Das Wichtigste in Kürze
  • Palmendünger ist speziell auf die Nährstoffbedürfnisse von Palmen und Grünpflanzen abgestimmt. Er enthält wichtige Komplexverbindungen, die durch die Blätter oder die Wurzeln schnell in den Stoffwechsel der Pflanze gelangen. Zu den elementaren Bestandteilen, die in Compo-Palmendünger und Co. zum Einsatz kommen, gehören Stickstoff, Phosphor und Kalium. Die drei sogenannten Makroelemente sind für das Pflanzenwachstum und -leben von entscheidender Bedeutung. Dünger für Palmen kann als Flüssigdünger-Konzentrat, als Granulat oder als Düngerstäbchen vorliegen, wobei ersteres vor der Verwendung mit Wasser verdünnt werden muss.

1. Welche Dünger-Form eignet sich am besten für einen eigenen Palmendünger-Test?

Wenn Sie in Ihrem heimischen Garten oder auf dem Balkon einen Test mit Palmendünger durchführen möchten, sollten Sie zunächst abwägen, welche Darreichungsform für Sie persönlich infrage kommt.

Grundsätzlich unterscheidet man im Palmendünger-Vergleich zwischen Flüssigdünger-Konzentrat, Düngestäbchen für Palmen und Granulat. Wenn Sie sich für die Variante Palmen-Flüssigdünger entscheiden, dann sind einige vorbereitende Schritte notwendig, denn das Konzentrat muss zunächst mit einer bestimmten Menge an Wasser verdünnt werden. Erst im richtigen Mischverhältnis, welches vom Hersteller der Produkte vorgeschrieben wird, kann der Flüssigdünger gegossen oder beispielsweise mit der Hilfe eines Drucksprühers versprüht werden. Granulat und Düngestäbchen können hingegen sofort zum Einsatz kommen, indem man sie in die Erde einarbeitet beziehungsweise einsteckt.

2. Wo liegt der Unterschied zwischen den Dünger-Arten?

Palmendünger kaufen zieht zwangsläufig die Wahl zwischen mineralischem, organisch-mineralischem und organischem Palmendünger nach sich. In erster Linie unterscheiden sich die drei Arten hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe. Während organischer Dünger ausschließlich Rohstoffe natürlicher Art enthält, sind mineralischem Dünger anorganische Elemente beigefügt. Bei ihnen handelt es sich häufig um synthetisch hergestellte, wasserlösliche Salze.

Die im organischen Dünger enthaltenen pflanzlichen und tierischen Bestandteile müssen in der Erde zuerst zu Bodenorganismen umwandelt werden. Erst dann können sie ihre Aufgabe als Nährstoffquelle übernehmen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die organische Dünger-Art lediglich als Palmen-Langzeitdünger fungiert. Die Inhaltsstoffe von mineralischem Dünger stehen der Pflanze hingegen sofort nach dem Düngen zur Verfügung.

Als weitere Form tritt der organisch-mineralische Dünger auf. Er vereint die Eigenschaften beider Dünger-Arten und generiert damit in aller Regel sowohl einen Langzeit- als auch einen Kurzzeit-Wirkeffekt.

3. Wie oft muss nachgedüngt werden?

Selbst der beste Palmendünger zeigt keine zufriedenstellende Wirkung, wenn er nicht wiederkehrend zum Einsatz kommt. Im Klartext bedeutet dies, dass insbesondere während der Wachstumsphase regelmäßig nachgedüngt werden muss. Der Düngeturnus gestaltet sich von Produkt zu Produkt unterschiedlich und kann zwischen einmal wöchentlich bis zu alle drei Monate variieren. Wenn Sie Ihre Palmen düngen, beziehen Sie stets die Anwendungshinweise des Herstellers mit ein. Sie geben genaue Auskunft über die Dauer bis zur nächsten Nachdüngung.

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