünger im Vergleich.
In Deutschland besitzen über 36 Millionen Menschen einen eigenen Garten. Viele Hobbygärtner träumen vom perfekten Rasen, der keine Lücken aufweist und sich durch ein saftiges Dunkelgrün auszeichnet. Das Erreichen dieses Traums ist für einige Gärtner eine mühsame Aufgabe. Einfaches Vertikutieren und Rasenmähen im Garten reicht manchmal nicht aus. Es entstehen riesige Lücken auf der Rasenfläche, wo Giersch, Löwenzahn und Brennnessel sich ohne Probleme durchsetzen können. Dann greifen die meisten Menschen frustriert zum chemischen Unkrautvernichter.

Doch damit ist der Rasen noch nicht gerettet. Zur Erholung braucht der Rasen die wichtigsten Nährstoffe. Wenn Sie diese zugeben wollen, benötigen Sie den richtigen Rasendünger. Damit Sie wissen, worauf es bei der Dünger-Wahl ankommt, möchten wir Ihnen in unserem Ratgeber zum großen Rasendünger Test 2016 alle wesentlichen Informationen zur Benutzung von Dünger, den Anwendungzeiträumen und der Zusammensetzung liefern.

1. Welche Rasendünger-Typen gibt es?

die besten Rasendünger im Vergleich.

Guter Rasendünger von Cuxin.

Man kann Rasendünger in verschiedene Kategorien untergliedern. Vom Handel wird dies meist nach dem Verwendungszweck vorgenommen. So gibt es Starterdünger, Standarddünger, Herbstrasendünger, Frühlingsdünger und Flüssigdünger. In unserem Rasendünger Vergleich 2016 hat sich diese Unterscheidung als eher unpraktikabel herausgestellt, da oftmals die Zusammensetzung relativ ähnlich war und sich die Bezeichnungen eher als Marketingbegriffe herausstellten. Aus diesem Grund haben wir die Unterscheidung nach den Substanzen des Düngers vorgenommen.

1.1. Organischer Rasendünger

Die organischen Rasendünger enthalten, wie der Name es bereits sagt, organische Materialien, die auch in der Natur vorkommen. Die Granulate bestehen aus kleinen Teilen von Hornspänen, Trebern und Guano. Mikroorganismen müssen die organischen Substanzen in Nährstoffe umwandeln. Eine Wirkung ist daher meist erst nach drei bis vier Wochen erkennbar. Sie können besonders als Langzeitdünger überzeugen.

Der große Vorteil dieser Dünger-Art liegt natürlich in der Umweltfreundlichkeit. Sie müssen nicht befürchten, dass Sie Ihren Rasen beschädigen, da keine schädlichen chemischen Zusammensetzungen im Granulat vorhanden sind. Die Verwendung von solchem Rasendünger empfiehlt sich, wenn Sie kleine Kinder, Katzen oder Hunde im Haus und Garten haben, da dieses Granulat für die Gesundheit ungefährlich ist.

Tipp: Für die Langzeit-Rasenpflege ist der organische Dünger am besten geeignet.

  • sehr umweltfreundlich
  • keine Beschädigungen des Rasens während der Anwendung
  • gute Langzeitwirkung
  • Ergebnisse sind erst nach 3 – 4 Wochen sichtbar
  • meist fehlt Magnesium, so dass der Rasen nicht so grün wird

1.2. Mineralischer Rasendünger

Mineralische Rasendünger stellten den größten Teil der Produkte aus unserem Rasendünger Test dar. Hier besteht das Granulat aus den jeweiligen chemischen Substanzen. Meist ist ein Cocktail aus Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium zusammengemischt. Letzteres sorgt für das schöne Grün bei den Rasen-Pflanzen. Durch den Kunstdünger kann der Rasen besonders schnell wachsen, allerdings hält die Wirkung meist nur einen Monat an. Durch die verschiedenen chemischen Substanzen können Katzen oder Hunde kleinere Probleme bekommen, wenn sie den Dünger fressen. Sterben werden sie daran nicht. Wir empfehlen mineralischen Dünger nur für die kurzzeitige Rasenpflege.

  • schnelle Wirkung
  • intensive Grünfärbung des Rasens
  • geringe Anschaffungskosten
  • schlechtere Langzeitwirkung als bei organischem Dünger
  • höhere Beschädigungsgefahr des Rasens bei ungleicher Verteilung
  • nicht gut für Hunde, Katzen oder Kinder

1.3. Kombi-Rasendünger

Der Kombi-Rasendünger wird auch manchmal organisch-mineralischer Rasendünger genannt und soll die Eigenschaften der beiden ersten Typen miteinander vereinen. Für die meisten Gärtner stellen diese Produkte eine gute Alternative zu mehreren Düngern dar. In der Regel wächst das Gras sehr schnell, aber die Langzeitwirkung lässt vor allem bei den preiswerten Produkten zu wünschen übrig. Die Düngeergebnisse stellen damit einen Kompromiss dar. Mittlerweile gibt es auch Rasendünger mit Unkrautvernichter, die in diese Kategorie eingeordnet werden.

Tipp: Vor allem, wenn Sie Probleme mit Giersch, Löwenzahn oder Brennnesseln haben, sollten Sie einen Rasendünger mit Unkrautvernichter nutzen.

  • schnelle Wirkung
  • intensive Grünfärbung des Rasens
  • mittleres Preisniveau
  • schlechtere Langzeitwirkung als bei organischem Dünger
  • höhere Beschädigungsgefahr des Rasens bei ungleicher Verteilung

1.4. Weitere Arten aus dem Verkauf

Düngerart Kurzbeschreibung
Starterdünger Starterdünger ist für die Anpflanzphase des Rasens gedacht. In der Regel handelt es sich um organische Nährstoffe, die das Wachstum kurzzeitig verbessern sollen.
Standarddünger Ein normaler und möglichst ausgeglichener Dünger, der vom Frühjahr bis zum Herbst genutzt werden kann. Die Versorgung der Rasenfläche mit Stickstoff, Phosphor und Kalium steht hier im Vordergrund.
Herbstrasendünger Herbstdünger bzw. Herbstrasendünger soll am besten im Oktober oder November benutzt werden. Hauptbestandteil ist Kalium, wie wir im Herbstrasendünger Test feststellen konnten. Dieses schützt die Pflanzen vor Kälte.
Flüssigdünger Flüssigdünger ist deutlich einfacher zu verteilen als die Granulate. Der Preis ist allerdings auch sehr viel höher. Golfplätze nutzen vor allem den Flüssigdünger, damit die Rasenfläche möglichst gleichmäßig gedüngt wird.
Rasenpflaster Rasenpflaster ist kein klassischer Rasendünger, sondern stellt eine Mischung aus Samen, Dünger und Erde dar. Als Rundum-sorglos-Paket ist es vor allem für das Nachsäen bei kahlen Stellen gedacht.

2. Kaufberatung für Rasendünger: Darauf sollten Sie achten

Weitere Vergleiche zum Thema Rasen und Garten:

Da es mittlerweile verschiedene Hersteller und Marken von Rasendünger gibt, sollten Sie sich vor dem Kauf durch einen guten Rasendünger Test oder Ratgeber beraten lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Ihren Rasendünger im Baumarkt oder online kaufen. Die Vorgehensweise ist eigentlich die gleiche, da Sie auch im Laden den Dünger vor dem Kauf nicht ausprobieren können. Bei der Suche nach Ihrem persönlichen Rasendünger Testsieger oder dem besten Rasendünger sollten Sie sich natürlich nicht von großen Markennamen wie Compo, Neudorff, Cuxin, Profigreen, NPK, Substral oder Florissa leiten lassen. In unserem Rasendünger Test hat sich gezeigt, dass auch No-Name-Produkte gute Ergebnisse liefern können.

2.1. Düngertyp

Der Düngertyp sollte zu Ihrem Verwendungszweck passen. Falls Sie eine intensivere Farbe und kurzfristige Verschönerung bezwecken, empfehlen wir mineralische Dünger. Falls die Farbe eher zweitrangig ist und Sie eine langfristige Lösung suchen, sollten Sie organische Rasendünger wählen. Organisch-mineralische Rasendünger stellen einen guten Kompromiss dar, den wir für Einsteiger empfehlen. Sie sehen in wenigen Wochen einen ersten Effekt, der auch einige Monate anhält.

compo-mit-langzeitwirkung-22

Langfristig wirksamer Rasendünger von Compo.

2.2. Ergiebigkeit

Die Ergiebigkeit gibt an, für wie viel Quadratmeter Rasenfläche der Dünger reicht. In unserem Rasendünger Vergleich gab es größere Unterschiede. Normale Rasenflächen im Garten  liegen zwischen 300 und 600 m². Sie sollten die Größe Ihrer Rasenfläche beim Kauf von Rasendünger ungefähr kennen. Auch No-Name-Produkte erreichen bei der Ergiebigkeit sehr gute Werte von bis zu 1000 m². Die Rasendünger im mittleren Preisniveau von Compa, Cuxin oder Profigreen erreichen meist 500 bis 750 m². Bei den besonders hochwertigen Mischungen von Neudorff werden diese Reichweiten nicht erzielt. Hier sind 200 bis 300 m² eher die Regel.

2.3. Zusammensetzung

Die wichtigsten Nährstoffe für Pflanzen sind Wasser, Sauerstoff und Kohlendioxid. Danach kommen die Mineralien Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium. In kleineren Mengen werden auch Calcium, Kupfer, Zink und Eisen benötigt. Damit Sie schnell und einfach Ihren persönlichen Rasendünger Testsieger und damit den besten Rasendünger erkennen, möchten wir Ihnen Anhaltspunkte für den Nährstoffbedarf geben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Rollrasen oder normale Rasensamen handelt. Sie sollten jedoch wissen, welche Rasenart Sie angepflanzt haben.

Nährstoff Zweck durchschnittlicher Jahresbedarf spezieller Bedarf nach Rasenarten
Stickstoff fördert Wachstum und Regenerationsfähigkeit 5 bis 35 g/m² Zierrasen: 10 – 25 g/m²
Gebrauchsrasen: 5 – 25 g/m²
Sportrasen: 15 – 35 g/m²
Phosphor verbessert Stoffwechsel und Wurzelwachstum 2 bis 10 g/m² Zierrasen: 3 – 5 g/m²
Gebrauchsrasen: 2 – 5 g/m²
Sportrasen: 5 – 10 g/m²
Kalium erhöht die Widerstandskraft gegen Kälte, Hitze und Krankheiten (daher auch im Herbstrasendünger) 5 bis 25 g/m² Zierrasen: 5 – 15 g/m²
Gebrauchsrasen: 5 – 15 g/m²
Sportrasen: 10 – 35 g/m²
Magnesium für die schöne Grünfärbung 2 bis 8 g/m² Zierrasen: 2 – 5 g/m²
Gebrauchsrasen: 2 – 5 g/m²
Sportrasen: 5 – 8 g/m²
Eisen gegen Moos und Unkräuter 30 bis 50 g/m² Zierrasen: 30 – 35 g/m²
Gebrauchsrasen: 30 – 40 g/m²
Sportrasen: 35 – 50 g/m²

3. Rasendünger Vergleich bei anderen Testmagazinen

Organische Rasendünger von Neudorff.

Organische Rasendünger von Neudorff.

Damit Sie wirklich einen guten Überblick über den Markt der Rasendünger bekommen, möchten wir Ihnen die Testergebnisse von anderen Testmagazinen wie der Stiftung Warentest und Ökotest präsentieren.

3.1. Rasendünger bei Stiftung Warentest

In der Ausgabe 03/2001 hat die Stiftung Warentest erste Tipps zum Thema Düngen gegeben. Es wurde in einem Test festgestellt, dass viele Gärten und Böden überdüngt sind. Vor allem die Magnesium- und Kaliumwerte waren zu hoch – was das Prüfinstitut zwar nicht einem expliziten Herbstrasendünger Test festgestellt hat, aber in der generellen Überprüfung.

Ein weiteres Problem war der pH-Wert. Wenn der pH-Wert des Bodens zu niedrig ist, ist der Boden übersäuert. In diesem Fall muss gezielt Rasenkalk gestreut werden. Liegt der pH-Wert zu hoch, sollte auf Kalk verzichtet werden. Die abschließende Empfehlung der Stiftung Warentest war die Düngung mit richtigem Kompost, Grünabschnitt und Gründünger. Die Effekte seien wesentlich nachhaltiger und umweltfreundlicher.

3.2. Rasendünger bei Ökotest

Ökotest hat in der Ausgabe 05/2015 20 verschiedene Gemüse- und Gartendünger getestet. Hauptkritikpunkt war hier, dass die meisten Dünger mehr Schadstoffe in den Boden bringen als sie Nährstoffe liefern. Laut Ökotest können nur zwei Dünger wirklich empfohlen werden. Dabei handelt es sich um ″Obi Living Garden Blaudünger″ und ″Toom Blaudünger Universaldünger mit Magnesium″. Ähnlich wie die Stiftung Warentest erkannten auch die Prüfer von Ökotest, dass viele deutsche Gärten mit ausreichend Nährstoffen ausgestattet sind und eine chemische Düngung nicht unbedingt notwendig ist.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Rasendünger

4.1. Wann verwendet man Rasendünger?

Bei der Frage nach den Zeiten für die Düngung von Rasen kommt es auf die Beanspruchung des Rasens an. Wenig strapazierter Zierrasen braucht weniger Dünger. Hier kann zweimal im Jahr ausreichend sein. Wenn die Rasenfläche durch Kinder oder Hunde und andere Tiere stärker beansprucht wird, muss sogar bis zu vier Mal im Jahr gedüngt werden. Im Winter sollte das Düngen unterlassen werden.

Zeitraum Bedarf Hauptbestandteil
1. Düngung März oder April 100 g/m² Stickstoff
2. Düngung Mai bis Juni 50 g/m² Kalium
3. Düngung Juli 50 g/m² Stickstoff
4. Düngung Ende August bis Mitte September 50 g/m² Kalium

4.2. Kann Rasendünger schlecht werden?

Gardena Streuwagen - zur besseren Verteilung des Rasendüngers.

Gardena Streuwagen – zur besseren Verteilung des Rasendüngers.

Bei richtiger Lagerung kann nur sehr wenig passieren. Durch die Reaktion mit Wasser und Sauerstoff verändert sich jedoch die Konsistenz des Rasendüngers. Die meisten Dünger verklumpen oder verkleben. Dann können Sie die Düngemittel nicht mehr verwenden. Falls es sich in Wasser noch auflöst, können Sie es jedoch als Flüssigdünger verwenden.

4.3. Welche Zusammensetzung bei Rasendünger ist gut?

Bei Dünger sollte der Hauptbestandteil Stickstoff sein. Die besten Rasendünger haben hier 10 – 15 %. Phosphor erhöht das Wachstum der Wurzel. In dem Dünger sollten 3 – 5 % enthalten sein. Kalium stellt das Schlusslicht dar. Es macht den Rasen gegenüber Kälte und Hitze widerstandsfähig. Für die grüne Farbe sorgt Magnesium. Es genügt, wenn 3 % des Rasendüngers daraus bestehen.

4.4. Wie streut man Rasendünger aus?

Der Rasendünger muss möglichst gleichmäßig auf der Rasenfläche verteilt und ausgebracht werden. Als Hilfsmittel gibt es Streuwagen von Gardena oder Wolf-Garten. Man muss mit ihnen nur möglichst gleichmäßig über die Rasenfläche fahren. Ein Video soll Ihnen zeigen, was man noch beim Düngen des Rasens beachten muss.

4.5. Welchen Rasendünger verwendet man als Besitzer von Katzen oder Hunden?

Falls Sie Haustiere in Ihrem Garten haben, sollten Sie auf mineralischen und chemischen Dünger verzichten. Für Hunde und Katzen sind organische Rasendünger besonders unschädlich, da die Tiere die Bestandteile fressen können, ohne dass schlimme gesundheitliche Folgen drohen. In unserem Rasendünger Vergleich gab es auch in dieser Hinsicht gute Produkte.

Kommentare (2)
  1. Udo Winkler sagt: 15. Juli 2016, 12:37 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    können Sie mir sagen, woran ich erkenne das mein Rasen bisher zu viel oder zu wenig Dünger bekommt? Danke für Ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüssen,

    Udo

    Antworten
    1. Vergleich.org sagt: 15. Juli 2016, 15:26 Uhr

      Lieber Udo,

      vielen Dank für Ihre Frage zu unserem Rasendünger Vergleich. Kennzeichen für einen überdüngten Rasen können eine gelbliche Farbe oder bestimmte Pflanzenarten sein wie Sauerampfer, Löwenzahn oder Moose. Einen zu wenig gedüngten Rasen erkennen Sie daran, dass er nicht flächendeckend wächst.

      Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude bei der Rasenpflege
      das Vergleich.org-Team

      Antworten
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