Das Wichtigste in Kürze
  • Koniferen sind kiefernartige Nadelhölzer, die in erster Linie als Zier- oder Heckenpflanzen im heimischen Garten dienen. Für ein gesundes Wachstum sowie ein sattes Grün ihrer Nadeln benötigen sie spezielle Nährstoffe, welche sich wiederum im Dünger für Koniferen befinden. Insbesondere sind das die Ausgangsstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium. Zum Einsatz kommen daneben nährstoffreiche tierische Nebenprodukte, lebende Mikroorganismen sowie Pilzkulturen und Magnesiumsulfat (Bittersalz). Man unterscheidet zwischen organischem, organisch-mineralischem und mineralischem Dünger, der entweder als Flüssigkonzentrat oder als Granulat vorliegen kann. Grundsätzlich eignet sich Koniferendünger für Thuja-Hecken, Tannen, Eiben, Zypressen sowie alle Nadelgehölze und Immergrüne.

1. Was ist besser: organischer, mineralischer oder organisch-mineralischer Dünger?

Mit den Attributen besser und schlechter lässt sich diese Frage kaum beantworten. Vielmehr gilt es, die jeweiligen Vor- und Nachteile im Koniferendünger-Vergleich herauszufiltern und so herauszufinden, welche Art der beste Koniferendünger für Ihre Zwecke ist:

Organischer Dünger besteht ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen. Diese können sowohl tierischen als auch pflanzlichen Ursprungs sein. Fakt ist, dass sich die Rohstoffe, bevor sie für die Pflanze als Nährstoffquelle bereitstehen, mit der Hilfe von Bodenorganismen umwandeln lassen müssen. Ein Sofort-Wirkeffekt ist also nicht gegeben, dafür aber eine Langzeitwirkung. Positiv ist außerdem, dass der Boden nicht mit künstlichen Stoffen verunreinigt wird.

Mineralischer Dünger agiert auf der Basis anorganischer Stoffe. Dies können zum Beispiel synthetisch hergestellte, wasserlösliche Salze sein. Diese werden von der Pflanze direkt aufgenommen, sodass ein Sofort-Wirkeffekt gewährleistet ist. Als nachteilig ist zu betrachten, dass auch als bedenklich geltende Ausgangsstoffe in dieser Düngerart enthalten sein können.

Organisch-mineralischer Dünger, wie etwa unser Vergleichssieger, der Compo-Koniferendünger, ist eine Kombination aus den zwei vorgenannten Arten. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass er auch die Vorteile beider in sich vereint. Sie erzielen also mit diesem Koniferendünger Langzeit- und Soforteffekte bei der Düngung.

2. Was ist bei einem eigenen Koniferendünger-Test zu beachten?

Wenn Sie sich an einen Koniferendünger-Test in Ihrem Garten heranwagen möchten, empfiehlt es sich, einige wichtige Aspekte zu beachten. Denken Sie zum Beispiel stets daran, dass Sie flüssigen Koniferendünger vorher verdünnen müssen, da es sich bei ihm in den meisten Fällen um ein Konzentrat handelt. Bei Produkten in Granulatform, beispielsweise dem Neudorff-Koniferendünger Azet-00167, müssen Sie das nicht.

Berücksichtigen Sie außerdem die Anwendungshinweise, die Sie auf dem Produkt finden. Diese geben unter anderem an, wie viel Dünger für eine bestimmte Fläche benötigt wird. Halten Sie sich des Weiteren an die vom Hersteller angegebene Regelanwendungszeit, denn die verschiedenen Dünger sind in aller Regel nicht in jeder Zeit des Jahres anzuwenden.

3. Ist Koniferendünger gefährlich für Haustiere?

Grundsätzlich gilt es, Pflanzenschutzmittel und Dünger von Tieren fernzuhalten. Wenn Sie allerdings auf Nummer sichergehen möchten, dann entscheiden Sie sich, wenn Sie Koniferendünger kaufen, am besten für Produkte auf 100 % natürlicher Basis. Auskunft darüber, ob das Verschlucken von Granulat-Körnern für Ihre Tiere ungefährlich oder gefährlich ist, gibt Ihnen im Zweifel auch der Hersteller.

koniferendünger-test