Rasenmäher Test 2017

Die 7 besten Rasenmäher im Vergleich.

Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell Brast BRB-RM-18140 BS Bosch Rotak 43 Hecht 40 Benzin-Rasenmäher Makita ELM3310 Einhell BG-EM 1030 Bosch Rotak 32 AL-KO Classic 4.24 P-S
Vergleichsergebnis¹
Hinweis zum Vergleichsergebnis
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Bewertung1,5gut
02/2017
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Kundenwertung
47 Bewertungen
163 Bewertungen
90 Bewertungen
noch keine
558 Bewertungen
947 Bewertungen
27 Bewertungen
Rasenmähertyp Benzin-Rasen­mäher Elektro-Rasen­mäher Benzin-Rasen­mäher Elektro-Rasen­­mäher Elektro-Rasen­mäher Elektro-Rasen­mäher Benzin-Rasen­mäher
Schnittbreite in cm 46 cm 43 cm 41 cm 33 cm 30 cm 32 cm 42 cm
empfohlene max. Größe Rasenfläche in m² 1.500 m² 500 m² 700 m² 400 m² 250 m² 500 m² 800 m²
Leistung in PS | Watt 2,6 PS | 1.900 W 2,45 PS | 1.800 Watt 2,5 PS | 1.840 Watt 1,5 PS | 1.100 Watt 1,4 PS | 1.000 Watt 1,6 PS | 1.200 Watt 2,7 PS | 2.000 Watt
Radantrieb Ja Nein Nein Nein Nein Nein Nein
Füllstandanzeige Fangkorb Ja Nein Nein Nein Nein Nein Ja
Griff höhenverstellbar Ja Ja Nein Ja Nein Nein Nein
Schnitthöhe in mm
min. | max.
30 | 80 mm 20 | 70 mm 25 | 70 mm 20 | 55 mm 25 | 60 mm 20 | 60 mm 25 | 70 mm
Volumen Fangkorb in l 60 l 50 l 40 l 27 l 28 l 31 l 65 l
max. Lautstärke in db 96 dB 94 dB 96 dB 96 dB 96 dB 93 dB 96 dB
Gewicht in kg 20,5 kg 12,7 kg 26 kg 12,6 kg 7,75 kg 6,6 kg 31,1 kg
Besonderheit mit Mulch-Kit und Gras­kamm zum leich­teren Mähen von Kanten Gras­kämme zum leich­teren Mähen von Kanten leichtes Starten dank Ben­zin­druck­k­nopf am Ver­gaser 10 m Ver­län­ge­rungs­kabel saugt auch Laub auf Platz 9 Stif­tung Waren­test (Note 4,1)
test 4/2014
Front­tra­ge­griffe für leich­teren Trans­port
Vorteile
  • sau­beres Schnitt­bild
  • leicht zu rei­nigen dank Easy-Clean-System
  • beson­ders ein­fache Bedi­e­nung
  • sau­beres Schnitt­bild
  • Fang­korb­vo­lumen wird voll­ständig aus­ge­nutzt
  • sehr leicht
  • gutes Schnitt­bild
  • beson­ders ein­fache Bedi­e­nung
  • sehr wendig
  • sehr leicht
  • sehr wendig
  • inkl. Tra­ge­griff für ein­fa­chen Trans­port
  • gutes Schnitt­bild
  • kommt auch an sch­malen Stellen zurecht
  • auf­grund geringen Gewichts gut geeignet für Gärten in Hang­lage
  • Fang­korb­vo­lumen wird voll­ständig aus­ge­nutzt
  • springt sch­nell an
  • gutes Schnit­t­er­gebnis
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Rasenmäher-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Eine schöne Grünfläche muss regelmäßig gepflegt werden. Dazu gehört auch das Trimmen auf die entsprechende Länge. Hier sind Rasenmäher das beste Hilfsmittel.
  • Welcher Rasenmähertyp für Ihre Rasenfläche geeignet ist, hängt zum großen Teil von der Größe derselben ab. Für kleine Flächen zwischen 300 und 500 m² reicht ein Elektro-Rasenmäher, was darüber hinaus geht, sollten Sie lieber mit dem Benziner erledigen.
  • Benzin-Rasenmäher sind robuster als Elektrogeräte. Grundsätzlich gilt: Je mehr Geld Sie bereit sind, für den Rasenmäher auszugeben, desto bequemer und schneller ist die Mahd in der Regel erledigt. Günstige Modelle tun auch ihren Dienst, sind aber schwieriger zu handhaben.

Rasenmäher Test
Ein perfekter Rasen ist nicht nur der Traum vieler Engländer – auch wer hierzulande einen Garten hat, wünscht sich meist ein gleichmäßiges und weiches Grün. Schnell hat man beim Thema „englischer Rasen“ das Bild vor Augen, wie der Hobbygärtner mit Nagelschere und Maßband bewaffnet auf dem Boden herumkraucht, um jeden Halm auf die richtige Länge zu trimmen.

Das ist natürlich viel zu umständlich! Abhilfe schaffen hier Rasenmäher. Diese gibt es in den unterschiedlichsten Formen – klassisch-benzinbetrieben, mit Elektromotor, zum Aufsitzen oder, ganz neu, als Roboter, der auch ohne menschliches Zutun seine Arbeit verrichtet. Wir haben im Rasenmäher-Vergleich 2017 verschiedene Modelle betrachtet. Die Ergebnisse finden Sie oben. Worauf es beim Rasenmäher Kauf ankommt und wie Sie den besten Rasenmäher für sich finden, verraten wir Ihnen in unserer Kaufberatung zum Rasenmäher-Vergleich.

1. Was ist ein Rasenmäher und welche Varianten gibt es?

Geschichte des Rasenmähers

Der Rasenmäher kommt – wie sollte es auch anders sein – aus England. Um die aufwändige Rasenpflege zu vereinfachen, übernahm der Textilingenieur Edwin Beard Budding 1830 das Prinzip einer mit Klingen besetzten, rotierenden Spindel aus der Textilindustrie und erfand damit den ersten Spindelrasenmäher. Sichelrasenmäher wurden dagegen serienmäßig erst ab 1956 von der Firma SOLO eingeführt.

Ein Rasenmäher, wie aus dem Rasenmäher-Vergleich, ist ein Gartengerät, das verhindert, dass das Mähen zur kraftraubenden Mühsal wird. Die Hersteller von Gartengeräten bieten ganz unterschiedliche Typen von Rasenmähern an, die je nach Größe der Rasenfläche und Budget des Kunden zum Einsatz kommen können. Es gibt Hand-Rasenmäher, Elektro-Rasenmäher, Benzin-Rasenmäher und Rasentraktoren. Diese lassen sich weiterhin unterscheiden in Spindelmäher, Sichelmäher und Mulchmäher. Je nach Antriebsart gibt es bei handgeführten Rasenmähern solche mit oder ohne Radantrieb, Luftkissenmäher und Aufsitzmäher.

1.1. Rasenmäher-Arten nach Größe der Rasenfläche

Je nach Größe des zu mähenden Rasens sind unterschiedliche Modelle empfehlenswert. Für einen kleinen Zierrasen eignet sich z. B. auch ein mechanischer Spindelmäher. Bis zu einer Fläche von maximal 500 m² sollten Sie über den Einsatz eines Elektromähers nachdenken. Diese haben weniger Power als die großen Benzin-Rasenmäher, sind dafür aber leicht und wendig. Ein Nachteil ist die notwendige Stromversorgung. Man benötigt eine Steckdose und ein spezielles Kabel in Reichweite. Hier helfen Akku-Rasenmäher oder Akku-Rasentrimmer – denen geht allerdings mitunter schon nach wenigen Quadratmetern die Puste aus. Daher eignen sie sich nur für kleine Gärten.

Ab 500 m² ist ein Benzin-Rasenmäher ein Muss. Diese bringen sehr viel Kraft mit und können unabhängig von Stromquellen genutzt werden. Wer ein sehr großes Grundstück mit mehr als 1500 m² bewirtschaften will, für den sind Rasentraktoren eine Überlegung wert. Diese Aufsitzmäher haben eine sehr viel größere Schnittbreite und erlauben dadurch ein rationelleres Arbeiten. Allerdings sind Sie nicht sehr wendig und ungeeignet für Engstellen, so dass hier meist noch ein zweites Gerät notwendig wird.
rasenmaeher-test-rasenflaeche

1.2. Rasenmäher-Arten nach Funktionsweise

Rasenmäher-Art Erklärung Beispiel
Spindelmäher Der Spindelmäher wird auch als Walzenmäher bezeichnet. Die Besonderheit dieser Geräte liegt in dem exakten und sauberen Schnittbild. Auf einer sich drehenden Spindel sind mehrere Messer angeordnet, welche die Grashalme zusammen mit einem Gegenmesser abschneiden. Sie sind in der Anschaffung relativ teuer und eignen sich besonders für kurzen Zierrasen. Wolf-Garten TT 300 SSpindelmäher
Sichelmäher Diese Rasenmäher-Art ist bei Hobbygärtnern sehr beliebt. Bei diesen Geräten rotiert ein Messerbalken mit hoher Geschwindigkeit und schlägt die Grashalme eher ab, als dass er sie schneidet. Die meisten Modelle verfügen über einen Fangkorb, in den das Schnittgut durch den erzeugten Luftstrom gesaugt wird. Sie sind für Rasenflächen mit maximal 15 cm Höhe geeignet. Die verwendeten Messer werden schnell stumpf und müssen häufig nachgeschliffen werden. MTD 395 SPOSichelmäher
Mulchmäher Der Mulchmäher funktioniert ähnlich wie der Sichelmäher, nur wird hier das Schnittgut durch den Luftstrom so umgeleitet, dass es mehrfach von den Messern zerschnitten wird. Die kurzen Grasstückchen bleiben auf der Grünfläche liegen und verbessern die Nährstoffversorgung des Bodens. Dabei ist es wichtig, dass die Grashalme besonders klein geschnitten werden. Für eine gleichmäßige Verteilung des Mulchs sind häufigere Mähvorgänge notwendig. AL-KO Comfort 40 EMulchmäher

1.3. Rasenmäher-Arten nach Antriebsart

Das richtige Verlängerungskabel

Für einen Elektro-Rasenmäher benötigen Sie ein spezielles Verlängerungskabel. Dabei müssen Sie z.B. auf die unterschiedlichen Bauarten der Kabel, wie H05VV-F oder H05RN-F, achten. Auch der Querschnitt des Kabels ist von Belang: Je länger das Kabel, desto größer muss der Querschnitt sein.

Viele Benzin-Rasenmäher sind im Vergleich zu ihren Elektro-Brüdern relativ schwer. Um die Arbeit mit dem Gartengerät zu erleichtern, verfügen sie daher meist über einen Radantrieb. Das heißt, dass der Motor nicht nur das Messer antreibt, sondern auch die Hinterräder. Bei Rasenmähern mit besonders leistungsstarkem Motor ist häufig auch ein Schaltgetriebe vorhanden, mit dessen Hilfe sich die Geschwindigkeit des Geräts regulieren lässt.

Eine Besonderheit stellen die sogenannten Luftkissenmäher dar. Wie der Name es schon vermuten lässt, verfügen diese Modelle über keine Räder. Stattdessen „schweben“ sie durch den erzeugten Luftstrom über den Boden. Sie sind nicht ganz einfach zu steuern, eignen sich aber besonders für unebenes Gelände. Da Luftkissen-Rasenmäher sehr leicht sind, gleiten sie ohne große Anstrengung über den Boden. Die Motoren dieser Geräte müssen so leistungsstark sein, dass sie gleichzeitig ein Luftpolster erzeugen und die Messer des Geräts antreiben können.

Aufsitzmäher sind genau das, was der Name ausdrückt: Rasenmäher zum Aufsitzen. Sie eignen sich durch ihre große Schnittbreite besonders für große Rasenflächen, haben aber mit Engstellen ihre Probleme.

Tipp: Wiesen werden nicht mit einem Rasenmäher gemäht, sondern mit einer Motorsense, einem Freischneider oder einem sogenannten Balkenmäher. Einen Vergleich der entsprechenden Produkte finden Sie hier.

2. Tipps zur richtigen Rasenpflege

Damit Ihr Rasen saftig grün und dicht aussieht, muss er regelmäßig gepflegt werden. Einfach nur mit dem Rasenmäher über die Rasenfläche zu fahren reicht hierfür leider nicht aus. Für eine schöne Grünfläche müssen die Pflanzen häufig, aber in der Regel mit geringem Aufwand gepflegt werden. Selbst eine relativ geringe Investition von Zeit und Arbeit zahlt sich schnell positiv aus. Bei der Rasenpflege sollten Sie sich unbedingt an eine Reihe einfacher Regeln halten, die wir Ihnen im Rasenmäher-Vergleich kurz vorstellen möchten.

brast-rasenmaeher

Der Brast-Rasenmäher hat in unserem Rasenmäher-Vergleich am besten abgeschlossen.

2.1. Den richtigen Rasenmäher auswählen

Wählen Sie einen Rasenmäher, der für Ihre Rasenfläche geeignet ist. Achten Sie dabei zunächst auf die Größe Ihres Rasens. Ab 500 m² empfehlen wir im Rasenmäher-Vergleich auf jeden Fall den Einsatz eines Benzin-Rasenmähers. Für kleinere Flächen reicht ein elektrischer Rasenmäher oder ein mechanischer Spindelmäher.

Vorteil der Spindelmäher besteht in dem sehr sauberen Schnittbild. Anders als die in den deutschen Gärten sehr beliebten Sichelmäher werden bei diesen Geräten die Grashalme nicht abgeschlagen oder abgerissen. Stattdessen werden die Halme von zwei rotierenden Klingen und einem Untermesser wie mit einer Schere abgetrennt. Dadurch fransen die Enden nicht aus, das Gras wird dadurch nach der Mahd nicht braun.

Wenn Ihr Garten viele Unebenheiten aufweist, kann ein Luftkissenmäher eine gute Alternative zum klassischen Sichelmäher darstellen. Da diese keine Räder haben, kommen Sie auch mit feuchten oder sehr weichen Böden zurecht, ohne die Rasenfläche zu beeinträchtigen. Einen Nachteil haben die schwebenden Mäher dennoch. Sie verfügen verständlicherweise über keinen Fangkorb, so dass der Rasenschnitt als Mulch liegenbleibt. Dieser kann mitunter als Dünger auf der Rasenfläche liegenbleiben, muss sonst aber von Hand zusammengerecht und entfernt werden.

Alternativ können Sie hier auch alles über Benzin-Rasentrimmer erfahren.

2.2. Drehzahl beachten und mit scharfen Messern arbeiten

Eine einfache Regel, die vor allem die klassischen Sichelmäher betrifft: Je höher die Drehzahl, desto schneller rotiert das Messer. Und: Je schneller das Messer rotiert, desto sauberer trennt es die Grashalme ab. Dabei ist jedoch entscheidend, dass Sie mit einem scharfen Messer arbeiten. Stumpfe Messer sorgen dafür, dass das Gras abgerissen statt abgeschlagen wird. Dadurch fransen die Halmenden aus, der Rasen wird braun. Wenn Ihr Gerät also beginnt, ein unsauberes Schnittbild zu hinterlassen, sollten Sie das Messer unbedingt nachschleifen lassen. Faustregel hier: Mindestens einmal im Jahr, am besten im Winter. Messer mit Scharten sollten dagegen ganz ausgetauscht werden.

2.3. Die Mäh-Häufigkeit hängt von der Rasenart ab

Regelmäßig gemäht entwickeln sich Seitenhalme, die für ein dichteres und robusteres Grün sorgen. Doch: Rasen ist nicht gleich Rasen! Wie oft Sie mit dem Mäher ranmüssen, hängt davon ab, um welche Rasen-Art es sich handelt. Unterscheiden kann man:

  • Zierrasen,
  • Gebrauchsrasen oder Spielrasen,
  • Schattenrasen und
  • Landschaftsrasen.
Rasenmaeher-durch-tiefes-Gras

Auch der Rasen kann über die Wahl des richtigen Rasenmähers entscheiden.

Zierrasen ist der Klassiker unter den Rasen-Arten: der englische Rasen! Man findet Ihn z.B. in Schlossgärten oder Parkanlagen. Er wird sehr kurz geschnitten, ist saftig grün und durch die Feinblättrigkeit der Grassorten sehr dicht. Da er empfindlich auf Belastung reagiert, sollte er nicht betreten werden. Zierrasen braucht intensive Pflege, muss häufig gemäht, gedüngt und bewässert werden.

Gebrauchsrasen ist im Gegensatz dazu sehr robust und kann ohne Probleme betreten werden. Aus diesem Grund eignet er sich besonders gut für Hausgärten und Liegewiesen. Der Pflegeaufwand ist relativ gering, allerdings braucht diese Rasen-Art viel Sonne.

Schattenrasen eignet sich – wie der Name schon sagt – zum Begrünen von Flächen mit wenig Sonneneinstrahlung, z.B. unter Bäumen und Sträuchern. Mit Moos und Unkraut hat man bei dieser Rasen-Art selten zu kämpfen, allerdings ist sie auch etwas aufwändiger in der Pflege. Schattenrasen braucht reichlich Wasser und Dünger, darf aber nicht zu oft und zu kurz gemäht werden.

Landschaftsrasen findet man z.B. auf öffentlichen Grünflächen an Straßen, die selten betreten werden und möglichst wenig Pflege benötigen. Die Halme stehen höher als bei anderen Rasen-Arten. Er zeichnet sich durch seine ungleichmäßige Grünfärbung und gute Belastbarkeit aus und kommt auch mit nährstoffarmen Böden zurecht. Auf Nässe, Trockenheit und Schatten reagiert diese Rasen-Art dagegen empfindlich.

Rasen-Art Mäh-Häufigkeit
Zierrasen 2 x wöchentlich
Gebrauchsrasen 1- 2 x wöchentlich (nicht öfter!)
Schattenrasen 1x wöchentlich
Landschaftsrasen 1- 3 x jährlich

2.4. Die richtige Schnitthöhe

Auch die richtige Schnitthöhe ist entscheidend für ein sattes und gesundes Grün. Welche Schnitthöhe Sie für Ihre Grün wählen sollten, zeigt die folgende Grafik:
schnitthoehe-rasenmaeher-test
Gebrauchsrasen sollte zwischen 35 und 50 mm Länge haben. Zierrasen gedeiht dagegen optimal, wenn er sehr kurz gehalten wird: 10 bis 30 mm sind hier die Regel. Schattenrasen darf nicht zu kurz geschnitten werden, bei weniger als 50 mm geht dem Gras schnell die Kraft aus. Landschaftsrasen bedarf der wenigsten Pflege. Er kann ruhig bis zu einer Länge von 80 mm stehen.

Sie sollten jedoch immer darauf achten, dass Sie nicht zu viel Gras auf einmal abschneiden. Der Vegetationspunkt von Gras liegt etwa auf halber Höhe des Halms – wird es dort oder darunter abgeschnitten, wird es geschwächt und braucht lang um wieder nachzuwachsen. In der Folge entstehen Lücken im Rasen, außerdem können die Pflanzen bei Sonne leichter verbrennen. Wir empfehlen im Rasenmäher Test: Nie mehr als 1/3 des Halms abschneiden. Wenn Sie Ihren Rasen also auf 40 mm Länge halten wollen, müssen Sie mit dem Mäher wieder ran.

Diese Regel sollten Sie auch einhalten, wenn die Grünfläche länger nicht gemäht wurde – etwa nach dem Urlaub. Tasten Sie sich langsam an die entsprechende Schnitthöhe heran und geben Sie den Pflanzen ausreichend Zeit, sich zu erholen.

2.5. Rasen richtig bewässern

Ihre Grünflächen brauchen ausreichend Wasser, damit sie schön saftig und grün bleiben. Hier gilt jedoch die Devise: Nicht oft, aber dafür gründlich. Etwa einmal pro Woche sollten Sie Ihren Rasen am frühen Morgen oder am Abend kräftig beregnen. 10 bis 15 l/m² sind notwendig, damit die Pflanzen mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden. Gießen Sie nicht bei starkem Sonnenlicht! Die Wassertropfen auf den Blättern wirken sonst wie ein Vergrößerungsglas und bündeln die Sonnenstrahlen, wodurch die Halme verbrennen können.

Rasenmäher Test

Der Einhell RG-SA 1433 ist ein klassischer Vertikutierer zum Belüften des Rasens.

2.6. Regelmäßig vertikutieren

Die richtige Rasenpflege erfordert es, dass die Graspflanzen ausreichend Luft bekommen. Sammeln sich Moos und Grasfilz in Bodennähe, wird das Wachstum des Rasens stark beeinträchtigt. Licht, Luft, Wasser und Nährstoffe dringen dann nur schwer bis zum Boden durch. Um das Grün zu belüften, empfiehlt sich daher auch der Einsatz eines speziellen Gartengeräts. Dieses wird Vertikutierer oder Moosentferner genannt.

Zweimal im Jahr sollte man mit so einem Vertikutierer, ob Elektro- oder Benzin-Vertikutierer, die Grünfläche behandeln. Empfehlenswert ist der Einsatz zwischen März und Juni sowie zwischen August und September während der Wachstumsphase des Rasens. Für ein sauberes Ergebnis sollten Sie mit dem Vertikutierer zweimal in sich kreuzenden Richtungen über die Grünfläche fahren. Einen Vergleich der Geräte finden Sie hier.

2.7. Die Schnittbreite des Rasenmähers ausnutzen

Um ein einheitliches Schnittbild zu erzielen, sollten Sie die Schnittbreite Ihres Rasenmähers möglichst ausnutzen. Auf die bereits gemähte Fläche sollte das Gerät dann mit etwa einer Radbreite hineinragen, wenn Sie die nächste Bahn mähen wollen. Ein großer Vorteil dabei ist auch, dass Sie beim Mähen deutlich Zeit sparen.

2.8. Nassen Rasen nicht mähen

Sind Rasen und Boden Nass, sollten Sie auf die Mahd zunächst verzichten. Bei Nässe lassen sich die Grashalme nicht sauber abtrennen, sie verkleben und können Klumpen bilden. Das beansprucht das Messer Ihres Rasenmähers stärker als bei trockenem Gras. Auch der Reinigungsaufwand ist größer, da der nasse Grasschnitt meist nicht sauber bis in den Fangkorb transportiert wird. Gerade mit einem schweren Rasenmäher können Sie darüber hinaus auch Schäden an den Wurzeln anrichten, wenn die Räder des Gartengerätes in den Boden einsinken.

Rasenmäher Test

Mit einer Akku-Rasenkantenschere wie der Wolf-Garten Finesse 30 kommen Sie auch an schwer zugängliche Stellen.

2.9. Rasenkanten richtig pflegen

Wer saubere Rasenkanten möchte, die z.B. an die Terrasse oder Blumenbeete grenzen, sollte darauf achten, nicht zu nah an den Rand des Rasens zu mähen. Sitzt der Rasenmäher zum Teil nicht mehr auf dem Rasen auf und kippt leicht zur Seite, ist die Gefahr sonst groß, dass Sie die Grasnarbe beschädigen. Das sieht nicht schön aus und ist nicht gut für den Rasen. Schneiden Sie die Kanten daher lieber mit einer Rasenkantenschere ab.

2.10. Rasenflächen in Hanglage quer zum Gefälle mähen

Hänge und Böschungen sollten immer quer zum Gefälle gemäht werden. Dadurch erhalten Sie ein sauberes und gleichmäßiges Schnittbild und können die Grasnarbe nicht versehentlich verletzen, falls der Boden etwas uneben ist. Ihrer Sicherheit zuliebe sollten Sie sich immer auf gleicher Höhe mit dem Gerät befinden. Kommt es zu einem Sturz oder kippt der Rasenmäher durch eine ungünstige Gewichtsverteilung um, ist so sichergestellt, dass Sie nicht überrollt werden können.

3. Rasenmäher bei der Stiftung Warentest

Stiftung Warentest führt in unregelmäßigen Abständen einen Rasenmäher-Test durch. Im April 2013 waren die klassischen Benzin-Mäher dran, im April 2014 waren dann Elektrorasenmäher auf dem Prüfstand. Die Prüfkriterien im Rasenmäher-Test waren ähnlich, wurden aber leicht verändert: Bei den Elektromähern war das Vergleichsergebnis im Rasenmäher-Test durchweg eher durchschnittlich, richtig überzeugt hat kein Modell.

Meist ist die Handhabung der Geräte umständlich, das Schnittergebnis unregelmäßig. Von 11 getesteten Rasenmähern im Rasenmäher-Test erhielten zwei Mäher das Testurteil „gut“. Sechs wurden mit „befriedigend“ bewertet, drei weitere Rasenmäher erreichten nur ein „ausreichend“.

Allerdings stellte Stiftung Warentest auch fest: Die Stromkosten sind bei allen getesteten Modellen vernachlässigbar. Zusammengefasst kann man nach dem ausgiebigen Test der Stiftung Warentest sagen: Wer bereit ist, mehr Geld zu investieren, bekommt ein deutlich höheres Maß an Komfort und (in dieser Kategorie nicht unerhebliche) Motorleistung.

4. Darauf sollten Sie achten, wenn Sie einen Rasenmäher kaufen wollen

Rasenmäher Test
Einen Rasenmäher kauft man nicht alle Tage. Die Investition soll sich lohnen, ein Rasenmäher bis zu 10 Jahren halten. Daher ist es wichtig, dass man sich vor dem Kauf genau über die verschiedenen Modelle informiert. Ob im Baumarkt oder im Online-Shop, überall kommen die gleichen Kriterien zum Einsatz.

Wenn Sie einen Rasenmäher online kaufen wollen, hat das natürlich seine Vorteile. Schließlich ist die Auswahl meist größer als im nächstgelegenen Gartencenter. Auch die Preise sind in der Regel etwas niedriger. Allerdings kann man sich die Geräte nicht von allen Seiten genau anschauen oder gar einen Probelauf durchführen. Daher gilt es hierbei, genau zu vergleichen.

Bevor Sie sich jedoch für Ihren persönlichen Rasenmäher Vergleichssieger entscheiden, sollten Sie überlegen, welcher Rasenmäher wirklich zu Ihnen passt. Stellen Sie sich zunächst folgende Fragen:

  • Wie viel Zeit und Aufwand möchte ich in die Rasenpflege investieren?
  • Wie teuer darf der Rasenmäher sein?
  • Wie groß ist meine Rasenfläche?

Ein höherer Preis ist bei Rasenmähern meist gleichbedeutend mit mehr Komfort beim Mähen und Warten des Geräts. Gras kürzen können aber auch die günstigeren Modelle. Die folgenden Kriterien helfen Ihnen weiter, wenn Sie sich einen neuen Rasenmäher kaufen möchten.

mechanischer Rasenmäher

Natürlich darf auch der klassische und rein mechanische Rasenmäher nicht fehlen.

4.1. Größe und Form der Rasenfläche

Wie schon ausführlich erklärt wurde, ist die Wahl des passenden Rasenmähers zu einem großen Teil von der zu mähenden Fläche abhängig. Mit einem mechanischen Spindelmäher wären Sie bei einer Fläche von mehreren hundert Quadratmetern mitunter Stunden unterwegs. Sie eignen sich für kleine Hausgärten. Je größer die zu mähende Rasenfläche ist, desto größer sollte auch die Schnittbreite Ihres Rasenmähers sein.

Allerdings ist nicht nur die Größe Ihres Gartens entscheidend, sondern auch die Form der Fläche. Gibt es viele Kurven oder Engstellen? Gibt es viele Bäume, Büsche oder Beete? Dann sollten Sie auch bei einer größeren Rasenfläche zu einem wendigeren Modell mit geringerer Schnittbreite greifen. Ein Rasentraktor lohnt sich wirklich nur, wenn die Fläche entsprechend groß ist und Sie genug Platz zum manövrieren haben.

4.2. Gewicht

Ein wichtiger Aspekt beim Rasenmähen ist auch das Gewicht des Gartengeräts. Rasenmäher müssen – mit Ausnahme der Aufsitzmäher – von Hand geschoben werden. Je schwerer das Gerät, desto mühseliger ist auch die Arbeit damit. Mechanische Handmäher und Elektro-Rasenmäher sind in der Regel sehr leicht.

Mit einem Gewicht von maximal 15 kg können sie problemlos über die Wiese geschoben werden. Bezin-Rasenmäher sind dagegen um einiges schwerer. Mit ca. 30 kg müssen Sie hier rechnen. Doch keine Sorge, die großen Gartengeräte verfügen fast alle über einen Radantrieb, der Ihnen das Schieben deutlich erleichtert.

4.3. Fassungsvermögen des Fangkorbs

Rasenmaeher-beutel

Auch das Fassungsvermögen des Fangkorbs ist nicht unwichtig bei der Wahl des richtigen Rasenmähers.

Sofern Sie nach einem Rasenmäher mit Fangkorb suchen, ist auch das Volumen desselben nicht zu vernachlässigen. Der Fangkorb erspart es Ihnen, den Rasenschnitt nach vollendeter Mahd extra zusammenrechen zu müssen. Je größer dieser ist, desto seltener müssen Sie ihn entleeren – aber desto schwerer wird der Rasenmäher mit der Zeit auch! Das Fassungsvermögen wird in Litern angegeben und sollte mindestens 30 l betragen.

4.4. Anzahl und Einstellen der Schnittstufen

Ein gesunder Rasen muss auf die richtige Länge gekürzt werden. Daher ist es wichtig, dass Ihr Rasenmäher sich in der Schnitthöhe verändern lässt. Ein Spindelmäher beispielsweise ist optimal geeignet für Zierrasen, weil man mit ihm das Gras besonders stark kürzen kann. Für einen hochgewachsenen Rasen ist er dagegen völlig ungeeignet.

Bei den meisten Rasenmähern lässt sich die Schnitthöhe in 4 bis 5 Stufen variieren. Das reicht, um Gebrauchsrasen auf der richtigen Länge zu halten. Die manuelle Einstellung der Schnittstufen kann etwas schwierig sein. Mehr Komfort bieten die besten Rasenmäher mit zentraler Schnitthöheneinstellung. Diese lassen sich meist sogar stufenlos regulieren.

4.5. Geschwindigkeit

Für die Zeit, die Sie zum Mähen benötigen, ist vor allem die Schnittbreite des Rasenmähers von Belang. Je größer die Schnittbreite Ihres persönlichen Rasenmäher Vergleichssiegers ist, desto schneller geht das Mähen! Mit dem Spindelmäher dauert die Mahd am längsten, mit einem Benzin-Rasenmäher geht sie besonders flott, vom Rasentraktor wollen wir gar nicht erst sprechen.

Rasenmäher-Art Zeit für 200 m²
Spindel-Rasenmäher ca. 90 Min.
Elektro-Rasenmäher ca. 30 Min.
Benzin-Rasenmäher ca. 15 Min.

4.6. Leistung

Nicht vernachlässigen sollten Sie bei einem Rasenmäher die Leistung des Geräts. Für handbetriebene Spindelrasenmäher mag sie irrelevant sein, bei allen anderen Rasenmäher-Arten sollte man trotzdem darauf achten, das genug Power vorhanden ist. Die Motorleistung wird entweder – wie bei Autos – in PS angegeben, oder in Watt.

Auch wenn Elektro-Rasenmäher etwas weniger Leistung als ein Benziner mitbringen, ist die Nennleistung im Dauerbetrieb bei beiden Rasenmäher-Arten doch recht ähnlich. Mehr als 10 PS brauchen Sie maximal bei einem Aufsitz-Rasenmäher – und auch dann meist nur für die nächste Rasenmäher-Rallye.

4.7. Lautstärke

Laute Rasenmäher sind ein häufiges Ärgernis in der Nachbarschaft. Wenn Sie für Ihren Rasenmäher einen Hörschutz brauchen, dann ist er tendenziell zu laut. Die Hersteller von Rasenmähern müssen Daten über die Schallleistungspegel ihrer Produkte erheben. Die entsprechenden Daten finden Sie aber häufig nur beim Fachhändler.

Als Grundregel gilt: Benzin-Rasenmäher sind lauter als Elektro-Rasenmäher. Die Angabe des Schallleistungspegels erfolgt in der logarithmischen Einheit Dezibel. Das bedeutet, 10 db Unterschied mehr kommen einer Verzehnfachung der empfundenen Lautstärke gleich, 3 db entsprechen einer Verdopplung. Ab einer Lautstärke von 85 db droht bei längerfristiger Einwirkung ein Gehörschaden.

Letztendlich kann die Lautstärke der Geräte aber auch als unterschiedlich unangenehm und aufdringlich empfunden werden. Daher hilft in den meisten Fällen nur: Ausprobieren!

4.8. Wartungsaufwand

Wer möglichst wenig Zeit mit der Pflege des Rasenmähers verbringen will, ist mit einem Elektro-Rasenmäher gut beraten. Hier muss lediglich das Messer regelmäßig geschärft und festsitzender Dreck entfernt werden. Anders sieht das bei Benzin-Rasenmähern aus. Hier kommt nicht nur dazu, dass Benzin nachgefüllt werden muss. Der Motor braucht Öl um sauber zu laufen.

Auch ein Luftfilter ist vorhanden, der gereinigt oder bei starker Verschmutzung ersetzt werden muss. Den größten Aufwand hat man mit Rasentraktoren. Hier muss auch der Reifendruck geprüft werden. Da sich der Keilriemen bei diesen Geräten sehr schnell lockert, muss dieser meist einmal im Jahr neu festgezogen werden. Um den Mäher vor Wind und Wetter zu schützen, empfiehlt sich die Lagerung in einem Geräteschuppen.

5. Wichtige Hersteller und Marken von Rasenmähern

  • Wolf-Garten
  • Husqvarna
  • Gardena
  • Honda
  • Bosch
  • AL-KO
  • Dolmar
  • Einhell
  • Güde
  • Hanseatic
  • John Deere
  • McCulloch
  • MTD
  • Robomow
  • SABO
  • Stiga
  • Hecht
  • Alpina
  • Brill

6. Fragen rund um Rasenmäher

6.1. Ab wann lohnt sich ein Rasenmähertraktor?

Ein Rasentraktor lohnt sich vor allem für große Grünflächen mit mehr als 1500 m². Diese sollten allerdings möglichst eben und frei von Engstellen sein, da die Aufsitzer nicht sehr wendig sind. Unter Bäumen und an Beeträndern wird daher meist ein zweiter, kleinerer Rasenmäher benötigt.

6.2. Welches Benzin muss ich beim Benzin-Rasenmäher tanken?

Benzin-Rasenmäher, die Sie heute zu kaufen bekommen, haben einen 4-Takt-Motor. Dieser verträgt Normalbenzin, es muss also kein Super sein. Halten Sie sich aber nach Möglichkeit an die Angaben des Herstellers, um den Motor zu schonen. Öl wird bei diesen Modellen in eine eigene Einfüllöffnung gegossen und sollte ebenfalls regelmäßig erneuert werden. Im Folgenden haben wir für Sie die Vor- und Nachteile eines Benzin-Rasenmähers aufgelistet:

  • unabhängig von der Stromversorgung
  • leistungsstarker Motor
  • für unebenes Gelände
  • oft mit Radantrieb
  • großer Auffangkorb
  • Kraftstoff nötig
  • hohe Lautstärke
  • hoher Wartungsbedarf
  • Abmessungen meist sehr groß

Hinweis: Für den unwahrscheinlichen Fall, dass Sie doch noch einen alten 2-Takter zuhause haben, so gehört dort in der Regel ein Gemisch 1:25 aus Benzin und Motoröl hinein. Auskunft über das richtige Mischverhältnis gibt Ihnen aber das Typenschild Ihres Mähers.

6.3. Ab wann darf man Rasenmähen?

Wie viel Lärm Sie wann Ihren Nachbarn und der Umwelt zumuten dürfen, regelt eine EU-Verordnung, die von der Bundesregierung in deutsches Recht umgesetzt wurde. Für insgesamt 54 Maschinen legt die 32. Bundes-Immissionsschutzverordnung (kurz 32. BImSchV) fest, wann der Betrieb erlaubt ist. Auskunft darüber gibt §7. Zusammengefasst treffen folgende Regelungen auf Rasenmäher im Speziellen zu:

An Sonn- und Feiertagen müssen Sie ganztägig auf das Rasenmähen verzichten. Ebenso ist der Einsatz von Rasenmähern zum Schutz der Nachtruhe zwischen 20 Uhr und 7 Uhr verboten. An Werktagen dürfen Sie die meisten Rasenmäher zwischen 7 Uhr und 20 Uhr benutzen.

Darüber hinaus können die Kommunen eigene Regelungen wie etwa den besonderen Schutz der Mittagsruhe festlegen. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Ihr Rasenmäher das grün-blaue EU-Umweltzeichen mit der Pflanze und den EU-Sternen trägt.

6.4. Was ist die Mulchfunktion beim Rasenmäher?

Eine Mulchfunktion beim Rasenmäher sorgt dafür, dass der Rasenschnitt nicht wie gewöhnlich in den Fangkorb wandert. Stattdessen wird der Luftstrom so umgeleitet, dass die Grasstückchen erneut zur Klinge gelangen und somit besonders klein zerschnitten werden. Der Grasschnitt bleibt auf der Rasenfläche zurück und sorgt für eine bessere Versorgung des Bodens mit Nährstoffen.

Rasenmäher Test

Rasenmäher dürfen mittlerweile nicht nur praktisch sein, sondern auch optisch ruhig etwas hermachen.

6.5. Woran erkennt man einen stumpfen Rasenmäher?

Ob das Messer Ihres Rasenmähers wieder einmal geschliffen werden sollte, erkennen Sie am Schnittbild. Sind die Schnittfläschen der Gräser stark ausgefranst, heißt das, dass sie nicht abgeschnitten, sondern vielmehr abgerissen wurden. Dann wird es Zeit die Klinge nachschleifen zu lassen – am besten in einer Fachwerkstatt.

6.6. Was erhält man, wenn man einen Kanarienvogel mit einem Rasenmäher kreuzt?

Dieser Witz stammt aus der beliebten Sitcom „How I Met Your Mother“. In Staffel 4, Folge 7 erzählt Ted den Witz, die Pointe wird jedoch ausgelassen. Tatsächlich ergibt der Witz nur im Englischen wirklich Sinn. Dort lautet die Frage:

„What do you get when you cross a canary with a lawn mower?“

Die Antwort auf den Witz hat der Zuschauer bereits einige Augenblicke zuvor unwissentlich erhalten:

„Shredded tweet!“

Übersetzt heißt das soviel wie „zerfetzter Piepser“ – durch den Gleichklang von „tweet“ (Piepser) und „Tweed“ (Textilgewebe) im Englischen ergibt sich hier eine witzige Doppeldeutigkeit.

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