Das Wichtigste in Kürze
  • Bei Rasenerde handelt es sich um Rasensubstrat, das industriell produziert wird. Dessen Einsatz erfolgt mit dem Ziel, dass der Rasen besser und schneller wächst. Das Rasensubstrat eignet sich sowohl zur Ausbesserung von bestehendem Rasen als auch zur Rasenneuanlage. Kahle Stellen und Höhenunterschiede im Rasen können Sie mit Rasenerde aus unserem Rasenerden-Vergleich ausbessern.

1. Was macht eine gute Rasenerde laut Rasenerden-Tests im Internet aus?

Die ideale Zusammensetzung der Rasenerde ist folgende: 50 % Kompost, 35 % Humus und 15 % Sand. Mit diesen Bestandteilen wird der Boden aufgelockert, sodass sich die Wurzeln besser entwickeln können. Zudem ist eine bessere Wasserdurchlässigkeit und Nährstoffversorgung gegeben. Wenn die Rasenerde diese Bestandteile enthält, erhalten Sie die beste Rasenerde.

Der pH-Wert der Rasenerde sollte laut Rasenerden-Tests im Internet optimalerweise zwischen 5,5 und 6,0 liegen. Die leicht saure Erde sorgt dafür, dass eine gute Nährstoffversorgung des Rasens gewährleistet ist.

Meist bieten die Hersteller von Rasenerde 40-Liter-Säcke an. Teilweise sind es auch nur 20 oder 25 Liter. Diese empfehlen wir, wenn Sie nur eine kleine Grünfläche anlegen möchten.

Zudem gibt es Rasenerde als Big-Bags. Sie erhalten dann z. B. 30 Säcke à 40 Liter. Wenn Sie sich dafür interessieren, raten wir dazu, sich die Rasenerde liefern zu lassen. Der Preis für die Rasenerde ist logischerweise deutlich höher, dennoch kommen Sie sehr günstig weg, wenn Sie sich den Preis pro Liter anschauen.

2. Warum sollte Rasenerde torffrei sein?

Torf kann schädlich für den Boden sein, da er ihn sauer macht. Zudem kann das Wasser kaum gespeichert werden. Das Hinzugeben von zusätzlichen Nährstoffen ist daher unabdingbar, wenn Sie Rasenerde kaufen, die Torf enthält. Produkte ohne Torf-Anteil erhalten Sie z. B. mit der Rasenerde von Compo, Neudorff und Florissa.

3. Wie funktioniert die Anwendung von Rasenerde?

Die richtige Anwendung von Rasenerde hängt davon ab, ob Sie Ihren Rasen reparieren oder neu anlegen möchten. Für eine Rasenneuanlage müssen Sie das grobe Material aus der Erde sowie Wurzeln und Steine entfernen. Ist das erledigt, müssen Sie den Boden ebnen und die Rasensamen ausbringen. Um die Erde zu festigen, nutzen Sie am besten eine Rasenwalze. Im letzten Schritt sollten Sie den Boden gut gießen.

Bei der Rasenreparatur lockern Sie zunächst den Boden auf. Steine und Wurzelreste entfernen Sie dabei. Anschließend bringen Sie Rasensamen auf. Danach müssen Sie eine dünne Schicht Rasenerde ausbringen. Die Schicht sollte nicht dicker als 1,5 cm sein. Mit einer Rasenwalze lässt sich der Boden gut plattwalzen. Zum Schluss ist eine gründliche Bewässerung des Rasens notwendig.

rasenerde-test