Das Wichtigste in Kürze
  • Tomaten gehören zu den sogenannten Starkzehrern – dabei handelt es sich um Pflanzenarten, die besonders viele Nährstoffe (vor allem Stickstoff) benötigen. Folglich ist eine entsprechend nährstoffreiche Tomatenerde unabkömmlich. Diese wird jedoch nicht von Beginn an benötigt, je nach Lebensphase haben Tomaten unterschiedliche Nährstoff-Ansprüche und benötigen dementsprechend unterschiedliche Erden. Namhafte Anbieter von Tomatenerde sind beispielsweise „Compo“ oder “Floragard“. 20 bis 40 l sind für Tomatenerden gängige Packungsgrößen.

1. Für welche Wachstumsphase wird spezielle Tomatenerde benötigt?

Tomatensamen sollten in nährstoffarme Erde gepflanzt werden – entsprechende Saat- und Anzuchterden sind im Handel erhältlich. Tomatenerde ist im Vergleich zu derartigen Erden sehr nährstoffreich. Ein reichhaltiges Nährstoffangebot wäre in dieser Phase jedoch kontraproduktiv und würde das Wurzelwachstum bremsen, schlimmstenfalls werden die Wurzeln durch enthaltene Nährsalze irreparabel geschädigt.

Entwickeln die Tomatenpflanzen das erste Blattpaar, werden die Pflanzen in eigene Schalen umgetopft. Analog zum Platz sollte auch das Nährstoffangebot steigen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten. Unter anderem empfiehlt sich hier der Einsatz von Tomatenerde, gemischt mit Sand (im Verhältnis 1:1).

Sind die Pflanzen beinahe voll entwickelt, können sie nach draußen. Entweder kommen sie ins Beet oder sie werden in ein angemessen großes Behältnis umgepflanzt (mindestens 15-20 Liter). Im jeweiligen Behältnis kommt die Pflanze beim Einsatz hochwertiger Tomatenerde voll auf ihre Kosten.

2. Anhand welcher Zusammensetzung überzeugt Tomatenerde in Internet-Tests?

Die beste Eignung weisen Tomatenerden auf, die überaus nährstoffreich sind und auch in einer Tiefe von bis zu 50 cm über eine lockere Struktur verfügen. Zudem sollten derartige Erden gut wasserdurchlässig sein und keine gröberen Bestandteile enthalten. Inhaltsstoffe wie Perlite, Tonbestandteile oder Rindenhumus finden sich oftmals in Qualitätsprodukten wieder. Auch gibt es gute Tomaten- und Gemüseerden zu kaufen, die bereits über einen organischen Langzeitdünger verfügen, sodass innerhalb des angegebenen Wirkungszeitraumes nicht nachgedüngt werden muss.

3. Was gilt es beim Kauf von Bio-Tomatenerde zu beachten?

Da die Gewinnung von Torf zur Zerstörung von Moorlandschaften beiträgt und dadurch diversen Tier- und Pflanzenarten die Lebensgrundlage entzogen wird, empfiehlt es sich, torffreie Tomatenerde zu kaufen. Achten Sie dabei unbedingt auf eine eindeutige Kennzeichnung wie etwa „torffrei“ oder „ohne Torf“. „Torfarme“ bzw. „torfreduzierte“ Tomatenerden bestehen den Bio-Test nicht, da jene Bezeichnungen einen hohen Torfgehalt nicht ausschließen. Auch sollten Sie für einen möglichst hohen Grad an Umweltfreundlichkeit Wert auf die Eignung zum ökologischen Landbau/Gärtnern legen.