Das Wichtigste in Kürze
  • Rosendünger eignet sich für alle Rosenarten. Bio-Rosendünger wird aus organischen Stoffen hergestellt und versorgt die Pflanze mit natürlichen Nährstoffen. Mineralstoffdünger wird chemisch hergestellt und kann die Nährstoffe in höherer Konzentration abgeben.
  • Rosendünger können kurzzeitig oder für längere Zeit wirken. Flüssiger Dünger wird dem Gießwasser zugegeben und wöchentlich verabreicht. Langzeitdünger wird nur 2 Mal im Jahr angewendet.
  • Viele Rosendünger sind nicht nur für Rosen geeignet, sondern auch für Blütensträucher, Schnittblumen und Stauden. Er kann für Hortensien, Zimmerrosen und andere Rosen-Arten verwendet werden.
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Durch den Rosendünger wachsen die Pflanzen schneller und werden gestärkt. Dadurch entsteht eine große Blütenpracht.

Ein gepflegter und schöner Garten ist der Stolz eines jeden Hobbygärtners. Laut einer Umfrage des IfD Allensbach waren 2017 über 16 Millionen Deutsche besonders an der Gartenpflege und -gestaltung interessiert. Damit die Pflanzen genügend Nährstoffe erhalten, müssen Sie manchmal mit Dünger nachhelfen.

Der Rosendünger versorgt diese edlen Pflanzen kurz nach der Neupflanzung oder zum Zwischendüngen mit Stickstoff, Phosphat und Kalium. Dadurch wachsen die Pflanzen besser, werden gestärkt und bringen gut ausgebildetete Blüten hervor.

In der Kaufberatung unseres Rosendünger-Vergleichs 2020 erfahren Sie, worin der Unterschied zwischen mineralischen und organischen Düngern liegt, welche Nährstoffe Rosen brauchen und wann Sie Ihre Rosen düngen sollten.

1. Sind Bio-Rosendünger für Tiere schädlich?

Fazit: Rosendünger kann über kurze oder lange Zeit wirken. Um die Rosen nicht zu schädigen und eventuell zu viel zu düngen, ist der Langzeitdünger besser geeignet. Dieser wird 2 Mal im Jahr zur Erde hinzugegeben.

Flüssiger Rosendünger wird immer mit dem Gießwasser vermengt. Um den Dünger besser zu dosieren, sind in der Regel Dosierhilfen enthalten. Meist werden 10 Milliliter pro Liter vermischt.

Mineralstoffdünger wird chemisch hergestellt und gibt den Pflanzen die Nährstoffe in höherer Konzentration. Rosendünger-Tests zeigen, dass der beste Rosendünger organisch hergestellt wird und ungefährlich für Tiere ist, die frei in Ihrem Garten laufen.

Wir empfehlen, Rosen mit organischem Dünger zu düngen. Dieser gibt den Pflanzen die Nährstoffe über einen längeren Zeitraum und kräftigt die Rose. Flüssiger Dünger sorgt dafür, dass die Pflanze schnell wächst, kann sie aber auch anfälliger für Krankheiten wie Rosenrost, Mehltau oder Sternrußtau machen.

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Rote Rosen symbolisieren die Liebe und erfreuen sich daher großer Beliebtheit. Im Garten sind sie ein farblicher Hingucker.

2. Welche Rosendünger-Typen gibt es?

Dünger für Rosen kann man in der Darreichungsform, der Wirkungsdauer und den Inhaltsstoffen unterscheiden. Die Bestandteile von Rosendünger, der mit natürlichen Stoffen hergestellt wird, sind hauptsächlich tierische Nebenprodukte wie Haarmehl, Hornmehl und Knochenmehl.

Mineralstoffdünger wird chemisch hergestellt und enthält daher eine höhere Konzentration an Nährstoffen als der Bio-Rosendünger. In der folgenden Tabelle haben wir die beiden Rosendünger-Arten miteinander verglichen:

Mineralstoffdünger organischer Dünger
rosendünger chemisch natürlicher rosendünger
  • chemisch hergestellter Dünger
  • meist Kurzzeitdünger
  • in der Regel günstiger Rosendünger
  • verabreicht Pflanzen höher konzentrierte Nährstoffe
  • natürlicher, organischer Dünger
  • meist Langzeitdünger
  • eher teurer Rosendünger
  • verabreicht Pflanzen natürliche Nährstoffe (geringere Konzentraion)

3. Welche Kaufkriterien zeichnen einen guten Rosendünger aus?

Dünger gibt den Pflanzen zusätzliche Nährstoffe, damit die Pflanzen besser wachsen können. Gerade Rosen sind als empfindliche Blumen bekannt und wachsen mit Stickstoff, Phosphat und Kalium besser.

Damit Ihrer Rose viele Blüten wachsen, sollten Sie die folgenden Kriterien beachten, wenn Sie Rosendünger kaufen.

rosendünger rose

Es gibt zwischen 100 und 250 Rosenarten auf der Welt. Sie können ihnen mit Rosendünger zu Wachstum und Stärke verhelfen.

3.1. Rosendünger-Art: Mineralstoffdünger verabreicht mehr Nährstoffe und ist günstiger

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Kletterrosen können im Garten Ihre Laube oder den Pavillon verschönern.

Wie in Kapitel 2 bereits erläutert, kann Rosendünger in 2 Kategorien unterteilt werden: Mineralstoffdünger und organischer Dünger. Bevor Sie einen Rosendünger kaufen, sollten Sie überlegen, welchen Wirkungszeitraum Sie mit dem Düngen erreichen möchten.

Die Langzeitwirkung hat den Vorteil, dass Sie den Pflanzen weniger häufig zusätzliche Nährstoffe geben und Sie die Rosen nicht so schnell überdüngen. Obwohl flüssiger Dünger mit dem Gießwasser gemischt wird, können Ihre Pflanzen dadurch schneller überdüngt werden und Schaden nehmen.

Frostet es oder erholen sich Ihre Rosen von einem Schädlingsbefall, können Sie dem Wachstum kurzfristig helfen, indem Sie den Pflanzen flüssigen Rosendünger hinzufügen.

In einer Meldung rät die Stiftung Warentest den Boden, in den die Rosen gepflanzt wurden, alle 3 bis 4 Jahre untersuchen zu lassen. So erfahren Sie, welche Nährstoffe enthalten sind und welche Sie den Pflanzen mit einem Dünger verabreichen sollten. Düngen Sie Ihre Rosen mit dem eigenen Kompost, können Sie auf Mineralstoffdünger verzichten. Einen Rosendünger-Test hat das Institut bisher übrigens nicht durchgeführt.

3.2. Inhaltsstoffe: Magnesium und Eisen sorgen für eine schöne Blütenpracht

Kaffeesatz als Rosendünger

rosendünger rosa roseViele Gärtner haben ihren eigenen Kompost und nutzen diesen als Dünger. Gerade Kaffeesatz als Rosendünger ist sehr bekannt. Dies ist zwar unbedenklich, allerdings gibt der Kaffeesatz den Rosen meist nicht genügend Nährstoffe. Mischen Sie dem Kaffeesatz also Ihren Kompost bei oder verabreichen Sie den Rosen organischen Dünger wie Hornspäne.

Organischer Dünger wird aus natürlichen Stoffen gewonnen. Hierzu zählen tierische Nebenprodukte wie Haar- und Knochenmehl und pflanzliche Stoffe. Dieser Dünger ist in der Regel ein Langzeitdünger und gibt den Rosen über mehrere Monate wichtige Nährstoffe.

Je nach Feuchtigkeit und Wärme kann der Langzeitdünger bereits früher verbraucht sein. In warmen Jahren sollten Sie daher etwas früher nachdüngen. Damit Ihre Rosen nicht mit einem bestimmten Stoff (z .B. Kalium) überdüngt werden, ist eine Bodenanalyse hilfreich.

Da der Boden vieler Gärten hauptsächlich Phosphat und Kalium beinhaltet, werden Hornspäne gern genutzt. Hornspan besteht aus den Hörnern und Klauen von Rindern. Sie haben einen besonders hohen Stickstoffanteil und werden daher oft als Universaldünger verwendet.

Mineralstoffdünger ist in der Regel flüssig und wird dem Gießwasser hinzugegeben. Achten Sie hier auf die Herstellerangaben, damit Sie die Pflanzen nicht überdüngen. Mineralstoffdünger wird chemisch hergestellt und versorgt die Rose nur kurzzeitig mit Nährstoffen.

Wenn Sie die Rosen neu einpflanzen, müssen Sie nicht direkt zum Dünger greifen. Es gibt spezielle Rosenerde, in der bereits mehr Nährstoffe enthalten sind als in herkömmlicher Blumenerde.

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Achten Sie darauf, dass Sie einen Schädlingsbefall sofort bekämpfen. Rosendünger kann die Pflanze anschließend wieder stärken.

3.3. Handhabung: Dosierhilfen und genaue Angaben erleichtern die Nutzung

Je nach Darreichungsform wird der Rosendünger der Erde anders hinzugegeben. Pellets und Granulate werden um die Rose herum gestreut und anschließend vorsichtig in die Erde eingearbeitet. Achten Sie darauf, die Pflanze dabei nicht zu beschädigen.

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Werden die Rosen richtig gepflegt und gedüngt, wachsen sie schnell und bringen viele Blüten hervor.

Die Stoffe im Dünger werden über einen längeren Zeitraum an die Erde abgegeben. Von dort aus gelangen diese Nährstoffe zu den Wurzeln der Rose. Je nach Packungsinhalt und Menge der zu düngenden Rosen reicht ein Dünger aus Granulat oder Pellets für 2 bis 3 Jahre.

Flüssiger Dünger wird nur sparsam verwendet. Auf einen Liter Gießwasser kommen etwa 2 bis 10 Milliliter Dünger. Je nach Packungsinhalt können Sie mit 250 ml Dünger 500 Liter Gießwasser anreichern. Mit dem Wasser gelangen die Nährstoffe des Düngers in die Erde und so an die Wurzeln der Rose.

Einige Hersteller erleichtern es Ihnen, die richtige Dosierung zu finden, indem sie Dosierhilfen beilegen. Damit die Pflanzen nicht überdüngt werden, sollten Sie sich an die Herstellerangaben halten. Ohne Dosierhilfe sollten Pellets und Granulat also vorher mit einer Küchenwaage abgemessen werden.

Folgende Vor- und Nachteile ergeben sich für flüssigen Rosendünger im Vergleich zu Granulat oder Pellets:

  • in der Regel günstiger Dünger
  • bietet der Pflanze mehr Nährstoffe
  • einfache Anwendung (dem Gießwasser hinzugeben)
  • Rose kann schneller überdüngt werden
  • kurzzeitige Wirkung
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Rosen erfordern viel Pflege. Sie sollten einen sonnigen Platz im Garten haben und im späten Winter abgeschnitten werden.

4. Fragen und Antworten rund um das Thema Rosendünger

Rosen richtig düngen sorgt für eine gesunde Pflanze mit vielen Blüten. Daher drehen sich die meisten Fragen genau darum: Wie werden Rosen richtig gedüngt? Wir beantworten Ihnen genau diese und weitere Fragen.

4.1. Wann und wie oft sollten Rosen gedüngt werden?

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Damit Sie sich bei der Gartenarbeit nicht an den Dornen der Rose verletzen, sollten Sie Handschuhe tragen, wenn Sie die Pflanze beschneiden.

Das Wann und Wie der Rosendüngung hängt zunächst von der Bodenbeschaffenheit ab. Haben Sie Ihre Rose im Blumenkübel oder Balkonkasten mit einfacher Blumenerde gepflanzt, benötigt die Pflanze viele zusätzliche Nährstoffe, um kräftig heranzuwachsen.

Pflanzen Sie Ihre Rosen im Garten an, gibt eine Bodenanalyse Aufschluss darüber, welche Nährstoff bereits in der Erde enthalten sind und welche mit dem Dünger ergänzt werden müssen. Wird die Pflanze mit einem Stoff überdüngt, kann sie krank werden und Schaden nehmen.

Welche Dünger-Art Sie verwenden hängt von dem gewünschten Wirkungszeitraum ab. Langzeitdünger wirkt bis zu 6 Monate und wird nur 2 Mal im Jahr verabreicht. Flüssiger Dünger empfiehlt sich für eine sofortige Wirkung und für Rosen im Blumenkübel.

In der folgenden Tabelle haben wir Ihnen aufgelistet, wann Sie Ihre Rosen am besten düngen.

Dünger-Art April bis Juli August bis Oktober November bis März
flüssiger Dünger 2 Mal in der Woche düngen 1 Mal in der Woche düngen Nicht düngen
organischer Dünger Im Frühjahr zwischen die Pflanzen streuen und leicht einarbeiten Nach der ersten Blüte nachdüngen Nicht düngen

Damit Ihre Rose schön wächst, reicht das Düngen nicht aus – die Pflanze muss jährlich beschnitten werden. Achten Sie darauf schwache Triebe stark zurück zu schneiden und starke Triebe nur schwach. Setzen Sie den Schnitt über dem nächsten fünfblättrigen Trieb an.

4.2. Für welche Pflanzen eignet sich Rosendünger?

Rosendünger wird in erster Linie für jegliche Rosenarten hergestellt und den Bedürfnissen dieser Pflanzen angepasst. Achten Sie daher auf die Angaben der Hersteller, ob Ihr Rosendünger-Testsieger auch für andere Pflanzen verwendet werden kann. Marken wie Compo oder Oscorna schreiben beispielsweise auf Ihre Produkte, dass auch Blütensträucher sowie Schling- und Kletterpflanzen mit dem Produkt gedüngt werden können.