Das Wichtigste in Kürze
  • Orchideen bedürfen einer speziellen Pflege, die ihnen durch ganzjährig anwendbare Düngemittel in verschiedenen Formen zuteil wird. Diese müssen gut dosierbar sein und im besten Fall eine gute Langzeitwirkung aufweisen.

1. Wie pflegt man Orchideen richtig?

Orchideen sind wunderschöne und exotische Pflanzen, die in vielen Haushalten die Fensterbänke verzieren. Ihre spezielle Schönheit geht mit einer anspruchsvollen Pflege einher, angefangen bei den Licht- und Temperaturverhältnissen bis zur Bewässerung und Versorgung mit Nährstoffen.

Insgesamt gibt es über 15.000 verschiedene Orchideenarten, bei den meisten im Handel erhältlichen handelt es sich um sogenannte Epiphyten. Diese auch als Aufsitzer bezeichnete Unterart wächst natürlicherweise auf Bäumen in luftiger Höhe im tropischen Regenwald. Dort sind sie keiner Staunässe ausgesetzt und werden über die Luft sowie über die Nährstoffe der Bäume versorgt. In Abhängigkeit davon benötigen Ihre Orchideen ein spezielles Substrat bei geringer Bewässerung sowie einen speziellen Orchideendünger für Langlebigkeit und Gesundheit. Diese sind speziell für das Rindensubstrat ausgelegt sowie für die speziellen Nährstoffanforderungen der Blume. Mit Orchideendünger kaufen Sie Ihren besonderen Pflanzen genau die Pflege, die sie benötigt, um jedes Jahr neue, wunderschöne Blüten austreiben zu können.

2. Was sagen Orchideendünger-Tests im Internet zu den benötigten Nährstoffen?

Orchideen beziehen in der Natur ihre Nährstoffe aus verrotteten Blättern und aus der Luft des Regenwalds. Die wichtigsten Nährstoffe, die die Orchideen benötigen, sind Stickstoff, Phosphat und Kalium. Stickstoff (Elementsymbol N) befördert den Blätterwuchs, Phosphat (Elementsymbol P) ist für die Blütenbildung und den Wurzelwuchs verantwortlich und Kalium (Elementsymbol K) erhöht die Widerstandsfähigkeit und kräftigt das Gewebe.

Um zu belegen, dass die Düngemittel ausreichend über die benötigen Nährstoffe verfügen, weisen die allermeisten Orchideendünger im Vergleich ihren NPK-Wert aus. Dieser drückt in Zahlen den Prozentsatz im Düngemittel aus und zeigt auf, in welchem Verhältnis zueinander die Nährstoffe enthalten sind. Ein Düngemittel mit ausgewogenem NPK-Wert, wie etwa 4 + 5 + 5, kann ganzjährig genutzt werden, wogegen ein Dünger mit hohem Phosphat-Wert wie beispielsweise bei einem NPK-Wert von 5 + 12 + 6 bei kurzfristiger Verwendung zu einer vermehrten Blütenbildung führen kann. Solche Spezialdünger sollten der Pflanze jedoch nicht dauerhaft zugeführt werden.

Gegenüber Universaldüngern sind spezielle Orchideendünger besonders kalk- bzw. kaliumarm, da diese Stoffe das Milieu des Bodensubstrats verändern, was die empfindlichen Pflanzen weniger gut vertragen als andere Pflanzenarten. Zudem verfügen diverse Dünger für Orchideen über Nährstoffe wie Zink, Mangan, Eisen, Bor, Kupfer, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Schwefel, welche die Orchidee nur in geringen Mengen benötigt. Damit die Inhaltsstoffe über die Wurzeln aufgenommen werden können, helfen Mikroorganismen bei der Zersetzung und Aufnahme. Einige Dünger, wie spezielle Bio-Orchideendünger, verfügen zu diesem Zweck über enthaltene Bio-Substanzen und Kleinstorganismen und sorgen so für die schnelle Wirkung des Orchideendüngers.

3. Wann und wie richtig Orchideen düngen?

Wenn Sie Ihre Orchideen mit Orchideedünger behandeln wollen, sollten Sie einiges beachten, denn auch wenn Sie Ihrer Pflanze nur Gutes tun wollen, gibt es einiges, was der exotischen Pflanze womöglich mehr schadet als hilft. So sollte sie nur dann gedüngt werden, wenn sie sich gerade in der Wachstums- bzw. Blütephase befindet. In der Ruhephase, in der kein Trieb wächst und die Pflanze ihre alten Blüten abgeworfen hat, sammelt die Orchidee neue Kraft und eine Düngung wird damit nicht nur überflüssig, sondern unterbricht die Ruhephase. Die Folge davon kann sein, dass die Orchidee im Anschluss nicht mehr blüht.

Wenn Sie die Orchidee dann in ihrem Wachstum unterstützen wollen, können Sie sie in Abhängigkeit vom Produkt unterschiedlich oft düngen: Verdünnte Lösungen werden eher wöchentlich angewandt, während konzentrierte Flüssigdünger wie in Ampullen nur ein bis zweimal im Monat angewandt werden, da sie eine anhaltendere Langzeitwirkung haben. Achten Sie darum immer genau auf die Angaben auf den Orchideendüngern: Wässrige Lösungen haben Nährstoffwerte von unter 1 %.

Dabei sollten Sie beachten: weniger ist mehr. Denn wie verschiedene Orchideendünger-Tests im Internet belegen, ist die sparsame Dosierung bei der Pflege von Orchideen das Wichtigste. Anderenfalls können die Wurzeln verbrennen, was zum Absterben der Pflanzen führen könnte.

4. In Online-Tests: Was sind die Vorzüge der verschiedenen Orchideen-Düngemittel?

Orchideendünger von Compo und Co. gibt es in verschiedenen Variationen, welche unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich bringen. Bei der Wahl des besten Orchideendüngers entscheiden Sie in Abhängigkeit davon, wie oft Sie düngen wollen, wie aufwändig und umfänglich dieser Vorgang sein soll und welche Zusatzstoffe und Zusammensetzung für Sie relevant sind.

Sie wollen flexibel und in Eigenverantwortung die Pflege Ihrer Orchideen übernehmen? Dann sind die flüssigen Dünger die richtige Wahl für Sie: Flüssige Orchideendünger ermöglichen eine gleichmäßige Verteilung der Nährstoffe im Substrat, da das Düngemittel direkt in wässriger Lösung oder in Kombination mit Gießwasser verteilt werden kann. Eine Flasche Flüssigdünger reicht zudem mitunter sehr lange.

Für die anwendungsfertige Dosierung mit Langzeitwirkung eignen sich die Dünger-Stäbchen: Sie können sie einfach ins Substrat eindrücken und von dort geben diese mitunter über mehrere Monate Nährstoffe an die Pflanze ab. Ähnlich verhält es sich mit Ampullen mit flüssigem Dünger. Die Ampullen werden aufgeschnitten, umgedreht in das Substrat gesteckt und zeigen eine ähnlich andauernde Langzeitwirkung.

Für die Pflege zwischendurch empfehlen sich die Dünger-Sprays: Durch Orchideendünger als Spray werden Nährstoffe direkt auf die Blätter und Wurzeln gesprüht und auf diese Weise aufgenommen. Diese werden vor allem eingesetzt, um den Glanz der Blätter zu erhöhen. Wichtig dabei ist, dass Sie die Blüten nicht mit dem Spray besprühen, da diese sonst Schaden daran nehmen.

Orchideendünger für Orchideen