Das Wichtigste in Kürze
  • Zitruserde gibt es als gebrauchsfertige Erde, mit der Sie direkt ohne Zwischenschritte arbeiten können, oder auch als Quellerde, die vor der Nutzung in Wasser eingeweicht werden muss. In der Regel besteht Zitruserde aus Torf oder Kompost und ist zusätzlich mit Inhaltsstoffen wie beispielsweise Ton, Kalk, Sand oder Dünger angereichert.

1. Worauf sollte beim Kauf von einer Zitruserde für eigene Tests geachtet werden?

Eine hochwertige Zitruserde sorgt für ein gesundes Pflanzenwachstum, eine reiche Blüte und einen guten Fruchtansatz. Hierbei spielt die Beschaffenheit der Erde eine entscheidende Rolle, denn Zitruserde ist am besten locker, luftdurchlässig und wasser- und nährstoffspeichernd. Je feiner die Struktur, desto wohler wird sich Ihre Zitruspflanze fühlen. Für eine ausreichende Bodendurchlüftung und Wasserführung sorgen Inhaltsstoffe wie beispielsweise Sand, Bims oder Ton. Übrigens eignet sich Zitruserde auch für Palmen, Oleander und ähnliche mediterrane Topfpflanzen. Kaufen Sie eine Zitruserde mit Eisen und Sie erzielen eine kräftige Grünfärbung der Blätter.

Sind Sie eine umweltbewusste Person, dann sollten Sie eine torfreduzierte oder am besten eine torffreie Zitruserde kaufen. Torf ist eine in Mooren vorkommende Bodenart, die aus unterschiedlich stark zersetztem Pflanzenmaterial besteht und oft in Blumen- oder Pflanzenerde beigemischt wird. Die Nachfrage nach Torf ist sehr hoch, weshalb immer mehr Moore entwässert werden müssen. Moore bilden jedoch wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Übrigens ist Bio-Zitruserde nicht gleich torffrei.

Die besten Zitruserden haben einen leicht sauren pH-Wert. Der pH-Wert von Zitruserden sollte idealerweise zwischen 5,5 und 6,5 liegen. Machen Sie selbst einen pH-Wert-Test mit Ihrer Zitruserde, ist dieser zu hoch, können Sie den Wert durch die Zugabe von Kalk verringern.

2. Gibt es auch Zitruserde mit Dünger?

Alle Zitruserden in unserem Vergleich enthalten eine Grunddüngung, die Ihre Pflanze für gewöhnlich zwischen 6 und 12 Wochen mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Danach sollten Sie Ihre Zitruspflanze aber regelmäßig selbst düngen. Gelbe Blätter an einer Zitruspflanze sind ein erstes Anzeichen für eine mangelhafte Nährstoffversorgung. Spätestens dann sollten Sie zu einem Dünger für Zitruspflanzen greifen. Bekannte Zitruserden-Hersteller wie beispielsweise La Terra, Compa Sana, Euflor oder Frux bieten häufig Erden mit einer sehr nährstoffreichen Grunddüngung an.

3. Wie häufig sollte eine Zitruspflanzenerde umgetopft werden?

Laut Empfehlungen verschiedener Zitruserden-Tests sollte eine Zitruspflanze alle zwei Jahre umgetopft und mit frischer Erde versorgt werden. Bei sehr großen Zitrusbäumen ist auch ein Umtopfen alle drei Jahre ausreichend. Die meisten Zitruspflanzenerden sind in 10-Liter-Packungen erhältlich. Möchten Sie also gleich mehrere Pflanzen umtopfen, dann empfehlen wir Ihnen eine 40-Liter-Zitruserde.

zitruspflanze