Mulchmäher Test 2017

Die 7 besten Mulchmäher im Vergleich.

AL-KO Silver 460 BR-A AL-KO Silver 460 BR-A
BRAST 4 in 1 BENZIN Rasenmäher BRAST 4 in 1 BENZIN Rasenmäher
Güde Trike 565 S-I Güde Trike 565 S-I
Makita PLM5120 Makita PLM5120
AL-KO Comfort 40E AL-KO Comfort 40E
Gardena R70 Li Gardena R70 Li
MTD Smart 51 BO MTD Smart 51 BO
Abbildung Vergleichssieger Preis-Leistungs-Sieger
Modell AL-KO Silver 460 BR-A BRAST 4 in 1 BENZIN Rasenmäher Güde Trike 565 S-I Makita PLM5120 AL-KO Comfort 40E Gardena R70 Li MTD Smart 51 BO
Vergleichsergebnis Hinweise zum Test- und Vergleichsverfahren
Vergleich.org
Bewertung 1,5 gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,6 gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,8 gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 1,9 gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,0 gut
07/2017
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Bewertung 2,1 gut
07/2017
Vergleich.org
Bewertung 2,3 gut
07/2017
Kundenwertung
bei Amazon
bei Amazon
1 Bewertungen
59 Bewertungen
14 Bewertungen
8 Bewertungen
274 Bewertungen
115 Bewertungen
noch keine
Typ Ein Kombigerät kann als Mulcher und als Rasenmäher verwendet werden. Mulchmäher und Rasenroboter besitzen nur eine Mulchfunktion. Mulch­mäher + Rasen­mäher Mulch­mäher +Rasen­mäher Mulch­mäher + Rasen­mäher Mulch­mäher Mulch­mäher + Rasen­mäher Mäh­ro­boter Mulch­mäher + Rasen­mäher
Energieversorgung Benzin Benzin Benzin Benzin Elektro Akku
Akku­lauf­zeit: 60 min
Benzin
Leistung Die Wattzahl gibt die Mähkraft des Geräts an. Je höher die Wattzahl desto höher die Mähkraft. ABER: Eine hohe Wattzahl bedeutet auch einen hohen Stromverbrauch. 2.100 Watt 1.940 Watt 3.500 Watt 2.360 Watt 1.400 Watt 20 Watt 2850 Watt
empfohlen für Gärten bis 1.400 m² 800 m² 2.200 m² 1.500 m² 600 m² 700 m² 2000 m²
Schnittbreite 46 cm 46 cm 55 cm 51 cm 40 cm 17 cm 51 cm
Schnitthöhe 30 – 85 mm 30 – 80 mm 25 – 75 mm 20 – 75 mm 28 – 68 mm 20 – 50 mm 35-55 mm
Seitenauswurf Ja Ja Ja Ja Nein Nein Ja
Heckauswurf Nein Nein Nein Nein Ja Nein Nein
Vorteile
  • gute Ver­ar­bei­tungs­qua­lität
  • starker Motor
  • gutes Mäh­er­gebnis
  • Schnitt­höhe lässt sich sehr leicht ein­s­tellen
  • springt sch­nell an
  • gut für Stei­gungen geeignet
  • gutes Mäh­er­gebnis
  • leichte Rei­ni­gung
  • ein­fache Mon­tage
  • wendig
  • starker, leiser Motor
  • leichte Bedi­e­nung
  • gutes Mäh­er­gebnis
  • elek­tri­sche Bremse
  • starker, leiser Motor
  • geringes Gewicht
  • wendig
  • gute Ver­ar­bei­tungs­qua­lität
  • gute Mäh­qua­lität
  • all­wet­ter­taug­lich
  • sehr leise im Betrieb
  • ein­fache Mon­tage
  • geringer Kraft­stoff­ver­brauch
  • günstig
  • leichte Bedi­e­nung
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4,5 /5 aus 114 Bewertungen

Mulchmäher-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Das „Mulchmähen“ gilt als die natürlichste und modernste Art der Rasendüngung. Im Gegensatz zum Mähen mit Standardmähern wird das gehäckselte Gras nicht in einem Korb aufgefangen, sondern fällt als sogenannter „Mulch“ zurück auf den Rasen.
  • Wie bei herkömmlichen Rasenmähern stellt sich auch bei Mulchmähern die Frage nach der Antriebsart: Benzin oder Elektro. Benziner sind für größere Flächen geeignet, jedoch auch lauter im Gebrauch. Elekro- oder Akkumulchmäher eignen sich für dicht besiedelte Wohngebiete und kleinere Rasenflächen. Die verschiedenen Typen finden Sie im obigen Mulchmäher Vergleich.
  • Wichtige Voraussetzungen für das Mähen mit Mulchmähern sind ein trockener, kurzer Rasen, häufiges Mähen (im Durchschnitt 21 Mähgänge pro Saison, also etwa 4 mehr als beim normalen Mähen) und eine gute Einarbeitung des Mulchs.

mulchmaeher-test-rasenroboter
Viele Gartenbesitzer kennen das Problem: Es wird gesät, gedüngt, gemäht und gepflegt was das Zeug hält, aber leider sieht der Rasen doch nicht so aus, wie man sich das gewünscht hat. Häufig ist der Rasen voller Lücken, befallen von Unkraut oder mit Moos durchsetzt. Wer dabei lange auf die herkömmliche Art der Rasenpflege mit Mähen und Düngen gesetzt hat, für den ist das Mulchmähen möglicherweise eine lohnende Alternative. Beim Mulch wird das gemähte Gras nämlich nicht in einem Auffangkorb gesammelt und anschließend entsorgt, sondern als gehäckseltes Schnittgut direkt auf den Rasen fallen gelassen. Was beim Mulchen alles zu beachten ist, welche Vorteile es Ihnen und Ihrem Garten bringt und welcher der beste Mulchmäher beim Mulchmäher-Vergleich 2017 geworden ist, erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Mulchrasenmäher-Vergleich.

1. Wie funktioniert ein Mulchmäher und für was braucht man ihn?

Der 5484 SX von Hecht

Der 5484 SX von Hecht

Beim sogenannten „Mulchen“ wird das Gras durch ein zweites Schneidwerk oder eine speziell geformte Schneideklinge zerhäckselt. Hinzu kommt eine Verwirbelung im Innern des Mulchers. Anschließend wird das Gras nicht in einem Korb aufgefangen, sondern fällt als kleine Partikel, genannt „Mulch“, zurück auf den Rasen. Durch die Verrottung des Schnittguts wird der Nährstoffkreislauf des Bodens auf natürliche Weise geschlossen und der Boden wird weniger ausgelaugt.

Von Landwirten wird diese Art des Mähens schon länger genutzt, da sie eine bessere Nährstoffversorgung des Bodens garantiert. Auch die Ergebnisse einer Studie der Universität für Bodenkultur in Wien-Esslingen sprechen für das Mähen mit Mulchmähern.
Im Rahmen der Studie wurde von Forschern des dortigen Instituts für Landschaftsentwicklung über eine Dauer von vier Jahren die Qualität von zwei 1000 qm großen Rasenflächen untersucht. Die eine Fläche wurde dabei mit Standardmähern gemäht, das Schnittgut entsorgt und das Gras anschließend mit einem Mineraldünger gedüngt. Auf der zweiten Fläche wurde mit einem Mulchmäher gearbeitet und mit dem Schnittgut gedüngt.

Als Ergebnis vieler Rasen- und Mulchmäher-Tests erhielten die Forscher eine dichtere Grasnarbe und ein satteres Grün auf der Fläche, auf der „gemulcht“ wurde. Es bestand demnach eine höhere Wirksamkeit der Düngung mit Mulch im Gegensatz zur Düngung mit Mineraldüngern. Dieser Befund lässt sich laut Meinung der Experten darauf zurückführen, dass die enthaltenen Nährstoffe im Mulch mengenmäßig als auch im Verhältnis zueinander genau dem Bedarfsoptimum des Rasens entsprachen. Auch die Aktivität des Bodenlebens war nach Aussage der Forscher um 40 % höher als auf dem konventionell gepflegten Rasen.

  • Entsorgung des Schnittguts entfällt
  • Verringerung des Einsatzes von Düngemitteln
  • besonders umweltfreundlich
  • Belastung des Grundwassers durch Auswaschungen entfällt
  • langsame und kontinuierliche Abgabe von Nährstoffen
  • Artenzusammensetzung des Rasens bleibt erhalten
  • Begünstigung der Ansiedlung von Regenwürmern
  • nur bei trockenem Rasen optimale Ergebnisse
  • häufiges Mähen erforderlich
  • optimales Ergebnis nur bei kurzem Rasen (max. 7 cm)
  • falsche Einarbeitung des Mulches führt zu Flächenbildung (der Mulch bildet eine geschlossene Decke auf dem Rasen), Fäulnis und Ansiedlung von Schnecken

Tipp: Durch einige Handkniffe können die obigen Probleme beim Mulchen jedoch leicht umgangen werden. Die Verklumpung beim Mähen von nassem Rasen kann leicht durch die Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit verhindert werden. Zu hoher Rasen sollte durch mehrere Mähgänge und mit einer Variierung der Schnitthöhe bearbeitet werden. Durch die Variierung der Mährichtung lässt sich generell ein homogeneres Schnittbild erreichen. Auch die gute Einarbeitung des Mulches mit Besen oder Harke oder die Arbeit mit Rasensand führen zu einem besseren Ergebnis.

2. Kaufkriterien - So finden Sie schnell den passenden Mulchmäher

Um den besten Mulchmäher für Ihren Garten zu finden, achten Sie am besten auf folgende Punkte. Auf diese Kriterien haben verschiedene Mulchmäher-Tests und auch wir in unserem Mulchmäher-Vergleich 2017  geachtet.

2.1 Energieversorgung

Die Energieversorgung des Mähers richtet sich wie bei Standardmähern nach dem Einsatzort und den umgebenden Verhältnissen. Zur Auswahl stehen dabei Benzin-, Elektro und Akkumäher.

Benzin Elektro Akku
gut für Rasenflächen ab 700 qm
laut im Betrieb
regelmäßige Wartung nötig (Ölstandskontrolle, Ölwechsel, Reinigung der Zündkerzen, Benzin ablassen)
kein Kraftstoffverbrauch
leicht zu bedienen
keine spezielle Wartung erforderlich
leise im Betrieb
Stromquelle wird benötigt
für kleine Flächen (Kabelreichweite als limitierender Faktor)
Gefahr besteht über das Kabel zu fahren
keine Stromquelle oder Kraftstoff nötig
klein und wendig
platzsparend verstaubar
leise im Betrieb
für kleinere Flächen
kleine Schnittbreite
muss regelmäßig aufgeladen werden

2.2 Leistung (bei Benzin- und Elektromodellen)

Der Stromverbrauch eines Mulchers kann leicht über die Wattzahl ermittelt werden. Die Angaben der Hersteller beziehen sich dabei immer auf die schwierigsten Bedingungen zu denen das Gerät eingesetzt wird. Dies wäre zum Beispiel bei einem sehr langen oder nassen Rasen der Fall. Der Stromverbrauch liegt meist jedoch unter dem vom Hersteller angegeben Wert. Rasenmäher mit Radanrtieb, also jene bei denen der Strom auch für den Betrieb der Räder genutzt wird, haben in der Regel einen höheren Stromverbrauch, als die bei denen von Hand geschoben werden muss. Die Entscheidung liegt also beim Käufer, ob aus dessen Sicht unbedingt ein Radantrieb notwendig ist. Gehört der Rasenmäher zu den schwereren Modellen oder liegt der Garten in einer Hanglage, sollte die Anschaffung eines Mähers mit Radantrieb zumindest in Erwägung gezogen werden. Auch zusätzliche Teile wie ein Lüfterantrieb können den Stromverbrauch erhöhen.

Tipp: Den Rasenmäher nie unnötig laufen lassen und möglichst immer nur trockenen Rasen mähen.

2.3 Startsystem

Hier lassen sich zwei Systeme unterscheiden: Seilzug- und Elektrostarter. Beim Seilzugsystem wird das Starterseil durch einen Handzug aus dem Rasenmäher gezogen und somit der Motor gestartet. Beim Elektrostarter wir der Motor durch ein Druckschalter angeworfen. Dies ist die einfachste Art den Rasenmäher zu starten.

2.4 Schnittbreite

Der PLM5120 von Makita

Der PLM5120 von Makita

Hier lässt sich ganz pauschal sagen: Je größer die Schnittbreite eines Mähers ist, desto kürzer ist auch die Mähzeit. Bei genauerer Betrachtung verhält es sich jedoch so, dass besonders Mäher mit einer großen Schnittbreite Probleme haben, auch in engen und verwinkelten Ecken ihre Arbeit zu verrichten. Hier ist besonders eine eingehende Analyse des eigenen Gartens wichtig. Gibt es beispielsweise viele Hecken und Bäume, sollte man auf einen Mäher mit einer geringeren Schnittbreite zurückgreifen. Ist die Rasenfläche jedoch relativ frei von Hindernissen, erspart man sich mit einer größeren Schnittbreite jedoch häufiges Hin- und Herfahren. Die Schnittbreite der meisten Mäher bewegt sich hierbei zwischen 30 und 50 cm.

2.5 Schnitthöhe

Die meisten Hersteller statten ihre Produkte mit einer Schnitthöhe zwischen 15 bis 40 mm aus. In verschiedenen Mulchrasenmäher-Tests lassen sich jedoch auch Produkte finden, bei denen die Spanne deutlich größer ist. Die Schnitthöhe beim Mulchmäher sollte sich am Gerät stufenweise verstellen lassen. Gerade beim Mulchen sollte ein zu Beginn sehr hoher Rasen nur stufenweise gemäht werden. So kann der Rasen durch mehrere Schnittgänge auf drei bis vier Zentimeter gebracht werden. Danach sollte man den Rasen nicht mehr so lange wachsen lassen, sodass nicht mehr als ein Drittel gekürzt werden muss.

2.6 Sicherheitseinrichtung

Generell sollte beim Kauf auf ein Sicherheitskennzeichen geachtet werden. Geprüfte Geräte erkennt man leicht am GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit). Elektromäher sollten einen Fehlerstromschutzschalter (FI-Schutzschalter) in der Anschlussleitung verwenden. Zudem sollten hier ein nicht feststellbarer Tastschalter und ein Sicherheitsschaltbügel vorhanden sein.

2.7 Geräuschentwicklung

Die Lautstärke von Mähern bewegt sich meist zwischen 85 und 100 db. Wohnt man in dicht besiedelten Wohngebieten sollte ein Mulchmäher erworben werden, der sich am unteren Ende der Geräuschskala befindet. Besonders leise sind hierbei Elekrto- oder Akkumäher. Mulcher, die mit Benzin betrieben werden, sind in der Regel lauter. Beide Antriebsarten und dazu passende Produkte finden Sie auch im obigen Mulchrasenmäher-Vergleich.

Tipp: Generell darf an Werktagen zwischen sieben und 19 Uhr ohne Einschränkungen auch in Wohngebieten gemäht werden. Leise Geräte unter 88 Dezibel dürfen auch noch bis 22 Uhr benutzt werden. Auf Grundlage von kommunalen Satzungen können die bundesweiten Richtlinien jedoch noch verschärft werden. In manchen Gemeinden gibt es beispielsweise zwischen 13 und 15 Uhr eine Mittagsruhe. Deshalb lohnt sich hier ein Anruf beim Ordnungsamt allemal.

2.8 Gewicht

Das Gewicht von gängigen Mulchern bewegt sich zwischen 10 und 51 Kilogramm. Die leichteren Modelle sind meist platzsparender und leichter zu verstauen. Nachteil hier: Diese Modelle liegen meist nicht so gut auf dem Boden und der Geradeauslauf wird dadurch leicht gestört. Zudem leidet die Stabilität oft unter der Verwendung von leichten Materialien wie z.B Plastik.

2.9 Auswurfrichtung

Rasenmäher zum Mulchmäher umrüsten - geht das?

Viele Hersteller wie beispielsweise Sabo bieten die Möglichkeit normale Mäher mit Hilfe eines Mulchkits umzurüsten. Das ist ein Kunststoffverschluss, der den Grasfangsack des Rasenmähers verschließt. Normale Rasenmähermesser sind gerade, Mulchmesser sind gekröpft und sorgen so für eine Verwirbelung des Grases im Innern des Mähers. Zur Umrüstung erworbene Messer sollten zugelassen und von Herstellerseite für das umzurüstende Gerät als geeignet deklariert worden sein. Sinnvoller sind Kombigeräte, bei denen generell zwei Funktionen vorhanden sind. Neue Varianten sind Mähroboter, die jedoch häufig sehr teuer sind. Für große Flächen eignen sich auch Aufsitzrasenmäher mit einer zusätzlichen Mulchfunktion.

Bei herkömmlichen Modellen richtet sich die Entscheidung über Seiten-oder Heckauswurf generell nach der zu mähenden Fläche und dem dabei anfallenden Gras. Die Frage stellt sich beim Mulchen so also nicht zwingend. Die meisten Kombigeräte zum Mulchen gibt es in beiden Ausführungen.

3. Pflege und Reinigung

Eine gründliche Reinigung des Gerätes sollte in regelmäßigen Abständen vorgenommen werden. Die Grundreinigung beinhaltet dabei die gründliche Säuberung des Mähgehäuses. Dies ist besonders bei Stahlgehäusen wichtig, da dort durch die verbleibenden Rückstände des Mähens, leicht ein Korrosionsvorgang stattfinden kann. Schmutz kann man leicht mit einer harten Bürste entfernen und danach das gesamte Gerät mit einem nassen Lappen säubern. Auch Motor und Antrieb sollte man regelmäßig Aufmerksamkeit widmen. Radlager, Gashebel und Startbügel werden am besten mit harzfreiem Öl behandelt. Hier sollte man jedoch den Motor, die Antriebsteile und die Messerwelle des Gerätes aussparen. Sinnvoll ist es zudem die Messer des Mulchmähers bei einem Fachhändler nachschärfen zu lassen. Geschärfte Messer führen zu einem besseren Ergebnis beim anschließenden Mähen. Bei Benzinern sollte auch nach etwa 25 Betriebsstunden ein Ölwechsel durchgeführt werden. Diesen kann man leicht selber vornehmen, indem man bei warmem Motor, das Öl durch die Ablassschraube laufen lässt und danach neues Öl einfüllt. Auch sollte die Zündkerze und der Luftfilter jährlich gewechselt werden.

4. Hersteller und Marken

Hier eine Übersicht mit den einzelnen Herstellern, deren Produkte wir auch in unseren Mulchrasenmäher-Vergleich mit aufgenommen haben.

Hersteller Informationen
Brill Der Hersteller Brill, gegründet 1873 von den Gebrüdern Brill in Wuppertal-Barmen, wurde zunächst bekannt durch die Fertigung von Werkzeugen und Maschinen. 1874 wurde der erste Handrasenmäher des Unternehmens hergestellt. Mit zunehmender Motorisierung wurden dann Anfang des 20. Jahrhunderts die ersten Motorrasenmäher gefertigt. Nach Übernahme der Firma Brill durch Henkel und Gardena in den 1980er Jahren, gehört Brill seit 2009 zur AL-KO GERÄTE GMBH.
Gardena Das Unternehmen Gardena hat seinen Firmensitz in Ulm und ist eine Tochter der schwedischen Husqvarna-Gruppe. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Gartengeräte und in dieser Kategorie zur Zeit der Marktführer in Europa. Das Unternehmen verzeichnet aktuell einen Jahresumsatz von 420 Millionen Euro.
Sabo 1932 von Heinrich Sanner und Walter Born als Vertrieb
für Mineralölprodukte technische Neuheiten gegründet, brachte Sabo 1954 den
ersten motorbetriebenen Rasenmäher auf den Markt. Die Sabomaschinenfabrik
beschäftigt 120 Mitarbeiter und ist seit 1991 fest in den John Deere Konzern
eingebunden. Sabo gehört dort zur Division Garten- und Grundstückspflege.
Standort ist Gummersbach. Die Kernprodukte sind handgeführte Rasenmäher und
Vertikutierer.
Stiga Die Firma Stiga wurde 1934 in Schweden von Stig Hjelmquist gegründet. Heute gehört die Marke zu Global Garden Products (GGP), einem der führenden Hersteller von motorisierten Gartenpflegeprodukten. Dazu gehören unter anderem Rasenmäher, Rasentraktoren, Rasenroboter und Frontmäher.
Toro Die Toro Company ist ein US-amerikanischer Hersteller für Geräte der Garten- und Landschaftspflege. 1914 gegründet, liegt der Firmensitz heute in Bloomington in Amerika. Spezialisiert ist das von Michael J. Hoffman geführt Unternehmen auf Rasenmäher, Rasentraktoren, Sportplatz- und Golfplatzpflegemaschinen und Bewässerungssysteme.
VIKING 1981 gegründet, gehört VIKING heute zu den führenden Herstellern von hochwertigen Gartengeräten. Das Kompetenzzentrum der Firma befindet sich in Langkampfen (Tirol). Die Vertriebszentrale befindet sich in Vösendorf bei Wien (Österreich). Gegründet von Geschäftsführer Mag in Kufstein, Österreich, wird VIKING 1992 teil der STIHL-Gruppe.
WOLF Der Hersteller WOLF-Garten hat seine Firmenzentrale in Saarbrücken-Bübingen und gehört zur bekannten MTD Products AG. Bei Verbraucher- und Praxistests schneidet der Hersteller gut ab.
Honda Das japanische Unternehmen ist bekannt für seine Automobilproduktion, stellt jedoch auch Gartengeräte her. Am 24. September 1984 von Fujisawa und Honda gegründet, befindet sich die Zentrale auch heute noch in Japan.

5. Was sagt Stiftung Warentest?

Neben unserem eigenen Mulchmäher-Vergleich präsentieren wir Ihnen auf unserer Seite auch immer gerne die Tests der Stiftung Warentest. Stiftung Warentest hat bis jetzt jedoch leider noch keinen separaten Mulchmäher-Test durchgeführt. Jedoch wurden im Mai 2014 Rasenroboter getestet, die ausschließlich über die Mulchfunktion verfügen. Diese mähen den Rasen indem sie alleine im Garten unterwegs sind, ohne das Zutun des Gärtners. Es wurde auf Grundlage folgender Kriterien geprüft, die sich auch teilweise mit den Kriterien aus unserem Mulchmäher-Vergleich decken:

Gewichtung Kriterien
Mähen 50%
  • Erscheinungsbild der Rasenfläche
  • Bewegung im Gelände
  • Störungen während des Betriebs
Handhabung 30%
  • Installation
  • Anleitung
  • Bedienen
  • Störungsbeseitigung
  • Reinigung
  • Wartung
Umwelt- und Gesundheit 10%
  • Stromverbrauch
  • Laufgeräusche
Mähen Sicherheit 10%
  • elektrische Sicherheit
  • mechanische Sicherheit

Acht Mäher wurden insgesamt verglichen, jedoch war keiner so sicher gebaut, dass man ihn wirklich alleine lassen könnte. Die Elektronik vieler Modelle erkannte die zuvor abgesteckte Sicherheitsbegrenzung nicht. Zudem verhedderten sich viele Modelle, blieben grundlos stehen oder verfingen sich in Gartenecken. Nur zwei Modelle schnitten gut ab. Unter den getesetetn Rasenrobotern, gehörten folgende Modelle zu den Mulchmäher-Vergleichssiegern:

Vergleichssieger Testurteil Preis
Miimo 300 GUT (2,1)
5/2014
2500 Euro
Bosch Indego GUT (2,5)
5/2014
1500 Euro

6. Häufig gestellte Fragen zum Thema Mulchmäher

6.1 Wie oft muss ich mit einem Mulchmäher mähen?

Um eine bessere Kompostierung zu erreichen, sollte 1- 2 mal pro Woche gemulcht werden. Auf jeden Fall jedoch immer so häufig, dass nicht mehr als ein Drittel des Grases beim Mähen gekürzt werden muss. Wird zu wenig gemulcht, kann sich auf dem Rasen leicht eine schmierige Schicht bilden, die die Verrottung verhindert. Das führt zu einer verminderten Sonneneinstrahlung und Sauerstoffmangel. Die Ansiedlung von Schnecken wird begünstigt. Diese fühlen sich unter der dunklen und warmen Schicht besonders wohl, sind aber bekanntermaßen schlecht für den Rasen.

rasen der gerade gemulcht wurde

6.2 Wie arbeitet ein Mulchmäher genau?

Die Mulchmäher unterscheiden sich von herkömmlichen Mähern technisch durch ihre spezielle Rasenmäher-Konstruktion. Je nach Hersteller sind das Mähgehäuse oder die Messer so konstruiert, dass das Gras im Inneren des Mähers herumgewirbelt und damit zu kleinsten Partikeln zerhäckselt wird. Einige Mulchmäher erzeugen einen zusätzlichen Luftstrom, sodass die Halmstücke am Ende auch dort landen wo sie sollen, nämlich auf dem Rasen.

6.3 Gibt es Unterschiede zwischen den Mulchmessern?

Mulchmäher Test

Mulchmesser von Arnold

Es gibt verschiedene Arten von Mulchmessern, die sich in ihrer Form und damit ihrem Einsatzgebiet unterscheiden können. Gerade, wenn ein normaler Rasenmäher umgerüstet werden soll, lohnt es sich deshalb zu überlegen, was für eine Art Messer man eigentlich braucht. Gekröpfte Mulchmesser in Flügelform eignen sich besonders gut für trockenes, kurzes Gras. Ist das Gras etwas länger, sollte man mit Mulchmessern arbeiten, die zwar gekröpft, aber zusätzlich noch mit Schlitzen versehen sind. Es gibt auch Zweizahn-Mulchmesser oder Dickichtmesser. Diese weisen senkrechte Schneiden am Ende der Klinge auf. Sie eigenen sich besonders gut für festes, dichtes Gras und Rasenflächen, die stark von Unkraut befallen sind.

6.4 Was kann ich durch das Mulchmähen sparen?

Durch das Mulchen kann man viel Zeit einsparen, die beim herkömmlichen Mähen anfällt. Die Zeitersparnis beruht dabei auf dem Wegfall der Auffangkorbentleerung und darauf, dass das Schnittgut später nicht irgendwo hingefahren und entsorgt werden muss. Aber auch im Geldbeutel wird man nach einiger Zeit eine Veränderung feststellen können. Nutzer von Mulchmähern sparen im Durchschnitt 30- 40 Euro an Düngemitteln. Gedüngt wird beim Mulchen bekanntlich automatisch.

6.5 Lohnt sich der Kauf eines Rasenroboters?

Der R70 Li von Gardena

Der R70 Li von Gardena

Die Anschaffung eines Rasenroboters lohnt sich besonders, will man nicht sein freies Wochenende oder nach Feierabend noch mit dem Rasenmäher im Garten stehen. Denn der Rasenroboter mäht ohne jegliches Zutun. Zudem sind die Roboter ausschließlich mit der Mulchfunktion ausgestattet. Die Grasnarbe wird so immer kurz gemäht. Auch ältere Menschen profitieren, da das Mähen gerade bei hohen Temperaturen körperlich sehr anstrengend werden kann, deutlich von der Nutzung des Produkts. Der Kostenfaktor spielt natürlich auch eine große Rolle bei der Anschaffung. Die Geräte warten mit einem sehr hohen Preis auf. Die Betriebskosten machen jedoch nur einen Bruchteil der Motormäher-Kosten aus. Die Anschaffung rechnet sich also auf lange Sicht. Es fallen kaum Wartungsarbeiten an. Gut können die Roboter in Wohngebieten eingesetzt werden, da sie im Gegensatz zu Motormähern nur eine geringe Lärmbelästigung aufweisen. Sie sind auf fast jedem Rasen einsetzbar; Hindernisse werden durch Gras- und Abgrundsensoren leicht erkannt und umfahren. Für Hanglagen sind sie jedoch nicht geeignet. Und man muss schon immer ein Auge auf sie haben, will man verhindern, dass sie geklaut werden.

Tipp: Da es sehr viele Marken und Varianten auf dem Markt gibt, sollte eine Kaufberatung unbedingt ins Auge gefasst werden. Im Gespräch mit einem Profi wird dann die Beschaffenheit des Gartens analysiert und das passende Modell ausgewählt. Einen guten Kauftipp finden Sie mit dem R70 Li in unserem Mulchmäher-Vergleich oder bei den Mulchmäher-Vergleichssiegern bei Stiftung Warentest.

Vergleichssieger
AL-KO Silver 460 BR-A
gut (1,5) AL-KO Silver 460 BR-A
1 Bewertungen
369,00 € Zum Angebot »
Preis-Leistungs-Sieger
BRAST 4 in 1 BENZIN Rasenmäher
gut (1,6) BRAST 4 in 1 BENZIN Rasenmäher
59 Bewertungen
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