Das Wichtigste in Kürze
  • Der Hauptunterschied zwischen Rhododendron- und normaler Pflanzerde betrifft den pH-Wert. Dieser liegt bei der Gartenerde für den Rhododendron bei 4 bis 5. Er ist damit vergleichsweise niedrig und wäre für viele andere Pflanzenarten deutlich zu sauer. Rhododendren haben darüber hinaus besondere Nährstoffansprüche, die dank der speziellen kalkarmen Zusammensetzung von der Erde erfüllt werden. Rhododendronerde eignet sich für alle sogenannten Moorbeetpflanzen, die ebenso wie der Rhododendron ein saures Milieu bevorzugen. So können Sie zum Beispiel sowohl für die Pflanzung von Azaleen als auch von Hortensien Rhododendronerde verwenden.

1. Welche Ideal-Zusammensetzung empfehlen Internet-Rhododendronerden-Tests?

Wichtig ist zwar in erster Linie, dass der pH-Wert der Rhododendronerde gewährleistet, dass die Pflanze gut gedeihen kann. Viele der besten Rhododendronerden versorgen die populären blühenden Sträucher jedoch auch mit zusätzlichen Nährstoffen und stellen ihnen dadurch eine optimale Umgebung für ein gesundes Wachstum zur Verfügung.

Rhododendronerden-Tests im Netz machen deutlich: Zu den am häufigsten zum Einsatz kommenden Inhaltsstoffen zählen unter anderem Rindenhumus, Holzfasern, Torf, Grünkompost, Tonmineralien und Guano. Bei letzterem handelt es sich um auf kalkreichem Boden verwitterte Exkremente von Seevögeln, die äußerst reich an Phosphor und Stickstoff sind.

Tipp: Wenn Sie kontrollieren möchten, ob der pH-Wert im Boden noch optimal für Ihren Rhododendron ist, dann können Sie dies mit einem speziellen pH-Wert-Messgerät tun. Werfen Sie an dieser Stelle einfach einen Blick auf unseren pH-Wert-Messgeräte-Vergleich.

2. Welche Vorteile bringt düngerhaltige Rhododendronerde mit?

Häufig enthält Blumenerde für Rhododendren zusätzlichen Dünger, der den Strauch direkt bei der Pflanzung mit elementaren Nährstoffen beliefert.

In vielen Fällen kommt sogenannter NPK-Dünger zum Einsatz. Die Abkürzung NPK steht für die drei Hauptbestandteile des Düngers: N für Stickstoff, P für Phosphor und K für Kalium. Alle drei Elemente sind für gesundes und dauerhaftes Pflanzenwachstum, leuchtende Blütenfarben und sattgrüne Blätter unerlässlich.

Je nach Produkt ist in den meisten Fällen nach der Verwendung von Rhododendronerde mit Dünger keine Nachdüngung in den ersten 4 bis 12 Wochen notwendig.

3. Warum wird oft torffreie Blumenerde für Rhododendren empfohlen?

Wenn Sie Rhododendronerde kaufen möchten, werden Sie unter Umständen mit der Torf-Frage konfrontiert, denn im Rhododendronerden-Vergleich unterscheidet man zwischen Produkten mit und ohne Torf.

Torf gehört zu den natürlichen Inhaltsstoffen dieser speziellen Pflanzerde und verfügt über eine hohe Wasserspeicherkapazität, die für Moorbeetpflanzen unabdingbar ist – dieser Fakt steht nicht zur Diskussion.

Dennoch bevorzugen insbesondere umweltbewusste Hobbygärtner heutzutage torffreie Blumenerde. Der Grund dafür ist im industriellen Torfabbau zu suchen. Dieser steht im direkten Zusammenhang mit der schleichenden Zerstörung der Moore, die wiederum lebenswichtig für dort angesiedelte Pflanzen und Lebewesen sind. Auch in Bezug auf das Klima gestaltet sich der Torfabbau als problematisch, denn Trockenlegung und Zersetzung führen zwangsläufig zur Kohlendioxid-Freisetzung.

rhododendronerde-vergleich

Ergänzend zu unserem Vergleich empfehlen wir Ihnen folgende Rhododendronerde Tests: