Das Wichtigste in Kürze
  • Wie Rhododendron, Bonsai oder Rosen brauchen auch Kakteen eine Spezialerde, die für die idealen Wachstumsbedingungen sorgt. Kakteen sind kalte Temperaturen nicht gewöhnt und sollten deshalb im Innenbereich gehalten werden. Alle Kakteenerden aus unserem Vergleich sind auch für Sukkulenten sehr gut geeignet. Mit einer hochwertigen Kakteenerde kann Staunässe und Wurzelfäulnis vorgebeugt werden. Wir haben verschiedene Kakteenerden-Tests im Internet studiert und festgestellt, dass eine optimale Luft- und Wasserversorgung für eine gesunde Pflanzenentwicklung essenziell ist.

1. Welche Inhaltsstoffe sollten in einer Kakteenerde am besten enthalten sein?

Wir empfehlen Ihnen, eine Kakteenerde zu kaufen, die strukturgebenden Bims enthält. Aber auch Inhaltsstoffe wie Ton, Sand oder Lava sollten in einer guten Kakteenerde nicht fehlen. Wir haben zwar keinen Kakteenerden-Test durchgeführt, jedoch zeigt sich nach langer Recherche, dass Kakteenerden mit Dünger die Pflanzen besonders lange mit Nährstoffen versorgen. Darüber hinaus sparen Sie mit dem Einsatz von bereits gedüngter Erde viel Kraft und Zeit. In den meisten Fällen wirkt die Grunddüngung zwischen 4 und 12 Wochen.

Viele Gärtner schwören auf mineralische Kakteenerde, die hauptsächlich aus Lava und Bims besteht. Bei dieser Erde wird auf organische Bestandteile verzichtet, um sich so nah wie nur möglich an die Grundsubstanz in der ursprünglichen Heimat der Kakteen zu halten. Die meisten Kakteenerden von Vulcatec und Happy Nature haben eine rein mineralische Zusammensetzung.

Sie wollen Ihre Kakteenerde mit Steinen, Sand oder anderen Erden vermischen, wissen aber noch nicht genau, welche Menge Sie benötigen? 10 Liter Kakteenerde sollten für ersten Pflanz- oder Umtopfversuche ausreichend sein.

2. Warum ist torffreie Erde für die Umwelt besser?

Sind Sie ein umweltbewusster Mensch, dann empfehlen wir Ihnen, eine Kakteenerde ohne Torf zu kaufen. Der Grund dafür ist, dass Torf aus Mooren gewonnen wird. Moore zählen allerdings zu einem der wichtigsten Lebensräume für Pflanzen und Tiere, der durch den Torfabbau stark gefährdet wird. Es gibt viele Alternativen zu Torf, weshalb Kaktuserde nicht zwingend Torf enthalten muss. Als Torfersatz dienen beispielsweise Rindenhumus, Kokosfaser, Holzfaser oder Grünschnittkompost. Manche Experten behaupten sogar, dass der Torf in der Kaktuserde den pH-Wert beeinflusst und sich negativ auf das Pflanzenwachstum auswirken kann.

3. Würde sich eine Bio-Erde in einem Kakteenerde-Test von einer herkömmlichen Erde unterscheiden?

Bei Erden gibt es im Gegensatz zu Lebensmitteln nur sehr wenige Vorgaben bezüglich dem Begriff „Bio“. Generell kann man sagen, dass sich die Bio-Kakteenerde von der herkömmlichen Erde darin unterscheidet, dass sie Dünger rein organischen Ursprungs enthält.

kakteen im topf