Rasensamen Test 2016

Die 7 besten Rasensamen im Vergleich.

AbbildungTestsiegerPreis-Leistungs-Sieger
ModellWOLF-Garten Premium Rasen „Schatten und Sonne“Classic Green „Sport und Spielrasen“Kulturen Agri „Berliner Tiergarten“GF SunGrass ProWOLF-Garten „Turbo Nachsaat“GF Garden GrassGF Regeneration Grass
Testergebnis¹
Hinweis zum Testverfahren
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Bewertung1,8gut
10/2016
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Bewertung1,9gut
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Bewertung2,0gut
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Kundenwertung
31 Bewertungen
134 Bewertungen
42 Bewertungen
64 Bewertungen
158 Bewertungen
76 Bewertungen
47 Bewertungen
RasensorteSchattenrasen
Hinterhöfe, unter Bäumen
Gebrauchsrasen
für Sport- und Spielflächen
Zierrasen
schönes Aussehen
Gebrauchsrasen
für trockene Flächen
NachsaatrasenGebrauchsrasen
für trockene Flächen
Nachsaatrasen
Standortschattige Lagenalle Lagenalle Lagensonnige Lagenalle Lagensonnige Lagenalle Lagen
Ergiebigkeit
Preis pro 10 m²
50 m²
ca. 4,58 €
250 m² - 300 m²
ca. 1,52 €
400 m²
ca. 0,80 €
300 m² - 400 m²
ca. 1,10 €
25 m²
ca. 3,18 €
175 m² - 200 m²
ca. 0,97 €
150 m² - 200m²
ca. 1,03 €
Aussaatmenge20 g/m²40 g/m²25 - 30 g/m²30 g/m²20 g/m²30 g/m²30
EinsatzbereichRasenneuanlageRasenneuanlageRasenneuanlage, NachsaatRasenneuanlageNachsaatRasenneuanlageNachsaat
Besonderheitenwenig Schnittgutstrapazierfähig und trittfestauch zur Nach-/Übersaat geeignettoleriert niedriges Mähenschnelle Keimungfrostbeständig und immergrünschnelle Keimung schützt vor Unkraut
Vorteile
  • hohe Grasdichte
  • sattes Grün
  • schnelles Wachstum
  • sattes Grün
  • hohe Grasdichte
  • strapazierfähig
  • schnelles Wachstum
  • wächst gut unter schlechten Bedingungen
  • hohe Grasdichte
  • sattes Grün
  • schnelles Wachstum
  • sattes Grün
  • schnelles Wachstum
  • hohe Grasdichte
  • keimt gut im Frühjahr und im Herbst
  • sattes Grün
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Rasensamen-Kaufberatung: So wählen Sie das richtige Produkt

Das Wichtigste in Kürze
  • Es gibt verschiedene Arten von Rasentypen: Schatten-, Spiel-, Sport-, Nachsaat-, Strapazier- oder Trockenrasen. Bekannte Zierrasensorten sind der Englische Rasen und der Berliner Tiergarten. Schatttenrasen eignet sich für Gärten mit wenig Sonneneinstrahlung, Sport-, Spiel- und Strapazierrasen für Flächen, die stark genutzt werden. Zierrasensorten sind sehr sensibel und eignen sich nicht für eine stark genutzte Fläche.
  • Die Herstellung von Rasensamen ist relativ teuer. Dafür ist bei teureren Sorten die Qualität der Samen oft besser. Wichtige Eigenschaften von Rasensamen sind: Trockenresistenz, langsames Wachstum und eine späte Blühphase.
  • Damit sich der Rasensamen nach der Aussaat optimal entwickeln kann, sollte der Boden zuvor gut vorbereitet worden sein. Danach genießen eine gute, bedarfsgerechte Düngung und regelmäßiges Gießen oberste Priorität.

keimende Grassamen
Ist der Winter endlich vorbei und der Frühling steht vor der Tür, zieht es viele Menschen wieder nach draußen in ihre Gärten. Nach einem Blick auf den Rasen vergeht einem aber meist schnell die Freude. Durch die Kälte und andere Witterungsbedingungen stark in Mitleidenschaft gezogen, ist das Grün meist löchrig, es fehlt der satte Ton oder Unkraut hat sich auf der Fläche breitgemacht. Viele Gartenbesitzer entscheiden sich deshalb entweder dafür, den Rasen komplett neu auszusäen oder ihn teilweise zu erneuern. Alle Fragen und Informationen hierzu finden Sie in nachfolgendem Ratgeber zu unserem „Rasensamen Test“ 2016.

1. Rasensamen – was ist das?

Rasensamenmischungen, wie die aus unserem Rasensamen Vergleich, sind Mischungen verschiedener Rasensamen, die auf einer Fläche ausgesät werden. Hochwertige Mischungen zeichnen sich durch einen langsamen, dichten Wuchs, eine hohe Trittfestigkeit und eine gute Ausläuferbildung aus. Sie bestehen aus speziell gezüchteten Sorten aus höchstens 3 bis 4 Gräserarten (deutsches Weidegras, Wiesen-Rispe, Rot-Schwingel, Straußgras). Der Verwendungszweck bestimmt dabei die Zusammensetzung der Mischung. Beispiele für verschiedene Mischungen finden Sie oben auf unserer Seite im Rasensamen Vergleich.

2. Welche Rasensorten gibt es?

Hier stellen wir Ihnen kurz die gängigsten Rasentypen vor.

Gebrauchsrasen Zierrasen Schattenrasen
  • hohe Trockenverträglichkeit
  • geringer Pflegeaufwand
  • im Sommer alle 2 Wochen mähen
  • Unterkategorie: Spiel- und Sportrasen
  • in den ersten 2 Jahren sehr sensibel
  • nach 3 Jahren dichtere Grasnarbe und später trittfest
  • hoher Pflegeaufwand
  • sehr kurze Schnittintervalle von 5 – 7 Tagen
  • häufiges Düngen
  • 15 Grad Bodentemperatur zum Keimen nötig
  • Aussaat frühstens Anfang Juni
  • geeignet als Representationsgrün und Hausgärten
  • Beispiel: Englischer Rasen
  • wächst gut bei wenig Sonneneinstrahlung

3. Kaufkriterien für Rasensamen: Darauf müssen Sie achten

Kauft man Rasensamen, sollte man sich vorher folgende Fragen stellen:

  • Welche Anforderungen stelle ich an meinen Rasen?
  • Wie soll der Rasen genutzt werden?
  • Wie sind die Standort- und Klimafaktoren in meinem Garten?
  • Wie viel Pflegeaufwand will ich investieren?

3.1. Nutzung

Wenn Sie einen Rasensamen kaufen, sollten Sie sich vorher darüber Gedanken machen, für was Sie ihn genau nutzen möchten. Standard- oder Gebrauchsrasen lässt sich besonders gut auf sonnigen Flächen einsetzen. Befinden sich in Ihrem Garten hingegen viele Bäume oder ist der Garten durch umliegende Häuser sehr schattig, sollten Sie nach einer Schattenmischung Ausschau halten. Für eine intensivere Nutzung, zum Beispiel bei Familien mit Kindern, eignet sich ein Sport- und Spielrasen und soll Ihr Rasen eher als ein Schmuckstück dienen, verwenden Sie einen Zierrasen. Den besten Rasensamen für Ihre Bedürfnisse finden Sie in unserem Rasensamen Vergleich in der obigen Tabelle.

Geheimtipp Rollrasen

Ein guter Tipp, wenn Sie keine Zeit haben auf das Wachsen Ihres Rasens zu warten, ist Rollrasen. Achten Sie hier aber unbedingt auf Hersteller mit einer langen Erfahrung. Für die meisten Hausgärten reicht eine Kleinrolle von 1 m² pro m² Gartenfläche. Nach der Anlieferung sollte der Rasen direkt verlegt werden. Die Verlegefläche sollte erdfeucht sein.

3.2. Standorteigenschaften

Hier müssen Sie genau auf der Verpackung nachschauen, für welchen Standort die Mischung genau ist. Ist der Standort sonnig oder schattig, gibt es dort sandigen oder lehmigen Boden, ist es dort eher feucht oder trocken? Ist es in ihrem Garten eher schattig, greifen Sie auf einen Schattenrasen zurück, scheint viel die Sonne und ist der Boden dadurch sehr trocken, lohnt sich der Kauf eines Trockenrasens. Zudem gibt es Mischungen, die sich besonders zum Einsatz auf sandigem Boden eignen.

3.3. Pflegeaufwand

Überlegen Sie sich vorher genau wie viel Sie Zeit Sie in die Pflege Ihres Rasens investieren möchten. Wie oft möchten Sie ihn mähen, wässern oder düngen? Bei Zierrasensorten ist der Pflege-aufwand besonders hoch, ein Gebrauchsrasen, wie der Rasensamen Testsieger aus unserem Rasensamen Vergleich, ist wesentlich pflegeleichter. Und wenn Sie einen Trockenrasen kaufen, müssen Sie sich über das regelmäßige Gießen nicht allzu viele Gedanken machen.

3.4. Kosten

Eine wichtige Rolle spielt auch der Preis des Produkts. Es gibt teurere Marken, aber auch billigere Marken aus dem Baumarkt. Warum Sie lieber teurere Rasensamen kaufen sollten, lesen Sie unter dem Punkt „Rahmenbedingungen“ in diesem Ratgeber.

Wichtige Hersteller, die wir auch unserem „Rasensamen Test“ 2016 unterzogen haben, finden Sie in der folgenden Tabelle:

Hersteller Firmeninfo
Compo Grundsteinlegung des Unternehmens erfolgte 1956 mit der ersten Blumenerde in verbraucherfreundlicher Verpackung. 1971 dann der Einstieg ins Profigeschäft. Heute ist das Unternehmen international tätig.
Kiepenkerl Das Unternehmen kann auf eine 90jährige Firmengeschichte zurückblicken. 1925 gegründet von Bruno Nebelung und Franz Volmayr, ist die Firma auch heute noch auf die Herstellung von Saatgut für Rasen, Blumen und Gemüse spezialisiert.
WOLF-Garten Der Hersteller WOLF-Garten hat seine Firmenzentrale in Saarbrücken-Bübingen und gehört zur bekannten MTD Products AG. Bei Verbraucher- und Praxistests schneidet der Hersteller gut ab.
Dehner Von Georg und Albertine Weber 1947 in Rhein am Lech gegründet, ist das Unternehmen heute die größte Garten-Center-Gruppe Europas. Dazu gehören 1100 Niederlassungen und 5000 Mitarbeiter.

Weitere Hersteller sind:

  • Eurograss
  • Barenbrug
  • Classic Green
  • Garden Flora
  • Pegasus

4. Rasensamen richtig verwenden

Beachten Sie beim Aussäen unbedingt die Empfehlungen zur Aussaatmenge. Führen Sie die Aussaat auch nicht zu früh im Jahr durch. Besser Sie warten bis Mitte Mai, bis es wärmer ist und auch die Bodentemperaturen wieder gestiegen sind. Bei schon vorhandenem Rasenwuchs nehmen Sie zuerst einen Tiefschnitt vor und vertikutieren die Fläche anschließend. In unserem „Vertikutierer Test“ 2015 haben wir verschiedene Modelle getestet. Anschließend bringen Sie Totalherbizid auf und graben die Fläche noch einmal um. Wollen Sie den Samen hingegen auf eine unbewachsene Fläche auftragen, reicht es, wenn Sie den Boden umgraben. Bei Bedarf können Sie auch noch ein Bodenverbesserungsmittel auftragen. Fremdkörper wie Steine, Wurzeln oder Äste entfernen Sie vor der Aussaat. Danach bringen Sie Starterdünger und Rasenmischung nacheinander auf die Fläche auf und arbeiten beides 1 bis 1,5 cm tief in den Boden ein. Danach lassen Sie die Rasenfläche einregnen. Während der Keimphase sollte man das Saatbeet nie austrocknen lassen.

Tipp: Mischen Sie das Saatgut vorher gut durch. Die Grassamen entmischen sich in der Verpackung durch ihre unterschiedliche Größe. Das kann später zu Löchern in der Grasnarbe führen.

5. Die optimale Rasenpflege

Die Pflege ist für einen gesunden Rasen das wichtigste. Dabei spielt die Häufigkeit des Mähens eine sehr wichtige Rolle. Damit sie den für Ihre Bedürfnisse richtigen Rasenmäher verwenden, schauen Sie doch einfach mal bei unserem „Rasenmäher Test“ 2015 vorbei. Achten Sie dabei besonders auf die optimale Schnitthöhe. Bei einem zu tiefen Schnittpunkt verletzen Sie möglicherweise den Vegetationspunkt der Gräser und das Gras treibt im Anschluss schlechter aus. Eine gute Schnitthöhe sollte nie unter 40 bis 45 mm liegen. In der Wachstumsphase mähen Sie den Rasen alle 7 Tage, im Hochsommer und Herbst dann nur noch alle 14 Tage.

Wichtig ist auch eine regelmäßige Düngung. Auch der beste Rasensamen bringt Ihnen sonst nichts. Düngt man nicht regelmäßig genug, kommt es zu einer blasseren Grünfärbung und einem lückigen Erscheinungsbild. Hierbei ist ein Depotdünger besonders zu empfehlen. Er ist besser geeignet als ein Flüssigdünger, da er sich langsamer auflöst und die Nährstoffabgabe über einen längeren Zeitraum stattfinden kann. Generell sollte der Rasendünger immer auf die Bedürfnisse des Rasens und die Jahreszeit abgestimmt sein.

Tipp: Gedüngt wird in der Regel 3 mal pro Jahr. Zunächst zu Beginn der Wachstumsphase im Frühjahr, dann jeweils noch einmal im Sommer und im Spätsommer. Sie können Ihren Rasen aber auch Mulchen. Dann bleibt das Gras nach dem Mähen als Dünger auf der Wiese zurück. Gute Mulchmäher finden Sie in unserem „Mulchmäher Test“ 2015.

Wolf Garten Samen

Hier noch einmal die nötige Pflege im Überblick:

Regelmäßig

  • Rasenmähen
  • Rasenbewässerung
  • Rasendüngung

Bedarfspflege

  • Vertikutieren bei Rasenfilz
  • Nachsaat

6. Rahmenbedingungen

Wichtig für Sie zu wissen: Der Rasensamenverkauf ist in Deutschland nicht durch gesetzliche Standards geregelt. Die Bezeichnungen, die Sie auf den Packungen vorfinden, sind deshalb auch keine Garantie für die wirkliche Zusammensetzung der Mischungen, die Sie später in Ihrem Garten verwenden. Besondere Vorsicht ist bei billigem Saatgut geboten. In Ihnen finden sich häufig Grassorten, die im Rasen nichts zu suchen haben. Diese Grassorten wachsen besonders schnell, da sie eigentlich für die Verwendung als Futtergras für Weidetiere gezüchtet wurden. Sie vertragen das wöchentliche Rasenmähen nicht und verdrängen mit der Zeit langsam wachsende Rasengräser. Es entstehen so große Löcher in der Grasnarbe und die Gefahr von Unkrautbefall steigt.

Qualitätsmischungen weisen aus diesem Grund immer die Bezeichnung RSM (Regelsaatgutmischung) auf. Sie werden regelmäßig durch unabhängige Labors getestet und dabei nicht nur die einzelnen Grassorten, sondern die Mischung als Ganzes.

7. Wichtige Fragen zum Thema Rasensamen

7.1 Kann Rasensamen schlecht werden?

Bei sachgerechter Lagerung hält sich der Samen bis zu einer Dauer von 3 Jahren. Je älter er jedoch ist, desto geringer ist auch seine Keimfähigkeit. Nach Ablauf der 3 Jahre weisen die meisten Mischungen nur noch eine Keimfähigkeit von 50 – 70 % auf.

Tipp: Sie können bei älterem Rasensamen auch einfach die Aufwandmenge pro m² verdoppeln.

7.2 Wann sollte ich meinen Rasen nachsäen?

Generell können Sie Ihren Rasen in der gesamten Wachstumszeit nachsäen. Die meisten Hersteller in unserem Rasensamen Test 2015 geben Zeitspannen von Mai bis September an. Im Zeitraum von Juli bis August ist dieser Vorgang aber aufwendiger, da hier häufig nachgewässert werden muss. Ab September sollten Sie keine Nachsaat mehr aufbringen, da ab Oktober wieder Fröste auftreten, die das Wachstum hemmen können. Am besten Sie nutzen die Zeitspanne von Mitte März bis Mitte Mai.

männerhand rasensamen

7.3 Warum geht mein Rasensamen nicht auf?

Es kann verschiedene Gründe hierfür geben. Der Boden kann zu hart sein, weil er zuvor nicht genug gelockert oder kein Mutterboden verwendet wurde. Vögel fressen zudem häufig das Saatgut. Hier schaffen Netze oder Vogelscheuchen Abhilfe. Möglicherweise haben Sie auch minderwertige Ware gekauft. Informieren Sie sich vorab über die Qualität. Eine gute Anlaufstelle hierzu ist immer die Seite von Stiftung Warentest. Das Team von Stiftung Warentest testet häufig auch Produkte rund um Haus und Garten. Vielleicht haben Sie auch den falschen Zeitpunkt für die Aussaat gewählt. Tipps hierzu finden Sie auch in unserem Ratgeber.

7.4 Wie lange dauert es, bis mein Rasensamen keimt?

Die Keimzeit ist von Produkt zu Produkt unterschiedlich. Generell liegt sie zwischen 7 und 20 Tagen.

7.5 Gibt es einen Rasen, der überall wächst?

Spiel- und Gebrauchsrasen wächst fast überall. Ausnahme sind sehr schattige Stellen. Dafür liebt dieser Rasen die Sonne und verträgt auch problemlos längere Trockenperioden. Gute Produktbeispiele finden sie, neben dem Rasensamen Testsieger, in unserem Rasensamen Test.

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